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INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
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BartimäusOhneBart
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Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Beitrag von BartimäusOhneBart » Mo 11. Mai 2026, 00:46

Liebe Freunde des Schießsports!

Ich habe die WBK letztes Jahr nach dem 01.06.2025 beantragt (habe sie im Oktober erhalten), also alles noch vor allen Änderungen im WaffenG. Allerdings gibt es jetzt ein paar wirklich absurde rückwirkende Änderungen. So wie die willkürlich festgelegte Grenze vom 01.06.2025. Da ich erst ein paar Monate nach dieser Grenze die WBK beantragt habe, muss ich jetzt rückwirkend ein zweites "verschärftes" psychologisches Gutachten nachbringen. Wie ich rechtlich dazu verdonnert werden kann, ein mir rechtmäßig ausgestelltes unbefristetes Dokument jetzt an die Bedingung zu knüpfen, ein zweites Gutachten einzubringen, ist mir schleierhaft. Vor allem weil der Spaß nicht grad billig ist (600€!!), schon gar nicht als Student. Daher meine Frage: Gibt's schon irgendwelche Infos/Erfahrungen zu dem neuen Gutachten? Hab gehört, dass die rückwirkenden Änderungen nicht sonderlich rechtskonform sind. Kennt sich wer aus? Was sollte ich machen?

Die 400€ für die WBK waren für mich echt schon viel, und jetzt nochmal unnötig 600€ draufzuzahlen ist absurd. 1000€ für die WBK...?

Danke und LG
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Poirot
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Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Beitrag von Poirot » Mo 11. Mai 2026, 01:31

BartimäusOhneBart hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 00:46

Die 400€ für die WBK waren für mich echt schon viel, und jetzt nochmal unnötig 600€ draufzuzahlen ist absurd. 1000€ für die WBK...?
600 € draufzahlen ist doch kein Problem.
Zum Problem wird es erst wenn der Psychodoc einen schlechten Tag hat oder du gerade aus statistischen Gründen nicht bestehen solltest.
Dann hast du 1000 € für nichts hingelegt und wirst auch noch enteignet.
Ob sich sowas auch auf die berufliche Laufbahn auswirken kann ?
Hat man dann eigentlich künftig ein Waffenverbot mit negativen Test ?

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Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Beitrag von Glock1768 » Mo 11. Mai 2026, 06:22

Diese rückwirkenden Änderungen wurden mir von jedem Juristen bis jetzt als verfassungswidrig angesehen … bei uns Waffenbesitzern ist das einhalten der Gesetze auch dem Gesetzgeber offenbar nicht wichtig .. Hauptsache populistische Aktionen setzen …

Müsste eine Interessenvertretung klagen und dies auch in unserem Sinne durchziehen

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Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Beitrag von Wendigo » Mo 11. Mai 2026, 07:40

BartimäusOhneBart hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 00:46 Die 400€ für die WBK waren für mich echt schon viel, und jetzt nochmal unnötig 600€ draufzuzahlen ist absurd. 1000€ für die WBK...?
Der Betrag für den neuen Test ist sogar noch höher, Brutto ist es bei €813,-
Und ob dieser Betrag in den nächsten 5 Jahren noch höher wird kann keiner sagen, tendenziel wird aber alles mit der Zeit teurer.

Für viele WBK Besitzer welche ab 01.06.25 beantragt haben ist dies echt eine harte finanzielle Belastung, da es einfach viel Geld ist.
Wenn man den 2.Test nicht macht, wird einem alles weg genommen, wenn man schon Geräte beschafft hat wird der finazielle Schlag noch schlimmer.

Zukünftige WBK Besitzer trifft dieser Betrag 2x, es werden sehr wenige nur noch diesen Aufwand auf sich nehmen.

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Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Beitrag von Glock1768 » Mo 11. Mai 2026, 07:43

Wendigo hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 07:40
BartimäusOhneBart hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 00:46 Die 400€ für die WBK waren für mich echt schon viel, und jetzt nochmal unnötig 600€ draufzuzahlen ist absurd. 1000€ für die WBK...?
Der Betrag für den neuen Test ist sogar noch höher, Brutto ist es bei €813,-
Und ob dieser Betrag in den nächsten 5 Jahren noch höher wird kann keiner sagen, tendenziel wird aber alles mit der Zeit teurer.

