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Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz
- Shooter24+
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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz
Das Gewicht der Jagdbüchse beim Herumtragen ist sicher ein Thema. Eine vorhandene Tikka ACE Target aus dem sportlichen Kontext, könnte für die gelegentliche Jagd, doch auch in einen anderen Schaft verpflanzt werden. Die Montage der Optik, bleibt wie es eingeschossen wurde. Kontrollschuss, damit nicht der Schaft zu sehr Veränderungen auslöst, dann wäre man bis auf die 300-500g Mehrgewicht zu einer Lite (wegen dem dicken Lauf) doch mit einem ganz guten Kompromiss unterwegs. Erhöht sich die jagdliche Tätigkeit, kann man immer noch über eine weiteres Gewehr nachdenken. Hat das schon wer verfolgt, oder ist das von Anfang an ein falscher Ansatz? Weil einfach nicht praktikabel.
.308Win, .223rem, .22lr, 9mm, Scheibenschütze, Wiederlader
"Die Reparatur alter Fehler kostet oft mehr als die Anschaffung neuer." Wieslaw Brudzinski
"Die Reparatur alter Fehler kostet oft mehr als die Anschaffung neuer." Wieslaw Brudzinski
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Evilcannibal79
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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz
Weil de rumschrauberei nervt.
Hatte mir auch einen 223er wechsellauf für meine 308 gekauft.
Lang hat’s nicht gedauert und ich hab mir eine Komplettierung geholt.
Hatte mir auch einen 223er wechsellauf für meine 308 gekauft.
Lang hat’s nicht gedauert und ich hab mir eine Komplettierung geholt.
"Ich hab hier 6 kleine Freunde, die alle schneller laufen als du ... "
22.lr, 9x19, 7,62x54 R, 45 acp, 40 s&w, 16/70, 38.spec, 357 mag, .243, .308, .223, .300 Winmag, 454 Casull
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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz
Hallo,
Das meiste zu dem Thema wurde ja eh schon gesagt, da ich aber das selbst schon mal ausprobiert habe möchte ich dir meine Erfahrungen mit dem Thema auch noch mitgeben.
Ich habe mit Rösler Titan 6 mit Klassischem Schaft aber Semiweight Lauf zu Jagen begonnen. das war 2012.
In Corona kam dann ein GRS Schaft drauf. - Wird seit dem nicht mehr jagdlich genutzt.
Dann kam die T3x CTR, nur kurz wurde bald von Sako S20 abgelöst. Jetzt bei Blaser gelandet.
Gründe siehe unten.
Akzeptanz in der Jägerschaft: Bei Kunststoff Schaft auch in Schwarz kein echtes Problem mehr, die Praxistauglichkeit hat hier die Tradition eingeholt, auch oder gerade bei Jägern die wirklich viel Jagen. Ich wurde mit meiner Tikka T3x CTR mit SD nur einmal von einem angeblichen "Jäger" am Pirschgang blöd angelassen, habe dann nachher erfahren dass er schon Jahrelang keine Jagdkarte mehr hat und aus einigen Jagden rausgeworfen wurde....
Das Problem mit der Akzeptanz ist oft viel mehr bei der nicht- jagenden Bevölkerung ein Thema habe ich festgestellt. Gerade bei uns im ländlichen Siedlungsgebiet trifft man in der Abendzeit oft Leute beim Weg zur Kanzel, da warf die Tikka CTR mit SD dann schon mal die Frage auf ob sowas denn zur Jagd erlaubt sein, ist ja ein Scharfschützen Gewehr... Ist halt dann die Frage welches Bild der Jägerschaft man dann in der Öffentlichkeit hinterlässt. Ich schau jetzt wenn ich wenn ich auf viel benutzten Wegen im Revier unterwegs bin dass ich den SD erst unmittelbar vorm aufbaumen montiere.
Praxistauglichkeit: Habe anfangs auch gedacht, das bisserl Mehrgewicht und an dicker und/oder langer Lauf sind egal. Bin aber schnell drauf gekommen das es eben nicht so ist. Die Rössler Titan mit 60cm Lauf und SD und GRS Schaft ist in der Kanzel sowas von unhandlich. Und wenn es dann um die Bergung geht oder du eine kurze Nachsuche hast rennst mit dem Grafl dann im unwegsamen Gelände umeinander. Und da rede ich nicht von einer Nachsuche mit Hund, sondern da reicht es wenn das stück noch ein paar Hüpfer in den Wald rein macht und über eine Böschung runter fällt. Die Tikka T3x CTR mit 50cm Lauf war da schon besser, was hier das Problem war ist das 10-Schuss Magazin. Schaut halt fast etwas zu "tactical" aus - siehe oben und zum Auflegen in der Kanzel a Katastrophe. überall ist man damit angeeckt, und gescheppert hat das Blechteil auch. Hat mich um so manches Stück gebracht. Sicherung war auch nicht so optimal - wurde eh schon erwähnt. Was auch noch ein Thema ist, gerade wenn da noch Zubehör oder Halter an Sportwaffen sind, oder a Handguard aus Metall drauf ist: Scheppern, hängen bleiben und Metall greift sich im Winter unangenehm kalt an.
