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Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Rund um den Schiesssport: Technik, Erfahrungen, Tipps und Tricks
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cas81
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Re: Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Beitrag von cas81 » Do 7. Nov 2019, 20:40

Oisdonn
:lol:
Danke!
Wenn ich daran denke, dass Glocks auch +p+ verdauen und hier Drücke AB 2.650 bar herrschen (ich hoff, ich hab das richtig umgerechnet (iudex non calculat, verdammt!)), dann würde sich meine Sorge in Grenzen halten, wegen 2mm im abgepitterten Lager.

... duck und weg... :twisted:
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Re: Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Beitrag von Steelman » Do 7. Nov 2019, 20:49

cas81 hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 20:40
Oisdonn
:lol:
Danke!
Wenn ich daran denke, dass Glocks auch +p+ verdauen und hier Drücke AB 2.650 bar herrschen (ich hoff, ich hab das richtig umgerechnet (iudex non calculat, verdammt!)), dann würde sich meine Sorge in Grenzen halten, wegen 2mm im abgepitterten Lager.

... duck und weg... :twisted:

Ich schätze mal, das ´ne Glock da ned amal a Uhrwaschl rührt wegen 2mm längerer Hülse.

Kritische Drücke beginnen so um 4.500 bar. Da beginnt das Messing zu fließen. Das schaut dann urgut aus wenn´s hintern Auszieher fließt *lol*
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Burgenlandy
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Re: Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Beitrag von Burgenlandy » Do 7. Nov 2019, 21:20

Nicht alles was reinpasst soll auch rein.

gehen (zünden) tut viel... manchmal zu viel.

.380 in 9mm.. . wiedergeladen sollte setztiefe. entsprechend geringer sein und kein drama
9mm in . 40 lauf - unschön aber ka weltuntergang
357sig in . 40 lauf geht aber wozu...

nicht jedes magazin oder lager kann verhindern das ungeeignete Muni geladen wird.

bei Fabriksmuni ist das natürlich mega ärgerlich.

bei wiederladern... musst schon verdammt gut, schnell und viel schießen das man auf kurze Sichtkontrolle der Muni verzichtet... weil für jeden andern zahlt sich das aus.

spannendes thema. 9x21 muss ich mal an dummy machen im 9x19 pressensetup.

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Re: Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Beitrag von cal22 » Do 7. Nov 2019, 21:47

Mal Angenommen man crimpt mit einer Taper Crimp Matrize (die für 9x19 eingestellt ist), dann dann könnte der Verschluss wirklich zugehen? Das zerquetscht das Geschoss aber dann auch schon ziemlich vermute ich mal.
.22 lr | 9mm Largo | 223 Rem | 6,5 Creedmoor | 6,5x55

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Re: Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Beitrag von Steelman » Fr 8. Nov 2019, 00:09

cal22 hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 21:47
Mal Angenommen man crimpt mit einer Taper Crimp Matrize (die für 9x19 eingestellt ist), dann dann könnte der Verschluss wirklich zugehen? Das zerquetscht das Geschoss aber dann auch schon ziemlich vermute ich mal.
und was soll deine Vermutung jetzt aussagen?

Zum Thema hab´ ich doch eh schon um 20:31 u. 20:49 alles AUSFÜHRLICH erklärt.
Hab ich das zu bled od. zu g´scheit formuliert das du es nicht verstehst?
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mastercrash
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Re: Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Beitrag von mastercrash » Fr 8. Nov 2019, 03:59

Um eine 9x21 so ins 9x19 Patronenlager zu pressen, dass der Verschluss dann auch zu ist bräuchts schon ordentlich Kraft... Das wird die Glock nur durch die Energie in der Schließfeder doch praktisch „fast unmöglich“ hinkriegen.

Und habe gerade getestet, leer abzuschlagen wo der Verschluss nicht ganz 100% zu ist.

Der Abzug der Glock geht da leer... da schlägt gar nichts ab. Erst wenn nur noch etwa 1/4mm offen ist (bzw offen ist da gar nichts, der Schlitten ist nur nicht ganz ganz vorne) schlägt der Bolzen überhaupt ab. Die müsste also praktisch komplett trotz 9x21 im Lager zumachen.

Anders sieht es bei meinem AR-15 aus. Wenn ich den Verschlussträger 2mm mit dem Ladehebel nach hinten halte... schlägt die trotzdem ab obwohl ich noch das Ende vom Verschluss sehe. Etwa 2mm ist da das Maximum, wenn noch mehr offen ist macht der Abzug nichts...

