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von Parallaxe » Sa 16. Nov 2019, 22:06
So, hier also meine Vorgehensweise. Ich muss dazu sagen, dass ich es erst einmal so gemacht habe, weil ich wirklich ganz am Anfang stehe und hoffentlich nächste Woche zum zweiten Mal wieder auf dem Schießplatz bin. Ich beschreibe jetzt diesen Reinigungsprozess und stelle mir vor, es so nach jedem Schießen zu machen, also 3-4mal pro Monat, denn so oft würde ich gerne schießen gehen:
(1) Verschluss entfernt und Reinigungsverschluss eingesetzt.
(2) Lauf eingeölt (Eurotech Neoval Top Gun, Spraydose) und etwa 20 Minuten einwirken lassen.
(3) Filzpropfen (VFG Weaponcare, cal. 8mm) in Richtung Mündung mit kugelgelagertem Putzstock einmal durchgeführt, dann abgenommen und die Prozedur mehrmals mit frischen Propfen wiederholt, bis die Propfen nur mehr geringfügig verschmutzt erschienen.
(4) Mit Messingbürste (Raetz 7,62mm .308“ Dia.) in Richtung Mündung etwa so oft durchgeputzt, als geschossen wurde. Die Bürste nach jedem Durchführen abgenommen und neu aufgesetzt.
(5) Einen Filzpropfen eingeölt und in Richtung Mündung durchgeführt. Weitere Filzpropfen ungeölt durchgeführt, bis nur mehr Spuren von Verschmutzung zu sehen waren.
(6) Patronenlager mit einem fuselfreien Tuch ausgewischt
(7) Die Mündungsbremse habe ich mit einem fuselfreien Tuch und etwas Waffenöl gewischt.
(8) Verschluss bei gedrückt gehaltenem Abzug eingesetzt, Waffe im Waffenschrank versperrt.
Den Putzstock habe ich jedes Mal abgewischt, wenn ich ihn aus dem Lauf gezogen hatte.
Für die Reinigung der Messingbürste habe ich Aceton aus der Apotheke verwendet, das praktisch wasserfrei sein dürfte – wenn man es gut verschlossen lagert, sollten 250ml aufgebraucht sein, ehe aus der Luft eine merkbare Menge Wasser aufgenommen wurde. Ich überlege die Anschaffung eines kleinen Ultraschallbades für Reinigungszwecke.
Den Verschluss habe ich mit einem fuselfreien Tuch, auf das ich eine geringe Menge Waffenöl gegeben hatte, geölt.