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Wer lädt leichte Messinggeschosse in .308

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eisdieler
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Wer lädt leichte Messinggeschosse in .308

Beitrag von eisdieler » Fr 14. Aug 2026, 12:49

Hi,

wer hat bereits Erfahrung mit leichten, bleifreien Messing Geschossen in .308 und verwendet diese regelmäßig für die Jagd als Wiederlader?

Zum Beispiel

SAX MJG-HSX 7,9g
https://www.sax-munition.de/7-62-mm-.30 ... g/G0003.18

GM Splinter Tip 7,8g
https://shop-gm.de/bleifreie-Geschosse/ ... m-tip.html

Fox Bullets Classic Hunter 8,4g
https://www.foxbullets.de/fox-bullets-c ... fb-10026.2

Seid ihr damit zufrieden und würdet ihr ein ähnliches Geschoss jagdlich ausprobieren?

the_law
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Re: Wer lädt leichte Messinggeschosse in .308

Beitrag von the_law » Sa 15. Aug 2026, 10:22

Ich verwende die 150gr Fox Bullets, in der Fabrikspatrone sehr präzise aus meinem Gewehr.
Jagdlich leider noch nicht im Einsatz, auf der Scheibe performen die Dinger schonmal echt gut :handgestures-thumbupleft:

Einige Kollegen verwenden die im Revier und berichten von sehr gutem Erfolg damit, verwenden allerdings nur die Fabrikspatrone zur Jagd.
Da ich mir dem Gewehr recht viel am Stand werkeln, habe ich mir eine Packung von den Target Geschoßen geordert um mir eine günstigere Trainingspatrone zu basteln, bin aber leider noch nicht dazu gekommen, Geschoß Preis bei 100st liegt bei akzeptabelen 0,80€

Temudjin
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Re: Wer lädt leichte Messinggeschosse in .308

Beitrag von Temudjin » Sa 15. Aug 2026, 13:36

Lade seit ewigen Zeiten die Lutz Müller Messinggeschoße, jetzt nach seinem Abtreten halt die von der Geschoßmanufaktur,.. Zerlegerspitze mit Führbändern, selber auf p max geladen (Mauser 98 Systeme halten das aus ;) ) ... super Ergebnisse, egal wie weit ich raushalte oder auch auf kurzer Distanz) weit trage ich meistens nen hohen Lungenschuß an, da bleibt das Stück oft stehen, zuckt nur kurz, und legt sich dan nieder, wenns innerlich die Lunge kollabiert,.. nahe ziele ich auf Herz, möglichst ohne das Blatt zu beschädigen,..die Zerleger gehen auf wie eine Granate, 4 Splitter und der massive Restbolzen, der durchfährt und für Ausschuß sorgt
Aut viam inveniam aut faciam

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Re: Wer lädt leichte Messinggeschosse in .308

Beitrag von Housedog » Mo 17. Aug 2026, 07:39

ich verlade 130 gn Barnes TTSX mit VV N135. Verschossen aus einer Steyr mit 508mm Lauflänge. Bei einer V0 von 860 m/s. Jagdlich verwende ich die Kombi das zweite Jahr. Bisher immer ein Ausschuss vorhanden. Wenn überhaupt dann nur sehr kurze Flucht. Sehr präzise. Allerdings schieße ich auf maximal 150 Meter.

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Re: Wer lädt leichte Messinggeschosse in .308

Beitrag von BR1 » Mo 17. Aug 2026, 19:12

Verzeiht mit den kurzen Themenwechsel:
Ich nehme an Messing ist härter als Blei.
Wie weit hat das Auswirkungen beim Einpressen in die Züge bez. Druck und Lauf-Abnutzung?

