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Ruger Club

Rund um den Schiesssport: Technik, Erfahrungen, Tipps und Tricks
Alaskan454
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Re: Ruger Club

Beitrag von Alaskan454 » Sa 23. Mai 2020, 22:09

Steelman hat geschrieben:
Sa 23. Mai 2020, 22:00
Aber das bei deiner neuen LC9s das Visier zur Laufachse um 1,16mm versetzt war kümmert dich nicht?
Oja da hast schon Recht Steelman aber die Visierung wird mWn zu gekauft aber nochmals danke für deine Hilfe.

Aber du kennst ja meine 1911 und meinen super Redhawk in 44 mag ebenfalls und ich glaube die haben einen ganz ordentlichen Eindruck gemacht oder?
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Jock
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Re: Ruger Club

Beitrag von Jock » Sa 23. Mai 2020, 22:14

Ich habe einen Security Six in 6 zoll Zuhause. BJ 1978. Würde den nie hergeben. 😁
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Norander
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Re: Ruger Club

Beitrag von Norander » Sa 23. Mai 2020, 22:39

Nein ich bin (noch) kein Ruger Fan, entwickle mich jedoch gerade zu einem. Nach Nach anfänglichen tacticalen Geglöckle, kaufte ich mir einen S&W 686 6incher. Dabei infizierte ich mich mit dem Revolvervirus (darf man das so schreiben in diesen Zeiten?). Der 686 war mir jedoch zu Kopflastig weshalb ein 4 Zöller her musste. Ein S&W 65. Als Wiederlader plagte mich jedoch mein Gewissen den zarten K Frame mit Full House Loads dauerhaft zu malträtieren und dann bot sich mir eine Gelegenheit. Ein GP100 Match Champion. Irgendwie störte mich bei den Ruger Revolver immer die Optik, doch der Match Champion gefiel mir.

Naja was soll ich sagen. Der Griff ist eigentlich zu lang, der Lauf irgendwie zu leicht, die Trommel krumm (ja wirklich, das gehört so), die Spaltmaße des Trommelkran vergleichbar mit der San Andreas Verwerfung, die unbearbeitete Oberfläche des Recoilshields verkratert wie der Mars und doch passt alles, wenn ich damit schieße.

Er ist präzise und im Gegensatz zum S&W malträtiert der Ruger meinen Daumen nicht durch den abstehenden Cylinder release, wenn ich mal wieder ein paar Trommeln stärkere 357er in Double Action delaborieren muss. Ansonsten gefällt mir noch das serienmäßige Fieberglaskorn, das ich mir beim S&W gewünscht habe, mir jedoch den relativ aufwendigen Wechsel nicht antun wollte.

Was gibt's sonst noch? Ah ja der Abzug :think:
Der war sehr kratzig, obwohl der Revolver schon gebraucht war. Ich opferte einen Fernsehabend. Pufferpatronen rein und zog den Abzug unzählige Male in DA und SA ab, auch zum Teil mit leichtem Druck gegen den Hahn. Danach noch etwas Fluntec rein und der Abzug war nicht mehr wiederzuerkennen. In SA ist der Abzug auf jeden Fall mit einem 686 vergleichbar, der DA ist von der Charakteristik (wegen der transfer bar) etwas anders als beim S&W, aber ich habe mich daran gewöhnt. Was sonst noch störte war der Stift der Kimme welcher beim Schießen mit Magnumladungen herauswanderte. Dies ist ein ziemlich häufig auftretendes Problem das leich gelöst werden kann. Der Stift ist relativ weich und lässt sich mit einer kleinen Zange leicht biegen. Wenn man den verbogenen Stift dann wieder reinklopft, steht er unter Spannung und wandert nicht mehr. Optional kann man noch etwas Schraubensicherung verwenden.

Nur das Zerlegen ging mir beim S&W deutlich leichter von der Hand. Aber das muss man beim Revolver ja eigentlich eh nicht oft machen.

Bemerkenswert ist jedenfalls das der GP100 Match Champion trotz des massiveren Rahmens bei gleicher Lauflänge nur 38 oz wiegt. Ein 686 wiegt 42 oz und ein Model 19 wiegt 36 oz. Dies liegt wohl daran, das Ruger beim Griffrahmen unnötiges Material eingespart hat.

Und jetzt zur großen Frage: Ist der Ruger besser als ein S&W? Ganz klar nein. Sie sind ebenbürtig. Alle Unterschiede (Balance, Optik, Bedienung) die ich ausmachen konnte, sind letztlich Geschmackssache sofern man bei beiden Herstellern ein einwandfreies Produkt erwischt. Mein erster 686 wurde wegen extremen Hoch- und Linksschuss (anstandslos) auf Gewährleistung getauscht. Der Tauschrevolver war dann 1a. Perfekter Abzug out of the Box. Dagegen steht der am Anfang kratzige Abzug und der wandernde Stift des GP100. Fazit beide Revolver hatten im Auslieferungszustand gewisse Mängel, funktionierten letztlich jedoch einwandfrei. Gegen die älteren S&W (hatten zwar auch ein paar Gurken dabei, aber weniger als jetzt) stinken Verarbeitungsmäßig ohnehin beide ab.

