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Perkussionsrevolver: Colt Navy 1851 oder 1861?

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tiberius
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Perkussionsrevolver: Colt Navy 1851 oder 1861?

Beitragvon tiberius » Mi 4. Jul 2018, 12:53

Howdy Partners,

Nachdem hier ein Colt Walker und ein New Model Army im Spaßkaliber .44
Einzug gehalten haben, sind, was Eastwood-Western und den Sezessionskrieg angeht,
schon mal Der Texaner, Der namenlose Reiter, und die Unionsarmee grob abgedeckt.

Jetzt wäre etwas für die Konföderierte Armee gefragt, und da bieten sich der Colt Navy 1851 bzw.
der 1861 in .36 an.

Der 1851er ist historisch der Western Revolver schlechthin,
als weitestgehende Standardkurzwaffe der Konföderierten Armee,
z.B. General Robert E. Lee führte einen und der Großteil der in den Südstaaten hergestellten
Revolver zu jener Zeit waren 1851er Nachbauten, ebenso hatten Wildbill Hickock und die
Revolverhelden jener Zeit meist 1851er. Und: Er ist Eastwoods Waffe in The good, the Bad and the Ugly.
Aber: der 1851er soll recht klein sein, besonders der Griff.

Der 1861er ist General Custers Waffe am Little Big Horn gewesen, war bei den Konföderierten weit verbreitet,
gut balanciert und angeblich etwas größer,was für meine Klodeckelpfoten sicher hilfreich wäre,
außerdem mit den geschwungenen Laufkonturen sehr formschön, aber keine Eastwood Referenz soweit ich weiß.

Soweit die Theorie, Meinungen? 1851er oder 1861er?

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stefan82
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Re: Perkussionsrevolver: Colt Navy 1851 oder 1861?

Beitragvon stefan82 » Mi 4. Jul 2018, 14:05

Mir gefällt der 1860 bzw. 1861 am besten.
Das Korn kommt mir auch stabiler vor.
Die Nuten an der Trommel haben bei dem 1861 auch schon die "Rampe" damit der Trommelstop besser rein rutscht.
Aber das Beste wäre mal beide in der Hand zu halten und sie direkt zu vergleichen.

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Re: Perkussionsrevolver: Colt Navy 1851 oder 1861?

Beitragvon richard » Mi 4. Jul 2018, 19:34

Servus, für mich kann ich keinen Unterschied erkennen, aber ich habe beide nicht vermessen. Für meine Handschuhgrösse 9 passen beide gleich gut (kleiner Finger unter dem Griffstück), wobei der 1851er einen kurzen Lauf hat. Die ultimative Schönheit ist für mich der 1861er.

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Re: Perkussionsrevolver: Colt Navy 1851 oder 1861?

Beitragvon kemira » Do 5. Jul 2018, 07:27

Ich mag das Knubbelkorn des 1851ers nicht. Wenn Du handwerklich nicht ganz mit 2 linken Daumen gesegnet bist, kann man da aber was machen.
Beim 1861er sind die Korne meist etwas zielfreundlicher.

Ansonsten - nimm was Dir besser gefällt.

LG
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Re: Perkussionsrevolver: Colt Navy 1851 oder 1861?

Beitragvon Salem » Do 5. Jul 2018, 08:32

tiberius hat geschrieben:Howdy Partners,

Nachdem hier ein Colt Walker und ein New Model Army im Spaßkaliber .44
Einzug gehalten haben, sind, was Eastwood-Western und den Sezessionskrieg angeht,
schon mal Der Texaner, Der namenlose Reiter, und die Unionsarmee grob abgedeckt.
Ohne den M1860 Army ist die Unionsarmee noch nicht mal annähernd abgedeckt.... Den brauchst Du unbedingt!!
Jetzt wäre etwas für die Konföderierte Armee gefragt, und da bieten sich der Colt Navy 1851 bzw.
der 1861 in .36 an.
Der 1851er mit Messingrahmen wie er zwar NIE von Colt, dafür aber in den Südstaaten - z.B. von der Firma "Griswold & Gunnison" - hergestellt wurde, hat schon was sehr authentisches...
Der 1851er ist historisch der Western Revolver schlechthin,
als weitestgehende Standardkurzwaffe der Konföderierten Armee,
z.B. General Robert E. Lee führte einen und der Großteil der in den Südstaaten hergestellten
Revolver zu jener Zeit waren 1851er Nachbauten, ebenso hatten Wildbill Hickock und die
Revolverhelden jener Zeit meist 1851er. Und: Er ist Eastwoods Waffe in The good, the Bad and the Ugly.
Aber: der 1851er soll recht klein sein, besonders der Griff.
Klein? Nein, auch die Griffgröße von 51er u. 61er ist für normal große Hände ausreichend, der 1860er hat aber den größeren und noch bequemeren Griff und wiegt, obwohl insgesamt geringfügig größer, einiges weniger als die .36er - eh logisch eigentlich...
Der 1861er ist General Custers Waffe am Little Big Horn gewesen, war bei den Konföderierten weit verbreitet,
gut balanciert und angeblich etwas größer,was für meine Klodeckelpfoten sicher hilfreich wäre,
außerdem mit den geschwungenen Laufkonturen sehr formschön, aber keine Eastwood Referenz soweit ich weiß.
Bei Custers letztem Ritt war die US-Cavalry bereits mit M1873 SAA ausgerüstet - Custers Inkompetenz hat seinen Männern und ihm das Leben gekostet, nicht die fehlende Ausrüstung oder gar die waffentechnische Unterlegenheit...
Soweit die Theorie, Meinungen? 1851er oder 1861er?
Jo mei, es hilft nix, Du BRAUCHST beide (zum 1860er dazu, eh logo und klaro)... :mrgreen:
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Re: Perkussionsrevolver: Colt Navy 1851 oder 1861?

Beitragvon tiberius » Di 10. Jul 2018, 10:34

Hi,

thx für das Input, dass es sowohl ein 1851er und ein 1860/61er werden wird hatte ich
irgendwie schon geahnt...

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richard
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Re: Perkussionsrevolver: Colt Navy 1851 oder 1861?

Beitragvon richard » Di 10. Jul 2018, 16:06

Eine sehr gute Entscheidung, viel Spaß damit :clap:

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Re: Perkussionsrevolver: Colt Navy 1851 oder 1861?

Beitragvon Counterstriker » Mi 11. Jul 2018, 12:53

Custer's letzte Waffe war weder ein Vorderlader, noch ein SAA. Das war ein Webley RIC.
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