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Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

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wolfgangf
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Re: Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

Beitragvon wolfgangf » Do 14. Jun 2018, 21:53

Ich würde es auf alle Fälle erwähnen, zumindest wenn Hobbys überhaupt angeführt werden.
Und zwar völlig unabhängig davon, bei welcher Art von Betrieb ich mich bewerbe bzw. oder der Personalverantwortliche selbst Schütze ist oder nicht.
Es muss ja nicht ganz prominent erwähnt werden, sondern quasi ein bisschen "nebenbei".
In meinem Lebenslauf unter "Hobbys und persönliche Interessen" steht z.B. nach den Vereins- und sozialen Aktivitäten erst als vierter Satz:
...Andere Sportarten wie Mountainbiking, Skaten, Schießsport oder Tennis weniger intensiv...

Warum? Ganz einfach:
- Erstens ist es ehrlich. Und das beruhigt. Oder willst du dann während einer allfälligen Probezeit dein Hobby auch vor allen geheim halten. Das funktioniert nicht, oder wenn dann stresst es nur.
- Zweitens braucht ja niemand glauben, dass die Verantwortlichen sich nicht auch im www schlau machen. Und schon eine kurze Google-Recherche kann dich bei Bewerben oder auf Ergebnislisten finden lassen. Und dann könnte es passieren, dass du beim Vorstellungsgespräch darauf angesprochen wirst, warum es im Lebenslauf fehlt.

Es ist übrigens mWn nach wie vor üblich, diese persönlichen Interessen im Lebenslauf anzuführen.

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rhodium
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Re: Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

Beitragvon rhodium » Do 14. Jun 2018, 22:01

Hab' ich nie gemacht, würd' ich nie machen. Sprengbefugnis habe ich aber erwähnt.

Fakt ist: in der HR-Vorselektion kannst du schon rausfliegen und wirst nie erfahren ob du nicht genug qualifiziert warst oder an einen AWN geraten bist.
“Das Gegenteil von rechts ist nicht links, sondern frei.”

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Re: Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

Beitragvon Der_David » Do 14. Jun 2018, 22:44

Ich habe noch nie Hobbys in einer Bewerbung/Lebenslauf angegeben.

oJo
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Re: Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

Beitragvon oJo » Do 14. Jun 2018, 22:54

wolfgangf hat geschrieben:Ich würde es auf alle Fälle erwähnen, zumindest wenn Hobbys überhaupt angeführt werden.
Und zwar völlig unabhängig davon, bei welcher Art von Betrieb ich mich bewerbe bzw. oder der Personalverantwortliche selbst Schütze ist oder nicht.
Es muss ja nicht ganz prominent erwähnt werden, sondern quasi ein bisschen "nebenbei".
In meinem Lebenslauf unter "Hobbys und persönliche Interessen" steht z.B. nach den Vereins- und sozialen Aktivitäten erst als vierter Satz:
...Andere Sportarten wie Mountainbiking, Skaten, Schießsport oder Tennis weniger intensiv...

Warum? Ganz einfach:
- Erstens ist es ehrlich. Und das beruhigt. Oder willst du dann während einer allfälligen Probezeit dein Hobby auch vor allen geheim halten. Das funktioniert nicht, oder wenn dann stresst es nur.
- Zweitens braucht ja niemand glauben, dass die Verantwortlichen sich nicht auch im www schlau machen. Und schon eine kurze Google-Recherche kann dich bei Bewerben oder auf Ergebnislisten finden lassen. Und dann könnte es passieren, dass du beim Vorstellungsgespräch darauf angesprochen wirst, warum es im Lebenslauf fehlt.

Es ist übrigens mWn nach wie vor üblich, diese persönlichen Interessen im Lebenslauf anzuführen.

Interessante Bewerbungsgespräche, wo man gefragt wird, warum die Hobbies nicht im Lebenslauf stehen?!
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Re: Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

Beitragvon wolfgangf » Fr 15. Jun 2018, 13:21

oJo hat geschrieben:Interessante Bewerbungsgespräche, wo man gefragt wird, warum die Hobbies nicht im Lebenslauf stehen?!

