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Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Alles was sonst nirgends wirklich reinpasst! Tabu sind: Politik und Religion (sofern kein Waffenbezug)
gewo
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von gewo » Di 12. Nov 2019, 18:40

FFWGK hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 18:01
gewo hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 15:13
einen gegenstand fuer sich selbst isoliert zu betrachten ist sinnlos
gegen wir von folgenden gegenstaenden aus:
A.) Atombomben
B.) Lastkraftwaegen
C.) Motorsaegen
D.) Spitzhaken
E.) Pistolen
F.) Nitroglyzerin
G.) Hunde
H.) Arsen

nix davon ist fuer sich alleine gefaehrlich
manches ist gefaehrlich je nachdem wie du es verwahrst bzw besitzt
Ich dachte nicht, dass der Fall noch eintreten wird aber siehe da...du beginnst zu verstehen.

Da viele Hundebesitzer uneinsichtig und ignorant sind wie sie ihren Hund sicher verwahren und in der Öffentlichkeit mit ihm umzugehen haben (der Beweis ist hier nachzulesen)
ich sehe hier nirgendst ein beweis

es gibt in oesterreich jaehrlich zwischen 50 und 80 tote bei unbeschrankten bahnuebergaengen
wo hat der gesetzgeber hier etwas uebernommen
nirgendst
weil es keine personengruppen gibt die sich um unbeschrankte bahnuebergaenge was scheren

es gibt in oesterreich jaehrlich knapp 100 tote durch motorradunfaelle
wo hat der gesetzgeber hier etwas uebernommen
nirgendst
weil es keine personengruppen gibt sich was um motorraeder unfaelle schert

es gibt in oesterreich jaehrlich mehr als 100 tote durch wintersport unfaelle
wo hat der gesetzgeber hier etwas uebernommen
nirgendst
weil es keine personengruppen die sich was um wintersport unfaelle schert

es gibt in oesterreich jaehrlich um die 150 tote durch unfaelle beim bergwandern und klettern
wo hat der gesetzgeber hier etwas uebernommen
nirgendst
weil es keine personengruppen gibt die sich was um bergwander unfaelle schert

es gibt in oesterreich jaehrlich um die 5000 tote durch spitalskeime
wo hat der gesetzgeber hier etwas uebernommen
nirgendst
weil es keine personengruppen gibt die sich um keime im spital schert

was fuer vorfaelle gibt es mit hunden?
1 bis 2 schwere im jahr und 50 leichte?
und deshalb geht jetzt das morgenland unter?
echt jetzt?

die ganze aufregung hat nix mit den verletzten zu tun
da gehts um kulturelle befindlichkeiten sonst garnix
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Aardvark
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Aardvark » Di 12. Nov 2019, 18:45

unfassbar...Gewo ????
Du vergleichst Unfälle die die Leute selbst verursachen und dabei selbst zu schaden kommen damit, dass ein fremder Hund ein fremdes Kind anfällt?
Sag mal ???

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Hasenfuss
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Hasenfuss » Di 12. Nov 2019, 19:22

Selber erlebt. Vor dem Billa hängt ein wunderschöner Setter. Kleines Kind geht zum Hund, hängt sich an sein Ohr, Hund schreit vor Schmerzen, bewegt sich aber keinen Millimeter. Mutter des Kindes steht daneben und lacht.
Was wenn der Hund sich verteidigt hätte? Warnbiß oder auch nur eine rasche Bewegung um das Kind abzuschütteln? Wer wäre in diesem Fall schuld? Der Hund?
Wenn sie ein Bild von der Zukunft haben wollen, so stellen sie sich einen Stiefel vor, der auf ein Gesicht tritt. Unaufhörlich.

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von FFWGK » Di 12. Nov 2019, 19:31

Elektriker lässt im Verteiler spannungsführende Teile offen ohne Abdeckung. Kind greift hinein. Wer ist schuld? Das Elektron?
Im Forum zu diskutieren ist wie mit Tauben Schach zu spielen.

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Hasenfuss » Di 12. Nov 2019, 19:36

FFWGK hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 19:31
Elektriker lässt im Verteiler spannungsführende Teile offen ohne Abdeckung. Kind greift hinein. Wer ist schuld? Das Elektron?
Dir ist wirklich nicht mehr zu helfen. :tipphead:
Wenn sie ein Bild von der Zukunft haben wollen, so stellen sie sich einen Stiefel vor, der auf ein Gesicht tritt. Unaufhörlich.

