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Manurhin Revolver?

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Re: Manurhin Revolver?

Beitrag von Centershot » Fr 17. Jul 2026, 11:17

Passt zwar nicht wirklich zur gestellten "MR 73" Frage...aber...
...wenn man daran denkt größtenteils kräftige 357er zu verschießen...da würde ich von S&W die Modelle 27 und 28 bevorzugen.
Das sind zwar im Vergleich mit der MR 73 Rahmengröße wesentlich massivere Teile, aber 357er halten diese "N" Rahmen mit Sicherheit auf lange Zeit besser aus.

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Re: Manurhin Revolver?

Beitrag von scka » Do 13. Aug 2026, 18:17

Möchte diese Einschätzung vollinhaltlich bestätigen. Als S&W - Sammler hatte ich schon diverse Geräte in den Händen, der 28 er mit seinem feinen SA - Abzug hat schon mehrere Zehntausend Schuss hinter sich gebracht, ohne sich nur im geringsten zu verändern. Mein 27 er ist neuwertig, daher wird er seltener ausgeführt - würde ihm aber dasselbe zutrauen.

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Re: Manurhin Revolver?

Beitrag von Wolf1971 » Fr 14. Aug 2026, 11:18

scka hat geschrieben: Do 13. Aug 2026, 18:17 Möchte diese Einschätzung vollinhaltlich bestätigen. Als S&W - Sammler hatte ich schon diverse Geräte in den Händen, der 28 er mit seinem feinen SA - Abzug hat schon mehrere Zehntausend Schuss hinter sich gebracht, ohne sich nur im geringsten zu verändern. Mein 27 er ist neuwertig, daher wird er seltener ausgeführt - würde ihm aber dasselbe zutrauen.
Der N-Frame ist für die .44 Magnum ausgelegt daher dürfen die .357 Magnum kein Problem darstellen.
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Re: Manurhin Revolver?

Beitrag von Wolf1971 » Fr 14. Aug 2026, 11:19

Probleme kann es beim 19er geben weil der Laufansatz im Rahmen (Übergang zur Trommel) abgeflacht wurde wg. Platzmangel - das ist eine bekannte Schwachstelle.
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Re: Manurhin Revolver?

Beitrag von scka » Do 20. Aug 2026, 11:09

Deswegen bekommt mein 19 er auch nur .38 er, und diese in gemütlicher Scheibenladungsstärke. Muss mich damit nicht gegen böse Buben verteidigen ;-)

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Re: Manurhin Revolver?

Beitrag von Webley455 » So 23. Aug 2026, 16:55

Ich hatte viele Jahre einen MR-73 (erzeugt 1975) mit einem 3" Lauf. Er ist eindeutig robuster als meine S&W K-Rahmen, kommt aber nicht an die S&W N-Rahmen heran. Vielleicht vergleichbar mit S&W L-Rahmen. Kann dazu nichts sagen, weil ich nie einen L-Rahmen hatte. Der N-Rahmen, jedenfalls, ist ein richtiges Monster in Gewicht und Größe und denkbar ungeeignet zum verdeckt führen - ausser man fragt "Dirty " Harry Callahan.... :mrgreen:

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Re: Manurhin Revolver?

Beitrag von Arminius » Mo 28. Sep 2026, 22:23

Bei der Konstruktion des MR 73 waren die Fehler des M 19 bereits bekannt:

Google, mittels KI:

"Übersicht mit KI Der Manurhin MR73 ist die jüngere Konstruktion. Während die Smith & Wesson Model 19 Combat Magnum Mitte der 1950er-Jahre (ca. 1955/1957) auf den Markt kam, wurde der französische Edel-Revolver Manurhin MR73 im Jahr 1973 speziell für die französischen Spezialeinheiten (GIGN) entwickelt.Die Entstehungsgeschichte der beiden Revolver ist sogar direkt miteinander verknüpft: Die französische GIGN nutzte anfangs die S&W Model 19. Da deren K-Rahmen jedoch für das dauerhafte Verschießen harter .357-Magnum-Ladungen im extremen Trainingsbetrieb nicht ausgelegt war, wurde als langlebige, robustere Alternative der MR73 entwickelt.

