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Korn kleben - welchen 2-kompo-kleber ?
Re: Korn kleben - welchen 2-kompo-kleber ?
Machs lieber nicht. Ist keine gute Idee. Wenn dir das Korn entgegenkommt und dich verletzt hast du auch nichts davon.
Kurze Frage:
Du schreibst Metall auf Metall.... was spricht gegen anschweißen?
Kurze Frage:
Du schreibst Metall auf Metall.... was spricht gegen anschweißen?
Re: Korn kleben - welchen 2-kompo-kleber ?
Keine gute Idee!CCNIRVANA hat geschrieben: Fr 16. Jan 2026, 09:54
Kurze Frage:
Du schreibst Metall auf Metall.... was spricht gegen anschweißen?
Wärmebehandlung u. daher Gefügeveränderung erfordern neuen Beschuß der dann vermutlich nicht durchgehen wird.
Re: Korn kleben - welchen 2-kompo-kleber ?
Nach kurzer und wenig intensiver Internetrecherche bewegt sich der Verschluss einer Pistole mit rund 10m/s bis er auf den Anschlag trifft. Selbst wenn das Korn kein bisschen verzögert wird, wenn es sich löst, sind das rund 36km/h für ein leichtes Bauteil das einem da entgegenfliegt. Da würde ich mich jetzt nicht fürchten. Schon gar nicht mit Schießbrille.
Rasenmähen ist vermutlich riskanter, wenn die Klinge auf etwas hartes trifft.
Rasenmähen ist vermutlich riskanter, wenn die Klinge auf etwas hartes trifft.
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Re: Korn kleben - welchen 2-kompo-kleber ?
Du liegst ja nicht mit dem Kopf am Boden direkt neben dem Gehäuse beim Rasenmähen.luke-299 hat geschrieben: Sa 17. Jan 2026, 09:03 Nach kurzer und wenig intensiver Internetrecherche bewegt sich der Verschluss einer Pistole mit rund 10m/s bis er auf den Anschlag trifft. Selbst wenn das Korn kein bisschen verzögert wird, wenn es sich löst, sind das rund 36km/h für ein leichtes Bauteil das einem da entgegenfliegt. Da würde ich mich jetzt nicht fürchten. Schon gar nicht mit Schießbrille.
Rasenmähen ist vermutlich riskanter, wenn die Klinge auf etwas hartes trifft.
Das Korn ist aber maximal 50-70cm vor deinem Auge auf selber Höhe.
Das macht einen gewaltigen Unterschied.
MfG
0.22LR , 223Rem , 308Win , 9mm Para , 38/357 , 44Mag , 45ACP , 12/76
0.22LR , 223Rem , 308Win , 9mm Para , 38/357 , 44Mag , 45ACP , 12/76
Re: Korn kleben - welchen 2-kompo-kleber ?
Natürlich nicht. In unserer Welt gibt es aber Wände, Mauern, Tore, Bäume, undundund.
Abpraller sind hier gemeint.
Mein Korn klebt übrigens seit 4 Jahren in einem etwas zu großen Schwalbenschwanz mittels JB Weld.
Der Schwalbenschwanz ist quer zur Schussrichtung gefräst. Never ever trifft mich das. Wackelt ja schließlich nicht mal.
Brille aufsetzen macht sowieso Sinn.
Der ein oder andere Geschossfetzen kam mir schon von Stahlpoppern wieder entgegen.
Jeder wie er mag. Meine persönliche Risikoanalyse stuft beinahe alles andere beim Schießsport als dramatischer ein.
Abpraller sind hier gemeint.
Mein Korn klebt übrigens seit 4 Jahren in einem etwas zu großen Schwalbenschwanz mittels JB Weld.
Der Schwalbenschwanz ist quer zur Schussrichtung gefräst. Never ever trifft mich das. Wackelt ja schließlich nicht mal.
Brille aufsetzen macht sowieso Sinn.
Der ein oder andere Geschossfetzen kam mir schon von Stahlpoppern wieder entgegen.
Jeder wie er mag. Meine persönliche Risikoanalyse stuft beinahe alles andere beim Schießsport als dramatischer ein.
Re: Korn kleben - welchen 2-kompo-kleber ?
Ich zitiere den TS, wie du siehst ist kein Schwalbenschwanz vorhanden.luke-299 hat geschrieben: Sa 17. Jan 2026, 14:25
Mein Korn klebt übrigens seit 4 Jahren in einem etwas zu großen Schwalbenschwanz mittels JB Weld.
