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Waffenrechtsverschärfung in Österreich: Schutz der Bürger oder Entwaffnung durch die Hintertür?

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
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Auslandsoester
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Re: Waffenrechtsverschärfung in Österreich: Schutz der Bürger oder Entwaffnung durch die Hintertür?

Beitrag von Auslandsoester » Do 24. Jul 2025, 14:23

Zum angeschnittenen Thema "Expertise" in der Psychobranche (Psychologen und Psychiater) habe ich noch was, falls nicht schon bekannt:

Der Fall Gert Postel
https://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Postel

Der Fall Gustl Mollath
https://de.wikipedia.org/wiki/Gustl_Mollath

Steuerfahnder-Affaire:
https://de.wikipedia.org/wiki/Steuerfahnder-Aff%C3%A4re

Zitat: "Besondere Aufmerksamkeit erhielten die psychiatrischen Gutachten, mit denen den Steuerfahndern Dienstunfähigkeit bescheinigt wurde. Den Steuerfahndern wurde in nahezu wortgleichen Gutachten eine eindeutige „paranoid-querulatorische Entwicklung“ oder auch eine Anpassungsstörung attestiert. Der chronische Verlauf und die Unheilbarkeit mache die Steuerfahnder für alle Zeiten dienstunfähig, auch im Sinne der Teildienstunfähigkeit, Nachuntersuchungen wurden als zwecklos dargestellt. Die fünf Beamten wurden im Dezember 2015 in letzter Instanz juristisch rehabilitiert."

Viel Spaß beim Lesen :)

spareribs
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Re: Waffenrechtsverschärfung in Österreich: Schutz der Bürger oder Entwaffnung durch die Hintertür?

Beitrag von spareribs » Do 24. Jul 2025, 14:47

Schau , das Problem ist ganz einfach ....Selbst wenn ALLES verboten wird , dann gibt es immer Wege eine Schusswaffe oder sonstiges zu bekommen ...genauso mit Drogen ....bekommst in Wien schneller als einen Kaugummi beim Automaten ...die ganzen Diskussionen hier sind leider fürn Arsch ....geht's lieber ins Bad oder schiebt eine gute Nummer. :mrgreen:
Ohne Hirn ist gut marschieren :mrgreen:

Poirot
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Re: Waffenrechtsverschärfung in Österreich: Schutz der Bürger oder Entwaffnung durch die Hintertür?

Beitrag von Poirot » Do 24. Jul 2025, 19:43

Um uns Bürger vor den bösen Amoktaten zu schützen werden wieder einmal die Waffengesetze verschärft - gesetzestreue Waffenbesitzer unter Generalverdacht gestellt.
Heute gab es wieder einen Prozess gegen eine Person, die lobenswerterweise von der Exekutive vor einer Amoktat abfangen werden konnte.
https://www.derstandard.at/story/300000 ... _entdecken
Aber mit welchen Strafen muss man eigentlich rechnen ?
Die Antwort:

Der Teenager (mit 19 Jahren :lol: ) wird zu vier Monaten bedingter Haft verurteilt, zusätzlich bekommt er die Weisungen, die Behandlung fortzusetzen und eine Psychotherapie zu machen. Dafür wird ihm auch Bewährungshilfe zur Seite gestellt.

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rhodium
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Re: Waffenrechtsverschärfung in Österreich: Schutz der Bürger oder Entwaffnung durch die Hintertür?

Beitrag von rhodium » Do 24. Jul 2025, 23:34

Habt ihr es immer noch nicht verstanden? Das Tatmittel ist leicht juristisch greifbar und deshalb auch alleine Schuld.

Auslandsoester
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Re: Waffenrechtsverschärfung in Österreich: Schutz der Bürger oder Entwaffnung durch die Hintertür?

Beitrag von Auslandsoester » Mo 4. Aug 2025, 16:14

In dem Interview am Anfang (fand ich sehr interessant) wird auch das Thema Waffenverbot angeschnitten. Außerdem auf die Website "www.notwehrfakten.at" hingewiesen.
Auf dieser Website sind Fälle gesammelt, bei denen durch Vorzeigen oder Benutzen von Legalwaffen Schlimmeres verhindert werden konnte.
Ein Fall z.B.: 4 Einbrecher, einer wird vom LWB angeschossen/niedergeschossen und 3 fliehen.
Verfahren gegen den LWB dann letztendlich eingestellt.
Leider wird da aber nicht so richtig ausgeführt, was zwischenzeitlich in so einem Fall passieren würde, nämlich während dem Ermittlungsverfahren?
An anderer Stelle habe ich mal gelesen (und so ein Fall ist auch aktuell in der Presse): Es wird auch zunächst ein Ermittlungsverfahren gegen den LWB eröffnet, in dem dann geklärt wird, ob das Notwehr, rechtfertigender Notstand, etc. oder ungerechtfertigter Exzess war.
Aber heisst das nicht, dass dann gegen den LWB direkt auch erstmal ein vorübergehendes Waffenverbot zu Beginn des Ermittlungsverfahrens bis zur Klärung (die kann ja lange dauern schätze ich) ausgesprochen würde?
Wenn das so wäre: Mit was soll sich der LWB dann verteidigen, wenn die 3 anderen Einbrecher (im Beispiel), die dann evtl. auch wüßten, dass er keine Waffen mehr haben darf, ein paar Tage später zurück kommen, um ihren niedergeschossenen Einbrecher-Kumpanen zu rächen???

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