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Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
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twin2000
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von twin2000 » Di 13. Jan 2026, 13:18

Vadar hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 21:39 Gibt es diese Publikation irgendwo öffentlich zugänglich (zum Beispiel über Pubmed)?
Der Persönlichkeitstest klingt ein bisschen nach einer normalen psychologischen Anamnese, was auch deutlich mehr Sinn ergibt. Sowas wie Empathie quantitativ durch einen Test bewerten zu wollen, ist meiner Meinung nach Blödsinn.
Kann man gegen €€,- bestellen zum Download:

https://www.gerichts-sv.at/bestellungen-1/
Heft 4 von 2025

Oder Du kennst einen allgemein beeideten Gerichtssachverständigen - egal welcher Fachrichtung.
Das ist das "Branchenblattl", das kriegt jeder regelmässig.
Evt lasst er es Dich ja lesen ...


Und ob die darin genannten Testbatterien tatsaechlich jene sind die ab Sommer verwendet werden geht daraus nicht hervor. Wenn allerdings jemand der wohl aufgrund der beruflichen Position mit der Neuordnung der waffenpsychologischen Überprüfungen zu tun hat was publiziert dazu dann werden das keine Hirngespinste sein.

Sind fünf eng beschriebene A4 Textseiten, publiziert von

MMag. Julia Wächter, MSc.
Allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige
Leiterin der Fachsektion Rechtspsychologie des Berufsverbandes Österreichischer Psychologen und
Psychologinnen
Klinische Psychologin, forensische Psychologin (Deutschland), Psychotherapeutin (systemische Familientherapie),
Wahlpsychologin (klinisch-psychologische Diagnostik), waffenpsychologische Gutachterin

und

MMag. Dr. Aron Kampusch, MSc.
Klinischer Psychologe, forensischer Psychologe (Deutschland), Psychotherapeut (Verhaltenstherapie),
Kommunikationswissenschafter, waffenpsychologischer Gutachter

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von AUG-andy » Di 13. Jan 2026, 13:55

Mr. Danger hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 13:10 @Poirot, ich denke Du hast meine Aussage nicht verstanden.
Meiner Meinung nach hätte die die österreichische Gesellschaft (also wir alle) viel mehr davon wenn die Psychologen, die jetzt rechtstreue Bürger testen müssen, ihren Zeit für psychologische Betreuung in anderen Bereichen (Schule, Personen mit Burnout, ...) einsetzten würden.
Streicht das Psychologische Gutachten für Personen die einen WP / WBK beantragen (und den es "für Alle" nur in AT gibt) und setzt die psychologischen Ressourcen sinnvoll ein.
Nebenbei geht es um sehr viel Geld.
Ähnlich wie seinerseits die Waffenführerscheine eingeführt wurden um den Händlern ein nettes Zubrot zu bescheren.
Und je höher der finanzielle Aufwand ist, um so weniger werden es versuchen.
MfG
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Promo » Di 13. Jan 2026, 14:12

Mr. Danger hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 10:31 Ich denke die Psychologen in Österreich haben besseres zu tun als rechtstreue Bürger (nicht aufgefallen wegen Suchtgiftdelikten, Alkohol, vorangegangene Verurteilungen, ...) mit Tests mit minimalem Wert zu belästigen.
Grundsätzlich hast du hier Recht, die Ressourcen sollten besser für kranke als für gesunde Menschen aufgewendet werden - andererseits, waffenrechtliche Gutachten sind Privatgutachten, damit dann wohl im Regelfall auch besser bezahlt als Dienstleistungen "für die Allgemeinheit" (= auf Kassenkosten); sonst würden es ja jetzt schon keine Psychologen machen. Zudem sie auch wesentlich entspannter sind, schließlich sind es im Regelfall auch mental gesunde Personen, und damit sicherlich weniger anstrengend und somit auch angenehmer als z.B. jemand mit Schizophrenie.
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Poirot » Di 13. Jan 2026, 15:43

