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Tiroler Schützen und ihre Einstellung zu Frauen

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Poirot
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Re: Tiroler Schützen und ihre Einstellung zu Frauen

Beitrag von Poirot » Di 27. Jan 2026, 16:41

Joewood hat geschrieben: Di 27. Jan 2026, 16:28
Scheint dann doch die ein oder ander Frau gegeben zu haben, die historisch aktiv mitgekämpft hat.
So sehr ich es unterstütze, dass man einem Verein seine Eigenständigkeit lassen sollte und von außen nicht in ihre Statuten eingegriffen sehen will, so sehr muss ich mich wundern... einerseits behaupten sie historisch zu agieren andererseits negieren sie historische Fakten...
Spannender Auszug aus dem Artikel:
"Beide Frauen hätten später Sympathien für den Nationalsozialismus gezeigt, was die komplexen Biografien zusätzlich herausfordernd mache, erläuterte Buchroithner."

Ungewöhnlich diplomatisch ausgedrückt - so kennt man den ORF gar nicht wenn es um dieses Thema geht. Aber Frauen können vermutlich keine Nazis sein, die haben nur eine komplexe Biografie :lol:

Plinker
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Re: Tiroler Schützen und ihre Einstellung zu Frauen

Beitrag von Plinker » Do 29. Jan 2026, 17:58

Meine bescheidene Meinung zu dem Thema.

Solche Entscheidungen sind alleinige Angelegenheit des Vereins.

ABER

Solche Vereine sind natürlich auch stark auf die Unterstützung von Frauen bei der Organisation und bei Veranstaltungen angewiesen.

Ich habe volles Verständnis wenn die Ehefrauen und Freundinnen der Schützen sich eine andere Beschäftigung suchen als die undankbare Drecksarbeit zu erledigen.

Tradition ist auch kein Hindernis für Weiterentwicklung.

Ares
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Re: Tiroler Schützen und ihre Einstellung zu Frauen

Beitrag von Ares » Do 29. Jan 2026, 20:10

Nehmt Euch ein Beispiel am Wiener Verein. Da werden Männlein und Weiblein gleichermaßen gerne als gleichwertige Mitglieder aufgenommen. ;)
Es besteht die Möglichkeit, daß meine Beiträge >nicht von mir< abgeändert oder verfälscht wurden. Nennt sich "Userrisiko"
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Re: Tiroler Schützen und ihre Einstellung zu Frauen

Beitrag von FdH22 » Fr 30. Jan 2026, 01:03

Ares hat geschrieben: Do 29. Jan 2026, 20:10 Nehmt Euch ein Beispiel am Wiener Verein. Da werden Männlein und Weiblein gleichermaßen gerne als gleichwertige Mitglieder aufgenommen. ;)
Was od. wo ist dieser Verein?
Frage für einen Freund ;)

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Re: Tiroler Schützen und ihre Einstellung zu Frauen

Beitrag von Ares » Fr 30. Jan 2026, 06:23

FdH22 hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 01:03
Ares hat geschrieben: Do 29. Jan 2026, 20:10 Nehmt Euch ein Beispiel am Wiener Verein. Da werden Männlein und Weiblein gleichermaßen gerne als gleichwertige Mitglieder aufgenommen. ;)
Was od. wo ist dieser Verein?
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Na,na,na, :eusa-naughty: wo bleibt die Freundin :headslap:
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trenck
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Re: Tiroler Schützen und ihre Einstellung zu Frauen

Beitrag von trenck » Fr 30. Jan 2026, 08:05

Plinker hat geschrieben: Do 29. Jan 2026, 17:58 Tradition ist auch kein Hindernis für Weiterentwicklung.
Richtig. Ich finde auch, die Tiroler Schützen, pardon, SchützInnenundAußen sollten sich endlich weiterentwickeln. Ihre alten Schießprügel z.B. könnten sie endlich gegen moderne Sturmgewehre tauschen. Und die veraltete Tracht gegen moderne Kampfanzüge.

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Re: Tiroler Schützen und ihre Einstellung zu Frauen

Beitrag von Plinker » Fr 30. Jan 2026, 12:18

trenck hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 08:05
Plinker hat geschrieben: Do 29. Jan 2026, 17:58 Tradition ist auch kein Hindernis für Weiterentwicklung.
Richtig. Ich finde auch, die Tiroler Schützen, pardon, SchützInnenundAußen sollten sich endlich weiterentwickeln. Ihre alten Schießprügel z.B. könnten sie endlich gegen moderne Sturmgewehre tauschen. Und die veraltete Tracht gegen moderne Kampfanzüge.

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Ich glaube eher dass die in 10 bis 15 Jahren darüber abstimmen müssen ob auch vermehrt Männer als als Marketender fungieren müssen weil sich nicht mehr genug junge Frauen für diese Funktion zur Verfügung stellen.

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Re: Tiroler Schützen und ihre Einstellung zu Frauen

Beitrag von mikonis » Fr 30. Jan 2026, 15:20

Da darf ich widersprechen. Meiner Ansicht nach tun sie was.

Die Tiroler Schützen sind wie viele Vereine männerdominiert. Der Frauenanteil im Verband beträgt etwa 10%. Das ist mE deutlich mehr, als in vielen Schützenvereinen oder Jagdvereinen oder Motorradklubs. Die Tiroler Schützen haben in den letzten Jahre Leitlinien erstellt, die auch die Einbindung der Frauen ins Schützenwesen explizit umfasst. Sie machen frauendominierte Veranstaltungen und Mädchen dürfen erstmals auch den Jungschützen beitreten. Beim Namen („Blumenmädchen“) war‘s dann allerdings schon wieder aus mit der Zukunftsvision. Oder ist das ihre Aufgabenbezeichnung? Am Beispiel von ausländischen Kompanien sieht man, dass es anderswo optisch auch geschlechtsneutraler geht wie in Tirol. Aber die tragen meist keine Waffen.