Ganz klar der Ruger bleibt erstmal. Und da wären noch der Alaskan in 454 und die MK2, welche mir gefallen würden...
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Re: Ruger Club

Beitrag von Fzr1000 » Sa 23. Mai 2020, 22:50

Hab seit 2011, als sie ganz frisch über den Teich gekommen ist, die LCP in 9 kurz.
Bin sehr zufrieden mit der Kleinen, trägt sich schön im handgefertigten Linkshand-Lederholster.
Auf dem Wunschzettel steht ein .357er Redhawk, soll das stabilste sein dass es momentan in dem Kaliber gibt.
Die SR 1911 ( v.a. in 10mm Auto) finde ich auch total elegant.

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Re: Ruger Club

Beitrag von Alaskan454 » Sa 23. Mai 2020, 23:20

Die lcp ist auch sicher interessant nur wennst alle 5min greifst ob sie eh noch da ist(gewicht) stelle ich mir halt lästig vor.

Ich habe mich aber bewusst für die lc9 entschieden da 9 para einfach günstiger ist und ob die ein klein wenig größer und schwerer ist spielt am stand absolut keine Rolle. Es gibt nur 1,5 Mankos bei der lc9.


Das erste Manko bei meiner war das die visierung verstellt werden musste wie Steelman schon angemerkt hat mit mechanischer Nacharbeit der Kimme da sie einen Hauch zu groß war und offenbar sehr streng verpresst wurde. Schlampig ja aber es ging dank Steelman und seines Equipments zu richten.

Was mich aber stört ist das die Waffe nicht werkzeuglos zum Zerlegen geht was aber bei einer reinen sv Waffe meiner Meinung nach nicht so ins Gewicht fällt da sie erfahrungsgemäß nicht so viel geschossen und gereinigt werden müssen.
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Re: Ruger Club

Beitrag von Fzr1000 » So 24. Mai 2020, 00:55

Alaskan454 hat geschrieben:
Sa 23. Mai 2020, 23:20
Die lcp ist auch sicher interessant nur wennst alle 5min greifst ob sie eh noch da ist(gewicht) stelle ich mir halt lästig vor.
Stimmt, deshalb hab ich auch am Magazinboden ein 5mm Loch reingebohrt, da ist mit nem kleinen Karabinerhaken ein Spiralkabel dran. Das hängt mit ner Schlaufe am Hodengürtel. (Zur Berichtigung: Gemeint ist natürlich der HOSENGÜRTEL, siehe folgende Posts)

Stört nicht im Revier.

Das Reinigen bei der LCP ist jedoch wirklich ein undankbarer Vorgang, vor allem wenn man das mit österreichischen Produkten vergleichen kann.
Das Zerlegen ist eine elendige Fummelei.
Da die LCP aber bei mir sehr wenig geschossen wird relativiert sich das dann doch.
Kurz mit nem öligen Lappen drüber und gut.
Zuletzt geändert von Fzr1000 am So 24. Mai 2020, 07:50, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ruger Club

Beitrag von Balistix » So 24. Mai 2020, 01:02

Fzr1000 hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 00:55
Hodengürtel
:shock:
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Re: Ruger Club

Beitrag von gunlove » So 24. Mai 2020, 01:25

Balistix hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 01:02
Fzr1000 hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 00:55
Hodengürtel
:shock:
Ich denke Fzr1000 meinte Hosengürtel!!
Blöder wäre es, wenn er "Penisring" geschrieben hätte! :lol:
Da wüsste ich keine Erklärung mehr! :mrgreen:
Suche NVA-Handschutz aus Bakelit f. AK viewtopic.php?f=40&t=49637

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Re: Ruger Club

Beitrag von Fzr1000 » So 24. Mai 2020, 07:41

Scheisse🤬.
Nach Mitternacht auf dem Handy beim Rauchen tippen ist nicht das beste...

Meinte natürlich Hosengürtel.
Gürtel der die Hose hält.

Aber ich lass das mal so stehen, Editieren wäre in dem Fall unfair!

