Das Forum wurde auf die aktuellsten Server und Datenbankversionen aktualisert und auf einen schnelleren Server verlegt.
Solltet Ihr auf technische Probleme stossen bitte um Info entweder an admin@pulverdampf.com oder telefonisch an 0043 676 5145029 (gewo), danke.

Waffenverkauf und Hobbyaufgabe wegen anhaltender Teuerung? ?

Alles was sonst nirgends wirklich reinpasst! Tabu sind: Politik und Religion (sofern kein Waffenbezug)
Antworten
Benutzeravatar
AUG-andy
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 7799
Registriert: Sa 9. Dez 2017, 13:13
Wohnort: Im schönen Niederösterreich

Waffenverkauf und Hobbyaufgabe wegen anhaltender Teuerung? ?

Beitrag von AUG-andy » Mo 13. Apr 2026, 14:00

Momentan verkaufen sehr viele ihre gesamten Waffen.
Bei den steigenden Energie und Lebenserhaltungskosten kein Wunder.
Für viele wird unser Hobby unleistbar in der heutigen Zeit.
Ich selbst habe auch schon deutlich meinen Bestand reduziert.
Von vormals +25 Stück auf 7 großteils KK Waffen.
Für die 2-3 mal im Jahr reicht es allemal um Spaß zu haben.
Andererseits haben sich meine Prioritäten wieder Richtung Motorrad verschoben.
MfG
0.22LR , 223Rem , 308Win , 9mm Para , 38/357 , 44Mag , 45ACP , 12/76

MrRiesa
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 1425
Registriert: Fr 19. Mär 2021, 15:15

Re: Waffenverkauf und Hobbyaufgabe wegen anhaltender Teuerung? ?

Beitrag von MrRiesa » Mo 13. Apr 2026, 14:53

..fällt definitiv auf.. derzeit immer wieder in Inseraten zu lesen das viele ihre Sammlungen auflassen oder das Hobby generell begraben.

Ich habe nahezu alle Langwaffen verkauft (ein 22lr Marlin und eine abgeranzte Baikal Flinte wären noch zu haben) und Pistolen auf das nötigste und sinnvollste reduziert..
Hat aber eher den Grund das ich gern die Minimalismus Schiene fahre und mich bei den LW das herumgeschleppe zum Stand genervt hat..

glockfun
.308 Win
.308 Win
Beiträge: 307
Registriert: Fr 13. Mai 2022, 17:10

Re: Waffenverkauf und Hobbyaufgabe wegen anhaltender Teuerung? ?

Beitrag von glockfun » Mo 13. Apr 2026, 15:17

Denke das ist kein großes Thema. Eher mangelnde Zukunftsperspektiven.

Kosten für Munition ua geringer als zu Pandemiezeiten.
Matches eh ausgebucht. Hotel und co preislich ok. Daran liegt es nicht.

Fahrtkosten ja aber das ist jetzt ein erst seit kurzem aufkommender Faktor.

Eher nochmal alles wegkriegen vor der Novelle (Inkrafttreten), danach sind die Preise für gebrauchte Waffen im Inland weiter am Fallen. Nachwuchs wird in einigen Bereichen immer weniger, so geht das eben voran ... Ohne das gutheißen zu wollen.

Der gute Sammlerstoff (1A) wird immer was Wert sein

Wenn die Situation sich beruhigt kann man die nächsten Jahre gekonnt aufstocken sofern man schon eine WBK Plätze usw hat. Wenn man als LWB weiter als potentieller Staatsfeind und Gewaltverbrecher vermutet wird macht es keinen Spaß.

Aber keine Sorge - die Republik lernt. Am WaffG kann man gut erfahren das es keinen Bestandsschutz braucht oder die Auflagen so derbe das man freiwillig aufgibt (Kosten für nachträgliche WBK samt Gutachten)

Wird bei anderen Bereichen folgen.

Scooter am 1. Mai. Im Herbst dann die größeren. Das Motorrad (wie viele andere Hobbies mit Verbrennungsmotor) sowieso dran glauben muss steht außer Frage.