Für viele WBK Besitzer welche ab 01.06.25 beantragt haben ist dies echt eine harte finanzielle Belastung, da es einfach viel Geld ist.
Wenn man den 2.Test nicht macht, wird einem alles weg genommen, wenn man schon Geräte beschafft hat wird der finazielle Schlag noch schlimmer.

Zukünftige WBK Besitzer trifft dieser Betrag 2x, es werden sehr wenige nur noch diesen Aufwand auf sich nehmen.
Ja, der Test wird künftig jedes Jahr teurer, weil dieser ab sofort mit der Inflation angepasst wird …

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Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Beitrag von AUG-andy » Mo 11. Mai 2026, 08:22

BartimäusOhneBart hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 00:46
Die 400€ für die WBK waren für mich echt schon viel, und jetzt nochmal unnötig 600€ draufzuzahlen ist absurd. 1000€ für die WBK...?
Wenn dir 600€ schon zu teuer sind für ein Hobby das in Ausübung deutlich mehr kostet, dann solltest du Schachspieler werden. Die Kosten für die Waffen inklusive Munition und Standgebühren werden dich in den finanziellen Ruin treiben. Immer dieses Gejammer ums Geld. Alles kostet heutzutage um Spaß zu haben. Sei es die Ausrüstung oder die Lizenzen dafür. Zum Beispiel Flugschein und Führerschein sind auch nicht billig.
MfG
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Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Beitrag von titan » Mo 11. Mai 2026, 08:47

Ich denke nicht, dass du irgendjemandem zu empfehlen hast, was wer zu tun oder zu denken hat.

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Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Beitrag von AUG-andy » Mo 11. Mai 2026, 08:54

titan hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 08:47 Ich denke nicht, dass du irgendjemandem zu empfehlen hast, was wer zu tun oder zu denken hat.
Wenn jemandem das Hobby zu teuer ist, dann sollte er sich anderweitig umsehen. Ganz einfach.
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Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Beitrag von Rusty » Mo 11. Mai 2026, 08:54

AUG-andy hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 08:22
Wenn dir 600€ schon zu teuer sind für ein Hobby das in Ausübung deutlich mehr kostet, dann solltest du Schachspieler werden. Die Kosten für die Waffen inklusive Munition und Standgebühren werden dich in den finanziellen Ruin treiben. Immer dieses Gejammer ums Geld. Alles kostet heutzutage um Spaß zu haben. Sei es die Ausrüstung oder die Lizenzen dafür. Zum Beispiel Flugschein und Führerschein sind auch nicht billig.
Naja, ein gebrauchter KK-Halbautomat oder Pistole für € 100,00 + günstige .22er Muni bringt dich schon weit. Es ist doch toll, wenn ein Hobby unabhängig vom Einkommen bzw. Bereitschaft zum Geld ausgeben der Person ausgeübt werden kann. Pilotenschein ist in diesem Fall ein Extrembeispiel, da man viele Trainingsstunden braucht und ein Flugzeug zu operieren natürlich teuer ist.

Fahre ich gern Fahrrad? Ja.
Möchte/Kann ich € 5.000,00 für ein High-Tech Sportbike ausgeben? Nein.
Trotzdem habe ich genug Spaß mit meinem gebrauchten € 50,- Bike

Ich verstehe also, wenn jemand ein großes Interesse an einem Hobby hat, welches man durchaus auch mit wenig Kosten betreiben kann, aber nicht die hohen fixen Nebenkosten zahlen möchte.

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Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Beitrag von titan » Mo 11. Mai 2026, 08:58

"Hobby" ist nur ein Teil der Geschichte.

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Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Beitrag von Rusty » Mo 11. Mai 2026, 09:05

titan hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 08:58 "Hobby" ist nur ein Teil der Geschichte.
Das stimmt natürlich auch. Jeder, der eine Waffe haben möchte und natürlich dafür geeignet ist, sollte das Recht dazu haben. Jemanden auszugrenzen, der nicht 'nen Tausender dafür ausgeben kann/will, bevor er überhaupt das Geschäft zum ersten Kauf betritt, empfinde ich als kontraproduktiv aus Sicht der LWB-Community. Von uns gibt es eh schon immer weniger und weniger.

