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Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Vom Vorderlader bis zum Cowboy Action Shooting - Hauptsache es kracht und raucht!
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Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Beitrag von RedRider1982 » So 4. Jan 2026, 14:23

Hallo Leute!

Ich durfte unlängst auf dem Schießstand mal einen UHR probieren.
Es war zwar "nur" ein kleiner mit 22lr, hat mir aber trotzdem mächtig Spaß gemacht :dance:

Daher überlege ich mir auch so ein Spaßgerät zuzulegen.
Soll keine Hauptwaffe werden, eher so ein Teil welches man ab und zu mitnimmt und mal entweder Spaß am Schießstand hat oder auch mal bei Wettbewerben mitmacht.

So ähnlich habe ich es auch bei den Faustfeuerwaffen, da Schieße ich als Hauptwaffe mit der Shadow 2, und am Schluss dann noch mit meinem S&W .357er ein paar Trommeln weil es einfach mehr kickt als die olle 9mm :mrgreen:

Da ich meinen Revolver auch eher auf oldshool habe, würde ich bei dem UHR auch eher auf klassisch als modern gehen, weil mir auch der Westernlook gefällt, die taktischen gefallen mir nicht!

Optisch würden mir so ca. folgende zusagen:

https://wertgarner-wels.at/Ruger-Marlin ... l45-70Govt
https://www.brownells.at/BIG-BOY-COLOR- ... -Side-Gate
https://marlinfirearms.com/s/model_70433/
https://wertgarner-wels.at/Smith-Wesson ... 7-Mag-WOOD

Jetzt meine Fragen:
Welche Hersteller / Modelle sind zu Empfehlen / Vermeiden?
Wo ich noch komplett ratlos bin ist welches Kaliber ist zu empfehlen ?????
min. jedoch .357 (würde zum Revolver passen, aber ist das nicht zu klein für ein Gewehr?), 45-70 ist mir ehrlich gesagt die Muni zu teuer für just for fun schießen
Munition sollte es als leicht verfügbar zum Kaufen geben (im Moment bin ich noch keine Wiederlader)
Auf was sollte man ansonsten besonders achten?

Budget ist jetzt nicht so tragisch: ca. € 1500-2500,-
mehr aber auch nicht weil es keine Hauptwaffe wird

freue mich auf Eure Antworten :dance:
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Re: Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Beitrag von DumbDummy » So 4. Jan 2026, 23:45

Bei den genannten Herstellern kannst Du aus meiner Sicht kaum etwas falsch machen - sind alles qualitative Waffen.
Wozu ich Dir nicht raten würde sind 1866er Modelle (z.B. Yellow Boy) - habe hier die Erfahrung dass (auch mit unterschiedlichen Gewehrproduzenten) diese Modelle ziemlich zickig mit der Patronenlänge sind.
Ich selber schieße hpts. mit einer Rossi Puma in 24" - ist im unteren preislichen Segment, zuverlässig und zumind. so treffsicher um damit wiederholt Bewerbe zu gewinnen.
Nachdem Du bereits einen 357er Revolver hast, würde ich auch beim UHR zu diesem Kaliber greifen. Damit kannst Du problemlos .38 spcl (auch im UHR angenehmer zu schießen) oder auch in 357 schießen (wobei Magnumladungen bei den meisten Bewerben ohnehin verboten sind). Wenn Du damit nicht auf die Jagd gehen willst, sind diese Kaliber völlig ausreichend (und preislich vertretbar). Wenn Du vorhast in Zukunft selber zu laden auch kostengünstiger (Matritzenbedarf, ZH,...) wenn Du ohnehin schon einen Revolver in diesem Kaliber hast.

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Re: Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Beitrag von RedRider1982 » Di 6. Jan 2026, 10:52

Danke für deine Antwort! :-)

Ja, das Thema Wiederladen kommt definitv auch noch.
Wir aber wohl ein Winterprojekt 26/27
da die Räumlichkeiten dazu noch geschaffen werden müssen.
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Re: Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Beitrag von rhodium » Mi 7. Jan 2026, 10:15

Mal so rein Interesse halber: mit welchem UHR-Kaliber erreicht man auf 100 m Distanz die besten Ergebnisse? .30-30? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit FFW-Kalibern gleiche Schussgruppen erreicht, aber ich bin da auch absoluter Laie.