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AUG-andy
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Re: Wer lädt leichte Messinggeschosse in .308

Beitrag von AUG-andy » Mo 17. Aug 2026, 19:55

BR1 hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 19:12 Verzeiht mit den kurzen Themenwechsel:
Ich nehme an Messing ist härter als Blei.
Wie weit hat das Auswirkungen beim Einpressen in die Züge bez. Druck und Lauf-Abnutzung?
Messinggeschosse verursachen den geringsten Laufverschleiß im Vergleich zu harten Kupfergeschossen und weichen Bleigeschossen, da moderne Messinglegierungen (wie Tombak) optimal auf den Laufstahl abgestimmt sind. Während Blei den Lauf stark verschmutzt (Verbleiung) und reines Kupfer aufgrund seiner Härte und höheren Reibung den mechanischen Verschleiß erhöht, bietet Messing den besten Kompromiss aus Materialhärte und Gleiteigenschaft.
Direktvergleich der Geschossmaterialien Material Laufverschleiß (mechanisch)Laufverschmutzung (Rückstände)Innenballistische Belastung
Hauptmerkmal Messing / Tombak Sehr gering Gering (Kupferfilm) Normal Optimaler Kompromiss für die Lauflebensdauer.
Reines KupferHöherEinlagerungen (Kupferschmieren)Höher (Anpressdruck)Hart, erfordert oft Entlastungsrillen.
Blei Minimal Sehr hoch (Verbleiung)Gering Extrem weich, verbleit den Lauf ohne Mantel rasant.
Die Materialien im Detail :
Messing (Tombak)Verschleiß: Sehr gering.Verhalten: Die meisten "Messinggeschosse" bestehen aus Tombak (einer kupferreichen Messinglegierung).Dieses Material ist weicher als der Laufstahl, aber hart genug, um den Zügen und Feldern stabil zu folgen.Es schont die Laufmündung und die Profilecken am stärksten.
Reines Kupfer (Solid-Geschosse)Verschleiß: Erhöht.Verhalten: Massivkupfer ist zäher und härter als Messinglegierungen.Der Einpresswiderstand in die Übergangskonus-Zone ist höher.Dies sorgt für höhere Gastdrücke und mehr Reibungswärme, was den Lauf (besonders das Patronenlager-Ende) schneller erodieren lässt.Moderne Kupfergeschosse nutzen daher Entlastungsrillen, um die Reibungsfläche zu minimieren.
Blei (Bleigeschosse)Verschleiß: Mechanisch fast null, chemisch/mechanisch durch Reinigung hoch.Verhalten: Blei selbst reibt den Stahl nicht ab.Bei Gewehrgeschwindigkeiten (hohe V0) schmilzt und reibt sich Blei jedoch in den Zügen ab.Diese "Verbleiung" verschlechtert die Präzision rasant.Die nötige, aggressive mechanische und chemische Reinigung beschädigt den Lauf auf Dauer oft mehr als das Schießen selbst.
MfG
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Re: Wer lädt leichte Messinggeschosse in .308

Beitrag von FdH22 » Mo 17. Aug 2026, 20:55

AUG-andy hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 19:55
BR1 hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 19:12 Verzeiht mit den kurzen Themenwechsel:
Ich nehme an Messing ist härter als Blei.
Wie weit hat das Auswirkungen beim Einpressen in die Züge bez. Druck und Lauf-Abnutzung?
Messinggeschosse verursachen den geringsten Laufverschleiß im Vergleich zu harten Kupfergeschossen und weichen Bleigeschossen, da moderne Messinglegierungen (wie Tombak) optimal auf den Laufstahl abgestimmt sind. Während Blei den Lauf stark verschmutzt (Verbleiung) und reines Kupfer aufgrund seiner Härte und höheren Reibung den mechanischen Verschleiß erhöht, bietet Messing den besten Kompromiss aus Materialhärte und Gleiteigenschaft.
Direktvergleich der Geschossmaterialien Material Laufverschleiß (mechanisch)Laufverschmutzung (Rückstände)Innenballistische Belastung
Hauptmerkmal Messing / Tombak Sehr gering Gering (Kupferfilm) Normal Optimaler Kompromiss für die Lauflebensdauer.
Reines KupferHöherEinlagerungen (Kupferschmieren)Höher (Anpressdruck)Hart, erfordert oft Entlastungsrillen.
Blei Minimal Sehr hoch (Verbleiung)Gering Extrem weich, verbleit den Lauf ohne Mantel rasant.
Die Materialien im Detail :
Messing (Tombak)Verschleiß: Sehr gering.Verhalten: Die meisten "Messinggeschosse" bestehen aus Tombak (einer kupferreichen Messinglegierung).Dieses Material ist weicher als der Laufstahl, aber hart genug, um den Zügen und Feldern stabil zu folgen.Es schont die Laufmündung und die Profilecken am stärksten.
Reines Kupfer (Solid-Geschosse)Verschleiß: Erhöht.Verhalten: Massivkupfer ist zäher und härter als Messinglegierungen.Der Einpresswiderstand in die Übergangskonus-Zone ist höher.Dies sorgt für höhere Gastdrücke und mehr Reibungswärme, was den Lauf (besonders das Patronenlager-Ende) schneller erodieren lässt.Moderne Kupfergeschosse nutzen daher Entlastungsrillen, um die Reibungsfläche zu minimieren.
Blei (Bleigeschosse)Verschleiß: Mechanisch fast null, chemisch/mechanisch durch Reinigung hoch.Verhalten: Blei selbst reibt den Stahl nicht ab.Bei Gewehrgeschwindigkeiten (hohe V0) schmilzt und reibt sich Blei jedoch in den Zügen ab.Diese "Verbleiung" verschlechtert die Präzision rasant.Die nötige, aggressive mechanische und chemische Reinigung beschädigt den Lauf auf Dauer oft mehr als das Schießen selbst.
Das kann nur KI Text sein, den selten so einen Haufen unzusammenhängenden Blödsinn gelesen :mrgreen:

