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Frust- und Ärger v8.0

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mikonis
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Re: Frust- und Ärger v8.0

Beitrag von mikonis » So 16. Aug 2026, 15:21

@balahu

Ja, stimme ich dir zu. Es sind nicht die Kosten oder die Technik oder die Politik, die Probleme verursachen.

Es ist das soziale Miteinander/Gegeneinander, welches Schaden verursacht und weiteren Schaden nimmt. Wenn eine mehrtägige Koordinierungs-Aktion der Gemeinde erforderlich war, um die paar Pools zu füllen und alle reagieren mit "Nein, ich sofort" wird der Hochbehälter leer und es bleibt die gesamte Bevölkerung in der Gemeinde auf der Strecke.

Die Sendung war lieb.

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Hinweis auf Klimamonitoring in Österreich mit örtlichen Angaben zum Niederschlag etc.

https://klimaportal.geosphere.at/klimam ... 2026&ref=4

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Im Wienerwaldgebiet ist es kritisch. Ein Brunnen ist trocken, andere Brunnen sind am Ende. Und die Pferde wollen saufen.

In jedem Gemeindegebiet gibt es gewerblich tätige Brunnenbauer. Frage auf der Gemeinde. Die Gewerblichen, die dort Brunnen auf Äckern für Landwirte und für Private beim Haus/Hof gemacht haben, kennen die Böden, den Untergund und teilweise die Grundwasserverhältnisse.

Je nach Boden sind bei Brunnen regelmäßig Entsandungsmaßnahmen zu treffen. Wenn man die ursprüngliche Brunnentiefe kennt, kann man aus der aktuellen Brunnentiefe bzw. der Ablagerung auf die Versandung schließen. Nona. Ein paar Dezimeter Ablagerung sind noch kein Problem, wenn ausreichend Filterstrecke in Bohrbrunnen überbleibt.
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Re: Frust- und Ärger v8.0

Beitrag von AUG-andy » So 16. Aug 2026, 18:28

balahu hat geschrieben: So 16. Aug 2026, 14:41
Hast Du einen privaten Brunnen?
Kennst Du wen mit einem privaten Brunnrn?

Ich hab einen, zuletzt nachgeschlagen ca 1975, dann 1990, seitdem nicht mehr, wird aber vermutlich mal sein müssen.

Brunnen versanden
Ganz natürlich

Hat zwar mit dem Klimawandel nix zu tun aber egal
Hängt aber hauptsächlich mit der Brunnenart zusammen.
Bei Schlagbrunnen ist das noch relativ einfach.
Bei unserem Schachtbrunnen mit 1,2m Durchmesser ist das nicht so leicht möglich.
In normalen Jahren haben wir bei 16m Schachttiefe immer zwischen 5-7m Wasser drinnen. Die Tauchpumpe hängt 50cm über Grund.
Derzeit haben wir noch immer 3-4 Meter Wasserstand.
Selbst wenn 2 Stunden intensiv gegossen wird sind es 2 Meter.
Der Vorbesitzer hat hier gute Arbeit geleistet.
MfG
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Re: Frust- und Ärger v8.0

Beitrag von trenck » Mo 17. Aug 2026, 08:37

mikonis hat geschrieben: So 16. Aug 2026, 15:21 Ja, stimme ich dir zu. Es sind nicht die Kosten oder die Technik oder die Politik, die Probleme verursachen.

Es ist das soziale Miteinander/Gegeneinander, welches Schaden verursacht und weiteren Schaden nimmt. Wenn eine mehrtägige Koordinierungs-Aktion der Gemeinde erforderlich war, um die paar Pools zu füllen und alle reagieren mit "Nein, ich sofort" wird der Hochbehälter leer und es bleibt die gesamte Bevölkerung in der Gemeinde auf der Strecke.
Alte Geschichte, die "Tragik der Allmende". Darüber kann man sich ewig grämen, oder man agiert lösungsorientiert: Ausbau der Wasserversorgung durch Technikeinsatz, damit Engpässe erst gar nicht auftreten.

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Re: Frust- und Ärger v8.0

Beitrag von TomE » Mo 17. Aug 2026, 10:28

Soll heißen, dass man auf einen immer höheren Verbrauch bei immer weniger Ressourcen setzen soll, anstatt einfach ein bisschen Rücksicht zu nehmen?