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Aardvark » Di 12. Nov 2019, 19:37

Hasenfuss hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 19:22
Selber erlebt. Vor dem Billa hängt ein wunderschöner Setter. Kleines Kind geht zum Hund, hängt sich an sein Ohr, Hund schreit vor Schmerzen, bewegt sich aber keinen Millimeter. Mutter des Kindes steht daneben und lacht.
Was wenn der Hund sich verteidigt hätte? Warnbiß oder auch nur eine rasche Bewegung um das Kind abzuschütteln? Wer wäre in diesem Fall schuld? Der Hund?
Du hast da unabsichtlich ein gutes Beispiel genannt.
Das Kind als schwächstes Glied in dieser Kette werden wir wohl kaum in einen Käfig sperren können, da ist es doch viel einfacher dem Hund einen Maulkorb zu geben, da der sich in der Öffentlichkeit bewegt.
Also ein perfektes Beispiel FÜR das neue Gesetz, denn genau damit wäre ein eventuell heikel reagierender Hund, entschärft.
Oder findest du es unangebracht, dass die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft geschützt werden? Sollten wir das dMn also ändern?
Hasenfuss hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 19:36
FFWGK hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 19:31
Elektriker lässt im Verteiler spannungsführende Teile offen ohne Abdeckung. Kind greift hinein. Wer ist schuld? Das Elektron?
Dir ist wirklich nicht mehr zu helfen. :tipphead:
Ich befürchte eher, dass gewissen Hundehaltern nicht zu helfen ist und daher das Gesetz bemüht werden muss.
Schade, dass man so uneinsichtig sein kann und sich dann auch noch wundert.

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von gewo » Di 12. Nov 2019, 19:45

Aardvark hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 18:45
unfassbar...Gewo ????
Du vergleichst Unfälle die die Leute selbst verursachen und dabei selbst zu schaden kommen damit, dass ein fremder Hund ein fremdes Kind anfällt?
Sag mal ???
welchen meist du denn?

den wo der tourengeher das schneebrett lostritt und die skifahrergruppe darunter verschuettet wird?

den wo der kletterer oben den steinschlag ausloest der unten den bergwanderer toetet?

den wo der motorradfahrer den bevorrangten kleinwagen auf zwei haelften zerfetzt? inklusive der beiden autofahrer?

oder den wo das einsetzen von reinigungsmitten die selbst in albanien nimmer zur entkeimung eingesetz werden in osterreichischen bundeslandspitaelern die OP-keime zu knapp 500.000 infiszierten und tausenden toten jaehrlich fuehren?

hier kommt KEINER der schaediger zu tode
immer nur die geschaedigten

is aber wurscht
war ja kein hund
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von gewo » Di 12. Nov 2019, 19:51

Aardvark hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 19:37
Hasenfuss hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 19:22
Selber erlebt. Vor dem Billa hängt ein wunderschöner Setter. Kleines Kind geht zum Hund, hängt sich an sein Ohr, Hund schreit vor Schmerzen, bewegt sich aber keinen Millimeter. Mutter des Kindes steht daneben und lacht.
Was wenn der Hund sich verteidigt hätte? Warnbiß oder auch nur eine rasche Bewegung um das Kind abzuschütteln? Wer wäre in diesem Fall schuld? Der Hund?
Du hast da unabsichtlich ein gutes Beispiel genannt.
Das Kind als schwächstes Glied in dieser Kette werden wir wohl kaum in einen Käfig sperren können, da ist es doch viel einfacher dem Hund einen Maulkorb zu geben, da der sich in der Öffentlichkeit bewegt.

wo ist ein unerzogener fratz dem seine eltern offenbar nie beigebracht haben was dein und was mein ist (denn wennst schon sagst dass ein hund eine "sache" ist, dann ist wohl auch fakt dass der hund bei billa nicht der sippe gehoert hat sondern seinem eigentuemer) ein beweis fuer uneinsichtigkeit

was ihm nicht gehoert das hat er nicht anzufassen
das kann man - wenn man will - kindern beibringen

ist aber je nach kulturkreis unterschiedlich
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Yukon » Di 12. Nov 2019, 20:00

