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Hydraulic recoil Buffer

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mpterra96
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Hydraulic recoil Buffer

Beitrag von mpterra96 » Do 26. Mär 2020, 23:07

Was bringt so ein "Hydraulic recoil Buffer" eigentlich, dass das Ding nicht zur Präzisions-Erhöhung dient.
Ich kann mir maximal vorstellen dass der Rückstoß vermindert wird.

Hat dazu jemand Erfahrung gemacht?
Weil nur zum Probieren will Ich da jetzt keine 100er ausgeben dass Ich dann vielleicht feststelle dass das gar nichts gebracht hat oder einfach nur sinnlos war.

In meinem Fall würde es in folgender Waffe verbaut werden:
Schmeisser STS Ultramatch 24" .223Rem, derweil noch ohne Mündungsbremse.
.22lr, 9mm, .38/.357Magnum, .223Rem, .300AAC, .300WinMag, 8x50R
IPSC Standard, IPSC PCC, SSLG, SGKP/FFW,
IWÖ 2015
HSV Wien, ASL Leobersdorf
Wiederladen (in Vorbereitung)
Schmeisser, Glock, Taurus, TacSol, Tikka, Bergara, Steyr

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impact
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Re: Hydraulic recoil Buffer

Beitrag von impact » Do 26. Mär 2020, 23:39

Durch diese buffer wird Verschluss und buffer über einen längeren Zeitraum verteilt sanfter abgebremst, anstatt mit einem kruzen Ruck in der Buffertube anzustoßen, dadurch kann der Rückstoß gemindert werden und beeinflusst, wie "scharf" sich der Rückstoß anfühlt und wie stark die Waffe ausbricht.
Wie wirkungsvoll der buffer ist, hängt in erster Linie vom Waffen setup ab. Er hat nur Sinn, wenn du Systembedingt eine eher höhere Verschlussgeschwindigkeit oder Verschlussmasse hast. Wenn du dagegen einen einstellbaren Gasblock verwendest, womöglich sogar kombiniert mit einem leichteren Verschlussträger, dann nützt dir der Hydraulische Buffer auch nichts mehr.
Bei 9mm Blowback Systemen dagegen erfreuen sie sich größerer Beliebtheit, weil man hier Systembedingt mit höheren Verschlussmassen zu kämpfen hat, die man auch wieder abbremsen will.
Es kommt auch gelegentlich vor, dass diese Hydraulikdämpfer kaputt werden. Oft im Zusammenhand mit experimentellen Buffer Setups und irgend eine Form von selbst gefertigten Teilen, die nicht perfekt plan aufeinander liegen, und dann den Kolben mit seitlichen Kräften auf Dauer zerstören. Aber nicht nur. 9mm Blowbacks sind tendenziell recht rabiat.

In deinem Fall würde ich auf eine Müdungsbremse setzten und wenn dir das immer noch nicht reicht (eher unwahrscheinlich, außer du kauft keine gute) dann eventuell noch einen einstellbaren Gasblock.
Wenn du dann zu den peniblen Perfektionisten oder Wettkampfschützen die gerne Materialschlacht betreiben zählst, dann kannst du es auch gerne mit leichteren Verschlussträgern, JP Sillent captured spring Systemen, hydraulischen buffern etc probieren, Möglichkeiten gibt es viele sich auszutoben. Das setzte aber meist auch vorraus, dass du ein sehr erfahrener Schütze mit einer wirklich soliden Schießtechnik/Anschlagtechnik bist. Denn ab einem gewissen Bereich geht es dann nur mehr um Nuancen die man ohne entsprechender Erfahrung gar nicht mehr merkt oder produktiv umsetzen kann.
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Re: Hydraulic recoil Buffer

Beitrag von Unterförster » Sa 28. Mär 2020, 11:20

Wie oben geschrueben: Bei einem 5.56mm AR bringt so ein Buffer mEn viel weniger wie eine gute Abstimmung mit adjustable Gas Block, leichtem Bolt Carrier und Buffer/ Feder.

Bei 9mm schauts schon wieder anders aus.

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