Was ich nicht verstehe, ist, dass das Tiroler Schützenwesen heute anscheinend keine Aufgabe hat. Ich habe nichts gefunden, was es außer Zusammenhalt und Soziales gibt. Stammtisch, Schießen und Brauchtum haben vermutlich ihre Grenzen. Die starke religiöse Komponente vermutlich auch. Und politisch wollen sie glaube ich, nicht sein. Also keine „Vorfeldorganisation“, wenn auch die Politik solches ignoriert und kräftig fördert. Die enorme Bereitwilligkeit zu sozialem Engagement innerhalb und außerhalb dürfte ihre große Stärke sein und ihre wesentlichste Bestätigung. Das teilen sie halt mit Rotariern etc. Weiters gibt es regelmäßig Veranstaltungen zur Weiterbildung, Information zur Geschichte und ähnliches was ich sehr gut finde. Es gibt sicher noch erheblich mehr. Ob die Leitlinien reichen, sich als zukunftsorientiert zu positionieren, kann ich als Außenstehender halt auch nicht beurteilen.
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Re: Tiroler Schützen und ihre Einstellung zu Frauen

Beitrag von Evilcannibal79 » Fr 30. Jan 2026, 15:30

Ich glaub die meisten wissen gar nicht um welche Art Schützen es hier überhaupt geht.
Es sind die Tiroler Standschützen gemäß Landlibell, das gibts so in ganz Österreich sonst nicht.
Das hat nix mit einer Schützengilde oder so zu tun.........

Wo ist die Diskussion wegen der Frauenquote bzw. deren Rechte bei den Hells Angels etc....?

Solche öffentlichen Diskussionen sollen doch nur polarisieren, spalten und von irgendwas anderem ablenken.
So funktioniert Meinungsmache und alle machen fleissig mit.
"Ich hab hier 6 kleine Freunde, die alle schneller laufen als du ... "

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Re: Tiroler Schützen und ihre Einstellung zu Frauen

Beitrag von mikonis » Fr 30. Jan 2026, 16:27

Evilcannibal79 hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 15:30 Ich glaub die meisten wissen gar nicht um welche Art Schützen es hier überhaupt geht.
Es sind die Tiroler Standschützen gemäß Landlibell, das gibts so in ganz Österreich sonst nicht.
Das hat nix mit einer Schützengilde oder so zu tun.........

Wo ist die Diskussion wegen der Frauenquote bzw. deren Rechte bei den Hells Angels etc....?

Solche öffentlichen Diskussionen sollen doch nur polarisieren, spalten und von irgendwas anderem ablenken.
So funktioniert Meinungsmache und alle machen fleissig mit.
- Dieses einzige Schriftstück, das ich gelesen habe, ist nicht so eindeutig beim Ursprung der Tiroler Schützenbesagt; anscheinend gibt es da einen historisch bedingten Diskussionsbedarf; "Zum Tiroler Landlibell von 1511", Martin P. Schennach, Tiroler Landesarchiv 2011;

- Stimmt. Männervereine allenthalben. Gesellschaftlich mag ich meine kleine männerorientierte Blase, würde allerdings auch nicht gegen eine Aufnahme von Frauen stimmen .....

- Ohne Diskussion kein Fortschritt. Aber Propaganda, Polemik mit daraus resultierender Polarisierung sieht man leider viel zu deutlich bei allen politischen Parteien. Von offener Diskussion keine Spur. Und die Medien wollen ausschließlich wissen, was bei der neuen Novelle/Planung/Entschluss schief gelaufen ist. Nirgendwo etwas Positives und alle wundern sich über negative Stimmung in der Bevölkerung .....
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Re: Tiroler Schützen und ihre Einstellung zu Frauen

Beitrag von rider650 » Di 3. Feb 2026, 17:44

mikonis hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 16:27 ...Aber Propaganda, Polemik mit daraus resultierender Polarisierung sieht man leider viel zu deutlich bei allen politischen Parteien. Von offener Diskussion keine Spur. ...
Das einzige was hier vor Polemik nur so trieft sind deine Beiträge:
mikonis hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 20:23 … Sekten, die im Innersten davon überzeugt sind, dass Frauen nur ganz bestimmte, sehr beschränkte Aufgabe innerhalb ihres Zirkels erfüllen können... veralteten, idealisierten Werten...nicht mehr im Mittelalter... altpatriarchalische Werte... engstirnig... verschroben und verzopft...

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Re: Tiroler Schützen und ihre Einstellung zu Frauen

Beitrag von mikonis » Di 3. Feb 2026, 18:16

rider650 hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 17:44
mikonis hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 16:27 ...Aber Propaganda, Polemik mit daraus resultierender Polarisierung sieht man leider viel zu deutlich bei allen politischen Parteien. Von offener Diskussion keine Spur. ...
Das einzige was hier vor Polemik nur so trieft sind deine Beiträge:
mikonis hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 20:23 … Sekten, die im Innersten davon überzeugt sind, dass Frauen nur ganz bestimmte, sehr beschränkte Aufgabe innerhalb ihres Zirkels erfüllen können... veralteten, idealisierten Werten...nicht mehr im Mittelalter... altpatriarchalische Werte... engstirnig... verschroben und verzopft...
Ja, da hast du natürlich recht. Manchmal krampft es mich selber zusammen. An fehlende Interpunktion gewöhnt man sich ja. Irgendwann. Aber einfache Sprache fällt mir manchnmal schwer.
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