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Re: Ruger Club

Beitrag von Fzr1000 » So 24. Mai 2020, 07:44

Ist auch gefährlich, wie kann bei der Handytastatur auch das S neben dem D stehen...
Da sind solche Wortschöpfungen aufgrund MurphysLaw ja zwingend vorprogrammiert👎

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Re: Ruger Club

Beitrag von cas81 » So 24. Mai 2020, 08:04

Also bei mir halten die Hoden schon die Hosen; so groß, dass die Hose nicht vorbeikommt. Baggy-Style, geht ja ned anders, s. u. Ist halt ein grobmotorischer Kraftakt, sie erst mal da hinein zu hieven und dann beim Ausziehen wieder rauszuziehen. Manchmal tuts auch weh, es wird ja schnell eng, also immer eines nach dem anderen. Ich wollt ja schon einen Rock deshalb kaufen, aber erstens die Trägheit, da bekomm ich blaue Flecken am Oberschenkel. Und zweitens will ich ja nicht, dass die Alphamännchen-Prinzessinnen hier, die so gern auf dicke Hose machen, enttäuscht von mir sind. Auch aus diesem Grund gedenke ich mir einen LCR anzuschaffen, wenn die Erweiterung durch ist. In 357, weil dafür musst ein richtiger Kerl sein. Leider sind die sauteuer und selten. Aber meiner Meinung nach eine kleine Revolution in der Revolverwelt. Pflegeleichter und stabiler als jedes Airwight, was man so liest. Glaub ich sofort, Ruger rocks. Kein unnötiger außenliegender Hammer. Fesch könnens halt nicht. Beim LCR mMn aber schon so schlimm, dass es schon wieder wurscht ist. Naja, gerade ging einer für €690 auf WG weg. Hmpf. Vielleicht hab ich auch mal Glück. Denn ganz ehrlich: diese revolvertypische zigfache Überprüfung von Timing, Spalte, Wiggl und Waggl, etc... das ist bei Ruger aufgrund der stabilen Bauweise nicht ganz so heikel. Was man halt so liest. So, ich lass euch wieder alleine, muss jetzt meine Hoden-Lift-Ups machen, Morgensport.
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Re: Ruger Club

Beitrag von Alaskan454 » So 24. Mai 2020, 09:49

cas81 hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 08:04
Auch aus diesem Grund gedenke ich mir einen LCR anzuschaffen, wenn die Erweiterung durch ist. In 357, weil dafür musst ein richtiger Kerl sein. Leider sind die sauteuer und selten.
Da musst glaube ich nur Geduld haben,die tauchen immer wieder auf WG auf. Da bei diesen Modellen die Nachfrage nicht so groß ist wird die Verhandlungsbasis nicht so schlecht sein.

Das große "Problem" am lcr ist halt wie du richtig geschrieben hast,das man damit keine "Misswahl" gewinnt und der praktische nutzen ist mangels Wp für mich auch nicht gegeben.Darum wäre er mir keinen Platz wert ausser ich hätte 50 Plätze oder mehr auf der WBK.
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Re: Ruger Club

Beitrag von Alaskan454 » So 24. Mai 2020, 09:52

gunlove hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 01:25
Balistix hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 01:02
Fzr1000 hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 00:55
Hodengürtel
:shock:
Ich denke Fzr1000 meinte Hosengürtel!!
Blöder wäre es, wenn er "Penisring" geschrieben hätte! :lol:
Da wüsste ich keine Erklärung mehr! :mrgreen:
Aber "merken" würdest es auf jeden Fall wenn du sie verlierst und schön muss es sein wenn der Schmerz nachlässt. :lol:
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Re: Ruger Club

Beitrag von Salem » Mo 25. Mai 2020, 13:33

Bei mir hat es bislang leider nur zu einem (sehr geschätzten) GP161 gereicht, hätte mich nicht vor Jahren schon eine Baikal (Quasi die "Russischen Rugerwaffen") Margolin günstigst angehüpft wäre es sicher eine MkI-IV geworden. Ajo (Klugscheißmodus ein): Wie vielleicht eh schon bekannt ist wurde das Design der MkI im Übrigen nur zu einem kleinen Teil von der "08" beeinflußt. William Batterman Ruger war vielmehr ein bekennender Fan der Nambu-Pistolen, speziell der Baby-Nambu: Er besaß gleich 2 dieser seltenen Stücke und ließ diese in .22lfb nachbauen, 2 Prototypen sind evident. Daraus sind dann die MkI entstanden, die Ähnlichkeiten sind für das interessierte Auge immer noch sichtbar.
(Klugscheißmodus aus? Nein, ist auf standby.)
Kleingedrucktes:
Dieses Posting kann hohe Dosen an Ironie und Sarkasmus sowie Spuren von Nüssen enthalten.
Wer unfähig ist Ironie oder Sarkasmus zu erkennen erzähle dies bitte seinem Frisör.
Wenn Sie das alles lesen können brauchen Sie keine Brille!

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Re: Ruger Club

Beitrag von Norander » Mo 25. Mai 2020, 14:20

Zum Glück wurde die MK1 besser als die Nambu. Die Nambu war äußerst unsicher. Es konnte zu Schussabgaben kommen ohne das der Abzug betätigt wurde.
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