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Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
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MrRiesa
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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von MrRiesa » Fr 28. Nov 2025, 13:29

PizzaHawaii hat geschrieben: Fr 28. Nov 2025, 13:19 Frage zur 5-jährigen Kontrolle:
Ich wohne in einem Reihenhaus und das letzte Mal vor rd. 4,5 Jahren ist ein Streifenwagen vorgefahren, 2 uniformierte Polizisten sind ausgestiegen, haben angeläutet und laut und deutlich bekannt gegeben, dass sie wegen der Waffen hier sind.

Da ich recht neugierige und in der Nachbarschaft sehr gesprächige Nachbarn habe, möchte ich aber nicht, dass sie darüber Bescheid wissen.

Was kann ich tun? Ich mache den Beamten keinen Vorwurf. Die machen ihren Job, alles gut. Vor ein paar Wochen habe ich unseren Polizeiposten aufgesucht und mit einem netten Herren gesprochen. Ich hatte das Gefühl, dass er mir schon gerne entgegen gekommen wäre, hat aber gemeint, dass sie da auch nichts tun können.

Habt ihr gute Ideen? Danke!
Darauf pfeifen was die Nachbarn denken..
Umziehen..
Mehr würde mir jetzt nicht einfallen.. ;)

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Gadai
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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Gadai » Fr 28. Nov 2025, 13:49

PizzaHawaii hat geschrieben: Fr 28. Nov 2025, 13:19 Frage zur 5-jährigen Kontrolle:
Ich wohne in einem Reihenhaus und das letzte Mal vor rd. 4,5 Jahren ist ein Streifenwagen vorgefahren, 2 uniformierte Polizisten sind ausgestiegen, haben angeläutet und laut und deutlich bekannt gegeben, dass sie wegen der Waffen hier sind.

Da ich recht neugierige und in der Nachbarschaft sehr gesprächige Nachbarn habe, möchte ich aber nicht, dass sie darüber Bescheid wissen.

Was kann ich tun? Ich mache den Beamten keinen Vorwurf. Die machen ihren Job, alles gut. Vor ein paar Wochen habe ich unseren Polizeiposten aufgesucht und mit einem netten Herren gesprochen. Ich hatte das Gefühl, dass er mir schon gerne entgegen gekommen wäre, hat aber gemeint, dass sie da auch nichts tun können.

Habt ihr gute Ideen? Danke!
Ich würde versuchen ihnen zuvor zu kommen.
"Sie kommen wahrscheinlich wegen der Kontrolle... Kommen sie bitte herein."

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Gadai » Fr 28. Nov 2025, 13:52

MrRiesa hat geschrieben: Fr 28. Nov 2025, 13:29 Darauf pfeifen was die Nachbarn denken..
Umziehen..
Mehr würde mir jetzt nicht einfallen.. ;)
Vor einigen Jahren wär es mir auch egal gewesen und ich hatte Freude mit meinem Hobby.
Heute halte ich es geheim.
Die Leute sind garstig.

moretti
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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von moretti » Fr 28. Nov 2025, 16:40

Gadai hat geschrieben: Fr 28. Nov 2025, 13:52
MrRiesa hat geschrieben: Fr 28. Nov 2025, 13:29 Darauf pfeifen was die Nachbarn denken..
Umziehen..
Mehr würde mir jetzt nicht einfallen.. ;)
Vor einigen Jahren wär es mir auch egal gewesen und ich hatte Freude mit meinem Hobby.
Heute halte ich es geheim.
Die Leute sind garstig.
Interessiert ja auch keinen, außer Familie und die engsten Freunde. Ich erzähle meinen Nachbarn auch nicht, dass ich eine chromefarbige Klobürste im WC habe.
Mit freundlichen Grüßen,
Andreas

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Master-chief1000 » Fr 28. Nov 2025, 19:50

off topic aber woher hast du die WC Bürste?

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von moretti » Fr 28. Nov 2025, 20:11

Master-chief1000 hat geschrieben: Fr 28. Nov 2025, 19:50 off topic aber woher hast du die WC Bürste?
Bauhaus.
Mit freundlichen Grüßen,
Andreas

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von FdH22 » Fr 28. Nov 2025, 20:34

PizzaHawaii hat geschrieben: Fr 28. Nov 2025, 13:19

Was kann ich tun? Ich mache den Beamten keinen Vorwurf. Die machen ihren Job, alles gut. Vor ein paar Wochen habe ich unseren Polizeiposten aufgesucht und mit einem netten Herren gesprochen. Ich hatte das Gefühl, dass er mir schon gerne entgegen gekommen wäre, hat aber gemeint, dass sie da auch nichts tun können.

Habt ihr gute Ideen? Danke!
Ich habe da keine direkte Empfehlung, aber da ich bei 4 (von5) Überprüfungen nicht zu Hause war habn´s mir einen Zettel mit TelefonNr. u. Bitte um Terminvereinbarung hinterlassen.

Wer hat schon Zeit den ganzen Tag zu Hause zu sein? :tipphead:

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Master-chief1000 » Fr 28. Nov 2025, 20:39

Noch besser ist übrigens eine Kamera bei der Eingangstüre. Kostet mittlerweile kein Vermögen mehr und dann steht es einem frei ob man zuhause ist oder eben nicht.

