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Re: Kosten WBK

Verfasst: Do 30. Apr 2026, 16:58
von Steppenwolf
sind ja nur 4,85 Jahre bei der Summe. Um den Überschuss kannst du dir dann ein Packerl .22 LR kaufen :D

Natürlich wird es alle Gesellschaftsschichten treffen nach dem Motto wollen/ können / sollen/ dürfen/ ....
Ich würde nicht mal Bonzen zu den oberen 10.000 sagen. ich behaupte zum Schluss wird die Jagdwaffe (ob kurz- oder Langwaffe ob Zuckerlrosa oder schwarz,...) übrig bleiben. Umso weniger wird es Sinn machen einen WBK zu lösen sondern gleich eine Jagdkarte denn das Sitzfleisch bei der Ausbildung, wird sich lohnen - langfristig.

Es wird sich, sollten immer weniger diesem Schißsport nachgehen wollen, die komplette Infrastruktur verändern. Schiesstätten werden schließen, Vereine werden aufgelassen, die Auswahl wird sich reduzieren und das was übrig bleibt wird sau teuer, Die Waffenhändler werde sich viel weniger Umsatz teilen dürfen (was das heißt kann sich jeder ausmalen), der Gebrauchtwaffenverkauf wird "relativ" zum erliegen kommen, der Nachwuchs wird wegbrechen,.....und und und

Zum Thema " das richtige Kreuzal machen" ....wo waratn des? Gibts a neue Partei im buntem Österreich die sich leicht für LWB einsetzt? Das wäre mal richtig nice ;)

Ja, es wird weniger LWB geben, davon ist auszugehen. Und ja, die kranken Personen werden halt andere Möglichkeiten finden um ihre kranke Phantasie umzusetzen.

Also alles im allen eine Los Los situation....schade

Re: Kosten WBK

Verfasst: Do 30. Apr 2026, 19:20
von TomE
Bei meiner psychologischen Begutachtung vor rund 1,5 Jahren war es so, dass ich das Gutachten nur netto bezahlt habe.

Offiziell sollte das nur gehen, wenn der Psychologe wenig Umsatz hat, die Dame der BH hat es aber mit einem Schmunzeln kommentiert und gemeint, dass das durchaus nicht so selten wäre.

Re: Kosten WBK

Verfasst: Fr 1. Mai 2026, 15:54
von rhodium
Am meisten enttäuscht mich, dass eine (angeblich) konservative Partei am Ende der Totengräber des österreichischen Schießsports war. Keine linke rot-grüne Truppe … wie die langzeitige Hauptbefürchtung der IWÖ. Und kurz gesagt: diese Verrat werde ich dieser Truppe niemals verzeihen. Das sage ich auch an jedem Wahlstand den Leuten ohne Diskussion ins Gesicht. Ich war sehr lange konservativer Wechselwähler und der Zug ist jetzt einfach abgefahren. Klar ist der Schießsport für mich nicht die Prio 1, aber so mit Vorsatz ins Gesicht gelogen hat mir bis jetzt keine Partei, egal welchem Spektrum sie zuzuordnen ist. Die Grünen haben aus ihren Ideen wenigstens nie ein Geheimnis gemacht.

Re: Kosten WBK

Verfasst: Fr 1. Mai 2026, 20:26
von Michl9mm
rhodium hat geschrieben: Fr 1. Mai 2026, 15:54 Am meisten enttäuscht mich, dass eine (angeblich) konservative Partei am Ende der Totengräber des österreichischen Schießsports war. Keine linke rot-grüne Truppe … wie die langzeitige Hauptbefürchtung der IWÖ. Und kurz gesagt: diese Verrat werde ich dieser Truppe niemals verzeihen. Das sage ich auch an jedem Wahlstand den Leuten ohne Diskussion ins Gesicht. Ich war sehr lange konservativer Wechselwähler und der Zug ist jetzt einfach abgefahren. Klar ist der Schießsport für mich nicht die Prio 1, aber so mit Vorsatz ins Gesicht gelogen hat mir bis jetzt keine Partei, egal welchem Spektrum sie zuzuordnen ist. Die Grünen haben aus ihren Ideen wenigstens nie ein Geheimnis gemacht.
Wens´t schwarz wählst bekommst linke woke Politik, das ist aber schon lange kein Geheimnis mehr.