Lustig:
Habe auch die letzten Jahre wieder mehr Geld im Zweirad-Bereich gelassen. Solange man verdiente Kohle da noch ausgeben darf, weil was ich kaufe darf man eh nur mehr betreiben wenn es schon zuvor in der EU zugelassen war (Euro Norm, Kat, hätte keine Chance auf Erstzulassung mehr). Aber irgendwann sind wir alle Tiroler (db) und dann bleibt nur mehr Dekostück oder Schlachtfest bzw geht in Länder wo die andere Sorgen haben.

Poirot
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 1758
Registriert: Mi 8. Jul 2015, 13:11

Re: Waffenverkauf und Hobbyaufgabe wegen anhaltender Teuerung? ?

Beitrag von Poirot » Mo 13. Apr 2026, 15:36

glockfun hat geschrieben: Mo 13. Apr 2026, 15:17 Lustig:
Habe auch die letzten Jahre wieder mehr Geld im Zweirad-Bereich gelassen. Solange man verdiente Kohle da noch ausgeben darf, weil was ich kaufe darf man eh nur mehr betreiben wenn es schon zuvor in der EU zugelassen war (Euro Norm, Kat, hätte keine Chance auf Erstzulassung mehr). Aber irgendwann sind wir alle Tiroler (db) und dann bleibt nur mehr Dekostück oder Schlachtfest bzw geht in Länder wo die andere Sorgen haben.
Im 4WD Bereich sieht es nicht besser aus. Da kann man auch nur noch gebraucht kaufen.
Ich hätte mir nie so einen dramatischen Absturz nach der Millennium-Euphorie vorstellen können.
Zum Glück ist die Lebenszeit limitiert. Auf ewiges Leben hätte ich keine Lust mehr wenn dauernd alles schlechter wird.

Benutzeravatar
ebner33
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 1373
Registriert: Fr 4. Dez 2015, 15:35
Wohnort: Kärnten

Re: Waffenverkauf und Hobbyaufgabe wegen anhaltender Teuerung? ?

Beitrag von ebner33 » Mo 13. Apr 2026, 15:48

glockfun hat geschrieben: Mo 13. Apr 2026, 15:17 Denke das ist kein großes Thema. Eher mangelnde Zukunftsperspektiven.

Kosten für Munition ua geringer als zu Pandemiezeiten.
Matches eh ausgebucht. Hotel und co preislich ok. Daran liegt es nicht.

Fahrtkosten ja aber das ist jetzt ein erst seit kurzem aufkommender Faktor.

Eher nochmal alles wegkriegen vor der Novelle (Inkrafttreten), danach sind die Preise für gebrauchte Waffen im Inland weiter am Fallen. Nachwuchs wird in einigen Bereichen immer weniger, so geht das eben voran ... Ohne das gutheißen zu wollen.

Der gute Sammlerstoff (1A) wird immer was Wert sein

Wenn die Situation sich beruhigt kann man die nächsten Jahre gekonnt aufstocken sofern man schon eine WBK Plätze usw hat. Wenn man als LWB weiter als potentieller Staatsfeind und Gewaltverbrecher vermutet wird macht es keinen Spaß.

Aber keine Sorge - die Republik lernt. Am WaffG kann man gut erfahren das es keinen Bestandsschutz braucht oder die Auflagen so derbe das man freiwillig aufgibt (Kosten für nachträgliche WBK samt Gutachten)

Wird bei anderen Bereichen folgen.

Scooter am 1. Mai. Im Herbst dann die größeren. Das Motorrad (wie viele andere Hobbies mit Verbrennungsmotor) sowieso dran glauben muss steht außer Frage.

Lustig:
Habe auch die letzten Jahre wieder mehr Geld im Zweirad-Bereich gelassen. Solange man verdiente Kohle da noch ausgeben darf, weil was ich kaufe darf man eh nur mehr betreiben wenn es schon zuvor in der EU zugelassen war (Euro Norm, Kat, hätte keine Chance auf Erstzulassung mehr). Aber irgendwann sind wir alle Tiroler (db) und dann bleibt nur mehr Dekostück oder Schlachtfest bzw geht in Länder wo die andere Sorgen haben.