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Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Beitrag von Floka » Mo 11. Mai 2026, 09:37

titan hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 08:58 "Hobby" ist nur ein Teil der Geschichte.
Sehe ich auch so.
Nur weil man die WBK hat, heißt das ja nicht, dass man nur das als Hobby ausführen will..
Genauso wie nicht jeder der ein Führerschein hat, automatisch ein Sportwagen etc. fährt. Ob man sich je High End waffe oder nur eine gebrauchte zur Selbstverteidigung holt, ist ja jedem selbst überlassen. Aber mit 800€ hat man theoretisch genug Geld, für eine gebrauchte Waffe und ausreichend Munition, dass man sich sein Leben lang verteidigen kann womöglich.

Es ist ja keine Pflicht regelmäßig schießen zu gehen.

Selbstverteidigung ist ein legitimierter Grund, eine WBK zu machen. Man muss ja auch nicht zwingend gleich eine waffe kaufen/Auto kaufen. Aber was heute erst bei der WBK kommt, wird im Zukunft irgendwann bei anderen Sachen, wie den Führerschein, wohl auch kommen.

Und ich kann mir vorstellen, dass viele die WBK noch im jüngeren Alter 21+ jetzt gemacht haben, dass sie es noch haben können, auch wenn sie sich ne Waffe etc. Erst nach dem Studium etc. Kaufen können

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Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Beitrag von bino71 » Mo 11. Mai 2026, 09:40

Ausjudizieren oder 13,55 Euro pro Monat zur Seite legen.

Erweitert: Du hast IMHO WBK gemacht weil <25 jahre und soweit ich lese hast eh eine Juristin im Haus.
Zuletzt geändert von bino71 am Mo 11. Mai 2026, 09:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Beitrag von AUG-andy » Mo 11. Mai 2026, 09:51

Mag ja alles teilweise stimmen, aber wenn nun mal die Kosten gestiegen sind muss man es akzeptieren. Ob man will oder nicht. Da wird man wohl oder übel in den sauren Apfel beißen müssen. Natürlich kann man jedes Hobby ( Sportart ) mit geringem Aufwand betreiben. Ob es dann auch Spaß macht? Ich kenne viele Leute die Anfangs gesagt haben es günstig zu betreiben, und nach ein paar Monaten einige tausend Euro investiert haben. Aber wenn es schon bei den Kosten der WBK zu einem finanziellen Engpass kommt sollte man über die weiteren Ausgaben erst gar nicht nachdenken.
Schaut euch doch einfach nur mal um was in den letzten Jahren teurer geworden ist.
Lebensmittel, Energie, und auch die Freizeitgestaltung. Jammern hilft da leider nicht weiter.
MfG
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Re: INFO zur bevorstehenden Änderung des WaffG

Beitrag von Rusty » Mo 11. Mai 2026, 10:01

AUG-andy hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 09:51 Mag ja alles teilweise stimmen, aber wenn nun mal die Kosten gestiegen sind muss man es akzeptieren. Ob man will oder nicht. Da wird man wohl oder übel in den sauren Apfel beißen müssen. Natürlich kann man jedes Hobby ( Sportart ) mit geringem Aufwand betreiben. Ob es dann auch Spaß macht? Ich kenne viele Leute die Anfangs gesagt haben es günstig zu betreiben, und nach ein paar Monaten einige tausend Euro investiert haben. Aber wenn es schon bei den Kosten der WBK zu einem finanziellen Engpass kommt sollte man über die weiteren Ausgaben erst gar nicht nachdenken.
Schaut euch doch einfach nur mal um was in den letzten Jahren teurer geworden ist.
Lebensmittel, Energie, und auch die Freizeitgestaltung. Jammern hilft da leider nicht weiter.
Objektiv gesehen hast du natürlich recht. Es kostet halt so viel und wenn man es sich nicht leisten kann, muss man eine Alternative suchen. Es ging mir eher in deiner Aussage um das sogenannte "Gejammer" besagter Personen. Als Gejammer würde ich das nicht bezeichnen, sondern als berechtigte Beschwerde. Es müsste ja nicht so viel kosten.

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