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Re: Frust- und Ärger v8.0

Beitrag von balahu » Mo 17. Aug 2026, 10:31

TomE hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 10:28 Soll heißen, dass man auf einen immer höheren Verbrauch bei immer weniger Ressourcen setzen soll, anstatt einfach ein bisschen Rücksicht zu nehmen?
Es wäre sehr hilfreich, sich anstelle der Konsumation von fragwürdigen öffentlich-rechtlichen TV Sendungen mit Fakten zu beschäftigen.

Beides beginnt mit F, ja aber es macht einen Unterschied.

Wasser befindet sich im Kreislauf, ähnlich wie Energie kann es auf unserem Planten nie verloren gehen ( wenn wir mal von den hirnlosen Experimenten mit Wasserstoff als Energieträger absehen )

Verunreinigung von Wasser, zum Beispiel durch Düngemittel, Pestizide, radioaktive Verstrahlung oder Verwendung im Industriebereich ist tatsächlich ein Ressourcen Thema, nicht jedoch der Verbrauch im Haushalt oder im Garten.
Zuletzt geändert von balahu am Mo 17. Aug 2026, 10:39, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Frust- und Ärger v8.0

Beitrag von trenck » Mo 17. Aug 2026, 10:37

TomE hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 10:28 Soll heißen, dass man auf einen immer höheren Verbrauch bei immer weniger Ressourcen setzen soll, anstatt einfach ein bisschen Rücksicht zu nehmen?
Der immer höhere Verbrauch entsteht durch das massive Bevölkerungswachstum hierzuland. Wäre auch ein Ansatzpunkt zum Ressourcen-Sparen.

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Re: Frust- und Ärger v8.0

Beitrag von Poirot » Mo 17. Aug 2026, 11:20

trenck hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 10:37 Der immer höhere Verbrauch entsteht durch das massive Bevölkerungswachstum hierzuland. Wäre auch ein Ansatzpunkt zum Ressourcen-Sparen.
Das Wachstum entsteht aber ungewollt durch Migration.
Ohne diese würde die Bevölkerungszahl sinken was zur Recourcenschonung beitragen würde.

Bild

Beim vielumkämpften Land im Osten fehlt die Migration und die Bevölkerung schrumpft schon seit den 90ern:
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Re: Frust- und Ärger v8.0

Beitrag von balahu » Mo 17. Aug 2026, 12:30

Du willst uns aber jetzt ned die vertreibung der russischstämmigen bevölkerung durch ukrainische seperatisten im donbas in den zwei jahrzehnten vor kriegsbeginn als „rückgang der bevölkerungszahlen durch zu wenig migration“ verkaufen…?

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Re: Frust- und Ärger v8.0

Beitrag von AUG-andy » Mo 17. Aug 2026, 15:28

balahu hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 12:30 Du willst uns aber jetzt ned die vertreibung der russischstämmigen bevölkerung durch ukrainische seperatisten im donbas in den zwei jahrzehnten vor kriegsbeginn als „rückgang der bevölkerungszahlen durch zu wenig migration“ verkaufen…?
🤣
Der war gut. 👍
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Re: Frust- und Ärger v8.0

Beitrag von TomE » Mo 17. Aug 2026, 15:39

trenck hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 10:37
TomE hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 10:28 Soll heißen, dass man auf einen immer höheren Verbrauch bei immer weniger Ressourcen setzen soll, anstatt einfach ein bisschen Rücksicht zu nehmen?
Der immer höhere Verbrauch entsteht durch das massive Bevölkerungswachstum hierzuland. Wäre auch ein Ansatzpunkt zum Ressourcen-Sparen.

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In der angesprochenen Gegend eher nicht. Zumal sich die meisten Zuwanderer wohl keinen Pool leisten können, oder?

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Re: Frust- und Ärger v8.0

Beitrag von TomE » Mo 17. Aug 2026, 15:39

balahu hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 12:30 Du willst uns aber jetzt ned die vertreibung der russischstämmigen bevölkerung durch ukrainische seperatisten im donbas in den zwei jahrzehnten vor kriegsbeginn als „rückgang der bevölkerungszahlen durch zu wenig migration“ verkaufen…?
Die Behauptung einer systematischen Vertreibung der russischen Minderheit durch die Ukraine ist eine durch internationale Beobachter und Faktenchecker widerlegte Falschbehauptung. Es gibt keine Belege für einen staatlich gelenkten Genozid oder eine Vertreibung. Vielmehr nutzte die russische Regierung solche unbelegten Vorwürfe als politische Rechtfertigung für ihren völkerrechtswidrigen Angriffskrieg.