Wenn hier etwas längeres drinnen ist braucht man da gar nichts reinpressen. Der Hammer geht los und der Bolzen landet wahrscheinlich bei teilweise offenem Verschluss auf dem Zündhütchen...
Das finde ich jetzt gerade weniger gut...
Glock 19 Gen 4 @ 9x19
AR-15 M4 @ 5.56x45

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Aardvark
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Re: Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Beitrag von Aardvark » Fr 8. Nov 2019, 09:15

Steelman hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 19:36
Aardvark hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 19:10
Also grad beim wiederladen sehe ich da kein Problem, denn die Pulvermenge wird genau die der 9x19 sein und selbst wenns beim Setzen und Crimpen ohne Fehler abläuft, in die Waffe geht das Ding dann eh wieder nicht rein.
Eigentlich solltest aber schon beim Kalibieren drauf kommen, dass da was nicht passt, denn das wird in einer Presse mit den 9x19 Einstellungen ja wohl kaum funktionieren
vom Wiederladen hast du also keine Ahnung, wie spätestens beim zweiten Satz zweifelsfrei zu erkennen ist.
Dann erklär mir mal genau, was in meinem 2ten Satz falsch ist.
Oder bist dir wieder mal zu gut für konkrete Argumente?
Du schlägst hier einen Ton an, den kannst bei deiner Frau vielleicht anbringen, hier jedenfalls nicht :headslap:
Was bildest du dir ein wer du bist?

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Re: Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Beitrag von doc steel » Fr 8. Nov 2019, 09:41

@ ferkel
Aardvark hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 19:10
Eigentlich solltest aber schon beim Kalibieren drauf kommen, dass da was nicht passt, denn das wird in einer Presse mit den 9x19 Einstellungen ja wohl kaum funktionieren
der steelman in seiner kratzbürstigen art bezieht sich auf diesen o.a. satz. glaub i halt.
ich nehme an - weil i habs no nie probiert - dass wennsta 9x21 in a 9x19 matrize dauchst rein gar nix passiert, die 9x21 is beim kalibrieren ja quasi nur nach oben hin 2mm länger und das sollte den meisten kalibriermatrizen ja wurscht sein wie tief die hülse reinfährt.
somit merkst beim kalibrieren gar nix.
aber spätestens nach dem aufweit/pulverfüll-vorgang merkst dass was faul is weils dir die 9x21 aufweitet wie a basstuba! :o
und selbst wennst das übersiehst schredderst eine derart geweiteten hülse spätestens beim setzvorgang.
weil ein so geweiteter hülsenmund in die setzmatrize gar nimmer einfährt sondern heraussen ansteht.
bis zum crimpen kommst da gar nimmer.
des isses glaub i was da eiserne gmeint hat.
lg,
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Re: Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Beitrag von gynta » Fr 8. Nov 2019, 10:27

und?
Wie ist denn nun der Meinungstrend bzw. die Einschätzung?
Was sagt jetzt die Glaskugel?
Legt sich ein "Fachmann" fest oder sind wir hier nur alle "Deoretiga"?
Die Frage war ja: "...wie knapp ich an einem katastrophalem Kaboom..."

@Hellprayer
Der Beitrag hat mir Gut gefallen. Danke

Joewood
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Re: Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Beitrag von Joewood » Fr 8. Nov 2019, 10:43

gynta hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 10:27
Die Frage war ja: "...wie knapp ich an einem katastrophalem Kaboom..."
Ich hatte sowas mal bei einer älteren Waffe... irgendwas hat es da mit dem Verschlussystem gehabt, so dass beim Durchladen (trotz Finger lang - hab peinlich genau drauf geachtet), der Schlabgolzen nach vorne gefahren ist und das Zündhütchen ausgelöst hat, bevor der Verschluss ganz zu war... Fazit: Projektil ist im Lauf stecken geblieben und der restliche Gasdruck hat sich seitlich entladen - die Messinghülse hat ausgeshen, wie wenn ich von innen seitlich mit einer 22er durch geschossen hätte.
Passiert is nix, außer dass ich bisserl geschreckt war...

Abgesehen davon, dass die Glock wohl sicherheitstechnisch etwas weiter entwickelt ist, hätte ich da wohl einen ähnlichen Effekt erwartet, sollte sie auslösen...

