Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG
Verfasst: Do 2. Apr 2026, 12:23
Hi, ich (M) wollte euch meinen Erfahrungsbericht von meinem Antrag auf WBK nach der Änderung des WaffG teilen, da ich noch keinen Bericht mit denselben Umständen gefunden hab und es vielleicht dem einen oder anderen hilft.
Kurz vorab: da das mein erster Beitrag ist, hoffe ich, dass ich hier im richtigen Thread bin. Wollte jetzt kein eigenen Thread eröffnen da ich denke es passt hier eigentlich gut dazu.
Habe den Antrag gemacht, weil mir der Sport viel Spaß macht, eine Freundin hat mich paar mal mitgenommen und hab mich entschieden, dass ich auch unabhängig von ihr gern schießen gehen möchte.
Nun zum eigentlichen Antrag. Ich hab Ende November / Anfang Dezember 25 den typischen Kurs inkl. psych. Gutachten bei einem Händler mit Schießplatz gemacht. Vom Anbieter wurde uns folgende Reihenfolge vorgegeben: Zuerst den Waffenführerschein machen, dann den Antrag bei der BH / LPD (Bei mir letztere, da ich aus Wien bin), dort den Psychologen angeben und dann beim Händler einen Termin fürs Gutachten ausmachen. Bei mir kommt auch dazu, dass bei meiner Stellung Untauglichkeit aufgrund körperlicher Gründe festgestellt wurde. So war ich nach dem Waffenführerschein dann beim Polizeikommissariat (PK) den Antrag stellen. Ich habe das Statusblatt meiner Stellung leider nicht mitgehabt (nur den Bescheid wo keine Begründung oben steht), war aber kein Problem und der Antrag wurde entgegengenommen. Einen Psychologen musste ich beim PK jedoch nicht angeben. Beim PK wurde mir lediglich gesagt, dass sich die LPD bei mir dann melden wird wenn sie weitere Sachen benötigen. Den Erlagschein hab ich auch schon mitbekommen. Die Woche darauf habe ich das Psych. Gutachten absolviert.
Nun war erstmal etwas Stille. Das alles ist Anfang / Mitte Dezember passiert. Dann hat es ca. ein Monat gedauert, bis ich von der LPD eine E-Mail bekommen habe, in der ich aufgefordert wurde, das Statusblatt nachzureichen. Das habe ich dann auch gemacht. Dann war wieder paar Wochen nichts, und dann wurde ich per Post (eingeschriebener Brief) zum Amtsarzt bei der Polizei vorgeladen. Der Termin lag auch ca. ein Monat in der Zukunft, in etwa Ende Februar. Dort bin ich mit der Ärztin eigentlich nur die Posten durchgegangen, welche auf meinem Statusblatt obenstanden, und hab ihr auch die relevanten Befunde gezeigt und besprochen, wie es mir damit ging / geht. Sie hat mir noch paar Tipps gegeben, wie ich "fit" bleibe, und haben noch kurz darüber geredet was ich beruflich mache und sie hat mich dann auch wieder rausgeschickt.
Danach war wieder 3-4 Wochen Pause, und ich wurde dann wieder per E-Mail aufgefordert, das Psych. Gutachten nachzureichen. Interessanterweise wussten sie auch das exakte Datum, an dem ich das gemacht habe. Nach 2 weiteren Wochen hab ich dann die Mail erhalten, dass der Antrag "fertig" ist und ich nur noch den Erlagschein bezahlen muss und haben mir den Preis genannt, kostet mittlerweile 110€.
Fazit: es hat in etwa knappe 4 Monate gedauert vom Tag der Antragsstellung bis zum Erhalt der WBK. Ich denke es wär etwas schneller gewesen, hätte ich das Statusblatt direkt beim Antrag dabei gehabt. Ich denke, dass man auf jeden Fall damit rechnen muss, zum Amstarzt geladen zu werden, wenn man (körperlich) untauglich bei der Stellung war (zumindest in Wien, denke das wird aber überall wohl gleich sein dann). Von 2 anderen (auch aus Wien), die den Kurs mit mir gemacht haben, habe ich gehört, dass sie nach etwa 6–8 Wochen fertig waren – es waren allerdings beide weibliche Teilnehmerinnen. Im Endeffekt war es bei mir einfach eine lange Geduldsprobe.
