Unterstützt den Betrieb des Forums durch Eure Mitgliedschaft im PDSV - PULVERDAMPF Schützenverein! Infos: viewtopic.php?f=53&t=43971

Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
Forumsregeln
Jeder User in diesem Unterforum ist verpflichtet, seine waffenrechtlich relevanten Aussagen nach bestem Wissen und Gewissen zu tätigen und diese soweit möglich sorgfältig mit entsprechender Judikatur, Paragrafen und/oder sonstigen brauchbaren Quellen zu untermauern. Dieses Unterforum gibt ausschließlich Rechtsmeinungen einzelner User wieder. Daher wird von Seiten des Forums keine Haftung für getätigte Aussagen übernommen. Es besteht keine Gewähr auf die Richtigkeit der veröffentlichten Aussagen. Dieses Unterforum kann eine persönliche Beratung durch Rechtsexperten niemals ersetzen. Aus den wiedergegebenen Rechtsmeinungen erwachsen Dritten weder Rechte noch Pflichten.
bino71
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 2604
Registriert: Mi 4. Jun 2014, 12:41
Wohnort: NÖ / Wiener Becken

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von bino71 » So 4. Mär 2018, 19:06

Jo_Kux hat geschrieben:Sehr lustiger Kommentar, nur leider völlig am Thema vorbei.
Ich geh ja nicht jede Woche zum Seidler, weeil ich mir den Kurs ersparen will, sondern weil ich gern hin gehe.
Aber vielleicht erklärt mir Trottel ja irgend jemand, dass es für den sichern Umgang mit Waffen viel besser ist, wenn man alle 5 Jahre so einen scheiss Theorie Kurs macht, statt jede Woche mit der Waffe selbst zu schiessen.
Kann ja sein...

Sind wir korrekt, aber die Antwort bleibt die Gleiche: Du kannst Dir die Stempel für den Nachweis sparen.

Benutzeravatar
preisi
.223 Rem
.223 Rem
Beiträge: 292
Registriert: Mo 5. Dez 2011, 21:10
Wohnort:

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von preisi » So 4. Mär 2018, 19:12

Das ist nicht gesagt, die Behörde kann durchaus auch Trainingsnachweise akzeptieren.
Es steht ja sogar auf dem oben abgebildeten Merkblatt "....als Nachweis kommen unter anderem in Frage...."

Am besten mit der zuständigen Behörde klären bzw. ergibt sich das dann ohnehin von selbst, wenns soweit ist.

Benutzeravatar
Glock1768
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 1749
Registriert: Sa 13. Aug 2016, 17:02
Wohnort: NÖ, Bezirk Bruck ad Leitha

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Glock1768 » So 4. Mär 2018, 19:15

Ja, sie kann ... Das ist richtig ... Aber du musst in der Praxis eben trotzdem nach ihrer Pfeife tanzen.

Sie können es bei deinem Nachbarn akzeptieren und bei dir nicht ... Traurig, ist aber leider so ...
9x19: 2x CZ 75 Shadow Mamba, 2x Glock 17 Gen4, Glock 19 Gen4, Glock 34 Gen4, Glock 43 Gen4
.357: S&W 686-3
.22: CZ 75 Kadett II, CZ 455 Evolution
.223: Howa M 1500 Archangel, Troy PAR National

bei NFVÖ, firearms United

bino71
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 2604
Registriert: Mi 4. Jun 2014, 12:41
Wohnort: NÖ / Wiener Becken

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von bino71 » So 4. Mär 2018, 19:47

Ich hab dieses und das andere Forum durchsucht ... bis jetzt keinen gefunden, der mit "Schießbuch" als Nachweis durchgekommen ist.
Vor 10 Jahren gab es Einträge, daß es wohl möglich war.

Ich hoffe, es meldet sich Einer, der mich korrigiert, daß es 2018 doch möglich sein sollte.

Wulpe
.357 Magnum
.357 Magnum
Beiträge: 111
Registriert: Fr 3. Nov 2017, 22:57
Wohnort: Salzburg

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Wulpe » So 4. Mär 2018, 20:06

Das Schießbuch dient (jedenfalls hier in Sbg) als einer der Nachweise zur Erweiterung der Plätze auf der WBK - Sportschützen trainieren nun mal - aber nicht als Beleg für den sachgemäßen Umgang.
8 x 57 IS /// .357 Magnum /// 9mm Para /// .308 Win

Benutzeravatar
schurl45
.308 Win
.308 Win
Beiträge: 362
Registriert: Mo 11. Jan 2016, 16:12
Wohnort: Wien

