AUG-andy hat geschrieben: Mi 6. Mai 2026, 09:14
gewo hat geschrieben: Mi 6. Mai 2026, 08:42
Gut schön, dann scheint es so zu sein, dass jene Tätigkeiten, welche die bisherige Haupttätigkeit für rund 400 Waffenreferenten österreichweit waren in Zukunft der Handel umsonst macht.
Klingt nach einem belastbaren Business Konzept.
Sei doch so nett und poste wo es diese kostenlosen Waffen-Ummeldungen Privat - Privat gibt.
Das Forum will ja durch Infos profitieren können.
Danke
Nicht ärgern, nur wundern.
Papier ist geduldig.
Ob es stimmt kann nur der heilige Vater wissen..........
Eure Preise sind mit Abstand die Günstigsten in der Region.
Jaein.
Meistens halt, bzw oft.
Aber das Thema ist ja eigentlich ein anderes.
Natürlich gibt es hier oder dort mal Umwegrentabilitäten und wir gehen oft genug für einen Kunden "die Extra-Meile" weil es halt grad so gelaufen ist wie es gelaufen ist. Aber das immer wieder beschworene Kunden Mantra "Mach was gratis für mich, dann komm ich wieder und nächstes Mal verdienst eh wieder was" ist so nicht zu halten.
Es ist ganz einfach.
Ich steh auf Kostenwahrheit.
Derjenige, der den Aufwand verursacht, der zahlt ihn.
Die Leut die bei unseren Niederlassungen Privat-Privat melden die zahlen den durch Ihre Ummeldung verursachten Aufwand.
Und ned alle anderen Kunden zahlen indirekt die Arbeit die für ihn geleistet wurde mit.
Ich tue mir auch nach wie vor schwer zu begreifen dass manchen Kunden ned verstehen dass sie selbst am meisten davon profitieren wenn Abwicklungen geordnet und strukturiert erfolgen.
Ja logisch kann ich - wenn das de**erte ZWR mich mal verzugsfrei einsteigen - lässt eine Privat-Privat Meldung in gut 10 Minuten is ZWR rotzen. Rein-Rauf-Runter-Raus (um einen alten Ford Werbesolgan zu bemühen).
Da gibts dann keinen schriftlichen Auftrag für diese Ummeldung, es gibt keine Unterschriften unter diesem Auftrag, und es gibt keinerlei Kopien der WBKs, keine Kontrolle der Wohnsitze und keine Ablage der Vorgänge.
Egal?
Kaum.
Betreffend Waffenabwicklungen im ZWR sind wir Gewerbetreibende behördlich beliehen, dh unsere Angaben zählen.
So wie wenn die Rennleitung sagt es waren 70kmh und Du sagst es waren nur 50. Deine Aussage ist - kurz gesagt - wertlos.
Es gilt das was die behördlich beliehen Person sagt, ohne wenn und aber.
Deshalb ist es so entscheidend auch 5 Jahre später noch Anhand von Dokumenten nachvollziehen zu können welche Regstrierungen eigentllich beauftragt wurden. Vor allem dann wenn eine Waffe zB irrtümlich auf die letzte Person gespeichert wurde die grad noch "aktiv" im vorherigen ZWR Vorgang selektiert wurde und nicht die bei der Sie hätte landen sollen.
Wenn der Waffenbesitzer dann bei der nächsten Waffenkontrolle eine Waffen auf der Kontrolliste stehen hat von der er nix weiss dann hat er schlicht Pech. Weil der ummeldende Händler kann - mangels Dokumentation - nur sagen "Ich hab umgemeldet was bei mir damals zur Ummeldung beauftragt wurde, mehr hab ich dazu ned".
Bei ordnungsgemaesser Dokumentation und Ablage lässt sich aber sehr schnell feststellen dass Waffe irrtümlich auf den falschen, beim vorherigen Vorgang selektierten, Bürger umregistriert wurde, denn anhand der WBK Kopie und des Ummeldauftrags lässt sich der Fehler einfach herleiten und beheben.
Keine anständige Dokumentation - keine Sicherheit gegen Fehlregistrierungen.
Und von denen gibt es bei weitem genug im ZWR...