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Re: Long Range Gewehr - aber welches

Verfasst: So 1. Aug 2021, 14:20
von Lovec_SK
Trijikon hat geschrieben: So 1. Aug 2021, 13:17
Präzision eines guten SL ist dem eines Repetierers ebenbürtig und ich könnte mir vorstellen das gerade unter realen Bedingungen
auf weite Entfernung die Möglichkeit eines schnellen 2ten, 3ten Schusses wichtiger ist als die eventuell höhere Empfindlichkeit.
Theoretisch ja, praktisch ist es zu Schade die wertvolle 338 Lapua Patronen in einem SL zu verbrennen. Man gibt’s sich die Mühe mit präzisen Wiederladen und dann bang. Die ganze Spielerei ist weg wegen den SL Zyklus.
Ich persönlich würde mir so etwas nie antun.

Re: Long Range Gewehr - aber welches

Verfasst: So 1. Aug 2021, 14:24
von Lovec_SK
Woistwalter hat geschrieben: Sa 31. Jul 2021, 23:45 ... Ich möchte was neues, etwas was noch niemand im Verein hat und beim Preis der MRAD ist es nicht mehr weit zur SSG M1.

Gruss
Woistwalter
Wenn du einen „military“ Gewehr suchst - mein Kollege hat sich im Polen einen CADEX Patriot 338 Lapua gekauft. Sehr gut verarbeitete Waffe.

http://rwscetus.com/oferta/produkt/kara ... triot-lite

Re: Long Range Gewehr - aber welches

Verfasst: So 1. Aug 2021, 14:27
von Steyrer
Prepper deluxe spräche allerdings eher für 338 LM.
Für Wiederlader, denen die Verfügbarkeit von Fabriksmuni nicht wichtig ist würde ich auch die 338 Norma Magnum empfehlen. Aus eigener Erfahrung und einiger Empfehlungen, .338 NM ist wesentlich gutmütiger in der Ladungsfindung als .338 LM. Die Alberts Arm muss ich mir einmal ansehen.

Zum Vorschlag einer NC Rado. Meine Erfahrungen dazu waren eher langwierig und bescheiden (Gewährleistung). Aber dazu habe ich eh schon mal was geschrieben...

Re: Long Range Gewehr - aber welches

Verfasst: So 1. Aug 2021, 21:43
von Warnschuss
Trijikon hat geschrieben: So 1. Aug 2021, 14:01
Ja klar, aber wenn ich schon taktisch träume dann sollte das Teil auf 500m durch SK4 durchmaschieren...

LG Wolfgang
Ohne Hartkerngeschoß schafft das aber keines der bisher genannten Kaliber, nur zur Info.

Re: Long Range Gewehr - aber welches

Verfasst: So 1. Aug 2021, 22:21
von Flolito
338LM als Prepperwaffe und ein Selbstlader ist einem Repetierer von der Präzi her ebenbürtig!? Langsam wirds interessant hier :shock:

Re: Long Range Gewehr - aber welches

Verfasst: Mo 2. Aug 2021, 06:50
von Trijikon
Flolito hat geschrieben: So 1. Aug 2021, 22:21 338LM als Prepperwaffe und ein Selbstlader ist einem Repetierer von der Präzi her ebenbürtig!? Langsam wirds interessant hier :shock:
Zu dem Thema Prepperwaffen habe ich mich und will ich mich auch nicht äußern.
Zum Thema Präzi schon:
Die Rede war von Repetierern wie der M1 oder dem Haenel RS 9
Willst Du behaupten das diese einen besseren SK auf 500m als 50mm schaffen?
Die von dir in Frage gestellte Präzision des SL von Albert Arms schafft das!
Ich kenne keinen militärisch genutzten Selbstlader in .338 mit einem SK < 0,5 Moa
Die AA schafft das.
LG Wolfgang

Re: Long Range Gewehr - aber welches

Verfasst: Di 3. Aug 2021, 09:34
von Prometheus
Mir würden da noch folgende einfallen:
Unique Alpine TPG-3
Sako TRG M10
Voere X3
B&T APR338


Ich für meinen Teil würde mir aber keine von diesen >5000€ Gewehren kaufen um ehrlich zu sein.
Die bringen meiner Meinung nach keinen relevanten Mehrwert für Spaßschützen.
Wennst dir ein günstigeres Gewehr kaufst dann brauchst auch keinen 308 "Übungslauf" weil du dir dann mehr 338 Muni leisten kannst. :P
PPU 338 Munition ist ja inzwischen wirklich erschwinglich geworden.

Ich hab es jedenfalls so gemacht und noch nie bereut.

Re: Long Range Gewehr - aber welches

Verfasst: Mi 4. Aug 2021, 10:05
von Incite
Ein SSG 08 in 338 LAMA reicht nicht? Das wäre wohl meine weapon of choice wenn ich mir eine in dem Kaliber aussuchen müsste. Ich habe genau 1x den Lauf gewechselt nämlich auf mein Wunschkaliber und dann nicht mehr herumgeschraubt weil es mir einfach zu aufwändig war.

Um den Preis bekommst du ja fast 2 SSG 08 und kannst dann nur die Optik hin und her wechseln ;)

Re: Long Range Gewehr - aber welches

Verfasst: Do 5. Aug 2021, 09:17
von ekeith44
Hast an eine Fortmeier 2002 TD gedacht? Die bekommst du in vielen Kalibern, ist gut verarbeitet, robust und einfach aufgebaut. Präzise ist sie auch aber halt ein Einzellader. Preislich eigentlich ein Schnäppchen.