Ich bin dann bei der Sako S20 gelandet, das war a super führiges leichtes Jagdgewehr mit praktischem Loch Schaft. Einzig das Schaftmaterial hat mich gestört, hat mich qualitativ an das Puppenspielzeug meiner Mädels erinnert und war ziemlich laut das hohle Plastik. Jetzt bin ich bei Blaser, ist zwar nicht so leicht und handlich aber mit Handspanner sicher, und die Laufwechselmöglichkeit macht es universell und sie fühlt sich sehr hochwertig an und liegt einfach gut in der Hand.
Noch eine Anmerkung zum Thema Sicherung. Habe dieser Anfangs auch weniger Beachtung geschenkt, da ich davon ausgehe dass eine moderne Sicherung einfach funktioniert, egal ob Abzug oder Schlagbolzen. Aber, der tragische Jagdunfall vor kurzen in den Medien hat mich da schon zum nachdenken angeregt. Da ich die Umstände nicht kenne möchte ich da zum Hergang keine Spekulationen abgeben. Aber technisch gesehen ist eine seitliche Schiebesicherung (Wie z.B. bei der CTR) schneller unbeabsichtigt betätigt als ein Handspanner.
Das meiste zu dem Thema wurde ja eh schon gesagt, da ich aber das selbst schon mal ausprobiert habe möchte ich dir meine Erfahrungen mit dem Thema auch noch mitgeben.
Ich habe mit Rösler Titan 6 mit Klassischem Schaft aber Semiweight Lauf zu Jagen begonnen. das war 2012.
In Corona kam dann ein GRS Schaft drauf. - Wird seit dem nicht mehr jagdlich genutzt.
Dann kam die T3x CTR, nur kurz wurde bald von Sako S20 abgelöst. Jetzt bei Blaser gelandet.
Gründe siehe unten.
Akzeptanz in der Jägerschaft: Bei Kunststoff Schaft auch in Schwarz kein echtes Problem mehr, die Praxistauglichkeit hat hier die Tradition eingeholt, auch oder gerade bei Jägern die wirklich viel Jagen. Ich wurde mit meiner Tikka T3x CTR mit SD nur einmal von einem angeblichen "Jäger" am Pirschgang blöd angelassen, habe dann nachher erfahren dass er schon Jahrelang keine Jagdkarte mehr hat und aus einigen Jagden rausgeworfen wurde....
Das Problem mit der Akzeptanz ist oft viel mehr bei der nicht- jagenden Bevölkerung ein Thema habe ich festgestellt. Gerade bei uns im ländlichen Siedlungsgebiet trifft man in der Abendzeit oft Leute beim Weg zur Kanzel, da warf die Tikka CTR mit SD dann schon mal die Frage auf ob sowas denn zur Jagd erlaubt sein, ist ja ein Scharfschützen Gewehr... Ist halt dann die Frage welches Bild der Jägerschaft man dann in der Öffentlichkeit hinterlässt. Ich schau jetzt wenn ich wenn ich auf viel benutzten Wegen im Revier unterwegs bin dass ich den SD erst unmittelbar vorm aufbaumen montiere.
Praxistauglichkeit: Habe anfangs auch gedacht, das bisserl Mehrgewicht und an dicker und/oder langer Lauf sind egal. Bin aber schnell drauf gekommen das es eben nicht so ist. Die Rössler Titan mit 60cm Lauf und SD und GRS Schaft ist in der Kanzel sowas von unhandlich. Und wenn es dann um die Bergung geht oder du eine kurze Nachsuche hast rennst mit dem Grafl dann im unwegsamen Gelände umeinander. Und da rede ich nicht von einer Nachsuche mit Hund, sondern da reicht es wenn das stück noch ein paar Hüpfer in den Wald rein macht und über eine Böschung runter fällt. Die Tikka T3x CTR mit 50cm Lauf war da schon besser, was hier das Problem war ist das 10-Schuss Magazin. Schaut halt fast etwas zu "tactical" aus - siehe oben und zum Auflegen in der Kanzel a Katastrophe. überall ist man damit angeeckt, und gescheppert hat das Blechteil auch. Hat mich um so manches Stück gebracht. Sicherung war auch nicht so optimal - wurde eh schon erwähnt. Was auch noch ein Thema ist, gerade wenn da noch Zubehör oder Halter an Sportwaffen sind, oder a Handguard aus Metall drauf ist: Scheppern, hängen bleiben und Metall greift sich im Winter unangenehm kalt an.