Mr. Danger hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 13:10 @Poirot, ich denke Du hast meine Aussage nicht verstanden.
Meiner Meinung nach hätte die die österreichische Gesellschaft (also wir alle) viel mehr davon wenn die Psychologen, die jetzt rechtstreue Bürger testen müssen, ihren Zeit für psychologische Betreuung in anderen Bereichen (Schule, Personen mit Burnout, ...) einsetzten würden.
Streicht das Psychologische Gutachten für Personen die einen WP / WBK beantragen (und den es "für Alle" nur in AT gibt) und setzt die psychologischen Ressourcen sinnvoll ein.
Dem kann ich nur zustimmen. Denn es gibt bestimmt viele Menschen die einen Psychologen brauchen würden sonst gäbe es ja nicht um die 1000 Suizide pro Jahr.

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Poirot » Di 13. Jan 2026, 15:47

twin2000 hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 12:59 Grundsätzlich kein schlechtes System gewesen.
Zu mindest besser als die Psychotest heute.
Wer weiss besser wer an Klopfer hat als die regionalen Polizeibeamten vor Ort ?
Das wäre nicht nur das bessere sondern auch das einzig richtige System.
Aber so wie es jetzt läuft macht man Psychotest bei den kaum auffälligen Legalwaffenbesitzern und der Rest der Bevölkerung sind Geister mit unbekannten psychologischen Status. Ausser die haben sich nicht bei Elga abgemeldet womit Medikation und Aufenthalte in Anstalten sichtbar sind.
Weis die Behörde jetzt eigentlich ob eine Person einen Chromosomfehler hat, Autismus usw ?

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von gewo » Di 13. Jan 2026, 16:00

Poirot hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 15:47 ...Ausser die haben sich nicht bei Elga abgemeldet womit Medikation und Aufenthalte in Anstalten sichtbar sind...
ELGA ist eine Sache zwischen Dir und den Ärzten.
Die Behörden haben auf alles auch bei ELGA Abmeldung Zugriff.
doubleaction OG, Wien
Bitte keine PN, ggf. Email info{@}doubleaction.at oder Tel 0676-5145029
Angebote gültig so lange der Vorrat reicht. Irrtum vorbehalten
Auf Anfrage sind Warenausfolgungen über Partner in OÖ, Slzb., Tirol und der Stmk. möglich.

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von twin2000 » Di 13. Jan 2026, 16:07

Poirot hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 15:43
Mr. Danger hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 13:10 @Poirot, ich denke Du hast meine Aussage nicht verstanden.
Meiner Meinung nach hätte die die österreichische Gesellschaft (also wir alle) viel mehr davon wenn die Psychologen, die jetzt rechtstreue Bürger testen müssen, ihren Zeit für psychologische Betreuung in anderen Bereichen (Schule, Personen mit Burnout, ...) einsetzten würden.
Streicht das Psychologische Gutachten für Personen die einen WP / WBK beantragen (und den es "für Alle" nur in AT gibt) und setzt die psychologischen Ressourcen sinnvoll ein.
Dem kann ich nur zustimmen. Denn es gibt bestimmt viele Menschen die einen Psychologen brauchen würden sonst gäbe es ja nicht um die 1000 Suizide pro Jahr.
Jemand der sich dazu entschliesst seinem Leben ein Ende zu setzen eine Störung zu unterstellen ist wohl nicht unüblich.
Es ist aber eine ziemliche Anmassung.

Das Recht über sein Leben hat immer der, den es betrifft.

Wenn jemand aufgrund schwerer Krankheit, oder schlicht weil er sich das Mühsal des Älterwerdens nicht mehr antun will, wenn schon alles gesehen, alles erlebt und alles gesagt wurde, und so jemand sich dann dazu entschliesst den Zeitpunkt des Verlassens dieser Welt selbst zu wählen und sich nicht jahrelang bei null Lebensqualitaet zu Tode pflegen zu lassen, dann hat keiner das Recht denjenigen als "gestört" zu bezeichnen...