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Re: Frust- und Ärger v8.0

Beitrag von balahu » Mo 17. Aug 2026, 16:35

Du könntest Dich in die rund 10.000 diesbezüglichen Verfahren am EGMR einlesen. Die ukraine war kurz davor verurteilt zu werden als der Krieg begonnen hat.

Dem ukrainischstämmigen Teil der Bevölkerung hat man Pässe ausgestellt und Pensionen ausgezahlt und für die gab es eine geregelte Gesundheitsversorgung.
Für die dort ansässige russigstämmige bevölkerung nicht.

Einfach lesen, in wikipedia gibts das alles nicht mehr, in den protokollen des Menschenrechtsgerichts aber schon.

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Re: Frust- und Ärger v8.0

Beitrag von Poirot » Mo 17. Aug 2026, 16:52

Man kann auch innerhalb der EU Grenzen bleiben um zu beobachten wie man mit Minderheiten umgeht die zum Großteil sogar hier geboren sind.
Ein Fall für Fox Mulder und Dana Scully :lol:
https://en.wikipedia.org/wiki/Estonian_ ... s_passport

https://newsv2.orf.at/stories/2166473/2166474/

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Re: Frust- und Ärger v8.0

Beitrag von milu » Mo 17. Aug 2026, 17:43

balahu hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 16:35 Du könntest Dich in die rund 10.000 diesbezüglichen Verfahren am EGMR einlesen. Die ukraine war kurz davor verurteilt zu werden als der Krieg begonnen hat.

Dem ukrainischstämmigen Teil der Bevölkerung hat man Pässe ausgestellt und Pensionen ausgezahlt und für die gab es eine geregelte Gesundheitsversorgung.
Für die dort ansässige russigstämmige bevölkerung nicht.

Einfach lesen, in wikipedia gibts das alles nicht mehr, in den protokollen des Menschenrechtsgerichts aber schon.
blödsinn.

Nein – in dieser pauschalen Form ist die Behauptung falsch. Sie vermischt allerdings einen realen Sachverhalt bei Renten und Sozialleistungen mit einer falschen Behauptung über die ethnische bzw. sprachliche Zugehörigkeit.

Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen ukrainisch kontrolliertem Donbas und den ab 2014 von den Separatisten kontrollierten Gebieten.

1. Wurden nur ethnische Ukrainer mit Pässen versorgt?

Nein.

Ukrainische Staatsbürger waren grundsätzlich unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft ukrainische Staatsbürger. Im Donbas lebten sehr viele Menschen, die Russisch als Muttersprache hatten bzw. sich als ethnische Russen bezeichneten. Das machte sie nicht zu einer anderen rechtlichen Kategorie.

Das ist besonders wichtig, weil im Donbas Russisch sehr weit verbreitet war: Nach der Volkszählung 2001 gaben 74,9 % in der Oblast Donezk und 68,8 % in der Oblast Luhansk Russisch als Muttersprache an.

Es gibt keine belastbaren Belege dafür, dass die Ukraine ukrainischstämmigen Bürgern Pässe ausstellte, russischstämmigen Bürgern dagegen nicht.

2. Bei den Pensionen steckt ein wahrer Kern dahinter

Hier ist die Sache wesentlich komplizierter.

Nach Beginn des Krieges 2014 stellte die ukrainische Regierung die reguläre Finanzierung staatlicher Einrichtungen und Sozialleistungen in den Gebieten ein, die nicht mehr unter ihrer Kontrolle standen. Davon waren Pensionen ausdrücklich betroffen.

Die Ukraine verlangte anschließend von Bewohnern der nicht von ihr kontrollierten Gebiete faktisch, dass sie sich als Binnenvertriebene (IDPs) registrierten und auf ukrainisch kontrolliertes Gebiet kamen, um ihre ukrainische Pension weiterhin zu erhalten.

Die UN kritisierte dieses System ausdrücklich. 2019 stellte der UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte fest, dass zahlreiche Bewohner der nicht von der Regierung kontrollierten Gebiete Schwierigkeiten hatten, ihre Pensionen zu erhalten, weil sie dafür als Binnenvertriebene registriert sein und regelmäßig die Kontaktlinie überqueren mussten.

Die OSZE dokumentierte beispielsweise bereits 2014, dass hunderte Menschen aus Donezk und Luhansk nach ukrainisch kontrolliertem Gebiet kamen, um ihre Pensionen zu erhalten.

