Seite 5 von 7

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 09:24
von plainwaviness
Ares hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 07:10 Ich kenne keinen Bauern oder Landwirt der sich eine Katze als Haustier anschaffen würde. Das sind alles Freigänger von Reihenhaussiedlern. Die sind dann kastriert oder auch nicht. Probiere einmal so eine Katze zu fangen und den Adressaten zu retournieren. Viel Spaß dabei. ;)
Die einzigen die das Ableben so eines Raubrattlers wirklich missbilligen, sind wahrscheinlich von der Lobby der Fressmittelindustrie, Kleintierärzte und Zubehörhandels. Wegen des Verdienstentganges wäre es...
Ja, oft sind es zugelaufene Katzen von Nachbarn.

Ich würde sie nicht als Haustiere vom Bauern bezeichnen, sondern eher von dessen Nachbarn. Für den Bauern ist es eher ein Nutztier, wie ein Hund, der auf einer Alm Schafe herdet. Jedoch gibt es auf dessen Bauernhof wohl leckere Mäuse zum Fangen und daher lohnt sich der Ausflug.

Streicheln (oder sogar aufheben) lassen sich diese Katzen meistens nicht. Aber die Zutraulichen folgen dir, wenn du zu Fuß unterwegs bist, mit einem Sicherheitsabstand von 5-10 Metern. Du kannst als Bauer höchstens ein Foto machen und das auf die lokale Facebook Gruppe stellen, ob wem die Katze gehört und wo man sie abholen kann.

Ich nehme an, dass die Nachbarn in diesem Fall für die Kastrierung zuständig sind? Also angenommen, die Katzen gehen regelmäßig zurück zu ihrem Besitzer für die nächste Malzeit und der wundert sich langsam, warum seine Katze so fett wird.

Wobei ich habe etwas recherchiert und bei uns werden Katzen wohl kaum eingesetzt für die Kontrolle von Nagetieren, sondern eher Gift und ab 2026 braucht man da wohl auch eine Bescheinigung dafür.

Edit:
Evilcannibal79 hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 09:19 Wiso den Jagdschein nicht machen?
Was man hat, hat man.
Und das dir nur solche begegnen ist einfach nicht wahr.
Ich bin seit mittlerweile 5 Jahren in einem Revier mit insgesamt 10 anderen Mitjägern und es funktioniert reibungslos.
Jeder hat seine gewissen Bereiche, seine Aufgaben die er zu erfüllen hat und für alles andere gibt es einen Jagdherren der sich um die übergeordneten Dinge kümmern muss.
Klar gibts überall Trottln, die hast aber im Tennisclub auch...

Also wenns dich interessiert,......mach die Jagdprüfung, auch wennst kein Jäger werden wirst sieht man danach die Natur/Wald oft mit anderen Augen.
Ich nehme an, du meinst nicht mich, sondern OP.

Gibt es da nicht noch intensivere Psychotests, als diejenigen, die schon für die WBK geplant werden?
Außerdem ist es doch einiges an Stoff zum Lernen?

Als ich selber noch auf dem Land gelebt hätte, wäre es sicherlich interessant gewesen als Jugendlicher oder junger Erwachsener. Vor allem, als wir noch mit Oma & Opa alle zwei Wochen in den Wald zum Wandern gingen.

Mittlerweile habe ich aber eine eigene Wohnung in Wien und die Großeltern sind zu alt geworden. Außerdem interessieren sich hier die wenigsten für so was.

Ok, ich sehe gerade du hast den Beitrag gelöscht…

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 09:34
von Evilcannibal79
Hab den Beitrag versehentlich nochmal geteilt.
Hab mich da nicht auf die letzten Postings bezogen....

Sry

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 09:36
von plainwaviness
Evilcannibal79 hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 09:34 Hab den Beitrag versehentlich nochmal geteilt.
Hab mich da nicht auf die letzten Postings bezogen....

Sry
Kein Problem.

