Das Forum wurde auf die aktuellsten Server und Datenbankversionen aktualisert und auf einen schnelleren Server verlegt.
Solltet Ihr auf technische Probleme stossen bitte um Info entweder an admin@pulverdampf.com oder telefonisch an 0043 676 5145029 (gewo), danke.

Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Weidmannsheil! Jagdprüfung, Jagderlebnisse, Ausrüstung und alles was sonst zur Jagd gehört.
Donau
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 530
Registriert: Do 12. Sep 2024, 19:32

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Beitrag von Donau » Do 28. Nov 2024, 23:24

Evilcannibal79 hat geschrieben: Mi 27. Nov 2024, 16:12 Wiso den Jagdschein nicht machen?
Was man hat, hat man.
Ja, das stimmt. Der Sohn eines alten Schulfreundes ist aus religiösen Gründen gegen Waffen.
Dennoch habe ich ihm die Jagdprüfung schmackhaft gemacht!
Ich sagte ihm, dass eine große Versicherung Jagdreviere besitzt, um dort Geschäfte anbahnen zu können. Er soll die Jagdprüfung machen und sich dann bei der Versicherung bewerben, er muss ja keinen Hirschen schießen und soll ja keinen Hirschen schießen, der ist für den Politiker gedacht, den er dann mit unterladener Waffe begleiten soll, für diese Stelle braucht er aber die Jagdprüfung

plainwaviness
.357 Magnum
.357 Magnum
Beiträge: 65
Registriert: Fr 25. Jan 2019, 16:36
Wohnort: Wien

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Beitrag von plainwaviness » Di 20. Jan 2026, 18:57

Ich fand hier noch kein gutes Argument, dass gegen die Bejagung sprechen würde, aber anscheinend dürfen in NÖ Katzen (und unter Umständen Hunde) erlegt werden, die sich 300m vom nächsten bewohnten Gebäude befinden?

Deswegen scheint es mehrere Gegner zu geben: https://www.zwangsbejagung-ade.at/index2.php
https://tierschutzverein.at/kampagnen_u ... ussverbot/

Einige haben probiert zu klagen und wie OP ein Jagdverbot zu erreichen, aber wurden vom zuständigen Gericht abgelehnt.

Freilaufende Katzen, z.B. als Teil eines Bauernhofes oder als Tier von jemanden, der auf dem Land lebt und dessen Grundstück an den Wald grenzt, haben ein Revier von bis zu 400m. Unkastrierte Kater sogar bis zu 1.000m. Diese sollte man natürlich vorher kastrieren lassen.

Meine Frage als Laie ohne dutzende Seiten von Jagdgesetzen und Ausnahmeregelungen zu lesen, darf ein Jäger diese Tiere einfach erledigen, wenn sie 300m vom nächsten bewohnten Grundstück entfernt sind?

Kann man das vermeiden, ohne die Tiere permanent im Haus einzusperren? Reicht z.B. ein Halsband um eine Katze oder einen Hund als (Haus)tier zu kennzeichnen, welches offensichtlich jemandem gehört und dadurch den Abschuss zu verbieten? Weil am Ende bringt es dem Besitzer der Katze auch nichts, wenn er/sie als Gegenwert für das Fleisch und den Pelz z.B. 50 € kriegt.

Falls ja, scheinen diese Webseiten und Petitionen unnötig zu sein.

Falls nein, was hat ein Jäger davon ein (Haus)tier zu erledigen? Will er Katzen oder Hunde essen, und im Supermarkt gibt es bei uns keine? Weil sonst würde mir höchstens ein Racheakt einfallen…

Aber wenn ich nichts überlesen habe, dann hat OP kein Problem dieser Art?

balahu
.357 Magnum
.357 Magnum
Beiträge: 146
Registriert: Fr 6. Okt 2023, 10:00

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Beitrag von balahu » Di 20. Jan 2026, 19:27

plainwaviness hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 18:57
Falls ja, scheinen diese Webseiten und Petitionen unnötig zu sein.