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Re: Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Beitrag von Steelman » Fr 8. Nov 2019, 12:31

Aardvark hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 09:15
Steelman hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 19:36
Aardvark hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 19:10
Also grad beim wiederladen sehe ich da kein Problem, denn die Pulvermenge wird genau die der 9x19 sein und selbst wenns beim Setzen und Crimpen ohne Fehler abläuft, in die Waffe geht das Ding dann eh wieder nicht rein.
Eigentlich solltest aber schon beim Kalibieren drauf kommen, dass da was nicht passt, denn das wird in einer Presse mit den 9x19 Einstellungen ja wohl kaum funktionieren
vom Wiederladen hast du also keine Ahnung, wie spätestens beim zweiten Satz zweifelsfrei zu erkennen ist.
Dann erklär mir mal genau, was in meinem 2ten Satz falsch ist.
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1. Was falsch ist hat dir doc steel erklärt.

2. Dir gegenüber brauche ich nicht zu argumentieren.

3. Wenn dir mein Ton nicht passt kannst mich ignorieren od. beim Salzamt Beschwerde einlegen.

4. Ich bin der, der MEHRERE JAHRZEHNTE Erfahrung im WL hat.

ba ba und foi ned
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Re: Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Beitrag von impact » Fr 8. Nov 2019, 13:46

Burgenlandy hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 21:20
.380 in 9mm.. . wiedergeladen sollte setztiefe. entsprechend geringer sein und kein drama
Gerade die sind lästig, wenn auch nicht gefährlich. Werden oft vom Auszieher vor sich hergeschoben und stecken dann den mm zu tief im Lager, und lassen sicht nur mit Glück wieder werkzeuglos entfernen, weil der Auszieher durch den fehlenden mm nicht im Hülsenrand einschnappt.
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Re: Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Beitrag von cal22 » Fr 8. Nov 2019, 14:43

Steelman hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 00:09
cal22 hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 21:47
Mal Angenommen man crimpt mit einer Taper Crimp Matrize (die für 9x19 eingestellt ist), dann dann könnte der Verschluss wirklich zugehen? Das zerquetscht das Geschoss aber dann auch schon ziemlich vermute ich mal.
und was soll deine Vermutung jetzt aussagen?

Zum Thema hab´ ich doch eh schon um 20:31 u. 20:49 alles AUSFÜHRLICH erklärt.
Hab ich das zu bled od. zu g´scheit formuliert das du es nicht verstehst?
Stimmt! @Hellprayer hat das eh schon sehr gut erklärt.
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Re: Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Beitrag von doc steel » Fr 8. Nov 2019, 15:46

der druckanstieg wird wurscht sein weil eine 9x21 ist ja eine 9mm IMI und die hat den selben dampf wie die 9mm Luger.
das mal als Ausgangsbasis.
wennst es dann aber crimptechnisch dermaßen zammwürgst dass sie doch so weit ins Lager rutscht, dass der Verschluss vollständig schliesst und du dann abschlägst würgts das Geschoß durch den beim crimp entstandenen flaschenhals und der rückstoß wird halt dementsprechend heftig ausfallen, aber sprengen wirds da nix.
bei sowas erwähn ich immer die open guns die aus einer 9mm wesentlich mehr druck generieren und die zerreissts aa ned glei.

was ich mir allerdings gut vorstellen kann, ist dass du danach ernste probleme mit dem ausziehen der abgeschossenen patrone haben wirst. eben weils mit dem hülsenmund im übergangskonus steckt.
da reisst dir dann im schlimmsten fall der auszieher ein trum vom hülsenboden ab und dann kannst es von vorn rausklopfen.
soviel zur theorie.
lg,
doc steel

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Re: Falsche Patrone (Kaliber) in der Packung - Gefährlich?

Beitrag von Aardvark » Fr 8. Nov 2019, 16:36

Steelman hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 12:31
Aardvark hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 09:15
Steelman hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 19:36

vom Wiederladen hast du also keine Ahnung, wie spätestens beim zweiten Satz zweifelsfrei zu erkennen ist.
Dann erklär mir mal genau, was in meinem 2ten Satz falsch ist.
Oder bist dir wieder mal zu gut für konkrete Argumente?
Du schlägst hier einen Ton an, den kannst bei deiner Frau vielleicht anbringen, hier jedenfalls nicht :headslap:
Was bildest du dir ein wer du bist?

1. Was falsch ist hat dir doc steel erklärt.

2. Dir gegenüber brauche ich nicht zu argumentieren.

3. Wenn dir mein Ton nicht passt kannst mich ignorieren od. beim Salzamt Beschwerde einlegen.

4. Ich bin der, der MEHRERE JAHRZEHNTE Erfahrung im WL hat.

ba ba und foi ned
Danke, du bestätigst hiermit meinen Verdacht, dass du keine Kinderstube hast.
Wie du dich hier aufführst ist unterste Schublade, aber leider nix neues.

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