Pfuuh...da ist aber schon auch sehr viel Schwarzmalerei dabei in meinen Augen.

Kosten für Munition geringer als vor der Pandemie?
Wie kommst du darauf bitte?
1000 Schuss 9mm Gecco hast vor der Pandemie teilweise für um die 190€ bekommen.
Jetzt um circa 230€.
Bei quasi allen anderen Kalibern sieht es ähnlich aus.
Wiederladekomponenten sind ebenfalls deutlich teurer geworden.

"Matches eh ausgebucht. Hotel und co preislich ok. Daran liegt es nicht."

Das ist das gleiche Argument wie :"Den Leuten kann es gar net schlecht gehen,wenn ich mir die Skipisten so ansehe".
Du siehst hier einen winzig kleinen Ausschnitt,hier wie dort.
Nur weil du auf irgendnem Bewerb immer noch volle Plätze hast,sagt das in Summe gar nichts aus,genau das Gleiche bei den Skipisten.

"Eher nochmal alles wegkriegen vor der Novelle (Inkrafttreten), danach sind die Preise für gebrauchte Waffen im Inland weiter am Fallen. "

Sehe ich ebenfalls nicht wirklich so,klar der Nachwuchs wird sicher weniger werden,aber die Preise werden vielleicht punktuell etwas nachgeben,aber sicher nicht in breiter Masse.

Im Moment sind es hauptsächlich die KatC Besitzer ohne WBK die keine Lust haben diese nachzumachen und deshalb alles auf den Markt werfen.
Und natürlich spielt die aktuelle wirtschaftliche Lage eine große Rolle,runtergebrochen ist der Schießsport ein recht luxuriöses Hobby das fortwährend Kosten verursacht.

Ich kaufe in solchen Zeiten immer gerne viel an,das hat sich bis jetzt auf Dauer immer ausgezahlt.
♠ This home does not call 911 'till after we have called 1911 ♠

gewo
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 37667
Registriert: Mo 10. Mai 2010, 12:09
Wohnort: Wien
Kontaktdaten:

Re: Waffenverkauf und Hobbyaufgabe wegen anhaltender Teuerung? ?

Beitrag von gewo » Di 14. Apr 2026, 13:03

ebner33 hat geschrieben: Mo 13. Apr 2026, 15:48 Kosten für Munition geringer als vor der Pandemie?
Wie kommst du darauf bitte?
1000 Schuss 9mm Gecco hast vor der Pandemie teilweise für um die 190€ bekommen.
Jetzt um circa 230€.

Die kumulierte Inflation in Österreich von Anfang 2020 bis Ende 2024 beträgt etwa 25 %. Dies stellt eine deutliche Abweichung vom langfristigen Preisstabilitätsziel dar. Die jährlichen Inflationsraten schwankten in diesem Zeitraum stark, mit einem starken Anstieg ab Ende 2021 und Werten zwischen 6 % und 12 % zwischen April 2022 und September 2023

quelle:
https://www.infina.at/trends/statistik- ... 012%20%25.

Wenn die Geco Anfangs 2020 € 190,- gekostet hat dann müsste Sie inflationsbereinigt jetzt 237,- kosten.
Nicht berücksichtigt ist dabei dass der Deckungskostenbeitrag der Lieferkette ja eigentlich auch um ca 25% hätte steigen müssen damit alle Unternehmer in der Lieferkette wieder die selben Erträge haben wie vorher.
Damit müsstest Du jetzt eigentlich auf ca € 250,- stehen.
Dort sind wir derzeit aber noch nicht ganz (trotz des aktuellen ca 6% Preisanstiegs seit Anfang April)

Die Aussage dass Muni billiger wurde ist also nicht völlig von der Hand zu weisen
doubleaction OG, Wien
Bitte keine PN, ggf. Email info{@}doubleaction.at oder Tel 0676-5145029
Angebote gültig so lange der Vorrat reicht. Irrtum vorbehalten
Auf Anfrage sind Warenausfolgungen über Partner in OÖ, Slzb., Tirol und der Stmk. möglich.

Antworten