Darf ich fragen in welchem Bundesland du unterwegs bist?

Weil vor allem in Wien stelle ich mir das schwierig vor. Also die Prüfung wäre wohl einfacher, aber man hat keine Nähe zu einem „richtigen“ Wald, oder?

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 09:42
von Evilcannibal79
Ich bin Tirol.
Wennst in Wien daheim bist wirst du wohl auf die Perpherie ausweichen müssen.
Aber wie ich irgendwo eh schon mal geschrieben habe:
Wenns dich interessiert, mach die Prüfung, was man hat, hat man und kann einem keiner mehr nehmen.

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 11:46
von plainwaviness
Mittlerweile sind Hunde, die trotz Warnwesten von Jägern erschossen wurden, wieder im Gespräch: https://kurier.at/chronik/wien/petition ... /403123666
Die Begründung der Schützen in beiden Fällen: Man habe die Warnwesten tragendenden Hunde für Füchse gehalten. „Wenn Hunde mit Warnweste oder neonfarbenem Geschirr mit Füchsen verwechselt werden, haben wir ein massives Sicherheitsproblem“, sagt Michaela Lehner, Leiterin der Stabstelle Recht von Tierschutz Austria.
Unironische Frage: Wird bei der Jadgprüfung geprüft, ob die potentiellen Jäger farbenblind sind?
Auch wenn der Jäger farbenblind wäre, gäbe es doch mehr Zeichen zur Identifikation.

Weil wie verwechsle ich einen Hund mit einem neonfarbenen Geschirr oder einer Warnweste mit einem Fuchs? Dachten die, der Fuchs wäre auf dem Weg zu einem Rave?

Weil wenn das Problem ist, dass die Jäger sturzbetrunken sind und ihre Kollegen alle so tun, als wäre nichts, dann haben wir in der Tat ein großes Problem.

Damit machen sich Jäger doch nur unnötig unbeliebt bei der Bevölkerung, und bei der nächsten Waffengesetzänderung sind sie plötzlich ähnlich unbeliebt wie die restlichen, legalen Waffenbesitzer, und es gibt für Jäger keine Ausnahmen mehr.
Ein aktuelles Rechtsgutachten der Juristin Erika Wagner (2025) bestätigt diese Rechtslücke: Der Abschuss von Haustieren sei verfassungswidrig, unverhältnismäßig und ethisch nicht vertretbar. Er beruhe auf teils jahrhundertealten Normen, die dem heutigen Mensch–Tier-Verhältnis widersprechen. Außerdem sind Jagdhunde ausgenommen, Familienhunde aber nicht, was eine sachlich kaum haltbare Ungleichbehandlung darstellt.
Ich bin gespannt was dabei rauskommt.

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 12:07
von Gadai
Gadai hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 19:55 Man könnte ja dem Haustier ein blinkendes LED Halsband anlegen. ;)
Verwechslung mit Fuchs ausgeschlossen, selbst bei mehreren Promille.🍺
Und das Wild ist auch gewarnt.
Hegeabschuß eines von Glühwürmchen befallenen Fuchses. :think:

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 12:12
von Poirot
plainwaviness hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 11:46
Ich bin gespannt was dabei rauskommt.
Das ist eine geplante politische Hetze gegen die Jägerschaft. Wie bei den Tiroler Schützen.
Was wird rauskommen ? Nicht viel. Es gibt ja Gesetze.
Aber man produziert Schlagzeilen, diffamiert die politisch andersdenkenden, man manipuliert die Meinung der Masse - Mission erfüllt.
Bis mal ein österreichischer Trump kommt und den Spieß umdreht. Denn irgendwann fällt die Masse der Bevölkerung nicht mehr auf die Welcome, Klima, Jäger, Legalwaffenbesitzer, alte weisse Männer, Femizid Schmähs rein und das Wahlverhalten ändert sich.

