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Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von raptor » Fr 12. Jun 2026, 08:48

kapfe hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 08:37 Wenn das stimmt, ist es ja wirklich ein komplettes Behördenversagen.
https://www.servustv.com/de/page/AAHASG ... 5bbf6cda19
Wie die Psychologin zu ihrem positiven Testat kam bei jemanden, der selbstverletzend ist und in psychiatrischer Behandlung, würde dringend untersucht gehören. Das zeigt einmal mehr, wie sinnlos der Psychotest ist.

Und es würde generell mal abgestellt gehören, dass Freiberufler in Österreich de facto nie für die Qualität ihrer Leistungen haften.

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von titan » Fr 12. Jun 2026, 08:56

Aus heiterem Himmel ist das definitv nicht gekommen. Servus TV auf Youtube hat dazu einen etwas länderen Bericht zum Thema online. Sollte man sich herunterladen. Darin wird berichtet, dass die Mutter des Täters ausgesagt habe, dass er bereits als Schüler einmal in ein Waffengeschäft marschiert sei, um eine Waffe zu kaufen "und alle damit zu erschießen". Auch von seinen Amokankündigungen unter Freunden wird berichtet, seiner Medikation gegen Schizophrenie und dass er sich ritzte.

Das Gutachten wurde übrigens von einer Psychologin erstellt.

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Steppenwolf » Fr 12. Jun 2026, 08:57

Naja unterm Strich kannst sagen das Anlassgesetzgebung per se für die Fisch sind. Den Behörde, respektive der Politik ist schon bewusst dass das so nicht funktioniert. Aus diesem Grund holt man ja die Psychologen ins Boot um Verantwortung abzugeben wohlwissend…..blablabla
Das Original kann sich Fehler erlauben, die Kopie muss perfekt sein

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von raptor » Fr 12. Jun 2026, 09:02

Das wird ohnehin nur als Zwischenschritt gesehen, völlig egal, ob es Sinn hat oder nicht. Der Waffenbesitz soll außer für Jäger generell weitgehend verboten werden (ähnlich wie Japan). Sportschützen werden dann höchstens Kleinkaliberrepetierer haben und für Jäger wird alles halbautomatische ebenfalls de facto unerreichbar sein. Fangschuss kann man ja auch mit so einer einschüssigen von hinten manuell ladenden Tierarztpistole machen...

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von titan » Fr 12. Jun 2026, 09:12

Aussagen wie diese sind völliger Bullshit!!!

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Poirot » Fr 12. Jun 2026, 14:49

titan hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 08:56 Darin wird berichtet, dass die Mutter des Täters ausgesagt habe, dass er bereits als Schüler einmal in ein Waffengeschäft marschiert sei, um eine Waffe zu kaufen "und alle damit zu erschießen". Auch von seinen Amokankündigungen unter Freunden wird berichtet, seiner Medikation gegen Schizophrenie und dass er sich ritzte.
Tja, darüber schweigen sich die Mainstream Medien komischerweise aus. Und jammern dann wenn man sie F News nennt.
Dabei ist das bestimmt kein Einzelfall und keiner weis, wie viele Zeitbomben da draussen noch rumlaufen.
Und alle schweigen. Eltern. Lehrer. Freunde. Schul und Arbeitskollengen. Ärzte die denen Psychodrogen verschreiben. Die Sozialversicherung welche die Kosten dafür übernimmt. Die Psychologen bei der Behandlung - und wieder die Sozialversicherung. Lustige Randnotiz, weil das doppelt: Psychologen sind keine richtigen Ärzte. Die dürfen nicht mal Rezepte für die von ihnen empfohlenen Psychodrogen ausstellen :!:
Aber für Daumen hoch / runter Gutachten reichts aus :lol:

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Chris_82 » Sa 13. Jun 2026, 10:10

titan hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 08:56 Aus heiterem Himmel ist das definitv nicht gekommen. Servus TV auf Youtube hat dazu einen etwas länderen Bericht zum Thema online. Sollte man sich herunterladen. Darin wird berichtet, dass die Mutter des Täters ausgesagt habe, dass er bereits als Schüler einmal in ein Waffengeschäft marschiert sei, um eine Waffe zu kaufen "und alle damit zu erschießen". Auch von seinen Amokankündigungen unter Freunden wird berichtet, seiner Medikation gegen Schizophrenie und dass er sich ritzte.