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Re: Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Beitrag von DumbDummy » Mi 7. Jan 2026, 23:47

Bei guter Leistung (ich beziehe mich hier auf Bewerbsergebnisse) kommt man bei .38spcl in den Bereich von 90-95 Ringen auf 100m über Kimme & Korn. Wie es bei 30-30 aussieht kann ich nicht beantworten - habe damit noch nie geschossen - kann aber durchaus sein, dass dieses Kaliber präziser ist (wäre auch ein klassisches Kaliber für UHR).

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Re: Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Beitrag von RedRider1982 » Do 8. Jan 2026, 07:16

Das ist ja insgesamt eine gute Frage, ist es dem Gewehr "egal" das es eigentlich Munition verschießt welche für Kurzwaffen gedacht sind?
Bezogen auf Lauflebensdauer (sind da die kürzeren Geschosse eher von Vorteil oder ein Nachteil?) erreichen die Geschosse höhere Geschwindigkeiten als mit der KW auf Grund der Lauflänge? Gibt es mehr oder weniger Probleme beim Nachladen bei KW-Geschossen oder auch egal?

Und jetzt kommt die Dümmste Frage von allen (sorry ich bin noch nicht so lange dabei): weil ich hier gelesen habe das mit Kimme & Korn auf 100m geschossen wird.
Ist das frei stehend wie bei KW, oder sitzend mit Auflage?
Auf den LW Stand wo ich immer bin sind immer nur Schützen mit ZF (und die schießen nur sitzend mit Auflage)
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Re: Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Beitrag von AUG-andy » Do 8. Jan 2026, 10:27

RedRider1982 hat geschrieben: Do 8. Jan 2026, 07:16 Und jetzt kommt die Dümmste Frage von allen (sorry ich bin noch nicht so lange dabei): weil ich hier gelesen habe das mit Kimme & Korn auf 100m geschossen wird.
Ist das frei stehend wie bei KW, oder sitzend mit Auflage?
Auf den LW Stand wo ich immer bin sind immer nur Schützen mit ZF (und die schießen nur sitzend mit Auflage)
Aussagekräftige Gruppen sind nur mit einer dementsprechenden Auflage vorne und hinten möglich. Egal ob mit Kimme und Korn oder Zielfernrohr. Am Besten gut gefüllte Ledersäcke inklusive Schießbock vorne.
Natürlich kannst du auch stehend frei schießen, ist bei einigen Bewerben ja sogar verlangt. Im allgemeinen kann man für 100m folgendes sagen:
Faustfeuerwaffenmunition ist deutlich langsamer und hat eine höhere Flugkurve auf 100m als die wesentlich schnellere Langwaffenmunition a la 30/30 oder wie sie alle heißen. Daher ist die Eigenpräzision um ein gutes Stück besser als bei einer 357MAG.
Bis 50m ist der Unterschied aber deutlich geringer als auf 100m. Bei 25m oder kürzer ist es so gut wie unerheblich. Da ist es egal womit du schießt. Ab 100m würde ich nur noch zu einem Langwaffenkaliber greifen. ;)
MfG
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Re: Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Beitrag von RedRider1982 » Do 8. Jan 2026, 13:34

Danke für die ausführliche Antwort!

Ergo, muss ich mal schauen was ich eigentlich will?!
Weil für Spaß um einfach ein paar rauszuhauen tut es eigentlich 25m (max. 50m)
ZF möchte ich fix keines rauf geben, das passt für mich nicht zum Prinzip UHR
auch das aufliegen lassen irgendwie nicht
Im meinen Kopf steht da so ein Cowboy mit dem Teil im Anschlag (daher auch im ersten Post erwähnt das ich keinen taktischen möchte)
Für Millimeter Kämpfe auf 100m habe ich ja meine "normalen" Repetirer in 22lr

weil der Sprung von .357 auf LW Munition bei den Kosten doch nicht in % zu suchen ist sondern eher in Faktor 2 und höher.
Klar ein Jäger der im Monat 5 Schuss in 45-70 raus lässt kann es egal sein, aber wenn ich am Schiessstand mal eben 50-100 rauslassen möchte macht das dann sehr wohl einen Unterschied reload-smile - gerade als nicht Wiederlader
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Re: Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Beitrag von AUG-andy » Do 8. Jan 2026, 14:09

