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Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Coolhand1980 » Do 9. Apr 2026, 13:42

Tatsächlich haben "normale" Mörder eine sehr niedrige Rückfallquote.
Nicht jeder Mörder ist ein Psychokiller, der aus Lust tötet.
Die hauptsächlich vorkommenden Motive sind Rache, finanzieller Gewinn und Eiversucht.
Deswegen kann man Mordfälle auch im Vergleich zu anderen Verbrechen sehr viel leichter klären.

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von rider650 » Do 9. Apr 2026, 14:41

Joewood hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 13:26 ...
Das halte ich für eine problematische Sicht. Nicht jeder der einen unbringt ist gleich ein gewissenloser potentieller Serienkiller. Und genau das unterstellst du hiermit
Selbst wenn nicht - ein Leben für ein Leben, das wäre Gerechtigkeit. Da Justizirrtümer möglich sind können wir das nicht machen, also ist ein Leben hinter Gittern das nächstbeste. Und selbst wenn ich eine andere Vorstellung von Gerechtigkeit hätte - ich hätte weit weniger Bedenken, in der Nähe von jemandem zu sein, den ein Psychologe für einen potentiellen Mörder hält, als in der Nähe von jemandem, der schon bewiesen hat, dass er dazu fähig ist.
Coolhand1980 hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 13:42 Tatsächlich haben "normale" Mörder eine sehr niedrige Rückfallquote.
Nicht jeder Mörder ist ein Psychokiller, der aus Lust tötet.
Die hauptsächlich vorkommenden Motive sind Rache, finanzieller Gewinn und Eiversucht.
Deswegen kann man Mordfälle auch im Vergleich zu anderen Verbrechen sehr viel leichter klären.
Und jemand, der aus Rache, finanziellem Gewinn oder Eiversucht tötet, wird das nur genau einmal und nicht öfter tun genau warum?

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Poirot » Do 9. Apr 2026, 16:44

AUG-andy hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 11:57 Dann gäbe es nur noch die Todesstrafe als Alternative.
Früher gab es auch noch die Lobotomie.
Bei uns in Europa hat man aber Menschenrechte erfunden die das Recht auf Leben und die körperliche sowie geistige Unversehrtheit vor staatlichen Eingriffen schützen. Wird schon seinen Grund haben (Fehlurteile usw).

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Gadai » Do 9. Apr 2026, 17:38

Poirot hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 16:44
Bei uns in Europa hat man aber Menschenrechte erfunden die das Recht auf Leben und die körperliche sowie geistige Unversehrtheit vor staatlichen Eingriffen schützen. Wird schon seinen Grund haben (Fehlurteile usw).
War da nicht was?

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Poirot » Do 9. Apr 2026, 20:52

Gadai hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 17:38 War da nicht was?
Ja klar, im Land der Freiheit und Demokratie boomte die Lobotomie.
https://www.praktischarzt.de/behandlung/lobotomie/

Und genau dieser Absatz zeigt welche Auswirkungen Fehldiagnosen (siehe Psychotest) haben können:

Der Amerikaner Howard Dully wurde 1960 im zarten Alter von zwölf Jahren einer Lobotomie unterzogen. Die Begründung: Seine Stiefmutter hielt ihn für zu aufmüpfig. Nach mehreren Arztbesuchen ohne pathologische Auffälligkeiten gelangte sie schließlich zu Freeman. Dieser diagnostizierte dem Jungen dann eine angebliche Schizophrenie und rechtfertigte somit den Eingriff.

Deshalb finde ich es besonders beunruhigend, dass beim Psychotest das einholen einer "zweiten Meinung" so kritisch gesehen wird und lange Wartezeiten vorgeschrieben sind um diese zweite Meinung überhaupt einholen zu dürfen. Einmalig in der Medizin.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/aerzt ... daf31a63a4
https://www.zweitmeinung-arzt.online/zw ... eitmeinung

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Ares » Do 9. Apr 2026, 20:58

AUG-andy hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 11:57
rider650 hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 11:48
mikonis hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 08:23 ...
Du meinst, die Einweisung einer Person in ein forensisches Zentrum aufgrund eines Gutachtens ist bloß Zufall? Du willst sie lieber nach Absitzen ihrer Strafe wieder frei herumlaufen sehen?

