balahu hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 19:27
und in aller regel gilt bei den allermeisten:
"in unserem revier werden - aus ruecksicht auf das verhaeltnis zur bevoelkerung - keine haustiere geschossen."
wenns problemtiere gibt dann
- dokumentieren (video), und
- den jagdleiter melden
der kuemmert sich dann darum, nimmt kontakt auf mit dem besitzer (man kennt sich am land) und stellt das ab.
Danke für die detaillierte Erklärung! Das kommt mir alles ganz vernünftig vor und wird die meisten potentiellen Nachbarschaftsstreitigkeiten vermeiden.
Wenn beide Seiten zuerst das Gespräch suchen, bevor sie in einem vermeidbaren Fall voreilig handeln, sollte es ja gar nicht erst zu einer Eskalation kommen. Die meisten normalen Bürger dürften ja relativ wenig Ahnung von der Jagd haben. Der erste Eindruck wird wahrscheinlich am meisten zählen.
Denn am Ende will ja niemand böses Blut auf dem Land oder dass sich die Nachbarn irgendwie revanchieren. Alleine ein Gerichtsverfahren kann ja ziemlich aufwändig sein und einiges an Zeit kosten, auch wenn man es wahrscheinlich gewinnen wird.
Poirot hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 20:26
Jeder verantwortungsbewusste Jäger wird so eine Katze erledigen.
Du kannst ja mal google bemühen welchen Schaden Katzen in der freien Natur anrichten.
Hauskatze im Haus einsperren ? Warum einsperren ? "
Haus"katze.
Und Auslauf im Garten kann man mit Elektrokleintierzaun einschränken. Gibt es online zu kaufen.
Ich meinte im ersten Absatz nach den Petitionen, eben bewusst keine reinen Haustiere.
plainwaviness hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 18:57
Freilaufende Katzen, z.B. als Teil eines Bauernhofes [..]
Damit meinte ich freilaufende Katzen, die auf einem kleinen Bauernhof leben wie früher (quasi genug Land für eine Familie, kein Großbetrieb) und nicht regelmäßig gefüttert werden, damit sie sich um die diversen Nagetiere wie Mäuse kümmern. Weil wenn andere Tiere auf dem Bauernhof mit z.B. Getreide gefüttert werden, zieht das doch normalerweise Mäuse usw. an und diese ziehen wieder andere Raubtiere an, die man nicht auf einem Bauernhof will?
Sind da Katzen nicht besser als die Alternativen wie Gift? Mäusefallen werden vermutlich wenig bringen und ziehen vermutlich vermehrt andere Raubtiere an, weil ihnen nun quasi Mäuse „auf einem Teller serviert werden“ und nicht einmal gejagt werden müssen. Korrigiere mich bitte, wenn ich damit falsch liege und es heutzutage bessere Alternativen gibt für kleine Bauernhöfe mit einer Familie.
Der Schaden durch Katzen ist mir bewusst, vor allem in Vorstädten oder der Innenstadt, wo sie die Population an Vögeln dezimieren. Also dort sehe ich keinen Grund für freilaufende Katzen, die gehören meiner Meinung nach in ein Haus oder eine Wohnung.
Diese Lösungen mit einem Zaun für Katzen können in einem kleineren Garten funktionieren. Auf einem Bauernhof klingt das eher unrealistisch.
Ich weiß nicht, wie das auf kleinen, österreichischen Bauernhöfen normal gehandhabt wird, aber ich würde mir als Bauer vermutlich Katzen für Nagetiere zulegen und Hunde, welche den Bauernhof als ihr Revier markieren, für größere Raubtiere. Jedoch dürften solche Bauernhöfe wie aus meiner Kindheit, eher ein Auslaufmodell sein.
Hast du die Bilder von ausgestopften Eichhörnchen gesehen? Gibt es sogar auch auf Etsy und eBay zu kaufen. Ich finde, die haben etwas mehr Charme. Außerdem gibt es z.B. in den USA sehr viele Eichhörnchen im Vergleich zu Österreich.
Die könnte man sogar zu Hause ausstellen. Das Bild, wo mehrere Eichhörnchen an einem Tisch mit Karten spielen, lies sich leider nicht verlinken.
Manche Katzen wurde da meiner Meinung nach quasi verschwendet und schlecht ausgestopft. Vor allem die Klopapierhalterkatze schaut so aus als würde der untere Teil vom Schädel oder Gebiss fehlen.
Gadai hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 19:55
Man könnte ja dem Haustier ein blinkendes LED Halsband anlegen.
Verwechslung mit Fuchs ausgeschlossen, selbst bei mehreren Promille.

Und das Wild ist auch gewarnt.
Können damit Katzen weiterhin ihrer „Arbeit“ nachkommen und unerwünschte Nagetiere auf einem Bauernhof erledigen?
Ist das mit dem

eigentlich ein Meme oder sind tatsächlich relativ viele Jäger besoffen, während sie auf der Jagd eine Waffe tragen? Weil als WBK-Besitzer ist das für mich undenkbar, da ich die WBK ja behalten möchte.