Re: Kosten WBK

Verfasst: So 17. Mai 2026, 02:41
von Berni96
mikonis hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 19:45
walter33 hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 19:05 Es verdient halt nicht jeder 5000.- oder mehr im Monat !!! Und hat halt auch ander Fixkosten
Ich finde das ist eine Abwertung von Menschen, die nicht so reich sind und angeblich nur ballern!!!
Wir (Paar) haben auch gespart für WBK und Waffen und Prüfungen(IPSC). Munition und Standkosten ja das kostest auch, aber ist ja noch für uns im Rahmen. Hier geht es ja nicht um PROFI-SPORT ……
Abschreckung !!! Hier geht es nur darum, das die Regierung nur die Bürger entwaffnen will !!
Tauchschein, Motorradführerschein, Flugschein, Segelschein, Motorbootschein, Platzreife beim Golfen, Angelschein, Paragliding, ….

Nur so als Hinweis, dass der Einstieg in Hobbys häufig Geld kostet. Zumeist eine Kombination aus Ausbildungs- und Prüfungskosten. Warum soll der Einstieg in das Sportschießen ohne Kosten ablaufen müssen?
Eine spannende Sichtweise, wenn man steigende Einstiegskosten für das eigene Hobby verteidigt.
Die Frage sollte nicht sein "Warum soll der Einstieg in das Sportschießen ohne Kosten ablaufen müssen?" sondern eher "Warum soll es mehr kosten als notwendig?"

Ob der neue Psychotest Vorzüge über den alten bringt was die Zwischenfälle angeht wird sich zeigen, aber klar ist ja wohl, dass der fast vierfache Preis nicht primär darauf abzielt den Psycholgen deren geringfügig gestiegenen Aufwand zu vergüten, sondern viel eher Leuten Steine in den Weg zu legen und für sowas Unsinniges sollte man nicht zahlen müssen.

Die bisherigen Anforderungen an den Legalwaffenbesitz waren ausreichend hoch um Zwischenfälle mit Legalwaffen auf ein überschaubares Maß zu beschränken und haben es aber gleichzeitig den Leuten nicht unnötig schwer gemacht in das Hobby rein zu kommen. Wer sich das in einem halbwegs vernünftigen Waffenführerscheinkurs Beigebrachte zu Herzen nimmt und unter Beachtung der grundlegenden Sicherheitsregeln am Stand Schießen geht, der kann das tun ohne eine Gefahr für sich und andere zu sein.

Für die von dir angeführten Hobbies brauchts einfach mehr Übung und Vorerfahrung, Motorrad, Motorboot und Flugzeug hast jeweils sehr viel zu beachten was das Gesetz angeht (während der 0815 Waffenbesitzer sich nur mit einem Bruchteil des Waffengestzes aktiv befassen wird der für ihn relevant ist) und es gibt andere Verkehrsteilnehmer, unvorhergesehene Gefahrensituationen etc.
Da brauchts einfach mehr Ausbildung und da ist dann ein erhöhter Preis auch gerechtfertigt.

Re: Kosten WBK

Verfasst: So 17. Mai 2026, 23:34
von mikonis
Ich stimme dir bei fast allen Argumenten zu, finde jedoch deine Ausführung zu den Kosten fragwürdig.
Berni96 hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 02:41
…. klar ist ja wohl, dass der fast vierfache Preis nicht primär darauf abzielt den Psychologen deren geringfügig gestiegenen Aufwand zu vergüten, sondern viel eher Leuten Steine in den Weg zu legen und für sowas Unsinniges sollte man nicht zahlen müssen.
Sicherheit für die Gesellschaft beim Waffenbesitz sollte einfach und ohne überbordende Bürokratie und Vorschriften erreichbar sein. Das wäre auch mein bevorzugter Zugang gewesen. Was wir bekommen haben, ist ein Haufen Regulatorien, die sich vermutlich als Datenkrake herausstellen werden. Aber das Thema ist, wie auch z.B. die Helmpflicht oder Rauchverbote, erledigt. Die einzige Möglichkeit zur Veränderung wäre, politisch aktiv zu werden, z.B. Lobbying.