Falls nein, was hat ein Jäger davon ein (Haus)tier zu erledigen? Will er Katzen oder Hunde essen, und im Supermarkt gibt es bei uns keine? Weil sonst würde mir höchstens ein Racheakt einfallen…

Aber wenn ich nichts überlesen habe, dann hat OP kein Problem dieser Art?
je nach bundesland gibt es jagdgesetze welche die bejagung von frei laufenden unbeaufsichtigten haustieren in bestimmten abstaenden von siedlungen bzw gehoeften erlauben.

wenn derartige haustiere wild hetzen beinhalten glaub ich einzelne jagdgesetze sogar die verpflichtung zur erlegung fuer aufsuchtsjaeger

ich kenne viel jaeger
und ich kenne viele revierverantwortliche

und in aller regel gilt bei den allermeisten:
"in unserem revier werden - aus ruecksicht auf das verhaeltnis zur bevoelkerung - keine haustiere geschossen."
wenns problemtiere gibt dann
- dokumentieren (video), und
- den jagdleiter melden
der kuemmert sich dann darum, nimmt kontakt auf mit dem besitzer (man kennt sich am land) und stellt das ab.

wenn der haustierbesitzer auf dauer uneinsichtig ist gibts eine anzeige bei der BH
fuer jeden einzelnen sichtungsfall (video).
das hilft dann meistens

das recht auf abschuss eines haustiers wird - was die ebene der jagdleiter / revierpaechter betrifft - daher kaum je erreicht werden.


in einzelnen faellen gibt es aber ausgehberechtigte die
- entweder die einstellung des jagdleiters zu dem thema ned kennen
- oder denen die meinung des jagdleiters dazu egal ist.

wenn dann ein streunerndes haustier womoeglich gerade ein neugeborenes kitz oder das eben gerade setzende muttertier reisst, dann kann es wohl vereinzelt passieren dass einem ausgehberechtigten - standpunkt des jagdleiters hin oder her - der geduldsfaden reisst und das problem - rechtlich in ordnung, aber eigentlich so nicht erwuenscht - mit einem gezielten schuss loest

Benutzeravatar
Gadai
.308 Win
.308 Win
Beiträge: 355
Registriert: Do 13. Feb 2025, 19:48
Wohnort: Wien

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Beitrag von Gadai » Di 20. Jan 2026, 19:55

Man könnte ja dem Haustier ein blinkendes LED Halsband anlegen. ;)
Verwechslung mit Fuchs ausgeschlossen, selbst bei mehreren Promille.🍺
Und das Wild ist auch gewarnt.

Poirot
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 1439
Registriert: Mi 8. Jul 2015, 13:11

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Beitrag von Poirot » Di 20. Jan 2026, 20:26

plainwaviness hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 18:57
Meine Frage als Laie ohne dutzende Seiten von Jagdgesetzen und Ausnahmeregelungen zu lesen, darf ein Jäger diese Tiere einfach erledigen, wenn sie 300m vom nächsten bewohnten Grundstück entfernt sind?

Kann man das vermeiden, ohne die Tiere permanent im Haus einzusperren?
Jeder verantwortungsbewusste Jäger wird so eine Katze erledigen.
Du kannst ja mal google bemühen welchen Schaden Katzen in der freien Natur anrichten.
Hauskatze im Haus einsperren ? Warum einsperren ? "Haus"katze.
Und Auslauf im Garten kann man mit Elektrokleintierzaun einschränken. Gibt es online zu kaufen.

In anderen Ländern sieht man die Katzenjagd lockerer:

Bild
Bild
Bild
Bild
Bild

FdH22
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 1952
Registriert: Mo 2. Mai 2022, 21:28

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Beitrag von FdH22 » Di 20. Jan 2026, 20:40

Gadai hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 19:55 Man könnte ja dem Haustier ein blinkendes LED Halsband anlegen. ;)
Verwechslung mit Fuchs ausgeschlossen, selbst bei mehreren Promille.🍺
Und das Wild ist auch gewarnt.
Gute Idee!
(ehrlich gemeint u. keine Provokation)

Nur leider werden die heutigen linkslinksorientierten nicht auf unsere Tipps hören ;)

Benutzeravatar
AUG-andy
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 7676
Registriert: Sa 9. Dez 2017, 13:13
Wohnort: Im schönen Niederösterreich

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Beitrag von AUG-andy » Di 20. Jan 2026, 21:01