Missverständnis: Wenn ich Hobbys generell nicht angebe, dann natürlich auch nicht den Schießsport. Wenn ich sie angebe, dann würde ich den Schießsport aber nicht auslassen.
Ich persönlich würde meine Interessen allerdings angeben, da ja einiges dabei ist, das dem Personalverantwortlichen gefallen könnte.
Und du kannst nicht ausschließen, dass du im Bewerbungsgespräch nach deinen persönlichen Interessen gefragt wirst. Ja, vielleicht sogar, warum diese nicht im Lebenslauf stehen.

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Re: Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

Beitragvon RcL » Di 10. Jul 2018, 06:22

Würds lassen. Wenns ein Jäger oder Schütze liest, is es ok. Wenns ein Grüner liest, bist draußen. Potential Gain <-> Potential Loss - die Rechnung geht ned auf. Ned in Österreich.

Ich erwähns meist nedmal im Gespräch. Du weißt einfach ned, wie es ankommt. Und wie bereits erwähnt, ist der potentielle Schaden größer als der potentielle Nutzen dieser Angabe.
fast12 hat geschrieben:Ich arbeite in einem internationalen Großkonzern. Alter und Fotos werden entfernt bevor die Bewerbung der Fachabteilung vorgelegt wírd um auszuschließen dass jemand deswegen bevorzugt oder diskriminiert wird.

Genau so sollts auch sein.
Paddy91 hat geschrieben:
fast12 hat geschrieben:Foto und Alter sind auch schon problematisch. DSGVO machts auch nicht leichter./


Problematisch ist da garnix. Dann ist immerhin gleich klar dass man sich keine Katze im Sack einlädt. Eine Bewerbung ohne Foto würde ich sofort kübeln. (Ganz abgesehen davon dass man die Leut dann eh mit 4 Klicks bei Xing hat)

Bei Xing musst erstens kein Foto angeben und zweitens frag ich mich, was dir ein Foto vom Gesicht eigentlich bringt, wo derjenige sich extra herrichtet, oder mit Photoshop oder fotografischen Tricks, Schminke, whatever aufbessert (oder eine Kombination dessen) oder ein veraltetes Foto reinschmeißt....

A Gfries sagt relativ wenig aus.

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Re: Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

Beitragvon Jo_Kux » Di 10. Jul 2018, 09:39

wolfgangf hat geschrieben:Ich würde es auf alle Fälle erwähnen, zumindest wenn Hobbys überhaupt angeführt werden.
Und zwar völlig unabhängig davon, bei welcher Art von Betrieb ich mich bewerbe bzw. oder der Personalverantwortliche selbst Schütze ist oder nicht.
Es muss ja nicht ganz prominent erwähnt werden, sondern quasi ein bisschen "nebenbei".
In meinem Lebenslauf unter "Hobbys und persönliche Interessen" steht z.B. nach den Vereins- und sozialen Aktivitäten erst als vierter Satz:
...Andere Sportarten wie Mountainbiking, Skaten, Schießsport oder Tennis weniger intensiv...

Warum? Ganz einfach:
- Erstens ist es ehrlich. Und das beruhigt. Oder willst du dann während einer allfälligen Probezeit dein Hobby auch vor allen geheim halten. Das funktioniert nicht, oder wenn dann stresst es nur.
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Es ist übrigens mWn nach wie vor üblich, diese persönlichen Interessen im Lebenslauf anzuführen.

In diesem Posting ist so nahezu alles falsch, tut mit leid.