Re: Long Range Gewehr - aber welches

Verfasst: Mo 16. Aug 2021, 12:30
von archer
Also ich halte von der M1 nicht allzuviel, aber mir ist Steyr persönlich sehr unsympatisch. Würde keine 338 von denen kaufen...
Wechselläufe sind immer so ne Sache. wann tut man sich das wirklich an... A
Victrix Scorpio wäre ev. noch interessant!

Grüße

Re: Long Range Gewehr - aber welches

Verfasst: So 26. Jul 2026, 00:41
von calixt
Darf ich den Thread wieder eröffnen, nach 20 Jahren Pause (500 yrds) möchte ich mich wieder ganz langsam an das Thema annähern.

Beim ahnungslosen Herumklicken bin ich jetzt über ein ca. 1500 Euro Hera H6 .223 gestossen, reicht das für ein wenig Spass auf für 100-150m mit einem 10x Glas?

Habe die 20 Jahre nur mit GK-KW überbrückt und mir neulich im Shootingpark ein .223 ausgeliehen für eine Stunde schnuppern.

Gibt es in Wien/Umgebung spezialisierte Händler für dieses Thema.

Danke

Re: Long Range Gewehr - aber welches

Verfasst: So 26. Jul 2026, 11:02
von MarkM
Guten Morgen,
das Gewehr wird schon reichen, dass das 10x für 100-150m genügt glaube ich nicht. Generell-Nimm keine billige Montage…die ist fast wichtiger als das Glas. Ich schieße mit dem AR auf 100-200m und das hält den Innenzehner auf 100m in der Zeitserie SSLG. Oft besser als Standnachbarn mit Repetierer. Da musst du aber Wiederladen…sonst bist du bei 40-50mm

Ich habe für mich Kleinkaliber entdeckt, da der 50 und 100m Stand hier gleich um die Ecke ist. Spaßhalber habe ich ein Ruger Pression Rifle rimfire gebraucht gekauft…die 10x Optik verkauft, die Montage weggeschmissen und gegen Montageringe aus Deutschland (110€) ersetzt, mit einem 5-25x Element ohne Beleuchtung (400€) sind auch auf 100m gute Streukreise möglich. Vergleichbar mit dem HA mit Fabriksmunition.

Schnuppere mal rein in das Thema und schau dass du mit Schützen mitgehen kannst. Dann schau wo und wie oft du über 100m schiessen kannst und was die Börse hergibt. Meine Herangehensweise…

Re: Long Range Gewehr - aber welches

Verfasst: So 26. Jul 2026, 13:25
von loewenmann
Hera H6 ist m.M.n. und der Erfahrung eines Bekannten nach KEIN empfehlenswertes Gewehr. Mieser weicher Schaft, System und Lauf funktionieren, aber mehr auch nicht. Auch nach Nacharbeit bei Hera immer noch eine Krücke.

Re: Long Range Gewehr - aber welches

Verfasst: So 26. Jul 2026, 16:50
von balahu
loewenmann hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 13:25 Hera H6 ist m.M.n. und der Erfahrung eines Bekannten nach KEIN empfehlenswertes Gewehr. Mieser weicher Schaft, System und Lauf funktionieren, aber mehr auch nicht. Auch nach Nacharbeit bei Hera immer noch eine Krücke.
Kann man so nicht stehenlassen.

Ursprünglich hat HERA Schaft und Abzugs Teile von Voere fertigen lassen. Nach der ersten Serie hat sich rausgestellt dass das Ergebnis unzufriedenstellend war. HERA hat einen Auslieferstop gemacht und alle Teile selbst entwickelt und gefertigt. Deshalb ist die H6 ja auch fast zwei Jahre später als geplant verfügbar gewesen.

Die von HERA gefertigten H6 sind tolle Gewehre. Wie man sie von den Voere Erstserien unterscheidet weiss ich nicht.

Ich kenn die Story auch nur weil ich sehr verärgert war weil ich eine bestellt hatte und wesentlich länger darauf warten musste wie zugesagt.

Re: Long Range Gewehr - aber welches

Verfasst: So 26. Jul 2026, 18:10
von Spiky
calixt hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 00:41 Darf ich den Thread wieder eröffnen, nach 20 Jahren Pause (500 yrds) möchte ich mich wieder ganz langsam an das Thema annähern.

Beim ahnungslosen Herumklicken bin ich jetzt über ein ca. 1500 Euro Hera H6 .223 gestossen, reicht das für ein wenig Spass auf für 100-150m mit einem 10x Glas?
Grüss dich,

Long Range und 100-150m passt für mich nicht ganz...
Ich versuche mal die Long Range mit der 223iger unter einen Hut zu bringen

223 ist eine ausgezeichnete Wahl. Die mil. Einsatzreichweite beträgt 300m, in den Unterschallbereich kommt sie erst (je nach Munition) jenseits der 800m.
Auf 500-600m Ringe zu zählen ist kein Problem (im Gegensatz zu hit/no hit)

Somit ist der limitierende Faktor nicht die Überschallreichweite sondern die Windanfälligkeit.

Dagegen helfen nur 2 Faktoren: Lauflänge und Geschossgewicht.
MMn je länger umso besser (wobei es jetzt nicht unbedingt auf den einzelnen Zoll ankommt)

Für's Geschossgewicht ist der Drall entscheidend.
Über 6,5 bzw. 7er Drall ist nicht zu empfehlen.

Wenn du kein Wiederlader bist (und es auch nicht werden möchtest) sollte sich der Drall nach der käuflich erwerbbaren Munition richten.
Für 100-150m ist der Drall wirklich egal.
Mit einem 8er oder 9er Drall bist du beim Thema Munition sehr breit aufgestellt.

PS: Ein 10er Glas reicht für LR definitiv nicht. Kaufe dir gleich ein 24iger, mit dem hast du auch auf 100m Freude.