Bild
MfG
0.22LR , 223Rem , 308Win , 9mm Para , 38/357 , 44Mag , 45ACP , 12/76

FdH22
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 1952
Registriert: Mo 2. Mai 2022, 21:28

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Beitrag von FdH22 » Di 20. Jan 2026, 21:40

AUG-andy hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 21:01 Bild
Bledsinn Andy! Man braucht doch das Katzenfell (od. mehrere) zum Rücken u. Nieren wärmen wenn man ansitzt :D

Für alle die´s nicht verstehen u. sich echauffieren, es nennt sich schwarzer Humor :D

plainwaviness
.357 Magnum
.357 Magnum
Beiträge: 65
Registriert: Fr 25. Jan 2019, 16:36
Wohnort: Wien

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Beitrag von plainwaviness » Mi 21. Jan 2026, 04:06

balahu hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 19:27 und in aller regel gilt bei den allermeisten:
"in unserem revier werden - aus ruecksicht auf das verhaeltnis zur bevoelkerung - keine haustiere geschossen."
wenns problemtiere gibt dann
- dokumentieren (video), und
- den jagdleiter melden
der kuemmert sich dann darum, nimmt kontakt auf mit dem besitzer (man kennt sich am land) und stellt das ab.
Danke für die detaillierte Erklärung! Das kommt mir alles ganz vernünftig vor und wird die meisten potentiellen Nachbarschaftsstreitigkeiten vermeiden.

Wenn beide Seiten zuerst das Gespräch suchen, bevor sie in einem vermeidbaren Fall voreilig handeln, sollte es ja gar nicht erst zu einer Eskalation kommen. Die meisten normalen Bürger dürften ja relativ wenig Ahnung von der Jagd haben. Der erste Eindruck wird wahrscheinlich am meisten zählen.

Denn am Ende will ja niemand böses Blut auf dem Land oder dass sich die Nachbarn irgendwie revanchieren. Alleine ein Gerichtsverfahren kann ja ziemlich aufwändig sein und einiges an Zeit kosten, auch wenn man es wahrscheinlich gewinnen wird.
Poirot hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 20:26 Jeder verantwortungsbewusste Jäger wird so eine Katze erledigen.
Du kannst ja mal google bemühen welchen Schaden Katzen in der freien Natur anrichten.
Hauskatze im Haus einsperren ? Warum einsperren ? "Haus"katze.
Und Auslauf im Garten kann man mit Elektrokleintierzaun einschränken. Gibt es online zu kaufen.
Ich meinte im ersten Absatz nach den Petitionen, eben bewusst keine reinen Haustiere.
plainwaviness hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 18:57 Freilaufende Katzen, z.B. als Teil eines Bauernhofes [..]
Damit meinte ich freilaufende Katzen, die auf einem kleinen Bauernhof leben wie früher (quasi genug Land für eine Familie, kein Großbetrieb) und nicht regelmäßig gefüttert werden, damit sie sich um die diversen Nagetiere wie Mäuse kümmern. Weil wenn andere Tiere auf dem Bauernhof mit z.B. Getreide gefüttert werden, zieht das doch normalerweise Mäuse usw. an und diese ziehen wieder andere Raubtiere an, die man nicht auf einem Bauernhof will?

Sind da Katzen nicht besser als die Alternativen wie Gift? Mäusefallen werden vermutlich wenig bringen und ziehen vermutlich vermehrt andere Raubtiere an, weil ihnen nun quasi Mäuse „auf einem Teller serviert werden“ und nicht einmal gejagt werden müssen. Korrigiere mich bitte, wenn ich damit falsch liege und es heutzutage bessere Alternativen gibt für kleine Bauernhöfe mit einer Familie.

Der Schaden durch Katzen ist mir bewusst, vor allem in Vorstädten oder der Innenstadt, wo sie die Population an Vögeln dezimieren. Also dort sehe ich keinen Grund für freilaufende Katzen, die gehören meiner Meinung nach in ein Haus oder eine Wohnung.

Diese Lösungen mit einem Zaun für Katzen können in einem kleineren Garten funktionieren. Auf einem Bauernhof klingt das eher unrealistisch.