Direkter VergleichMerkmalSmith & Wesson Model 19Manurhin MR73EinführungsjahrCa. 1955 / 19571973RahmengrößeK-Rahmen (kompakt/mittler)Ähnlich K-Rahmen, aber verstärktMaterialStandard-Kohlenstoffstahl (oder Edelstahl bei M66)Hochfester, spezialgehärteter WerkzeugstahlMagnum-HaltbarkeitEher für .38 Spl. und gelegentliche .357 Mag.Extrem hoch (getestet für über 150.000 Schuss Full-Power)"

Fehlende Leertaste und so sind KI. Ich hab´s Original reinkopiert.

Bei der Produktion des MR 72 spielten kommerzielle Überlegungen KEINE Rolle, da spielte eher der französische Nationalstolz mit. Wurde auch in einem Staats Arsenal gefertigt, also waren die Arbeitskosten ebenfalls wurscht.

Die Stähle sind einfach nicht zu vergleichen; googelt mal, wie oft die US Waffenfirmen mit dem billigsten Stahl, der "gerade noch" reichte, arbeiteten. "Gewinnmaximierung" heisst das.

N Frame war für .45 Colt und .44 Spezial ausgelegt ( -> Vorgängermodell "Triple Lock" (offiziell .44 Hand Ejector 1st Model New Century) -> Elmer Keith ), die .44 Magnum gab´s da noch lange nicht. Dann kam die .357 S&W Magnum ( erste Magnum ). Die Verabeitung war toll, aber wer je einen N Rahmen einen Tag im Revier mitgeschleppt hat, weiss Bescheid. Ja, die Wirkung der .44 Magnum auf Wild ist beeindruckend.

Der L Frame ist mit full under lug schon zu schwer, ausser in einem duty holster, offen getragen.

zur 9mm Wechseltrommel: ich habe meine nachträglich gekauft. Der Verkäufer war so fair, mich darauf hinzuweisen, dass es zwei Arten von Trommeltransporteur ( cylinder ratchet? ) Ausführungen gibt. Eine frühere, und eine spätere. Da er mich so fair drauf hingewiesen hat, und es passte, habe ich gekauft. Wechseltrommel funktioniert problemlos. Offenbar sind die Toleranzen bei Manurhin sehr eng.

Ich kann den MR 73 nur empfehlen, schiesse aber eher selten, und selbstverständlich fast nur .38 Spl oder "abgebrochene" .357er Handladungen. Mit Pulvern für kurzläufige Waffen, also zB Unique und N 340, 5% unter Max.

Aber im Revier ist der MR 73 mit full power .357 beruhigend.

Just my 2 Cents, wie es heisst, Hermann

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Re: Manurhin Revolver?

Beitrag von Arminius » Mo 28. Sep 2026, 22:30

Nachtrag: die Bewertung der MR 73 Griffe ist 100% korrekt. Kann nur Jemand schreiben, der das in Real Life getestet hat!

Der Originalgriff ist für verdecktes Tragen, ja, man kann damit schiessen, ja, Masochismus hilft.

Die grösseren Nill Griffe sind nicht verdeckt tragbar, aber am Stand ok ( meiner ist zu gross ).

Trausch am Stand toll, aber wegen hinten komplett verdeckten Rahmen grosser Abstand zum Abzugszüngel, am besten Single Action geschossen. Sche sans a ned.

Ich führe den MR 73 in einem "Upside down" Schulterholster mit dem Trausch Griff. Bei der Trageweise geht das.

Der Fehler am Trausch Griff ist der vollkommen unnötige verdickte untere Rand! Warum nicht normal "auslaufen" lassen, wie sonst fast alle Griffe?
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