Aber: Das war keine Regelung nach dem Muster

> Ukrainer → Pension
Russen → keine Pension



sondern im Wesentlichen

> Bewohner eines von der ukrainischen Regierung nicht kontrollierten Gebietes → erschwerter bzw. faktisch unterbrochener Zugang zur ukrainischen Pension.



Das konnte selbstverständlich sehr viele russischsprachige bzw. ethnische Russen treffen – aber wegen ihres Wohnortes und des politischen Konflikts, nicht wegen ihrer ethnischen Abstammung.

3. Und die Gesundheitsversorgung?

Auch hier ist die Behauptung in dieser Form nicht haltbar.

Die staatliche ukrainische Gesundheitsverwaltung konnte in den von den Separatisten kontrollierten Gebieten ihre normale Tätigkeit nicht mehr ausüben. Dadurch verschlechterte sich die Versorgung erheblich. Die UN berichtete beispielsweise von erheblichen Problemen beim Zugang zu Gesundheitsversorgung, Wasser, Verkehr usw. auf beiden Seiten der Kontaktlinie.

Aber auch hier gibt es keinen seriösen Nachweis für ein ukrainisches System, bei dem ethnische Ukrainer Gesundheitsversorgung bekamen und ethnische Russen grundsätzlich nicht.


---

Der entscheidende Punkt

Die Aussage

> „Dem ukrainischstämmigen Teil der Bevölkerung hat man Pässe ausgestellt und Pensionen ausgezahlt, für die russischstämmige Bevölkerung nicht.“



ist daher irreführend bis falsch.

Eine wesentlich zutreffendere Beschreibung wäre:

> Nach 2014 verloren die Bewohner der von den Separatisten kontrollierten Teile des Donbas den normalen Zugang zu ukrainischen staatlichen Dienstleistungen. Besonders bei Pensionen führte die ukrainische Regelung zu erheblichen Problemen, weil Betroffene sich als Binnenvertriebene registrieren und ukrainisch kontrolliertes Gebiet aufsuchen mussten. Davon waren sehr viele russischsprachige und ethnisch russische Einwohner betroffen. Die Einschränkungen waren jedoch grundsätzlich an Wohnort, Kontrolle des Gebietes und die Registrierung als Binnenvertriebener geknüpft, nicht an die ethnische Zugehörigkeit.



Das ist ein wesentlicher Unterschied.

Eine weitere wichtige Nuance

Es gab durchaus reale Spannungen bezüglich der russischen Sprache und der Minderheitenrechte. Schon 2014 dokumentierte die OSZE entsprechende Sorgen im Donbas; gleichzeitig stellte die UN fest, dass Russisch gerade in Donezk und Luhansk extrem verbreitet war.

Man kann deshalb durchaus kritisch über die ukrainische Sprach-, Minderheiten- und Sozialpolitik vor 2022 diskutieren. Die konkrete Behauptung über unterschiedliche Pässe, Pensionen und Gesundheitsversorgung aufgrund der ethnischen Herkunft wird durch die verfügbaren UN-/OSZE-Dokumente aber nicht gestützt.
"Fatal ist mir das Lumpenpack,
das, um die Herzen zu rühren,
den Patriotismus trägt zur Schau,
mit allen seinen Geschwüren."
Heinrich Heine

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Re: Frust- und Ärger v8.0

Beitrag von TomE » Mo 17. Aug 2026, 17:44

balahu hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 16:35 Du könntest Dich in die rund 10.000 diesbezüglichen Verfahren am EGMR einlesen. Die ukraine war kurz davor verurteilt zu werden als der Krieg begonnen hat.

Dem ukrainischstämmigen Teil der Bevölkerung hat man Pässe ausgestellt und Pensionen ausgezahlt und für die gab es eine geregelte Gesundheitsversorgung.
Für die dort ansässige russigstämmige bevölkerung nicht.

Einfach lesen, in wikipedia gibts das alles nicht mehr, in den protokollen des Menschenrechtsgerichts aber schon.
Komisch, dass man dazu nichts findet, außer:

Es gab verschiedene Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), die die Lage von Russischsprachigen oder ethnischen Russen in der Ukraine betrafen. Russland hatte hierzu auch zwischenstaatliche Beschwerden gegen die Ukraine eingereicht. Der EGMR hat aber mehrere russische Beschwerden für unzulässig erklärt oder zurückgewiesen.

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