Ich weiß nicht, wie das auf kleinen, österreichischen Bauernhöfen normal gehandhabt wird, aber ich würde mir als Bauer vermutlich Katzen für Nagetiere zulegen und Hunde, welche den Bauernhof als ihr Revier markieren, für größere Raubtiere. Jedoch dürften solche Bauernhöfe wie aus meiner Kindheit, eher ein Auslaufmodell sein.

Hast du die Bilder von ausgestopften Eichhörnchen gesehen? Gibt es sogar auch auf Etsy und eBay zu kaufen. Ich finde, die haben etwas mehr Charme. Außerdem gibt es z.B. in den USA sehr viele Eichhörnchen im Vergleich zu Österreich.

Bild

Bild

Die könnte man sogar zu Hause ausstellen. Das Bild, wo mehrere Eichhörnchen an einem Tisch mit Karten spielen, lies sich leider nicht verlinken.

Manche Katzen wurde da meiner Meinung nach quasi verschwendet und schlecht ausgestopft. Vor allem die Klopapierhalterkatze schaut so aus als würde der untere Teil vom Schädel oder Gebiss fehlen.
Gadai hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 19:55 Man könnte ja dem Haustier ein blinkendes LED Halsband anlegen. ;)
Verwechslung mit Fuchs ausgeschlossen, selbst bei mehreren Promille.🍺
Und das Wild ist auch gewarnt.
Können damit Katzen weiterhin ihrer „Arbeit“ nachkommen und unerwünschte Nagetiere auf einem Bauernhof erledigen?

Ist das mit dem 🍺 eigentlich ein Meme oder sind tatsächlich relativ viele Jäger besoffen, während sie auf der Jagd eine Waffe tragen? Weil als WBK-Besitzer ist das für mich undenkbar, da ich die WBK ja behalten möchte.

Benutzeravatar
Exitus
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 1269
Registriert: Mi 29. Apr 2015, 08:22
Wohnort: St. Veit/Glan

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Beitrag von Exitus » Mi 21. Jan 2026, 06:21

plainwaviness hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 04:06 [
Damit meinte ich freilaufende Katzen, die auf einem kleinen Bauernhof leben wie früher (quasi genug Land für eine Familie, kein Großbetrieb) und nicht regelmäßig gefüttert werden, damit sie sich um die diversen Nagetiere wie Mäuse kümmern. Weil wenn andere Tiere auf dem Bauernhof mit z.B. Getreide gefüttert werden, zieht das doch normalerweise Mäuse usw. an und diese ziehen wieder andere Raubtiere an, die man nicht auf einem Bauernhof will?

Sind da Katzen nicht besser als die Alternativen wie Gift? Mäusefallen werden vermutlich wenig bringen und ziehen vermutlich vermehrt andere Raubtiere an, weil ihnen nun quasi Mäuse „auf einem Teller serviert werden“ und nicht einmal gejagt werden müssen. Korrigiere mich bitte, wenn ich damit falsch liege und es heutzutage bessere Alternativen gibt für kleine Bauernhöfe mit einer Familie.
Dir ist aber schon bewusst wieviel Katzen auf einem Bauernhof dem Bauern wert sind?
Die sind, unreguliert eine Plage.
Von einem Wurf überleben meist nur Ei. Is maximal zwei Katzen.
Der Rest stirbt an den unterschiedlichsten Arten.
zB.: unterm Traktor, vom Hofhund gerissen, verhungert, von der Mutter verstoßen, irgendwo eingeklemmt oder hineingefallen……
Das heißt jetzt nicht dass man die Arbeit der Katzen auf einem Hof nicht schätzt, aber sie können zur Plage werden.
Und kein Bauer lässt alle kastrieren.