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 12:12
von Evilcannibal79
Ich könnte mich nicht erinnern das Farbenblindheit zum Thema stand, ist aber auch schon wieder ein paar Jahre her.
In meinem Umkreis hätte ich noch nix gehört das Jäger Hunde geschossen hätten bzw. mit einem Fuchs verwechselt haben könnten.
Spätestens wenn das Viech ein Geschirr hat müssen doch die Alarmglocken schrillen.......
einen Hund würde ich erst schießen wenn er wiederholt wildert und Gespräche mit dem Besitzer, bzw. eine Anzeige keine Besserung bringen.
Und selbst dann mit maximalem Bauchweh.
Unser ungeschriebene Regel: es wird nix geschossen das einen Namen haben könnte !

Gsd spielt auch das Thema Alkohol bei den Jägern die ich kenne keine Rolle.
Klar nach der Jagd wird mal angestossen aber angeflaschelt jagen gehen gibts so bei uns ned.
Mag auch welche geben, die kenne ich aber nicht und möchte sie auch gar nicht kennen lernen.

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 12:13
von Evilcannibal79
Poirot hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 12:12
plainwaviness hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 11:46
Ich bin gespannt was dabei rauskommt.
Das ist eine geplante politische Hetze gegen die Jägerschaft. Wie bei den Tiroler Schützen.
Was wird rauskommen ? Nicht viel. Es gibt ja Gesetze.
Aber man produziert Schlagzeilen, diffamiert die politisch andersdenkenden, man manipuliert die Meinung der Masse - Mission erfüllt.
Bis mal ein österreichischer Trump kommt und den Spieß umdreht. Denn irgendwann fällt die Masse der Bevölkerung nicht mehr auf die Welcome, Klima, Jäger, Legalwaffenbesitzer, alte weisse Männer, Femizid Schmähs rein und das Wahlverhalten ändert sich.
genau meine Gedanken.
Ob das andere Extrem dann so viel besser ist wie den Sauhaufen den wir momentan haben.....sei dahin gestellt.

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 12:16
von Poirot
Evilcannibal79 hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 12:13
genau meine Gedanken.
Ob das andere Extrem dann so viel besser ist wie den Sauhaufen den wir momentan haben.....sei dahin gestellt.
Natürlich ist es nicht besser. Aber wir leben in einer Welt wo es nur noch Extreme gibt. Mit der goldenen Mitte reisst man in der Politik nix mehr.

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 12:17
von Evilcannibal79
....die spinnen die Römer.....

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 12:20
von Poirot
Evilcannibal79 hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 12:12
Gsd spielt auch das Thema Alkohol bei den Jägern die ich kenne keine Rolle.
Heute riskieren immer weniger den Verlust von Führerschein oder waffenrechtlicher Zuverlässigkeit.
Das äußert sich auch positiv in den Unfallstatistiken im Verkehr.
Aber es wird immer Unbelehrbare geben nicht umsonst müssen neue Fahrzeuge eine technische Schnittstelle für Alkolock haben das bestimmt irgendwann auch Pflicht wird um ein Fahrzeug starten zu können. Polizei und Ärzte vermutlich ausgenommen :lol:

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 12:29
von plainwaviness
Poirot hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 12:12 Das ist eine geplante politische Hetze gegen die Jägerschaft. Wie bei den Tiroler Schützen.
Was wird rauskommen ? Nicht viel. Es gibt ja Gesetze.
Aber man produziert Schlagzeilen, diffamiert die politisch andersdenkenden, man manipuliert die Meinung der Masse - Mission erfüllt.
Bis mal ein österreichischer Trump kommt und den Spieß umdreht. Denn irgendwann fällt die Masse der Bevölkerung nicht mehr auf die Welcome, Klima, Jäger, Legalwaffenbesitzer, alte weisse Männer, Femizid Schmähs rein und das Wahlverhalten ändert sich.
Meinst du? Vom wem wurde die Hetze organisiert?

