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Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 15:34
von Poirot
v0s hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 14:59 Selbst wenn es für Jäger rechtlich ok sein mag einen freilaufenden Hund zu erlegen, hat er in dem Fall ja nach eigenen Angaben eigentlich auf einen Fuchs schießen wollen. Somit ist das ganze "passt scho", "passiert halt", "Halter ist selber schuld" mit dem einige Jäger argumentieren hinfällig.
Selbst wenn der Hund fälschlich erlegt wurde muss es nicht strafbar sein einen streunenden Hund im Revier zu erlegen.
Es zeigt nur das Jäger, trotz Rechtsschutzversicherung, so dämlich sind nicht zuerst ihren Anwalt zu kontaktieren um nicht in den Medien zu landen.

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 15:36
von combatmiles
vielleicht hätte sich die Joggerin die zerfleischt wurde einen Jäger herbeigewünscht....
Das Problem liegt am oberen Ende der Leine..


Das: eigenen Angaben eigentlich auf einen Fuchs schießen wollen.... ist natürlich eine andere Liga...

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 15:44
von Poirot
combatmiles hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 15:36
Das: eigenen Angaben eigentlich auf einen Fuchs schießen wollen.... ist natürlich eine andere Liga...
Wenn man versehentlich einen Rehbock mit einem Hirsch verwechselt, der aber schussbar ist und auf dem Abschussplan steht, ist das auch keine Straftat.
Deppat. Oft durch moderne Technik (Nachtsichtzielfernrohre) vermeidbar aber halt nicht strafbar.
Das mit dem oberen Ende der Leine ist ein schöner Spruch - darüber sollten die Medien mal intensiver nachdenken (was nie passieren wird).

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 15:58
von Gadai
Und falls er den Wauzi mit Absicht... kann er ja so auch nicht sagen. :think:
Hätte ja auch ein Betrunkener auf allen Vieren....

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Fr 23. Jan 2026, 17:06
von Poirot
Gadai hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 15:58 Und falls er den Wauzi...
Wauzi ist ziemlich verharmlosend:

https://www.stern.de/panorama/wissen/wi ... 67120.html

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Sa 24. Jan 2026, 09:12
von 75reinhard
Poirot hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 15:44 Wenn man versehentlich einen Rehbock mit einem Hirsch verwechselt, der aber schussbar ist und auf dem Abschussplan steht, ist das auch keine Straftat.
Deppat. Oft durch moderne Technik (Nachtsichtzielfernrohre) vermeidbar aber halt nicht strafbar.
Wenn mit einem Nachtsichtzielfernrohr geschossen, dann ist das sehr wohl strafbar.

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Sa 24. Jan 2026, 11:41
von Poirot
75reinhard hat geschrieben: Sa 24. Jan 2026, 09:12

Wenn mit einem Nachtsichtzielfernrohr geschossen, dann ist das sehr wohl strafbar.
Weil ?

https://www.drmair.at/nv-zielfernrohre

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Sa 24. Jan 2026, 12:08
von twin2000
weil soweit mir bekannt in manchen bundesländern nur schwarzwild mit nachtsichtoptik bejagd werden darf vermutlich ..?

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Sa 24. Jan 2026, 12:33
von Poirot
twin2000 hat geschrieben: Sa 24. Jan 2026, 12:08 weil soweit mir bekannt in manchen bundesländern nur schwarzwild mit nachtsichtoptik bejagd werden darf vermutlich ..?
Und Raubwild. Nicht umsonst gibt es das Räudeproblem bei Füchsen. Durch das Ausrotten der Tollwut steigt die Fuchspopulation, gleichzeitig sinkt die Population von Beutetieren wie Hasen, und Probleme wie Räude und irgendwann auch wieder Tollwut ploppen auf.
Statt endlich alles an Technik freizugeben damit jeder Jäger in der Nacht sicher ansprechen und einen sicheren Schuss abgeben kann, wird ewig geredet und gezögert.
Aber alle schreien wenn dann in der Nacht ein nicht beaufsichtigter freilaufender Wuffi in einem Jagdrevier falsch angesprochen und erlegt wird :headslap:

https://www.salzburg24.at/news/salzburg ... art-310815
https://www.noejagdverband.at/kuenstlic ... t-erlaubt/
https://kaernten.orf.at/stories/3308095/
https://kaerntner-jaegerschaft.at/media/788/download