Benutzeravatar
AUG-andy
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 7676
Registriert: Sa 9. Dez 2017, 13:13
Wohnort: Im schönen Niederösterreich

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Beitrag von AUG-andy » Mi 21. Jan 2026, 06:45

Noch nie was von der Kastrationspflicht gehört? :tipphead:
Die meisten Bauern geben dafür keinen Cent aus.
Aber Hauptsache einen Benz in der Garage und Maschinen um Millionen am Hof. Es ist einfach zum Kotzen.
MfG
0.22LR , 223Rem , 308Win , 9mm Para , 38/357 , 44Mag , 45ACP , 12/76

plainwaviness
.357 Magnum
.357 Magnum
Beiträge: 65
Registriert: Fr 25. Jan 2019, 16:36
Wohnort: Wien

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Beitrag von plainwaviness » Mi 21. Jan 2026, 07:03

AUG-andy hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 06:45 Noch nie was von der Kastrationspflicht gehört? :tipphead:
Die meisten Bauern geben dafür keinen Cent aus.
Aber Hauptsache einen Benz in der Garage und Maschinen um Millionen am Hof. Es ist einfach zum Kotzen.
In NÖ ist es sogar illegal und gerichtlich strafbar, Katzen (inkl. Katern, auf der Website wird „Katze“ für beides verendet) zu töten, anstatt sie zu kastrieren.
Das Töten von Katzen (auch von gerade geborenen Tieren, etwa zur Dezimierung der Nachkommenschaft) ist verboten und ist gerichtlich strafbar.
Quelle: https://www.noe.gv.at/noe/Tierschutz/Katzenhaltung.html
Zuletzt geändert von plainwaviness am Mi 21. Jan 2026, 07:10, insgesamt 1-mal geändert.

Ares
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 3434
Registriert: Mi 30. Dez 2015, 10:19

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Beitrag von Ares » Mi 21. Jan 2026, 07:10

Ich kenne keinen Bauern oder Landwirt der sich eine Katze als Haustier anschaffen würde. Das sind alles Freigänger von Reihenhaussiedlern. Die sind dann kastriert oder auch nicht. Probiere einmal so eine Katze zu fangen und den Adressaten zu retournieren. Viel Spaß dabei. ;)
Die einzigen die das Ableben so eines Raubrattlers wirklich missbilligen, sind wahrscheinlich von der Lobby der Fressmittelindustrie, Kleintierärzte und Zubehörhandels. Wegen des Verdienstentganges wäre es...
Es besteht die Möglichkeit, daß meine Beiträge >nicht von mir< abgeändert oder verfälscht wurden. Nennt sich "Userrisiko"
~~~
Dulce bellum inexpertis

Poirot
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 1439
Registriert: Mi 8. Jul 2015, 13:11

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Beitrag von Poirot » Mi 21. Jan 2026, 09:06

aus naturtips.at

Ein Glöckchen um den Hals der Katze reduziert die Zahl erfolgreicher Beutezüge nicht zwangsläufig. Viele Katzen sind auch mit Glöckchen sehr gute Jäger. Zudem ist nicht bekannt, welche Auswirkungen das permanente Klingeln auf die sensiblen Katzenohren hat. Im Großbritannien wurde ein elektronischer Piepser entwickelt, der Beutetiere rechtzeitig warnen sollen.

Einmal von Katzen erbeutete Tiere haben nur eine geringe Überlebenschance, auch wenn sie äußerlich unverletzt sind. Die Überlebensrate bei Eichhörnchen und Nagern beträgt etwa 20 % und sinkt bei erbeuteten Vögeln auf nahezu Null. Es ist also meist zwecklos, noch lebende Beutetiere freizulassen.

https://www.pirsch.de/news/freigaenger- ... -art-38100
https://www.fr.de/rhein-main/schnitt-to ... 67356.html
https://www.spiegel.de/panorama/jaeger- ... 92e3eebf6e
https://www.vetline.de/hauskatzen-als-g ... envielfalt

Online
Evilcannibal79
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 2135
Registriert: Mo 27. Jul 2015, 13:39
Wohnort: Kufstein

Re: Betretungsverbot für Jäger und Jägerinnen

Beitrag von Evilcannibal79 » Mi 21. Jan 2026, 09:19

....ein Versehen....
Zuletzt geändert von Evilcannibal79 am Mi 21. Jan 2026, 09:29, insgesamt 1-mal geändert.
"Ich hab hier 6 kleine Freunde, die alle schneller laufen als du ... "

22.lr, 9x19, 7,62x54 R, 45 acp, 40 s&w, 16/70, 38.spec, 357 mag, .243, .308, .223, .300 Winmag, 454 Casull

Antworten