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von schurl45 » Mo 5. Mär 2018, 07:06

Jo_Kux hat geschrieben:dem nach gelten bestätigt Standbesuche nicht als Nachweis?
Dass ich mir beim heiligen Heribert also jede Woche so einen Stempel hole, kann ich mir sparen?

in Wien ja :-(
.22 LR
9mm Para
.45 ACP
.223 Rem
.308 Win
cal.12

Benutzeravatar
Nordi
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 598
Registriert: Mo 21. Nov 2016, 13:05

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Nordi » Mo 5. Mär 2018, 07:20

Guten Morgen,

Ich habe jetzt zu dem Thema eine Frage : Ich schieße eigentlich nie Bewerbe und gehe nur alle 4-5 Wochen auf den Stand und nehme da auch keinen Nachweis mit....

Soll das jetzt bedeuten das wenn ich meine erste Kontrolle habe ( was dieses Jahr wohl sein wird ) ich Probleme kriege? Oder reicht der Waffenführerschein auch denn ich damals für die WBK machen musste? Weil so steht es zumindest auf dem Merkblatt...aber verunsichert bin ich jetzt schon.
OA10 DMR-E / Steiner M5Xi 5-25x56
SIG 716 DMR / Nightforce NXS 3,5-15
OA15 ARS / Trijicon Accupower 1-8
Benelli M4 Super 90
HK MK23
HK SFP9

Benutzeravatar
hmg382
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 1487
Registriert: Di 1. Dez 2015, 08:10
Wohnort: Tirol

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von hmg382 » Mo 5. Mär 2018, 07:56

Nordi hat geschrieben:Guten Morgen,

Ich habe jetzt zu dem Thema eine Frage : Ich schieße eigentlich nie Bewerbe und gehe nur alle 4-5 Wochen auf den Stand und nehme da auch keinen Nachweis mit....

Soll das jetzt bedeuten das wenn ich meine erste Kontrolle habe ( was dieses Jahr wohl sein wird ) ich Probleme kriege? Oder reicht der Waffenführerschein auch denn ich damals für die WBK machen musste? Weil so steht es zumindest auf dem Merkblatt...aber verunsichert bin ich jetzt schon.


Nein, der wird nicht ausreichen, da die "Gültigkeit" auf 6 Monate beschränkt ist.

2. WaffV
§5 (2) Als Beweismittel für die Befähigung zum sachgemäßen Umgang mit Waffen kommt neben dem Nachweis ständigen Gebrauches als Dienst-, Jagd- oder Sportwaffe insbesondere die Bestätigung eines Gewerbetreibenden in Betracht, der zum Handel mit nichtmilitärischen Waffen berechtigt ist, wonach der Betroffene auch im – praktischen – Umgang mit (seinen) Waffen innerhalb des letzten halben Jahres geschult wurde.


De facto wird das so ablaufen:
(1) Die Überprüfung findet statt. Du kannst aber einen entsprechenden Beleg nicht beibringen.
(2) Du bekommst eine "angemessene Nachfrist", um den WFS zu erneuern.
(3) Du machst den WFS, lieferst den Nachweis entsprechend bei der Behörde ab.
(4) Alles ist gut. :-)
DVC & #IamTheGunLobby

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." - Benjamin Franklin

CZ Shadow 2, CZ P-09

Benutzeravatar
Nordi
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 598
Registriert: Mo 21. Nov 2016, 13:05

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Nordi » Mo 5. Mär 2018, 08:19

Ah ok, danke. :)
OA10 DMR-E / Steiner M5Xi 5-25x56
SIG 716 DMR / Nightforce NXS 3,5-15
OA15 ARS / Trijicon Accupower 1-8
Benelli M4 Super 90
HK MK23
HK SFP9

Benutzeravatar
Jo_Kux
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 1535
Registriert: So 17. Jul 2016, 23:05

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Jo_Kux » Mo 5. Mär 2018, 09:52

Wulpe hat geschrieben:Das Schießbuch dient (jedenfalls hier in Sbg) als einer der Nachweise zur Erweiterung der Plätze auf der WBK - Sportschützen trainieren nun mal - aber nicht als Beleg für den sachgemäßen Umgang.

DAS is ja das was mich wurmt.
Ein Theoriekurs ist der Behörde für den sicheren Umgang mit der Waffe also wichtiger, als die Bestätigung des Umgangs mit der Waffe bei zig Dutzenden Praxis Schiessübungen...
Da hauts einem echt den Vogel runter. :tipphead:
PS: Jegliche Diskussion führt ebenfalls zu einer sofortigen permanenten Sperre.