Das eine ja - das andere nein.

Die 10 verurteilten psychotischen Mörder gegen einen amoklaufenden 10-fach Mörder - wie würdest du das lösen?

Für mich wäre das Lebensrisiko. Politisch ist es problematisch.
Wenn sie davor eine Strafe abgesessen haben, sind sie ja für Handlungen verurteilt worden, nicht wegen der Meinung eines Psychologen. Da ich der Meinung bin dass sich Menschen nicht grundlegend ändern halte ich die Freilassung von Mördern generell für problematisch. Nicht nur aus Gerechtigkeitsgründen, sondern auch wegen der Rückfallwahrscheinlichkeit.
Dann gäbe es nur noch die Todesstrafe als Alternative.
Für einige Zeitgenossen wäre es die beste Lösung.
Kostet der Allgemeinheit deutlich weniger....... :whistle:
Barbarei mit Barbarei zu beantworten, hat noch keine Gesellschaft besser gemacht.
Es besteht die Möglichkeit, daß meine Beiträge >nicht von mir< abgeändert oder verfälscht wurden. Nennt sich "Userrisiko"
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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Gadai » Do 9. Apr 2026, 21:02

Gadai hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 17:38
Poirot hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 16:44
Bei uns in Europa hat man aber Menschenrechte erfunden die das Recht auf Leben und die körperliche sowie geistige Unversehrtheit vor staatlichen Eingriffen schützen. Wird schon seinen Grund haben (Fehlurteile usw).
War da nicht was?
Ich dachte eher so vor ca 5 Jahren, da waren unsere Unversehrtheit und unsere Menschenrechte auch staatlich geschützt. :shock:
Die Psychischen Probleme wurden auch genau so ernst genommen wie die neuen Gesetze welche uns jetzt erfreuen.

Und wenn man beobachtet für welche Straftaten welche Strafen verhängt werden... :whistle:

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von AUG-andy » Do 9. Apr 2026, 21:23

Ares hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 20:58
AUG-andy hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 11:57
rider650 hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 11:48
mikonis hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 08:23 ...
Du meinst, die Einweisung einer Person in ein forensisches Zentrum aufgrund eines Gutachtens ist bloß Zufall? Du willst sie lieber nach Absitzen ihrer Strafe wieder frei herumlaufen sehen?

Das eine ja - das andere nein.

Die 10 verurteilten psychotischen Mörder gegen einen amoklaufenden 10-fach Mörder - wie würdest du das lösen?

Für mich wäre das Lebensrisiko. Politisch ist es problematisch.
Wenn sie davor eine Strafe abgesessen haben, sind sie ja für Handlungen verurteilt worden, nicht wegen der Meinung eines Psychologen. Da ich der Meinung bin dass sich Menschen nicht grundlegend ändern halte ich die Freilassung von Mördern generell für problematisch. Nicht nur aus Gerechtigkeitsgründen, sondern auch wegen der Rückfallwahrscheinlichkeit.
Dann gäbe es nur noch die Todesstrafe als Alternative.
Für einige Zeitgenossen wäre es die beste Lösung.
Kostet der Allgemeinheit deutlich weniger....... :whistle:
Barbarei mit Barbarei zu beantworten, hat noch keine Gesellschaft besser gemacht.
Aber auch nicht schlechter.
Ich bin auch nur dafür wenn es ein eindeutiges Urteil/Beweise gibt.
Beim kleinsten Zweifel ist es Lebenslänglich, aber ohne vorzeitige Entlassung nach 20 Jahren wegen guter Führung.
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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Ares » Fr 10. Apr 2026, 06:30

AUG-andy hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 21:23
Ares hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 20:58
AUG-andy hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 11:57
rider650 hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 11:48

Wenn sie davor eine Strafe abgesessen haben, sind sie ja für Handlungen verurteilt worden, nicht wegen der Meinung eines Psychologen. Da ich der Meinung bin dass sich Menschen nicht grundlegend ändern halte ich die Freilassung von Mördern generell für problematisch. Nicht nur aus Gerechtigkeitsgründen, sondern auch wegen der Rückfallwahrscheinlichkeit.
Dann gäbe es nur noch die Todesstrafe als Alternative.
Für einige Zeitgenossen wäre es die beste Lösung.
Kostet der Allgemeinheit deutlich weniger....... :whistle:
Barbarei mit Barbarei zu beantworten, hat noch keine Gesellschaft besser gemacht.
Aber auch nicht schlechter.
Ich bin auch nur dafür, wenn es ein eindeutiges Urteil/Beweise gibt.
...
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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Poirot » Fr 10. Apr 2026, 09:30