Ich bin dann bei der Sako S20 gelandet, das war a super führiges leichtes Jagdgewehr mit praktischem Loch Schaft. Einzig das Schaftmaterial hat mich gestört, hat mich qualitativ an das Puppenspielzeug meiner Mädels erinnert und war ziemlich laut das hohle Plastik. Jetzt bin ich bei Blaser, ist zwar nicht so leicht und handlich aber mit Handspanner sicher, und die Laufwechselmöglichkeit macht es universell und sie fühlt sich sehr hochwertig an und liegt einfach gut in der Hand.
Noch eine Anmerkung zum Thema Sicherung. Habe dieser Anfangs auch weniger Beachtung geschenkt, da ich davon ausgehe dass eine moderne Sicherung einfach funktioniert, egal ob Abzug oder Schlagbolzen. Aber, der tragische Jagdunfall vor kurzen in den Medien hat mich da schon zum nachdenken angeregt. Da ich die Umstände nicht kenne möchte ich da zum Hergang keine Spekulationen abgeben. Aber technisch gesehen ist eine seitliche Schiebesicherung (Wie z.B. bei der CTR) schneller unbeabsichtigt betätigt als ein Handspanner.
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Coolhand1980
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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz
@ Bramburi: Volle Zustimmung!
Warum ich 2 ganze R8 hab?
Ganz einfach, weil ich das 2. bei einer Tombola gewonnen hab...
Warum ich 2 ganze R8 hab?
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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz
Ich sehe das mit der Sicherung etwas differenzierter: Die Schiebesicherung ist sicher eine tolle Innovation, jedoch verführt sie dazu, den Ladezustand der Waffe (Patrone im Lager, etc.) zu vernachlässigen, was eigentlich das Grundproblem bei allen Unfällen darstellt.Bamburi hat geschrieben: Mi 4. Feb 2026, 08:47 Noch eine Anmerkung zum Thema Sicherung. Habe dieser Anfangs auch weniger Beachtung geschenkt, da ich davon ausgehe dass eine moderne Sicherung einfach funktioniert, egal ob Abzug oder Schlagbolzen. Aber, der tragische Jagdunfall vor kurzen in den Medien hat mich da schon zum nachdenken angeregt. Da ich die Umstände nicht kenne möchte ich da zum Hergang keine Spekulationen abgeben. Aber technisch gesehen ist eine seitliche Schiebesicherung (Wie z.B. bei der CTR) schneller unbeabsichtigt betätigt als ein Handspanner.
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Coolhand1980
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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz
Eine geladene Waffe mit gespanntem System kann schießen.
Eine geladene Waffe mit ungespanntem System kann nicht schießen.
Eine entladene Waffe kann auch nicht schießen.
Eine geladene Waffe mit eingelegter Sicherung kann unter bestimmten Umständen schießen.
Ich mag nur 2 Zustände.
Meinen Jagdgästen gestatte ich das Laden auch erst nach dem Aufbaumen, wenn sie keinen Handspanner haben.
Genauso wird vor dem Abbaumen wieder entladen.
Mir ist mal eine 300WM 2m am Schädel vorbeigeflogen weil der Affe von Mitmensch versehentlich eine geladenen, entsicherte Waffe aus dem Auto genommen hat. Bumm...
Eine geladene Waffe mit ungespanntem System kann nicht schießen.
Eine entladene Waffe kann auch nicht schießen.
Eine geladene Waffe mit eingelegter Sicherung kann unter bestimmten Umständen schießen.
Ich mag nur 2 Zustände.
Meinen Jagdgästen gestatte ich das Laden auch erst nach dem Aufbaumen, wenn sie keinen Handspanner haben.
Genauso wird vor dem Abbaumen wieder entladen.
Mir ist mal eine 300WM 2m am Schädel vorbeigeflogen weil der Affe von Mitmensch versehentlich eine geladenen, entsicherte Waffe aus dem Auto genommen hat. Bumm...
