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Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Verfasst: Do 19. Mär 2026, 15:44
von Poirot
Coolhand1980 hat geschrieben: Do 19. Mär 2026, 15:27 Sie werden mit der RS3 genug Erfolg haben, sodass andere Hersteller nachziehen werden und bestimmte Fehler in ihren Neuentwicklungen korrigieren werden.
Wie viele jagdliche bzw jagdlich verwendbare bulpup Generationen gab es bis jetzt eigentlich ?
Mir fallen ein: S+O Griffrepetierer, Crapahute Mod. 98, Niedermeier R93, Schneider, Keppeler, Dentler, Desert Tech.
Zum richtigen Durchbruch hat es bis jetzt noch nicht gereicht.

Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Verfasst: Do 19. Mär 2026, 18:42
von titan
Es gibt/gab noch so ein Kipplauf- Ganzschaft Überlebensgewehr. Das war aber auch ein Flop und war tot bevor es den Markt wirklich erreichen konnte. War mal in der Visier Zeitschrift zwischen 2005 bis 2009

Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Verfasst: Fr 20. Mär 2026, 10:01
von Coolhand1980
Das waren alles Exoten von kleinen Firmen die keinen Namen in der Branche hatten.
DT schließe ich da jetzt aus, da die Waffen nicht auf europäischen jagdlichen Markt abgestimmt sind.
Walther hat einen international bekannten Namen und versucht gerade mit erheblichem Marketingaufwand einen für sie völlig neuen
Markt zu erschließen. Ich sehe hier durchwegs Potential.
Wir werden sehen, wie gut sich das Gerät verkauft.
Die Konkurrenz wird das auch sehen, und entsprechend reagieren.
Im Jagdwaffenmarkt ab 4k aufwärts ist in Europa viel Geld zu verdienen.

Re: Jagdgewehr von Walther, RS3

Verfasst: Do 26. Mär 2026, 12:08
von andreaslu
Ich hatte gestern die Möglichkeit die Walther RS3 ausgiebig zu testen.
Kurz und knapp... ein lässiges Teil.
Bei dem Design hat sich Walther schon was gedacht.
Ergonomie, zumindest für mich, ausgezeichnet.
Was etwas gewöhnungsbedürftig ist, ist das nachladen.
Wenn man es öfters übt kommt man hier sicher gut rein.
Von der Schussleistung her muss ich sagen kann man nicht meckern.
Alleine was das Testgerät schon an Schuss durch hat und wie auf den Messen damit umgegangen worden ist, sind die Ergebnisse ausgezeichnet.
Drei Schuss die sich berührt haben, man muss aber auch sagen wir haben das Ding wirklich ordentlich geschossen und der Lauf war schon dementsprechend heiß.
Anschließend ging es auf den laufenden Keiler.
Genau das wofür die Waffe eigentlich gebaut worden ist.
Wir konnten die Scheibe mit wirklich sehr schnellen Schussfolgen bekämpfen, da macht die richtige Technik viel aus.
Ich hatte aus meiner Ordonnanzzeit den "Enfieldgriff" aka mad minute noch gut in Erinnerung, dass funktioniert mir der Walther perfekt.
Der Schalldämpfer macht einen sehr guten Job und ist mit einem eigenen Schnellverschluss zu montieren.
Wir haben das Ding wirklich nicht geschont.
Was man nicht braucht ist die "Mündungsbremse".
Sie reduziert den Rückstoß zwar ordentlich, dient aber Hauptsächlich dazu wenn man keinen Schalldämpfer verwenden kann/darf das die Balance noch gegeben ist.
Was Walther aber preislich für das Ding ausruft ist eine Frechheit, da kommt sicher was von anderen Firmen.
Auch ohne SD oder Bremse schießt sie sich sehr angenehm.

Preislich finde ich die Walther RS3 wirklich sehr in Ordnung, wenn man schaut was andere Firmen wie die, die in Isny sitzt für ein Plastikgewehr verlangen.
Für die meisten Jäger ist sie sicher sehr ungewohnt, aber löst ein Problem was wir haben seit dem es Schalldämpfer gibt.
Die überlangen Waffen in den kleinen Hochsitzen, da sehe ich auch noch einen großen Vorteil.
Würde ich sie mir kaufen?
JA, sie ist einmal was anderes, was neues.
Nicht immer der gleiche schiache Geradezug der das doppelte kostet was er wirklich wert ist.
Die Schussleistung ist ausgezeichnet, die Balance perfekt, auch am Hochsitz macht sie sicher eine tolle Figur.