Das Gutachten wurde übrigens von einer Psychologin erstellt.
Interessanter Beitrag, aber die Geschichte erscheint mir sehr dubios...
Der geht also laut Aussage der Mutter in ein Waffengeschäft um eine Waffe zu kaufen "und alle damit zu erschießen". Der Waffenhändler hat ihm damals anscheinend nichts verkauft, den Vorfall aber auch nicht den Behörden gemeldet.
Und woher weiß die Mutter das? Hat er ihr das erzählt? Und warum hat sie nicht die Behörden informiert? Die Mutter wusste ja offenbar dass ihr Sohn psychisch krank und gewaltbereit ist und beabsichtigt sich eine Schusswaffe zuzulegen, mit der Absicht Menschen zu töten. Wäre es unter der damaligen Gesetzeslage eigentlich möglich gewesen aufgrund der Amokdrohungen und der psychischen Erkrankung präventiv ein behördliches Waffenverbot auszusprechen bevor etwas passiert?

Der Psychologin kann man denke ich da noch am Wenigsten einen Vorwurf machen. Wie der Psychologe im Beitrag erklärt hat - wenn man keine Daten bekommt und den Angaben des Antragstellers glauben muss wird's schwierig. Man kann sicher Leute mit Impulskontrollstörungen die bei der kleinsten Provokation durch die Decke gehen gut aussortieren. Aber funktionelle Psychopathen die so eine Tat nüchtern und emotionslos planen zu entdecken ist wohl nicht so einfach. Offensichtlich hat der Täter nachdem er beim BH Test durchgefallen ist ja gelernt was er ankreuzen und sagen muss um nicht aufzufallen. Soweit ich mich erinnern kann besagt der Psychotest ja sinngemäß nur dass zum Zeitpunkt der Testung kein Anlass zur Annahme bestand dass der Antragsteller dazu neigt Waffen unvorsichtig einzusetzen. Den Eindruck zu erwecken hat er geschafft. Das wird man bei intelligenten Tätern mit guter Selbstkontrolle auch in Zukunft kaum verhindern können. Was aber nicht heißt dass man andere offenkundig Gestörte die keine Waffen haben sollten nicht entdeckt.

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von titan » Sa 13. Jun 2026, 11:37

Niemand war bei diesem Psychotest dabei. Allerdings frage ich mich, ob etwas Menschenkenntnis und ein paar allgemeine Fragen zur Tauglichkeit und den Lebensumständen doch etwas aufgeworfen hätten, das stutzig macht. Ich mein, Wohnhaft zuhause in einem Brennpunktviertel, arbeitslos, ein untaugliches Zniachtl das aus nicht gänzlich nachvollziehbaren Gründen eine FFW will. Selbst der Schießtrainer hat lt. RTV Bericht ein sexuell devotes Verhalten wahrgenommen (was auch immer man darunter verstehen soll bzw. was auch vorgefallen sein mag). Die Frage ist eher, ob eine Frau als Psychologin in der Lage ist, die Intensionen/Verhaltensweisen generell abseits von der Schablonenauswertung einzuordnen. Was ich damit meine: Wer beim Heer war und nicht völlig blind oder deppert ist, erkennt es als Mann, wenn er mit einen schwachsinnig-idiotischen nicht gänzlich zurechnungsfähigen Kameraden zu tun hat (Abseits von Tachinierern, die ja oft recht schlau sind). Ob eine Frau das kapiert, wenn sie sich nur auf Aussagen eines Probanden verlässt, ob sie einen gefährlichen Typ erkennt und ob sie es wirklich so genau wissen wollte, bleibt offen.