Zur Höhe der Kosten würde ich sagen, die ist gerechtfertigt, weil die Verwaltung Aufwand zu den Händlern, also in den privaten Bereich ausgelagert hat. Das ist eine nicht unübliche Vorgangsweise um den Apparat „schlank“ zu belassen 😂. Das kostet. Das Ministerium wiederum hat den Psychologen detailliert umfassende Leistungen, Qualitätssicherung, Weiterbildung etc. vorgeschrieben. Die arbeiten halt jetzt nach Verordnung und das kostet ebenfalls. Auf die Verwaltung, Händler und Psychologen zu schimpfen wegen der kommenden Kosten ist unsinnig.

Es wird sich aber der Charakter der Schützengesellschaft ändern, weniger oder keine Gelegenheitsschützen, mehr Sportschützen und Jäger. Die haben schon immer Zeit und Geld in ihr Hobby investiert.

Re: Kosten WBK

Verfasst: Mo 18. Mai 2026, 08:13
von Poirot
Michl9mm hat geschrieben: Fr 1. Mai 2026, 20:26 Wens´t schwarz wählst bekommst linke woke Politik, das ist aber schon lange kein Geheimnis mehr.
Sehe ich anders.
Man bekommt die Politik die gerade durch den Mediendruck gewünscht wird.

Re: Kosten WBK

Verfasst: Mo 18. Mai 2026, 08:37
von Michl9mm
Poirot hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 08:13
Michl9mm hat geschrieben: Fr 1. Mai 2026, 20:26 Wens´t schwarz wählst bekommst linke woke Politik, das ist aber schon lange kein Geheimnis mehr.
Sehe ich anders.
Man bekommt die Politik die gerade durch den Mediendruck gewünscht wird.
weil sie sich die schwarzen drahn wie a Blattl im Wind.

Re: Kosten WBK

Verfasst: Mo 18. Mai 2026, 08:40
von AndyA
Berni96 hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 02:41
mikonis hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 19:45
walter33 hat geschrieben: Mi 29. Apr 2026, 19:05 Es verdient halt nicht jeder 5000.- oder mehr im Monat !!! Und hat halt auch ander Fixkosten
Ich finde das ist eine Abwertung von Menschen, die nicht so reich sind und angeblich nur ballern!!!
Wir (Paar) haben auch gespart für WBK und Waffen und Prüfungen(IPSC). Munition und Standkosten ja das kostest auch, aber ist ja noch für uns im Rahmen. Hier geht es ja nicht um PROFI-SPORT ……
Abschreckung !!! Hier geht es nur darum, das die Regierung nur die Bürger entwaffnen will !!
Tauchschein, Motorradführerschein, Flugschein, Segelschein, Motorbootschein, Platzreife beim Golfen, Angelschein, Paragliding, ….

Nur so als Hinweis, dass der Einstieg in Hobbys häufig Geld kostet. Zumeist eine Kombination aus Ausbildungs- und Prüfungskosten. Warum soll der Einstieg in das Sportschießen ohne Kosten ablaufen müssen?
Eine spannende Sichtweise, wenn man steigende Einstiegskosten für das eigene Hobby verteidigt.
Die Frage sollte nicht sein "Warum soll der Einstieg in das Sportschießen ohne Kosten ablaufen müssen?" sondern eher "Warum soll es mehr kosten als notwendig?"

Ob der neue Psychotest Vorzüge über den alten bringt was die Zwischenfälle angeht wird sich zeigen, aber klar ist ja wohl, dass der fast vierfache Preis nicht primär darauf abzielt den Psycholgen deren geringfügig gestiegenen Aufwand zu vergüten, sondern viel eher Leuten Steine in den Weg zu legen und für sowas Unsinniges sollte man nicht zahlen müssen.

Die bisherigen Anforderungen an den Legalwaffenbesitz waren ausreichend hoch um Zwischenfälle mit Legalwaffen auf ein überschaubares Maß zu beschränken und haben es aber gleichzeitig den Leuten nicht unnötig schwer gemacht in das Hobby rein zu kommen. Wer sich das in einem halbwegs vernünftigen Waffenführerscheinkurs Beigebrachte zu Herzen nimmt und unter Beachtung der grundlegenden Sicherheitsregeln am Stand Schießen geht, der kann das tun ohne eine Gefahr für sich und andere zu sein.