Falls jemand Fragen hat oder in Zukunft auf diesen Post stößt, beantworte ich sie gerne, entweder hier oder per PN.
Kurz vorab: da das mein erster Beitrag ist, hoffe ich, dass ich hier im richtigen Thread bin. Wollte jetzt kein eigenen Thread eröffnen da ich denke es passt hier eigentlich gut dazu.
Habe den Antrag gemacht, weil mir der Sport viel Spaß macht, eine Freundin hat mich paar mal mitgenommen und hab mich entschieden, dass ich auch unabhängig von ihr gern schießen gehen möchte.
Nun zum eigentlichen Antrag. Ich hab Ende November / Anfang Dezember 25 den typischen Kurs inkl. psych. Gutachten bei einem Händler mit Schießplatz gemacht. Vom Anbieter wurde uns folgende Reihenfolge vorgegeben: Zuerst den Waffenführerschein machen, dann den Antrag bei der BH / LPD (Bei mir letztere, da ich aus Wien bin), dort den Psychologen angeben und dann beim Händler einen Termin fürs Gutachten ausmachen. Bei mir kommt auch dazu, dass bei meiner Stellung Untauglichkeit aufgrund körperlicher Gründe festgestellt wurde. So war ich nach dem Waffenführerschein dann beim Polizeikommissariat (PK) den Antrag stellen. Ich habe das Statusblatt meiner Stellung leider nicht mitgehabt (nur den Bescheid wo keine Begründung oben steht), war aber kein Problem und der Antrag wurde entgegengenommen. Einen Psychologen musste ich beim PK jedoch nicht angeben. Beim PK wurde mir lediglich gesagt, dass sich die LPD bei mir dann melden wird wenn sie weitere Sachen benötigen. Den Erlagschein hab ich auch schon mitbekommen. Die Woche darauf habe ich das Psych. Gutachten absolviert.
Nun war erstmal etwas Stille. Das alles ist Anfang / Mitte Dezember passiert. Dann hat es ca. ein Monat gedauert, bis ich von der LPD eine E-Mail bekommen habe, in der ich aufgefordert wurde, das Statusblatt nachzureichen. Das habe ich dann auch gemacht. Dann war wieder paar Wochen nichts, und dann wurde ich per Post (eingeschriebener Brief) zum Amtsarzt bei der Polizei vorgeladen. Der Termin lag auch ca. ein Monat in der Zukunft, in etwa Ende Februar. Dort bin ich mit der Ärztin eigentlich nur die Posten durchgegangen, welche auf meinem Statusblatt obenstanden, und hab ihr auch die relevanten Befunde gezeigt und besprochen, wie es mir damit ging / geht. Sie hat mir noch paar Tipps gegeben, wie ich "fit" bleibe, und haben noch kurz darüber geredet was ich beruflich mache und sie hat mich dann auch wieder rausgeschickt.
Danach war wieder 3-4 Wochen Pause, und ich wurde dann wieder per E-Mail aufgefordert, das Psych. Gutachten nachzureichen. Interessanterweise wussten sie auch das exakte Datum, an dem ich das gemacht habe. Nach 2 weiteren Wochen hab ich dann die Mail erhalten, dass der Antrag "fertig" ist und ich nur noch den Erlagschein bezahlen muss und haben mir den Preis genannt, kostet mittlerweile 110€.
Fazit: es hat in etwa knappe 4 Monate gedauert vom Tag der Antragsstellung bis zum Erhalt der WBK. Ich denke es wär etwas schneller gewesen, hätte ich das Statusblatt direkt beim Antrag dabei gehabt. Ich denke, dass man auf jeden Fall damit rechnen muss, zum Amstarzt geladen zu werden, wenn man (körperlich) untauglich bei der Stellung war (zumindest in Wien, denke das wird aber überall wohl gleich sein dann). Von 2 anderen (auch aus Wien), die den Kurs mit mir gemacht haben, habe ich gehört, dass sie nach etwa 6–8 Wochen fertig waren – es waren allerdings beide weibliche Teilnehmerinnen. Im Endeffekt war es bei mir einfach eine lange Geduldsprobe.
Falls jemand Fragen hat oder in Zukunft auf diesen Post stößt, beantworte ich sie gerne, entweder hier oder per PN.