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Re: Wer lädt leichte Messinggeschosse in .308

Beitrag von Poirot » Mo 17. Aug 2026, 23:10

FdH22 hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 20:55

Das kann nur KI Text sein, den selten so einen Haufen unzusammenhängenden Blödsinn gelesen :mrgreen:
Das ist der Plan der Chinesen.
Mit KI die Europäer noch mehr zu verdummen.
Ich vermute die nächste Generation wird einen chinesischen Roboter brauchen wenn die aufs Häusl müssen :lol:

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Re: Wer lädt leichte Messinggeschosse in .308

Beitrag von AUG-andy » Di 18. Aug 2026, 08:24

FdH22 hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 20:55

Das kann nur KI Text sein, den selten so einen Haufen unzusammenhängenden Blödsinn gelesen :mrgreen:
Da liegst du falsch.
Ist aus einem Wiederladeforum, wobei die Aussagen grundsätzlich schon stimmen was das Material betrifft. Natürlich gibt's Feinheiten zu beachten, da nicht Kupfer gleich Kupfer ist, gilt natürlich auch fürs Messing und Blei. Und es auf die jeweilige Legierung ankommt. War auch nur als grober Anhaltspunkt gedacht. ;)
MfG
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Re: Wer lädt leichte Messinggeschosse in .308

Beitrag von FdH22 » Di 18. Aug 2026, 11:52

AUG-andy hat geschrieben: Di 18. Aug 2026, 08:24
FdH22 hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 20:55

Das kann nur KI Text sein, den selten so einen Haufen unzusammenhängenden Blödsinn gelesen :mrgreen:
Da liegst du falsch.
Ist aus einem Wiederladeforum, wobei die Aussagen grundsätzlich schon stimmen was das Material betrifft. Natürlich gibt's Feinheiten zu beachten, da nicht Kupfer gleich Kupfer ist, gilt natürlich auch fürs Messing und Blei. Und es auf die jeweilige Legierung ankommt. War auch nur als grober Anhaltspunkt gedacht. ;)
Fangen wir mit diesem fehlerhaften Beispiel an:

typisches KI Zitat:
.......was den Lauf (besonders das Patronenlager-Ende) schneller erodieren lässt.Moderne Kupfergeschosse nutzen daher Entlastungsrillen, um die Reibungsfläche zu minimieren.


Richtig wäre:
Erosion entsteht durch hochgespannte Verbrennungsgase (u. nicht durch Einpresswiderstand).

Aus Wikipedia:
Erosion. lat."abnagen"
Erosion erfolgt in der Regel unter Beteiligung eines strömenden Mediums,....

Soviel zur fachlichen Kompetenz der KI. :lol:

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