Das da aber gar nichts war, glaube ich nicht. Somit stellt sich die Frage, ob und warum ein Einhaken im persönlichen Gespräch überhaupt stattgefunden hat.

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von raptor » Sa 13. Jun 2026, 13:04

titan hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 11:37Das da aber gar nichts war, glaube ich nicht. Somit stellt sich die Frage, ob und warum ein Einhaken im persönlichen Gespräch überhaupt stattgefunden hat.
Gute Frage, es kursiert ja das Gerücht, das Gespräch hätte per Video stattgefunden.

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Poirot » Sa 13. Jun 2026, 14:01

Chris_82 hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 10:10 Der Psychologin kann man denke ich da noch am Wenigsten einen Vorwurf machen. Wie der Psychologe im Beitrag erklärt hat - wenn man keine Daten bekommt und den Angaben des Antragstellers glauben muss wird's schwierig.
Wenn dir ein Automechniker ein gültiges Pickerl für dein Auto mitgibt ohne das Auto je gesehen und kontrolliert zu haben, kann man ihm dann auch keinen Vorwurf machen wenn Aufgrund eines technischen Gebrechens ein Unfall passiert ?
Wenn die zu wenig Infos haben um mit ihrer Hellseherei ein unverbindliches Gutachten zu erstellen, sollten die das dem Gesetzgeber geschlossen mitteilen. Die haben doch sicher auch eine Standesvertretung die dafür zuständig ist.

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von masterman04 » Sa 13. Jun 2026, 14:47

@gewo: Also ich glaub den Thread kann man dann langsam mal schließen, da kommt nix sinnvolles mehr.

Wenn ich mir so die Beiträge einzelner Mitglieder durchlese, frage ich mich, ob die nicht sowieso wegen ganz anderer Themen selbst zu einem Psychologen sollten.

Das ist ein WaffenRECHT Unterforum. Ich seh hier in den letzten (ziemlich populistischen, teils sexistischen Äußerungen einzelner Mitglieder) keinerlei Rechtsgrundlagen sondern nur noch Stammtischgeschwätz und Geschwurbel.

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von raptor » Sa 13. Jun 2026, 15:12

Poirot hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 14:01Die haben doch sicher auch eine Standesvertretung die dafür zuständig ist.
Der BÖP könnte original genau daran interessiert sein, den Mitgliedern ein Geschäft zuzuschanzen und wiederum selbst an Kursen zu verdienen. Da könnte dann eine erkenntnisleitende Interessenkollision entstehen, die es nicht angeraten erscheinen ließe, den Test als solchen wissenschaftlich zu hinterfragen. Könnte!

Ich kenne privat Therapeuten, da ließe sich bzgl. Zynismus einiges berichten, was mir so sonst nur bei Rechtsanwälten unterkommt.

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Re: Neuer "Psychotest" ab 2026, erste Mutmassungen und Publikationen

Beitrag von Gadai » Sa 13. Jun 2026, 15:41

Poirot hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 14:01
Chris_82 hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 10:10 Der Psychologin kann man denke ich da noch am Wenigsten einen Vorwurf machen. Wie der Psychologe im Beitrag erklärt hat - wenn man keine Daten bekommt und den Angaben des Antragstellers glauben muss wird's schwierig.
Wenn dir ein Automechniker ein gültiges Pickerl für dein Auto mitgibt ohne das Auto je gesehen und kontrolliert zu haben, kann man ihm dann auch keinen Vorwurf machen wenn Aufgrund eines technischen Gebrechens ein Unfall passiert ?
Wenn die zu wenig Infos haben um mit ihrer Hellseherei ein unverbindliches Gutachten zu erstellen, sollten die das dem Gesetzgeber geschlossen mitteilen. Die haben doch sicher auch eine Standesvertretung die dafür zuständig ist.
Wenn dem Mechaniker grobe Fahrlässigkeit oder "Gefälligkeitsgutachten" nachgewiesen wird und es kam zu einen Sach oder Personenschaden haftet der Mechaniker mit seinem GANZEN persönlichem Besitz. Oder Häfen.

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