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von McMonkey » Di 23. Nov 2021, 19:53
Ich geb da mal meinen bescheidenen Senf dazu. Mir fehlt definitiv noch eine 1911 im Kaliber 45ACP und die kommt auch mit Sicherheit.
Ich halte fest, dass ich hier keine Marke oder Hersteller schlecht oder gut reden möchte.
Es stellen sich bei der Anschaffung elementare Fragen:
Was kann ich oder was bring ich überhaupt auf die Scheibe?
Wie sieht mein Budget aus?
Welchen langen Atem hab ich betreffend der Lieferzeit?
Wird es eine Anschaffung für immer oder reiss ich sie beim IPCS Schießen zam?
uvm.
Es wird im deutschsprachigen Raum sicher schwer einen Könner zu finden, der seit zig Jahren Hand an seine Werke legt. Handarbeit kostet eben und wenn jemand noch dazu weiß worum es geht, dann ist so ein Teil in Gold aufzuwiegen. Ich kenn das von einer anderen Ecke des Sports. Also wird im höchsten Maße die Order über den Teich gehen. Hier gibt es einige Hersteller, die natürlich auch mit den modernen Maschinen und der Zeit gehen, aber wo auch ein guter und wichtiger Teil Handarbeit ist.
Ich hatte vor vielen Jahren eine Norinco. Hab diese beim Schwandner/Wien optisch aufbereiten lassen und den Abzug so gut wie möglich anpassen lassen (ohne groß Teile tauschen zu lassen). Die hat den 10er auf 25m aufgefressen. Glück gehabt, geb ich zu.
Ein Gerät muss zumindest mit dem Schützen mithalten können. Das tun so gut wie alle Geräte im unteren und mittleren Preissegment. Ist „der Gerät“ besser als der Schütze, hat er nur einen Vorteil, wenn er die Herausforderung annimmt und dem Gerät seinen Willen aufzwingt. Bringt der Schütze seinen hohen, ambitionierten Anspruch auf die Scheibe, dann wird es interessant und auch teuer.
Will haben geht immer und ist auch der einfachste Weg, wenn die Börse groß genug ist. Für alle Anderen - was kann ich, was könnte ich demnächst und welches Gerät kann dann mit mir mithalten.
Für mich - also ein Wunsch - wird es wohl eine Ed Brown werden. Auch wenn ich „altersbedingt“ das Teil und mich nicht mehr zu unserer Höchstleitung bringe. Aber wer weiß!
Letztens habe ich zu einem Händler gesagt - nachdem er mir auch ein weißes Schusspflaster zum Schwarzen angeboten hatte:
„wenn ich weißes Schusspflaster brauche, dann war es das für mich“
Was man nicht tut, geschieht auch nicht.