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Steppenwolf » Fr 28. Nov 2025, 20:53

Master-chief1000 hat geschrieben: Fr 28. Nov 2025, 20:39 Noch besser ist übrigens eine Kamera bei der Eingangstüre. Kostet mittlerweile kein Vermögen mehr und dann steht es einem frei ob man zuhause ist oder eben nicht.
Woran erinntert mich das :think: :think:

https://youtu.be/RR3bDVj_Bxc?si=1ASXwd9wXrTFf1-R
Das Original kann sich Fehler erlauben, die Kopie muss perfekt sein

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Donner » Sa 29. Nov 2025, 11:33

Bei einem Bekannten waren die jetzt nach nicht mal einem Jahr wieder zur Kontrolle.
Er ist Jäger, komplett unauffällig. Hat also keine Themen.

Hat dann nachgefragt waum sie schon wieder da sind. Sie haben ihm gesagt, die Behörde hat dazu aufgefordert, hier die Kontrollen generell ein bisser raufzuschrauben. Kann das sein?

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von gewo » Sa 29. Nov 2025, 13:00

Donner hat geschrieben: Sa 29. Nov 2025, 11:33 Bei einem Bekannten waren die jetzt nach nicht mal einem Jahr wieder zur Kontrolle.
Er ist Jäger, komplett unauffällig. Hat also keine Themen.

Hat dann nachgefragt waum sie schon wieder da sind. Sie haben ihm gesagt, die Behörde hat dazu aufgefordert, hier die Kontrollen generell ein bisser raufzuschrauben. Kann das sein?
Die Formulierung ist zumindest ungenau bzw irreführend.

Die Exekutive macht immer dann eine Verwahrungsontrolle wenn die Waffenbehörde ihr den Auftrag dazu schickt, mit Personendaten und Waffendaten.
Und nur dann.

Die Polizei „selber“ macht da garnix
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Auf Anfrage sind Warenausfolgungen über Partner in OÖ, Slzb., Tirol und der Stmk. möglich.

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Beitrag von SectionThree » Sa 29. Nov 2025, 15:45

Es gibt halt aktuell keine Rechtsgrundlage für eine Kontrolle öfter als 5 Jahre, ohne einen konkreten Anhaltspunkt. (Dann natürlich schon, aber dafür müssten sie begründen können, warum sie die Verlässlichkeit schon wieder überprüfen wollen.)

Ich meine, ein Jahr geht ja noch fast – aber wo ziehen wir die Grenze? Würden wir akzeptieren, dass die Behörde die Polizei im Abstand weniger Monate oder Wochen vorbeischickt, völlig ohne Grund?
If someone has a gun and is trying to kill you, it would be reasonable to shoot back
with your own gun.
(Tenzin Gyatso, 14. Dalai Lama, „Seattle Times“ vom 15. Mai 2001)

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Re: An

Beitrag von befluegeltkostbarer » Sa 29. Nov 2025, 16:17

SectionThree hat geschrieben: Sa 29. Nov 2025, 15:45
Ich meine, ein Jahr geht ja noch fast – aber wo ziehen wir die Grenze? Würden wir akzeptieren, dass die Behörde die Polizei im Abstand weniger Monate oder Wochen vorbeischickt, völlig ohne Grund?
Die haben jetzt schon kaum die Ressourcen alle 5 Jahre auf einen Kaffee vorbei zu kommen...

balahu
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Re: An

Beitrag von balahu » Sa 29. Nov 2025, 17:00

SectionThree hat geschrieben: Sa 29. Nov 2025, 15:45 Es gibt halt aktuell keine Rechtsgrundlage für eine Kontrolle öfter als 5 Jahre, ohne einen konkreten Anhaltspunkt. (Dann natürlich schon, aber dafür müssten sie begründen können, warum sie die Verlässlichkeit schon wieder überprüfen wollen.)

Ich meine, ein Jahr geht ja noch fast – aber wo ziehen wir die Grenze? Würden wir akzeptieren, dass die Behörde die Polizei im Abstand weniger Monate oder Wochen vorbeischickt, völlig ohne Grund?
Das wird in Zukunft unser geringstes Problem vermute ich.
In Wien schicken sie derzeit Leut die untauglich waren bei Anträgen auf Stückzahlerweiterungen generell zum Amtsarzt. Info ist: KEINE Bestätigung von der Bundesheer Ergänzungsabteilung anfordern, was der Grund der Untauglichkeit war denn es geht verpflichtend zum Amtsarzt.

Ich sehe hier null Rechtsgrundlage, im Gegenteil, es ist ein klares Abweichen von der gesetzlichen Vorgabe.

Aber wen interessierts?

Vor allem: Wennst da als Betroffener a Anzeige wegen Amtsmissbrauch machst:
Das kostet mal a paar Tausend Euro um Dich wegen des Deliktes der Verleumdung ( die die automatische Antwort auf jede Anzeige wegen Amtsmissbrauch ist ) zu verteidigen, und hast deine Erweiterung nach Jahren immer noch ned

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