Für die von dir angeführten Hobbies brauchts einfach mehr Übung und Vorerfahrung, Motorrad, Motorboot und Flugzeug hast jeweils sehr viel zu beachten was das Gesetz angeht (während der 0815 Waffenbesitzer sich nur mit einem Bruchteil des Waffengestzes aktiv befassen wird der für ihn relevant ist) und es gibt andere Verkehrsteilnehmer, unvorhergesehene Gefahrensituationen etc.
Da brauchts einfach mehr Ausbildung und da ist dann ein erhöhter Preis auch gerechtfertigt.
Sag noch nicht... So geht das in Ungarn - eindeutig tun die Behörde alles dagegen, jemandem eine WBK geben zu müssen... Oder soll ich keine Tipps den Behörden in Österreich geben...? :-)

1. Treten Sie einem Sportschützenverein bei! (Jahresgebühr kann in der Höhe €300-400 sein.)

2. Beschaffen Sie die für den Waffenbesitz erforderliche psychologische Eignungsbestätigung! (2 mal, mind. 6 Monate!!! nacheinander, jeweils €50).

3. Beschaffen Sie eine sportärztliche Genehmigung! (€20-50)

4. Legen Sie die behördliche Waffenprüfung ab, deren Gebühr 7000 HUF beträgt (Wartezeit 1-3 Monate, €20).

5. Lösen Sie die jährliche Wettkampflizenz, deren Gebühr im MSSZ-System 12000 HUF beträgt. (€30)

6. Erreichen Sie die erforderliche Qualifikation! (Bedeutet mind. 3mal in Wettbewerben teilnehmen, €10-15 pro Wettbewerb).

7. Richten Sie einen geeigneten Aufbewahrungsort für die Schusswaffe ein!

8. Beantragen Sie eine Empfehlung beim Sekretär des regionalen (oder landesweit zuständigen) Sportschützenverbandes. Die Empfehlung muss sowohl vom Vereinsleiter als auch vom Sekretär unterschrieben werden. (€30, geht nun persönlich!!!)

9. Reichen Sie den Genehmigungsantrag bei der für Ihren Wohnort zuständigen Verwaltungsbehörde ein!

10. Dem Antrag sind – zusätzlich zur Vorlage der Originaldokumente – folgende Unterlagen beizulegen:
* das ausgefüllte Antragsformular
* Kopie des Personalausweises und der Meldekarte
* Kopie des Sportbuches
* Kopie der Wettkampflizenz
* Kopie der behördlichen Waffenprüfung
* psychologische Eignungsbestätigung
* sportärztliche Genehmigung
* Empfehlung des Sportschützenverbandes

Füllen Sie den bei den Postämtern erhältlichen Antrag auf ein behördliches Führungszeugnis aus und reichen Sie ihn ein, womit Sie nachweisen, dass Sie nicht in der Verwaltungsstrafdatenbank eingetragen sind. Vor dem Ausfüllen des Dokuments sollten Sie sich mit der örtlich zuständigen Verwaltungsbehörde abstimmen, damit der Antrag vollständig ausgefüllt wird.

Die Behörde entscheidet innerhalb von 30 Tagen über den Antrag; diese Frist kann einmal um weitere 30 Tage verlängert werden. Im Zuge des Genehmigungsverfahrens wird auch der Aufbewahrungsort kontrolliert. (Genehmigung ist in Paperform - man muss persönlich abholen.)

Bei positiver Entscheidung erhalten Sie einen Bescheid, auf dessen Grundlage Sie Ihre erste Schusswaffe erwerben dürfen. Nach dem Kauf muss die Waffe innerhalb von 8 Tagen bei der örtlichen Verwaltungsbehörde vorgeführt werden (natürlich persönlich!), wo die Waffenbesitzgenehmigung ausgestellt bzw. ergänzt wird.

Danach muss man in jedem Jahr die Qualifikation je nach Waffenkategorien wieder erreichen - wenn es dazu kommnt, alle 5: KK-GK Faustfeuerwaffen, KK-GK Langwaffen und Schrot. Bedeutet wieder in Wettbewerben teilnehmen zu müssen, und dafür zahlen. Die Sportärztliche Genehmigung erneuern (Untersuchung + Gebühr), dann mit dieser Genehmigung persönlich zur Polizei, das ins "braune Buch" eintragen zu lassen (+Gebühr zahlen). Und noch Jahresgebühr Sportschützenverein und Sportschützenverbandes (Wettkampflizenz) nicht vergessen.