Benutzeravatar
woolf
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 2802
Registriert: Sa 12. Mai 2012, 21:27
Wohnort: OÖ & Graz

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von woolf » Mo 5. Mär 2018, 09:56

Jo_Kux hat geschrieben:
Wulpe hat geschrieben:Das Schießbuch dient (jedenfalls hier in Sbg) als einer der Nachweise zur Erweiterung der Plätze auf der WBK - Sportschützen trainieren nun mal - aber nicht als Beleg für den sachgemäßen Umgang.

DAS is ja das was mich wurmt.
Ein Theoriekurs ist der Behörde für den sicheren Umgang mit der Waffe also wichtiger, als die Bestätigung des Umgangs mit der Waffe bei zig Dutzenden Praxis Schiessübungen...
Da hauts einem echt den Vogel runter. :tipphead:

Bevor du dich jetzt grün und blau ärgerst, frag doch mal bei deiner Behörde nach, eventuell akzeptieren sie das ja. Fragen kostet nichts.

gewo
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 23760
Registriert: Mo 10. Mai 2010, 12:09
Wohnort: Wien
Kontaktdaten:

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von gewo » Mo 5. Mär 2018, 10:05

Jo_Kux hat geschrieben:
Wulpe hat geschrieben:Das Schießbuch dient (jedenfalls hier in Sbg) als einer der Nachweise zur Erweiterung der Plätze auf der WBK - Sportschützen trainieren nun mal - aber nicht als Beleg für den sachgemäßen Umgang.

DAS is ja das was mich wurmt.
Ein Theoriekurs ist der Behörde für den sicheren Umgang mit der Waffe also wichtiger, als die Bestätigung des Umgangs mit der Waffe bei zig Dutzenden Praxis Schiessübungen...
Da hauts einem echt den Vogel runter. :tipphead:


der waffenfuehrescheinkurs ist MITNICHTEN ein theoriekurs
er besteht aus einem praktischen und einem theoretischen teil

bzw in zukunft dann halt aus einem 8-stuendigen kurs oder was auch immer ... sehen wir ja dann eh
WAFFENFÜHRERSCHEINKURS gegen Voranmeldung Mittwoch + Samstag in Wien 22 um ab € 27,- zuzügl. Nebenkosten. Informationen und Anmeldung: http://www.doubleaction.at/wafs/.
Irrtum und Tippfehler vorbehalten.

Bitte keine PN, ggf. Email an info{@}doubleaction.at . Danke

Calcipher
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 502
Registriert: Mo 21. Dez 2015, 21:16

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Calcipher » Mo 5. Mär 2018, 12:32

Über Sinn und Unsinn des bestehenden WaFü wurde ja schon vielfach diskutiert. Vor allem wenn man dann miterlebt, dass der Händler der den Kurs abhält, im Theorieteil deutsches und österreichisches Waffenrecht vermischt und der Praxisteil darin besteht, nach 1 1/2h Blabla eine fertig durchgeladene 6.35er Walther PP in die Hand gedrückt zu bekommen, zweimal abdrückt und einem die Waffe dann wieder abgenommen wird, "Fertig, nächster..." dann darf man am Sinn der Aktion schon zweifeln.

Vor Allem, wenn im Gegenzug, ein A4 Ordner voller Wettbewerbsergebnisse, inklusive Landesmeisterschaften und Staatsmeisterschaften in verschiedenen Bewerben nicht ausreicht, um den Nachweis zu erbringen.
No one will ban your sporting rifle. They will call it terrorists weapon first.

bino71
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 2604
Registriert: Mi 4. Jun 2014, 12:41
Wohnort: NÖ / Wiener Becken

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von bino71 » Mo 5. Mär 2018, 12:51

Wieso? Wettbewerbergebnisse werden sehr wohl anerkannt. Oder wurde es bei Dir nicht als Nachweis anerkannt?

Calcipher
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 502
Registriert: Mo 21. Dez 2015, 21:16

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Calcipher » Mo 5. Mär 2018, 13:07

Sonst hätt ichs ja nicht geschrieben.

Bei der letzten Überprüfung wurde mir mitgeteilt, die Ergebnislisten interessiere sie nicht. Sie wollten eine Bestätigung von einem Schützenverein. Selbiges bei meiner Frau, die ebenfalls Bewerbe schießt (inklusive Landes- und Staatsmeistertiteln). Da darf man sich dann schon ans Hirn greifen.

Aber bevor man streiten anfangt, schickt man denen halt den gewünschten Wisch.
No one will ban your sporting rifle. They will call it terrorists weapon first.

Antworten