Das mit den Tiroler Schützen fand ich eher peinlich. Die könnten gefühlt ein paar Frauen brauchen und würden eventuell nicht so „lächerlich“ aussehen. Mode verändert sich ja auch mit der Zeit, aber von denen läuft doch keiner so in der Öffentlichkeit herum, sondern nur bei ihren Veranstaltungen.

Ich weiß auch nicht, wie viele davon verheiratet sind. Aber falls es so ist wie beim Informatikstudium mit unter 10 % Frauen, haben die meisten normal keine Freundin (oder Frau).

Zweifelst du daran, dass diese Hunde (von Jägern) erlegt wurden?

Ich meine, ich wäre froh über ein tatsächlich liberales Waffengesetz und auch die Liberalisierung von anderen Gesetzen.
Meine Einstellung ist: Solange ich niemanden (direkt) verletzte, sollte es erlaubt sein.
„Direkt“, weil theoretisch beutet unser Kakao Konsum ja irgendwelche Länder aus oder so was in der Art…

Ich finde wir haben keine solche Partei in Österreich. Weil diejenigen, die liberal gegenüber dem Waffengesetz sind, wollen Verschärfungen von anderen Gesetzen (ohne Opfern).

Ich habe auch extra den Kurier als seriöse Quelle genommen. Der ist ja nicht so links wie der Standard, sondern eher rechts davon. Also die Propagandaartikel gegen Jäger würde ich eher z.B. beim Standard sehen.

Edit: Das ist die Quelle zum Hund in der Steiermark: https://kurier.at/chronik/steiermark/st ... /403121775
Erst als er nach dem vermeintlichen Fuchs sehen wollte, sei ihm aufgefallen, dass er irrtümlich einen Hund erlegt hatte. Er selbst informierte direkt im Anschluss die Polizei. Der Vorfall wird der Staatsanwaltschaft sowie der Bezirkshauptmannschaft in Form einer Sachverhaltsdarstellung angezeigt.
Immerhin scheint der Jäger im Nachhinein alles (?) korrekt gemacht und die Polizei informiert zu haben.

Warum würde ein Jäger dieses Risiko eingehen, wenn er politisch motiviert wäre? Also im Extremfall wäre er doch seinen Job los? Der Jäger ist 48 Jahre alt und vermutlich kein politischer Aktivist. Da fehlt mir der Zusammenhang.

Für „politische Hetze“ braucht es nicht unbedingt Fälle, die tatsächlich passiert sind, jedoch haben wir anscheinend Polizeiberichte und Geständnisse von Jägern.

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 14:16
von Poirot
plainwaviness hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 12:29
Zweifelst du daran, dass diese Hunde (von Jägern) erlegt wurden?
Kommt täglich vor. Wo ist das Problem ? Das Problem wird gerade von Aktivisten und Medien herbeigeschrieben.

Brauchen wir ein Gesetz das es verbietet frei laufende unbeaufsichtigte Hunde in Jagdrevieren zu erlegen weil diese eine Gefahr für andere Tiere, Menschen, Straßenverkehr darstellen oder bräuchte es strengere Gesetze die es verbieten Hunde frei laufen zu lassen und die fahrlässig missachtete Aufsichtspflicht höher bestraft ?
Die Ursache ist nämlich die mangelnde Aufsichtspflicht. Der tote Wuffi im Revier ist nur das Symptom.
Und nur weil die Politik und die Medien - durch Aktivisten aufgestachelt - lieber Symtome bekämpfen, muss das nicht unbedingt der richtige Weg sein.

https://kurier.at/chronik/oesterreich/h ... /403065747

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 14:59
von v0s
Selbst wenn es für Jäger rechtlich ok sein mag einen freilaufenden Hund zu erlegen, hat er in dem Fall ja nach eigenen Angaben eigentlich auf einen Fuchs schießen wollen. Somit ist das ganze "passt scho", "passiert halt", "Halter ist selber schuld" mit dem einige Jäger argumentieren hinfällig.