Der Schwalbenschwanz ist quer zur Schussrichtung gefräst. Never ever trifft mich das. Wackelt ja schließlich nicht mal.
Ich möchte ein korn (flacher kornfuß) am pistolenschlitten einer .45 ACP ankleben (metall auf metall).
Die klebefläche beträgt ca. 16-20 qmm, wobei KEIN formschluss (schwalbenschwanz, o.ä.) vorliegt, und somit eine absolut plane kontaktfläche gegeben ist!
Kleiner Tipp: Von Anfang bis Ende lesen!
Re: Korn kleben - welchen 2-kompo-kleber ?
Hilft manchmal, hast recht.
Dennoch fürchte ich mich nicht vor grob 0,15 Joule (Worst Case)
Dennoch fürchte ich mich nicht vor grob 0,15 Joule (Worst Case)
Re: Korn kleben - welchen 2-kompo-kleber ?
luke-299 hat geschrieben: Sa 17. Jan 2026, 19:23 Hilft manchmal, hast recht.
Dennoch fürchte ich mich nicht vor grob 0,15 Joule (Worst Case)
0,15 Joule? Es war ein winziger Geschoßmantelsplitter der vom PepperPopper zurück kam.
Der hat meine Unterlippe perforiert u. stecke ca 2mm tief (1mm hat noch raus geschaut sonst hätt´ich ihn nicht erwischt.
Ich hab geblutet wie ´ne Sau im Schlachthof.
Denk darüber nach
Re: Korn kleben - welchen 2-kompo-kleber ?
Schlage als Alternative Silber Hartlot vor, etwas mehr Aufwand, aber höhere Festigkeit.
Schmelzpunkt: 670° C, kann da aber bereits die Härte des Stahl des Verschlusses/Schlitten beeinflussen wenn man einfach draufheizt.
Kontaktflächen vorab reinigen, Lötstelle blank, Silber Hartlot ist bereits mit Flussmittel - bei flottem Arbeiten, wird das wenig Einfluss auf den Schlitten machen.
weiterer Nachteil genaues Ausrichten, aber eine Alternative die hält. Zur Not Korn nachbearbeiten mit Fräser und neu brünieren.
Für Leute die erstmals Hartlöten, vorab mit anderen vergleichbaren Teilen üben oder Handwerker machen lassen!
Ich gebe hier nur meine Einschätzung. Wer meine Tipps umsetzt, handelt auf eigenes Risiko!
Schmelzpunkt: 670° C, kann da aber bereits die Härte des Stahl des Verschlusses/Schlitten beeinflussen wenn man einfach draufheizt.
Kontaktflächen vorab reinigen, Lötstelle blank, Silber Hartlot ist bereits mit Flussmittel - bei flottem Arbeiten, wird das wenig Einfluss auf den Schlitten machen.
weiterer Nachteil genaues Ausrichten, aber eine Alternative die hält. Zur Not Korn nachbearbeiten mit Fräser und neu brünieren.
Für Leute die erstmals Hartlöten, vorab mit anderen vergleichbaren Teilen üben oder Handwerker machen lassen!
Ich gebe hier nur meine Einschätzung. Wer meine Tipps umsetzt, handelt auf eigenes Risiko!
Re: Korn kleben - welchen 2-kompo-kleber ?
Ich glaube wir reden aneinander vorbei...
PepperPopper sind wild. Da hab ich auch ein , zwei Andenken davon. Die hatten aber weit mehr als 0,15Joule drauf.
Bei meinen 0,15 Joule meinte ich ein 3g schweres Korn mit 10m/s. Das macht nicht viel.
PepperPopper sind wild. Da hab ich auch ein , zwei Andenken davon. Die hatten aber weit mehr als 0,15Joule drauf.
Bei meinen 0,15 Joule meinte ich ein 3g schweres Korn mit 10m/s. Das macht nicht viel.
Re: Korn kleben - welchen 2-kompo-kleber ?
Die Festigkeit von Silberlot entspricht durchaus der Festigkeit von Baustahl zB. S235/St360/St37 mit 360 N/mm²=360MPa.
Stähle für Schlitten haben häufig die doppelte Festigkeit und eine definierte Härte von 35 bis 45 HRC, wegen der dynamischen Belastung muss der Stahl zäh sein und nicht zu hart.
Wichtig ist, dass die Teile plan aufliegen und der optimale Lötspalt klein ist <0,1 mm, Lotstelle metallisch blank, fettfrei.
