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Teilekennzeichnung bei Waffenhändler
Verfasst: Fr 29. Mai 2026, 09:50
von Master-chief1000
Hat schon jemand Erfahrung wie das abläuft. Kosten? Was macht der Händler wenn z.B. nicht klar ist wann das Teil produziert wurde oder wer der Hersteller ist?
Natürlich gerne auch Infos von den Händlern hier im Forum.
Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler
Verfasst: Fr 29. Mai 2026, 10:11
von bino71
Was hat das mit Waffenrecht zu tun?
Gehst zu deinen Büma (oder schreibst ihn an) und fragst nach.
Wir wissen (zumindest ich) nicht mal in welchem Bundesland Du lebst!
Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler
Verfasst: Fr 29. Mai 2026, 10:23
von Master-chief1000
Es ist laut Schusswaffenkennzeichnungsgesetz vorgeschrieben. Insofern würde ich schon sagen das es am besten in den Forenbereich Waffenrecht passt. Wenn ein Admin anderer Meinung ist dann bitte gerne verschieben.
Das kann ich machen. Dann bekomme ich aber eben maximal einen Kostenvoranschlag bzw. die Erfahrung von einem Händler. Wenn ich hier im Forum frage bekomme ich vielleicht einen Überblick von verschiedenen Erfahrungen zu dieser Frage und kann mir ein besseres Bild machen und mich z.B. auch davor schützen gegebenenfalls viel zu viel zu bezahlen.
Ich kann außerdem auch sagen das ich bereits einen Händler in Kärnten angefragt habe und er gemeint hat er bietet es aktuell nicht an.
Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler
Verfasst: Fr 29. Mai 2026, 16:16
von DOUBLEACTION
Das ganze ist schwer zu kalkulieren, niemand kann die Nachfrage abschätzen.
Die Geräte dazu sind nicht grad umsonst.
Wir haben als Preis für die vollständige erforderliche Kennzeichnung dzt. € 19,- inkl. pro Waffenteil ins Auge gefasst.
Evt mit Staffelrabatt.
Die Kennzeichnung umfasst
- Alter Recherche (Herstellungsjahr)
- Herkunft Recherche (Herstellungsland)
- Kaliberfeststellung
- Absprache mit dem Kunden über die Platzierung der Kennzeichung an der Waffe
- Kennzeichnung / Ergänzung der fehlenden Kennzeichnung von Hersteller, Kaliber, Herstellungsland, Herstelliungsjahr, Herstellernummer
Wichtig:
Die Kennzeichnung gem. SchK steht NICHT im Zusammenhang mit dem amtl. Beschuss.
Wir dürfen keine fehlenden Beschussmarkierungen nachlasern!
Weiters:
Nachgekennzeichnet kann nur werden was gesichert bekannt ist.
In vielen Fällen wird zB das Herstellungsjahr oder das Herstellungsland nicht gesichert ermittelbar sein.
Wenn das nachweislich der Fall ist (wir stellen ggf diesbezügliche Bescheingungen aus) dann gilt das SchK auch ohne diese nicht gesichert feststellbaren Kennzeichnungen als erfüllt.
Wir sind dzt. noch am testen.
Die Dienstleistung wollen wir ab ca. Mitte Juni anbieten.
Rückfragen jederzeit gerne
lg
g
Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler
Verfasst: Fr 29. Mai 2026, 16:43
von Master-chief1000
Vielen Dank für die Information. Den Preis finde ich sehr in Ordnung. Vielleicht werde ich mit meinen notwendigen Teilen zu der gegebenen Zeit eine Reise nach Wien machen.
Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler
Verfasst: Fr 29. Mai 2026, 16:52
von Poirot
DOUBLEACTION hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 16:16
Die Geräte dazu sind nicht grad umsonst.
Man muss ja auch eine gewisse Graviertiefe erreichen. Dafür braucht man Power.
Nicht das einer später mal eine Schicht Cerakote drübermacht und weg ist die Seriennummer

Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler
Verfasst: Fr 29. Mai 2026, 17:33
von DOUBLEACTION
Poirot hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 16:52
DOUBLEACTION hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 16:16
Die Geräte dazu sind nicht grad umsonst.
Man muss ja auch eine gewisse Graviertiefe erreichen. Dafür braucht man Power.
Nicht das einer später mal eine Schicht Cerakote drübermacht und weg ist die Seriennummer
Kann man mit mehrfachen Graviervorgängen hinbekommen.
Ist halt eine Zeit und Ressourcenfrage.
Aber mit Hobbygeräten um ein paar tausend Euro gehts ned.
Die Kennzeichnungen laut SchK muessen laut Novelle 5x so tief sein wie die übliche Tiefe der Beschusskennzeichungen (mind. 0,1mm statt ca 0,02mm).
Da kannst Dich auch fragen wer sich das überlegt hat.....