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Poirot » Di 13. Jan 2026, 18:38

twin2000 hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 16:07 Jemand der sich dazu entschliesst seinem Leben ein Ende zu setzen eine Störung zu unterstellen ist wohl nicht unüblich.
Es ist aber eine ziemliche Anmassung.

Das Recht über sein Leben hat immer der, den es betrifft.

Wenn jemand aufgrund schwerer Krankheit, oder schlicht weil er sich das Mühsal des Älterwerdens nicht mehr antun will, wenn schon alles gesehen, alles erlebt und alles gesagt wurde, und so jemand sich dann dazu entschliesst den Zeitpunkt des Verlassens dieser Welt selbst zu wählen und sich nicht jahrelang bei null Lebensqualitaet zu Tode pflegen zu lassen, dann hat keiner das Recht denjenigen als "gestört" zu bezeichnen...
Gibt es eigentlich Statistiken für Suizid Gründe ?
Bei Krankheit kann ich das natürlich nachvollziehen aber ich kann mir nicht vorstellen das diese Gruppe die Masse ausmacht.
Und beim Rest (Depressionen, Einsamkeit, Mobbing usw) könnte ein Psychologe schon sinnvoll sein.
Ein paar getarnte Morde werden natürlich auch dabei sein - man schätzt ja das auf jeden offiziellen Mord mindestens ein unentdeckter kommt. Die sich vermutlich in Unfällen und Suiziden verstecken.

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von twin2000 » Di 13. Jan 2026, 18:51

Poirot hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 18:38 Gibt es eigentlich Statistiken für Suizid Gründe ?
Kaum.
Die Befragung der Selbstmörder nach Ihren Beweggründen stellt sich dabei als eher problematisch dar....

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Poirot » Di 13. Jan 2026, 18:55

twin2000 hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 20:51
Es werden die Anzahl der Waffenbesitzer mit der Anzahl der verübten Morde verglichen und es ergibt sich dabei folgendes Bild:
Bei der Polizei werden zirka 0,003 Prozent,


Hat mich erstaunt das die Mordrate durch Polizisten so hoch ist aber:
https://www.derstandard.at/story/300000 ... aendnis-ab

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von moretti » Di 13. Jan 2026, 20:58

Wo steht das bei Waffenbesitzern generell das Elga kontrolliert wird und nicht nur bei Neuanträgen? Das ist wieder Schwarzmalerei.
Mit freundlichen Grüßen,
Andreas

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von FdH22 » Di 13. Jan 2026, 21:10

moretti hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 20:58 Wo steht das bei Waffenbesitzern generell das Elga kontrolliert wird und nicht nur bei Neuanträgen? Das ist wieder Schwarzmalerei.
Besser Schwarzmalerei als blauäugig durchs Leben gehen.
Vor allem wenn´s das Waff§§ betrifft :shifty:

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Poirot » Di 13. Jan 2026, 21:11

twin2000 hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 18:51 Kaum.
Die Befragung der Selbstmörder nach Ihren Beweggründen stellt sich dabei als eher problematisch dar....
Ich habe etwas recherchiert. Es sind wohl nicht nur Krankheiten die Ursache. Aber die Suizidrate nimmt mit dem Alter zu.

https://www.aerztekammer.at/presseinfor ... id/3325057
https://ifsg.at/suizidalitaet/statistiken/

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von titan » Di 13. Jan 2026, 21:25

Poirot hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 18:55
twin2000 hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 20:51
Es werden die Anzahl der Waffenbesitzer mit der Anzahl der verübten Morde verglichen und es ergibt sich dabei folgendes Bild:
Bei der Polizei werden zirka 0,003 Prozent,


Hat mich erstaunt das die Mordrate durch Polizisten so hoch ist aber:
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Bleibt die Frage, wie die Überschneidungen der Gruppen gefiltert werden.
Der aktuelle Fall des Cobra Beamten zeigt, er war legaler Waffenbesitzer, illegaler auch, und auch Polizist, ein Unfall prinzipiell möglich, wenn auch wenig glaubwürdig.

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