Am besten noch eine formschlüssige Verbindung oder Anschlag am Schlitten.
Weichlot hat rund 20-60 Mpa Zugfestigkeit, Silberhartlot 200-450MPa Zugfestigkeit, Scherfestigkeit 150-300MPa.
Die Festigkeit würde passen. Hält bei einem Bekannten seit 20 Jahren auf einer klassischen 45.ACP, wurde aber aufgelötet und nachher mit der Fräsmaschine das vorher übermaßige Korn zurecht gefräst.
Nachteil der Spalt mit dem Löt lässt sich nicht brünieren, ist aber kaum sichtbar weil <0,1 mm, da muss man schon genau schauen.
Ich gebe hier nur meine Einschätzung. Wer meine Tipps umsetzt, handelt auf eigenes Risiko!
Stähle für Schlitten haben häufig die doppelte Festigkeit und eine definierte Härte von 35 bis 45 HRC, wegen der dynamischen Belastung muss der Stahl zäh sein und nicht zu hart.
Wichtig ist, dass die Teile plan aufliegen und der optimale Lötspalt klein ist <0,1 mm, Lotstelle metallisch blank, fettfrei.
Am besten noch eine formschlüssige Verbindung oder Anschlag am Schlitten.
Weichlot hat rund 20-60 Mpa Zugfestigkeit, Silberhartlot 200-450MPa Zugfestigkeit, Scherfestigkeit 150-300MPa.
Die Festigkeit würde passen. Hält bei einem Bekannten seit 20 Jahren auf einer klassischen 45.ACP, wurde aber aufgelötet und nachher mit der Fräsmaschine das vorher übermaßige Korn zurecht gefräst.
Nachteil der Spalt mit dem Löt lässt sich nicht brünieren, ist aber kaum sichtbar weil <0,1 mm, da muss man schon genau schauen.
Ich gebe hier nur meine Einschätzung. Wer meine Tipps umsetzt, handelt auf eigenes Risiko!
Re: Korn kleben - welchen 2-kompo-kleber ?
luke-299 hat geschrieben: Sa 17. Jan 2026, 23:32 Ich glaube wir reden aneinander vorbei...
PepperPopper sind wild. Da hab ich auch ein , zwei Andenken davon. Die hatten aber weit mehr als 0,15Joule drauf.
Bei meinen 0,15 Joule meinte ich ein 3g schweres Korn mit 10m/s. Das macht nicht viel.
Das passt schon. Wenn das Korn mit 3g mit 10ms dir ins Gesicht (u. nicht ins Auge) fliegt wirst wirst keine schlimmen Verletzung erleiden.
Ander sieht es bei den Augen aus. Das Beispiel mit dem Tombaksplitter der ca 3x4mm war bezog sich auf die Verwendung von Schutzbrillen
B.t.t.
@ frankox:
Ich kenne genug 1911er, bei denen das Korn mit Hartlot eingelötet wurde.
Das war durchaus eine alte BüMa Praxis, u. nur weil´s so gemacht wurde bedeutet das aber nicht das es 100% gut u. richtig ist.
Die Theorie stimmt aber in der Praxis schaut es anders aus. Du brauchst fast Rotglut (ca 800 Grad) damit das Lot in den Spalt rinnt u. eine Legierung mit dem Stahl eingeht. Das Lot muß sich in einer Sekunde mit dem Stahl verbinden. Da brauchst Azetylen u. Sauerstoff dazu um den Temperaturüberschuß zu erreichen.
Weniger Temperatur ist "picken" u. nicht hartlöten.
Die zu dicken(plumpen), mit Flussmittel gefüllten Lötstäbe kanns auch vergessen, brauchen zu lange um Löttemp. zu erreichen
Wenn überhaupt dann mit direkt aufgetragenes Flussmittel u. Silberdraht mit 0,5mmØ
Re: Korn kleben - welchen 2-kompo-kleber ?
Als wahrer Verfechter der Schwarmintelligenz
werde ich nunmehr - nach erfolgter Analyse der zahlreich eingelangten (begründeten) Bedenken - das Verkleben des Korns ohne Möglichkeit des Formschlusses unterlassen und meinem BüMa die heikle Problemlösung übertragen. 
Für die Zeit des Ausfalles liegt ja ohnehin passendes Ersatzwerkzeug für den laufenden Schießstandbesuch im Waffenschrank bereit.
Für die Zeit des Ausfalles liegt ja ohnehin passendes Ersatzwerkzeug für den laufenden Schießstandbesuch im Waffenschrank bereit.