Gadai hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 21:02 Ich dachte eher so vor ca 5 Jahren, da waren unsere Unversehrtheit und unsere Menschenrechte auch staatlich geschützt. :shock:
Die Psychischen Probleme wurden auch genau so ernst genommen wie die neuen Gesetze welche uns jetzt erfreuen.

Und wenn man beobachtet für welche Straftaten welche Strafen verhängt werden... :whistle:
Die 4 Gewalt kann halt mit genug Druck so ziemlich alles aushebeln. Die haben zu viel Macht und dagegen sind wir machtlos.

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Joewood » Fr 10. Apr 2026, 09:56

Poirot hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 20:52 Deshalb finde ich es besonders beunruhigend, dass beim Psychotest das einholen einer "zweiten Meinung" so kritisch gesehen wird und lange Wartezeiten vorgeschrieben sind um diese zweite Meinung überhaupt einholen zu dürfen. Einmalig in der Medizin.
Der Unterschied ist vielleicht der: das Ergebnis der Untersuchung bringt dir keinen Nachteil im Leben, sondern verweigert dir bzw. verzögert einen potentiellen Vorteil. Daher ist das IMHO etwas weniger kritisch zu sehen.
Weil wennst lang genug suchst, findest IMMER irgendeinen Mediziner, der dir eine dir genehme Diagnose stellt. Und das soll halt vermieden werden. Tatsächlich kann ich das nachvollziehen, wenngleich ich den Psychotest grundsätzlich hinterfrage...

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Coolhand1980 » Fr 10. Apr 2026, 09:58

rider650 hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 14:41
Joewood hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 13:26 ...
Das halte ich für eine problematische Sicht. Nicht jeder der einen unbringt ist gleich ein gewissenloser potentieller Serienkiller. Und genau das unterstellst du hiermit
Selbst wenn nicht - ein Leben für ein Leben, das wäre Gerechtigkeit. Da Justizirrtümer möglich sind können wir das nicht machen, also ist ein Leben hinter Gittern das nächstbeste. Und selbst wenn ich eine andere Vorstellung von Gerechtigkeit hätte - ich hätte weit weniger Bedenken, in der Nähe von jemandem zu sein, den ein Psychologe für einen potentiellen Mörder hält, als in der Nähe von jemandem, der schon bewiesen hat, dass er dazu fähig ist.
Coolhand1980 hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 13:42 Tatsächlich haben "normale" Mörder eine sehr niedrige Rückfallquote.
Nicht jeder Mörder ist ein Psychokiller, der aus Lust tötet.
Die hauptsächlich vorkommenden Motive sind Rache, finanzieller Gewinn und Eiversucht.
Deswegen kann man Mordfälle auch im Vergleich zu anderen Verbrechen sehr viel leichter klären.
Und jemand, der aus Rache, finanziellem Gewinn oder Eiversucht tötet, wird das nur genau einmal und nicht öfter tun genau warum?
Ganz einfach.
Weil die Wahrscheinlichkeit, nochmal in so eine Situation zu kommen, wo ein Mord als sinnvolle Handlungsalternative vom Täter gesehen wird, extrem niedrig ist.

