stiipe hat geschrieben: Mi 11. Feb 2026, 11:04
Hallo,
Polieren? muss man das?
hab die Minusfeder nun verbaut. Dabei habe ich aber feststellen können, dass bei mir (GEN6) eine DOT Feder verbaut war. Was 2,2KG Abzugsgewicht bedeutet. Da war ich etwas verwundert. Somit ist die Minusfeder jetzt nur minimal spürbar.
Du kannst bedenkenlos die Steuerfeder und die Kurve polieren. Ebenso eine polierte Transferstange an der Seite und oben wo sie die Schlagbolzensicherung nach oben drückt wirkt Kratzen und Kriechen entgegen. Am Ende ist es ein Zusammenspiel aus allen Teilen.
Den Schlagbolzen an der Nase und das Kreuz wo es die Nase drückt und drüberrutschen lässt kann man ebenso machen.
Bloß nicht zuviel mit feinem Schleifpapier wegnehmen, wobei ein neuer Schlagbolzen (zumindest für die Gen3) kostet eh einen Nasenrammel. Ein Dremel und Poliermilch/Paste ist prinzipiell JEDEM Schützen zu empfehlen. Ich habe keine Waffe, an der ich nicht irgendwas innen poliert habe wie die Zuführrampe, den Verschluss wo er über die Patronen im Magazin drüberfährt, Sear, sämtliche Kontaktflächen eben. So bekommt man außerdem einen guten Bezug zu seiner Waffe und versteht, wie die Teile zusammenwirken.
Bei meiner Glock habe ich anfangs auch geglaubt die Schlagbolzenfeder tauschen zu müssen, was aber nach ca. 1500 Schuss zu regelmäßigen Nicht-Zündungen geführt hat. Original Feder wieder eingebaut und siehe da es geht wieder. Der Abzug einer Glock ist kinderleicht mit wenig Aufwand auf ein OK bis Gut-Level zu bringen. Natürlich bringt am meisten: Schießen. Üben, Üben, Üben dadurch wirds natürlich auch nochmal besser.