Dass man sich mit der Aussage Sportschütze zu sein unterm Strich mehr schadet als es nützt bestreitet hoffentlich niemand.
Wo steht geschrieben, dass ich Hobby überhaupt angeben muss?
Etwas im CV nicht anzugeben (beim Hobby) führt zu Schwieriglkeiten? Sehr interessant..
Du rennst im neuen Job in den ersten paar Tagen durch die firma und erzählst jedem, dass du Schütze bist? Echt?
Es ist ehrlich? *lol* Einen AWN beruhigt es sicher sehr wenn du ehrlich bist.... ehrlich, i schwör ;-)
...man möchte es nicht glauben, aber in manchen Foren gibt es tatsächlich Spezialisten im Bereich "Kackhaufen" :D

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Re: Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

Beitragvon Lindenwirt » Di 10. Jul 2018, 10:59

Kann Jo_Kux nur rechtgeben.
Nur weil ich nicht jedem meine Hobbies auf die Nase binde hat das nichts mit Geheimhaltung zu tun, das geht schlicht und einfach auch niemanden etwas an. Wenn wer glaubt unbedingt Hobbies angeben zu müssen dann was unverfängliches wie Reisen, Garten, etc.
Ich führe selber Bewerbungsgespräche mit Kandidaten, das Thema Hobby ist meistens schnell abgehakt bzw. liegt es am Kandidat ob und wieviel er dazu sagen will. Klar google ich auch Bewerber, das ist den Leuten auch bewusst. Wir sind nicht mehr in den 80ern. Ich google mich auch oft genug selbst um zu wissen was man von mir im Netz findet (und das ist nicht viel).
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Re: Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

Beitragvon Glock1768 » Di 10. Jul 2018, 11:22

ich musste noch nie einen Lebenslauf für eine Bewerbung schreiben, aber ich würde es lassen.

Es ist zwar sehr traurig, aber unser Sport polarisiert leider sehr ... ich würde mir wünschen, dass Sportschiessen endlich als ein normaler Sport wie Biken, Tanzen, Wandern Schwimmen, usw gesehen wird, aber das ist (fürchte ich) noch ein sehr langer Weg.

Bis dahin würde ich sicherheitshalber auf diese Angabe verzichten wenn ich an einer Stelle ernsthaft interessiert bin.
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Re: Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

Beitragvon mspaetauf » Di 10. Jul 2018, 11:28

Prinzipiell sollten, wenn hobbies angeführt werden, diese deine Eignung für die Stelle unterstreichen/bestätigen/hervorheben.

Also zb als Führungskraft Fussballer und Teamcaptain, als Analytiker begeisterter Schachspieler etc.
Wenn es zutrifft natürlich.
Das du zB gerne liest interessiert keine Sau.
Bist du Sportschütze und bewirbst dich bei Group4, schon eher.

LG

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Re: Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

Beitragvon Jo_Kux » Di 10. Jul 2018, 12:48

mspaetauf hat geschrieben:Bist du Sportschütze und bewirbst dich bei Group4, schon eher.

Meinst? Seh ich völlig anders.
Was bringt eine WBK beiu dem Job?
Bei einem WP ok....
Zuletzt geändert von Jo_Kux am Di 10. Jul 2018, 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
...man möchte es nicht glauben, aber in manchen Foren gibt es tatsächlich Spezialisten im Bereich "Kackhaufen" :D

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Re: Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

Beitragvon mspaetauf » Di 10. Jul 2018, 12:50

Naja die haben auch Personal mit trageerlaubnis, kann also schon Sinn manchen.

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Re: Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

Beitragvon Glock1768 » Di 10. Jul 2018, 12:59

Jo_Kux hat geschrieben:
mspaetauf hat geschrieben:Bist du Sportschütze und bewirbst dich bei Group4, schon eher.

Meinst? Seh ich völlig anders.
Was bringt eine WBK beiu dem Job?
Bei einem WP ok....


Naja, bekommt man leider recht schwer.

nebenbei, WP benötigt man nur auf öffentlichem Gelände ... auf Betriebsstätten reicht eine WBK zum Tragen aus ... und am Weg von dort und dorthin einfach die Waffe wie üblich transportieren oder am Firmengelände verwahren

Und der Hinweis, dass man sich mit Waffen beschäftigt/auskennt kann hier eventuell schon von Vorteil sein.
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Re: Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