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von AUG-andy » Fr 10. Apr 2026, 10:07

Ares hat geschrieben: Fr 10. Apr 2026, 06:30
AUG-andy hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 21:23
Ares hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 20:58
AUG-andy hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 11:57

Dann gäbe es nur noch die Todesstrafe als Alternative.
Für einige Zeitgenossen wäre es die beste Lösung.
Kostet der Allgemeinheit deutlich weniger....... :whistle:
Barbarei mit Barbarei zu beantworten, hat noch keine Gesellschaft besser gemacht.
Aber auch nicht schlechter.
Ich bin auch nur dafür, wenn es ein eindeutiges Urteil/Beweise gibt.
...
... und Steinigung bei Ehebruch?
Es geht hier um Mord, eindeutigen Mord.
Und nichts anderes. Wenn du oder deine Partnerin Sex besessen seit ist das eine andere Geschichte. :whistle:
Dafür gibt's Viagra, dann geht sie dir nicht fremd. :lol:
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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von Poirot » Fr 10. Apr 2026, 12:32

Joewood hat geschrieben: Fr 10. Apr 2026, 09:56 Der Unterschied ist vielleicht der: das Ergebnis der Untersuchung bringt dir keinen Nachteil im Leben, sondern verweigert dir bzw. verzögert einen potentiellen Vorteil. Daher ist das IMHO etwas weniger kritisch zu sehen.
Weil wennst lang genug suchst, findest IMMER irgendeinen Mediziner, der dir eine dir genehme Diagnose stellt. Und das soll halt vermieden werden. Tatsächlich kann ich das nachvollziehen, wenngleich ich den Psychotest grundsätzlich hinterfrage...
Keinen Nachteil im Leben ?
Wenn alles vernetzt ist stellt sich die Frage ob eine Person mit negativen Psychotest z.B. noch ein Flugzeug fliegen oder den Schulbus lenken darf.
Die aktuelle Situation ist verrückt. Was passiert wenn potentielle Gefährder nach einem negativen Psychotest z.B. mit einem Schraubenzieher einen Mord begehen oder mit dem Auto in eine Gruppe Kindergartenkinder fährt ? Oder wie der German Wings Pilot Lubitz 150 Passagiere in den erweiterten Suizid Tod reisst ?

Zur angenehmen Diagnose: genau das ist das Problem an der Sache. Hat jemand Krebs kann das mit Bluttest, MRT, Ultraschall und Biopsie von einem anderen Arzt eindeutig nachvollzogen und bewiesen werden = zweite Meinung. Bei der Psycho "Schätzung" können total unterschiedliche Ergebnisse rauskommen, was auch ständig bei Sachverständigen vor Gericht passiert. Und keiner kann jetzt beweisen welche der zwei "Schätzungen" korrekt ist. Da wirds dann vom Richter ausgewürfelt.

Einen interessanten Fall gab es in den letzten Jahren. Fazit: Freispruch für den Psychologen, weil man halt in dem Bereich der "Psycho Schätzungen" genau nichts beweisen kann.
11 Jahre Gerichtsverhandlung übrigens.
https://salzburg.orf.at/stories/3007648/

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Re: Folgen für Psycho Community nach Amok von Graz

Beitrag von AUG-andy » Fr 10. Apr 2026, 12:56

Poirot hat geschrieben: Fr 10. Apr 2026, 12:32
Keinen Nachteil im Leben ?
Wenn alles vernetzt ist stellt sich die Frage ob eine Person mit negativen Psychotest z.B. noch ein Flugzeug fliegen oder den Schulbus lenken darf.
Die aktuelle Situation ist verrückt. Was passiert wenn potentielle Gefährder nach einem negativen Psychotest z.B. mit einem Schraubenzieher einen Mord begehen oder mit dem Auto in eine Gruppe Kindergartenkinder fährt ? Oder wie der German Wings Pilot Lubitz 150 Passagiere in den erweiterten Suizid Tod reisst ?
Da hat vor nicht all zu langer Zeit ein Copilot einen Flieger deshalb zum Absturz gebracht. Weil hier alle Ärzte und Psychologen versagt haben.

Bereits 2009 hatte er als Flugschüler seinen Arbeitgeber Lufthansa per E-Mail über eine depressive Vorerkrankung informiert. Nach Angaben der Lufthansa habe er der Verkehrsfliegerschule medizinische Unterlagen übermittelt und dabei eine vorangegangene „schwere depressive Episode“ als „abgeklungen“ bezeichnet.
Der Abschlussbericht der französischen Untersuchungsbehörde für Flugunfälle BEA stellte fest, dass sich der Kopilot Andreas Lubitz mit Absicht im Cockpit eingeschlossen hatte, um die Maschine vorsätzlich, bewusst und alleine gegen einen Berg zu steuern, um auf diese Weise Suizid zu begehen.
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