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Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz

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Evilcannibal79
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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz

Beitrag von Evilcannibal79 » Mi 11. Feb 2026, 13:48

Bin da auch eher praktisch veranlagt und weniger traditionell.
Ich lade durch wenn ich vom Auto starte und entlade für gewöhnlich wenn ich dort wieder ankomme.
Auch wenn ich zum Ansitz unterwegs bin wird vorher geladen.
Wenn ich pirsche hab ich die Waffe am Riemen entweder vor der Brust oder über der Schulter hängen.
Da ich hauptsächlich Handspanner führe stellt sich bei mir das Problem mit der Sicherung nicht.
Das Spannen geht in einer Bewegung wenn ich in Anschlag gehe schon automatisch.
Sollte ich die Waffe über den Rücken oder am Rucksack tragen entlade ich.

Wenn ich jetzt eine meiner Sportgewehre mit Abzugsicherung zur Jagd nutze, was hin und wieder vorkommt wenn ich weiß das ich weit schießen muss, wird prinzipiell erst am Stand geladen.
Solche Waffen nimmst ned zum pirschen, dazu sind sie zu schwehr und zu unhandlich.

Hatte aber als Standaufsicht schon Jäger, durch die Bank ältere Semster, die ihr Gewehr geladen, entsichert und eingestochen ausm Futteral geholt haben.
Ich möchte gar ned wissen wie die im Revier unterwegs sind.....
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Poirot
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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz

Beitrag von Poirot » Mi 11. Feb 2026, 14:24

75reinhard hat geschrieben: Mi 11. Feb 2026, 13:41 Cool wie du das kannst - Respekt!
Ich kann es nicht und deshalb wähle ich für mich das sicherste System für den Wald.
Das ist ja dein gutes Recht.
Aber andere Systeme als unsicher zu bezeichnen ist halt nicht korrekt weil es hauptsächlich auf die Handhabung ankommt.
Ein STG77 würde man schließlich auch nicht als unsicher bezeichnen nur weil es keinen Handspanner hat ;)

Evilcannibal79
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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz

Beitrag von Evilcannibal79 » Mi 11. Feb 2026, 14:32

Die Beste Sicherung sitzt immer noch zwischen den Ohrwaschln....
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75reinhard
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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz

Beitrag von 75reinhard » Mi 11. Feb 2026, 14:43

Poirot hat geschrieben: Mi 11. Feb 2026, 14:24
75reinhard hat geschrieben: Mi 11. Feb 2026, 13:41 Cool wie du das kannst - Respekt!
Ich kann es nicht und deshalb wähle ich für mich das sicherste System für den Wald.
Das ist ja dein gutes Recht.
Aber andere Systeme als unsicher zu bezeichnen ist halt nicht korrekt weil es hauptsächlich auf die Handhabung ankommt.
Ein STG77 würde man schließlich auch nicht als unsicher bezeichnen nur weil es keinen Handspanner hat ;)
Ich habe kein System als unsicher bezeichnet - das ist deine Interpretation meiner Aussage, dass ich gegenüber einer reinen Schiebesicherung lieber eine 3 Stellungsicherung bzw. einen Handspanner verwende. Die meisten Stücke habe ich 2025 mit meiner Tikka T3 TAC in einem Feldrevier erlegt. Die verwende ich aber nicht im Wald, nicht auf der Pirsch, nicht in der Nacht. Meine Gründe dafür kannst du nachlesen.

turrikan
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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz

Beitrag von turrikan » Do 12. Feb 2026, 08:34

Bamburi hat geschrieben: Mi 4. Feb 2026, 08:47 Aber, der tragische Jagdunfall vor kurzen in den Medien hat mich da schon zum nachdenken angeregt. Da ich die Umstände nicht kenne möchte ich da zum Hergang keine Spekulationen abgeben. Aber technisch gesehen ist eine seitliche Schiebesicherung (Wie z.B. bei der CTR) schneller unbeabsichtigt betätigt als ein Handspanner.
Wenn du den Unfall in der Steiermark ansprichst, das war nicht weit weg von mir und laut dem was man so hört war es ein R8.
Da sind wir wieder beim Thema dass die wichtigste Sicherung doch zwischen den Ohrwascheln ist,

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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz

Beitrag von Evilcannibal79 » Do 12. Feb 2026, 09:01

Bei der R8 musst nach dem repetieren wieder entspannen, ansonsten bleibt die Kanone scharf.
Solche Dinge muss man am Stand trainieren bis es ins Muskelgedächtnis übergegangen ist.
Viele Jäger allerdings findet man so gut wie nie am Schießstand und mit 10 Schuss im Jahr kannst dir keine Routine antrainieren.
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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz

Beitrag von turrikan » Do 12. Feb 2026, 09:24

Evilcannibal79 hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 09:01 Bei der R8 musst nach dem repetieren wieder entspannen, ansonsten bleibt die Kanone scharf.
Solche Dinge muss man am Stand trainieren bis es ins Muskelgedächtnis übergegangen ist.
Viele Jäger allerdings findet man so gut wie nie am Schießstand und mit 10 Schuss im Jahr kannst dir keine Routine antrainieren.
Genau das! Wenige trainieren regelmäßig!
Aber viele haben im Muskelgedächtnis nach dem Schuss sofort zu repetieren für einen "möglichen" zweiten Schuss.

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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz

Beitrag von Evilcannibal79 » Do 12. Feb 2026, 09:36

jup, das stimmt.
Aber das entspannen wenn der 1. Schuss gesessen hat musst halt auch trainieren sonst ist die ganze Diskussion um die Sicherung der Waffe obsolet.
Ich hab mir zBsp angewöhnt bei der R8 einfach den Verschluss ein klein wenig zu öffnen wenn ich mir nicht sicher bin ob ein schneller Schuss doch noch erfolgen muss.
Mit dem Zeigenfinger hast den Verschluss in Sekundenschnelle wieder zu und bist Schussbereit.
Wenn nicht wird endgültig entspannt.
Funktioniert für mich sehr gut.
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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz

Beitrag von Shooter24+ » Mi 18. Feb 2026, 08:08

Das mit dem Training ist sicher ein wichtiger Punkt, werde das in Zukunft auch immer wieder machen. Wenn man vom sportlichen Schiessen kommt ist das schon eine Umstellung. Am Stand auf Scheiben gibts ja praktisch nur, Verschluss offen, Geladen/Feuer, Verschluss offen. Die Sicherung ist da ein Stiefkind....
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Re: Sportliches Präzisionsgewehr im jagdlichen Einsatz/Ansitz

Beitrag von Evilcannibal79 » Mi 18. Feb 2026, 15:09

Beim Sportschießen hab ich noch nie eine Sicherung gebraucht.
Da gibts nur geladen kurz vor dem Schuss und danach sofort entladen.
Gewisse Abläufe muss man sich antrainieren, nützt nix
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