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Sa 24. Jan 2026, 15:42
von 75reinhard
Poirot hat geschrieben: Sa 24. Jan 2026, 11:41
75reinhard hat geschrieben: Sa 24. Jan 2026, 09:12

Wenn mit einem Nachtsichtzielfernrohr geschossen, dann ist das sehr wohl strafbar.
Weil ?

https://www.drmair.at/nv-zielfernrohre
Weil derzeit in keinem Bundesland in Österreich die Jagd mit Nachtzielfernrohre auf Reh oder Hirsch erlaubt ist.

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Sa 24. Jan 2026, 16:12
von edi
Ich bin zwar kein Jäger und nicht immer gleicher Meinung zu deren Einstellung. Aber wenn ein freiumherlaufender Hund beim direkten Jagen von Wild von einem Jäger ertappt wird und vom Besitzer in der Umgebung nichts zu sehen ist, warum soll ein Jäger den wildernden Hund nicht erlegen sollen. Es sind eben meist freiumherlaufende Hunde die Menschen darunter Kinder anfallen, arg verletzen und sogar töten. Die Strafen von Hundebesitzer mit freilaufenden Hunden gehören empfindlich angehoben.

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Sa 24. Jan 2026, 16:13
von Poirot
75reinhard hat geschrieben: Sa 24. Jan 2026, 15:42 Weil derzeit in keinem Bundesland in Österreich die Jagd mit Nachtzielfernrohre auf Reh oder Hirsch erlaubt ist.
Schalldämpfer waren auch mal verboten.

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Sa 24. Jan 2026, 19:23
von 75reinhard
Poirot hat geschrieben: Sa 24. Jan 2026, 16:13
75reinhard hat geschrieben: Sa 24. Jan 2026, 15:42 Weil derzeit in keinem Bundesland in Österreich die Jagd mit Nachtzielfernrohre auf Reh oder Hirsch erlaubt ist.
Schalldämpfer waren auch mal verboten.
Und? Ändert halt nichts an meiner Anmerkung, dass ein Nachtsichtzielfernrohr auf Hirsch und Reh sehr wohl strafbar ist.

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Sa 24. Jan 2026, 21:09
von Poirot
75reinhard hat geschrieben: Sa 24. Jan 2026, 19:23 Und? Ändert halt nichts an meiner Anmerkung, dass ein Nachtsichtzielfernrohr auf Hirsch und Reh sehr wohl strafbar ist.
Womit die Politik durch unzureichende Freigabe moderner Nachtzieltechnik eine gewisse Mitverantwortung trägt.


Aktueller Fall aus Deutschland. Pferd mit Wildschwein verwechselt. Verfahren wurde eingestellt.

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... ngNewsSerp

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Verfasst: Sa 24. Jan 2026, 21:32
von Plinker
Poirot hat geschrieben: Sa 24. Jan 2026, 21:09
75reinhard hat geschrieben: Sa 24. Jan 2026, 19:23 Und? Ändert halt nichts an meiner Anmerkung, dass ein Nachtsichtzielfernrohr auf Hirsch und Reh sehr wohl strafbar ist.
Womit die Politik durch unzureichende Freigabe moderner Nachtzieltechnik eine gewisse Mitverantwortung trägt.


Aktueller Fall aus Deutschland. Pferd mit Wildschwein verwechselt. Verfahren wurde eingestellt.

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... ngNewsSerp

Das deine Aussage absolut dumm ist ist dir hoffentlich bewusst.