Dann hast du deine Auswahl wohl schon getroffen.
Macht auch den meisten Sinn wenn du schon einen 357er Revolver besitzt.
Trotzdem die Hülsen aufheben, können für die Zukunft noch nützlich werden. ;)
Viel Spaß mit dem neuen Gerät.
MfG
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Re: Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Beitrag von RedRider1982 » Do 8. Jan 2026, 15:57

da hast du wohl Recht :D

zumindest was das Kaliber betrifft....

jetzt "nur" noch die Qual der Wahl des Herstellers / Modell´s

hab aber grundsätzlich keinen Stress, wenn nur nicht immer im Hinterkopf das "willhaben" Gefühl währe :whistle:
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Re: Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Beitrag von rhodium » Do 8. Jan 2026, 16:33

Eignet sich die 9 mm Luger eigentlich nicht für UHR weil sie keinen Rand hat oder hat das andere Ursachen? Eine 94er in 9 mm wäre doch super oder?

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Re: Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Beitrag von milu » Do 8. Jan 2026, 17:18

DumbDummy hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 23:47 Bei guter Leistung (ich beziehe mich hier auf Bewerbsergebnisse) kommt man bei .38spcl in den Bereich von 90-95 Ringen auf 100m über Kimme & Korn. Wie es bei 30-30 aussieht kann ich nicht beantworten - habe damit noch nie geschossen - kann aber durchaus sein, dass dieses Kaliber präziser ist (wäre auch ein klassisches Kaliber für UHR).
ich hab für die pp-uhr bewerbe einen rossi in .357 gehabt.
gut, günstig und zumindest bei meinem sehr guter schlossgang und auf 50m mit .38 hält der den zehner der ppc scheibe.
schiesst jetzt ein teamkollege und ist sehr zufrieden.
"Fatal ist mir das Lumpenpack, das, um die Herzen zu rühren,
den Patriotismus trägt zur Schau, mit allen seinen Geschwüren."
Heinrich Heine

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Re: Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Beitrag von FdH22 » Do 8. Jan 2026, 19:56

rhodium hat geschrieben: Do 8. Jan 2026, 16:33 Eignet sich die 9 mm Luger eigentlich nicht für UHR weil sie keinen Rand hat oder hat das andere Ursachen? Eine 94er in 9 mm wäre doch super oder?
Das Problem ist das Röhrenmagazin. Da liegen die Patronen hintereinander, dh Zündhütchen liegt direkt auf der nachfolgenden Geschoßspitze.
Daraus ergibt sich, dass nur Flachkopfgeschoße verwendet werden dürfen.
Ausnahme: Ich glaube Hornady macht Revolverpatronen mit gaaanz weichen Kunststoffspitzen.

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Re: Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Beitrag von RedRider1982 » Do 8. Jan 2026, 20:04

Hey, der Beitrag nimmt ja nun doch fahrt auf :dance:

zum Thema 9mm:
auch wenn es technisch möglich wäre, habe ich schon mit der Pistole und wäre mir dann doch eine Nr. zu schwach auf der Brust für diesen Einsatzzweck.
Da ist die .357 eh schon unterstes Limit.
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Re: Kaufberatung Unterhebelrepetierbüchse

Beitrag von RedRider1982 » Do 8. Jan 2026, 20:17

milu hat geschrieben: Do 8. Jan 2026, 17:18
ich hab für die pp-uhr bewerbe einen rossi in .357 gehabt.
gut, günstig und zumindest bei meinem sehr guter schlossgang und auf 50m mit .38 hält der den zehner der ppc scheibe.
Die Rossi dürften sehr gängig sein, auf waffengebraucht gibt es dort sehr viele, auch zu einem sehr attraktiven Preis.
Leider sagen mir diese optisch nicht wirklich zu.
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