Beitragvon wolfgangf » Mo 16. Jul 2018, 22:04

Jo_Kux hat geschrieben:
wolfgangf hat geschrieben:Ich würde es auf alle Fälle erwähnen, zumindest wenn Hobbys überhaupt angeführt werden.
Und zwar völlig unabhängig davon, bei welcher Art von Betrieb ich mich bewerbe bzw. oder der Personalverantwortliche selbst Schütze ist oder nicht.
Es muss ja nicht ganz prominent erwähnt werden, sondern quasi ein bisschen "nebenbei".
In meinem Lebenslauf unter "Hobbys und persönliche Interessen" steht z.B. nach den Vereins- und sozialen Aktivitäten erst als vierter Satz:
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- Zweitens braucht ja niemand glauben, dass die Verantwortlichen sich nicht auch im www schlau machen. Und schon eine kurze Google-Recherche kann dich bei Bewerben oder auf Ergebnislisten finden lassen. Und dann könnte es passieren, dass du beim Vorstellungsgespräch darauf angesprochen wirst, warum es im Lebenslauf fehlt.

Es ist übrigens mWn nach wie vor üblich, diese persönlichen Interessen im Lebenslauf anzuführen.

In diesem Posting ist so nahezu alles falsch, tut mit leid.

Dass man sich mit der Aussage Sportschütze zu sein unterm Strich mehr schadet als es nützt bestreitet hoffentlich niemand.
Wo steht geschrieben, dass ich Hobby überhaupt angeben muss?
Etwas im CV nicht anzugeben (beim Hobby) führt zu Schwieriglkeiten? Sehr interessant..
Du rennst im neuen Job in den ersten paar Tagen durch die firma und erzählst jedem, dass du Schütze bist? Echt?
Es ist ehrlich? *lol* Einen AWN beruhigt es sicher sehr wenn du ehrlich bist.... ehrlich, i schwör ;-)


Interpretierst du mich absichtlich falsch?
Also:
1. Zwischen streng geheimhalten und herumrennend vom Schießen erzählen gibt es eine große Bandbreite. Beide Extreme halte ich jedenfalls für falsch.
2. Ich habe auch nirgends behauptet, dass man Hobbys angeben MUSS und ein Unterlassen dessen zu Schwierigkeiten führt. Egal ob du das interessant findest.
3. ICH habe meine Hobbys im Lebenslauf stehen, soweit ich weiß, wird das von vielen Experten empfohlen. Und die - wenigen - Lebensläufe die durch meine Hände gegangen sind, hatten Hobbys durchwegs angeführt.

Ich denke, dass ich - WENN ich Hobbys anführe - den Schießsport nicht explizit auslassen sondern zumindest als Randnotiz erwähnen würde. Weil ich natürlich davon ausgehen kann, dass ich von einem Personaler gegoogelt, gefacebooked und wasweisichnochgestalkt wurde und ich beim Gespräch dann nicht im Hinterkopf haben muss "hoffentlich fragt er mich nicht, warum ich übers Reiten und Klettern aber nicht übers Schießen geschrieben habe".

Will ich gar keine Stolperfalle riskieren, dann schreibe ich eben überhaupt nur so wenig wie möglich. Ich riskiere ja auch als - nur um ein Beispiel zu nennen - Mountainbiker, dass der Verantwortliche Jäger ist und grad im Clinch mit Bikern in seinem Revier steht.

Ist meine Meinung. Erwarte nicht, dass alle der gleichen sind.

Papa Bär
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Re: Sportschiessen im Lebenslauf erwähnen?

Beitragvon Papa Bär » Di 17. Jul 2018, 07:58

Würde ich mir 5x überlegen sowas anzugeben. Wir sehen ja gerde an einem Beispiel, wo es um eine etwaige Verleumdung gehen könnnte, was sowas antichten kann.
Sportschiessen ist mit Mountainbiking halt einfach nicht auf die selbe Stufe zu setzen.
Wären wir in Amerika, wäre das vielleicht etwas anderes. aber bei uns sind ja automatisch alle WBK Besitzer potenzielle Massen mörder.
Aber genau das ist auch der Grund warum sich "Experten" steiten, ob Hobbys im CV etwas zu suchen haben. du hast damit nämlich eine gute 50% Chance dein Gegenüber vor dem ersten gesprochenen Wort zu verärgern.
Ich würds nicht angeben.


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