Aardvark hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 19:37
Hasenfuss hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 19:22
Selber erlebt. Vor dem Billa hängt ein wunderschöner Setter. Kleines Kind geht zum Hund, hängt sich an sein Ohr, Hund schreit vor Schmerzen, bewegt sich aber keinen Millimeter. Mutter des Kindes steht daneben und lacht.
Was wenn der Hund sich verteidigt hätte? Warnbiß oder auch nur eine rasche Bewegung um das Kind abzuschütteln? Wer wäre in diesem Fall schuld? Der Hund?
Du hast da unabsichtlich ein gutes Beispiel genannt.
Das Kind als schwächstes Glied in dieser Kette werden wir wohl kaum in einen Käfig sperren können, da ist es doch viel einfacher dem Hund einen Maulkorb zu geben, da der sich in der Öffentlichkeit bewegt.
Also ein perfektes Beispiel FÜR das neue Gesetz, denn genau damit wäre ein eventuell heikel reagierender Hund, entschärft.
Das mit Abstand schwächste Glied in der Kette ist die lachende und untätige Mutter.
Ein perfektes Beispiel dafür, dass selbst der grundlegendsten Hausverstand abhanden gekommen ist und Dummheit gesetzlich geschützt wird.
Eigentlich wäre es in diesem Beispiel dringend notwendig, dass die heikel reagierende Mutter entschärft wird.
Die gefährlichste Waffe sind die Menschen kleinen Kalibers.

Grün = Mod

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Ares » Di 12. Nov 2019, 20:18

Aardvark hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 19:37
Hasenfuss hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 19:22
Selber erlebt. Vor dem Billa hängt ein wunderschöner Setter. Kleines Kind geht zum Hund, hängt sich an sein Ohr, Hund schreit vor Schmerzen, bewegt sich aber keinen Millimeter. Mutter des Kindes steht daneben und lacht.
Was wenn der Hund sich verteidigt hätte? Warnbiß oder auch nur eine rasche Bewegung um das Kind abzuschütteln? Wer wäre in diesem Fall schuld? Der Hund?
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Das Kind als schwächstes Glied in dieser Kette werden wir wohl kaum in einen Käfig sperren können, da ist es doch viel einfacher dem Hund einen Maulkorb zu geben, da der sich in der Öffentlichkeit bewegt.
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Oder findest du es unangebracht, dass die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft geschützt werden? Sollten wir das dMn also ändern?
Ja das Kind ist das schwächste Glied in der Kette. Wie recht du doch hast. Sich hinter Kindern zu verstecken ist immer gut. :clap: (hat auf seine Art auch schon supa in Schattendorf funktioniert - die Nachwehen waren weniger prickelnd)
Btw.: Gilt man nicht in Niederösterreich unter 18 generell als junger Mensch? Solch junge Menschen können ja ganz schön intensiv werden. Vor allem in öffentlichen Bädern. Müsste ja gerade der Gepp wissen (der weiß es sicher eh). Der weis auch sicher warum gerade Frauen sich zum Abendspaziergang nur mehr mit dem Hund aus dem Haus trauen.
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Hasenfuss
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von Hasenfuss » Di 12. Nov 2019, 20:29

Yukon hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 20:00
Eigentlich wäre es in diesem Beispiel dringend notwendig, dass die heikel reagierende Mutter entschärft wird.
Entschärft nicht, auch wenn ich knapp davor war. Ich hab sie anständig zur Sau gemacht, unterstützt durch die Besitzerin des Setter, die kurz darauf herausgekommen ist, weil sie ihren Hund schreien gehört hatte.

Ich versteh die Einstellung nicht, die einige hier haben. Natürlich bin ich als Vater verantwortlich, dass sich mein Kind Hunden gegenüber zurückhaltend und respektvoll verhält. So wie ich verantwortlich bin, dass mein Kind nicht auf die befahrene Straße läuft, nicht auf die heiße Herdplatte greift, nicht in der Steckdose herumstochert, nicht aufs Fensterbankerl klettert, keine Reinigungsmittel trinkt, nicht mit meinen Waffen spielt, uswusf.
Wenn das Kind dann doch auf die Herdplatte greift, bin ICH schuld, der Erziehungsberechtigte. Nicht der Herd, nicht das Elektrizitätswerk, nicht der Küchenplaner. Das gleiche gilt für einen Hund. Ein Hund der provoziert wird, wehrt sich, so wie sich ein Mensch wehrt, wenn er lange genug gereizt wird. Es gibt Grenzen, das müssen Kinder lernen. Aber das ist mühsam und erfordert Zeit und Geduld. Da ist es einfacher, nach neuen Gesetzen zu schreien...
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von gewo » Di 12. Nov 2019, 20:44

Hasenfuss hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 20:29
.... So wie ich verantwortlich bin, dass mein Kind nicht auf die befahrene Straße läuft....
das ist zumindestens in den wiener bobo bezirken NICHT mainstream!

da kannst taeglich sehen wie die diversen spaetgebaerenden anna-maria`s ihren vermeintlichen fussgaenger-uebergang-vorrang (denn nein, man hat nicht vorrang wenn man im laufschritt um die strassenecke kommt, das betreten des schutzweges muss vorhersehbar erfolgen) handytelefonierend mit dem kinderwagen vorang gegen die ankommenden PKWs "erkaempfen"

oder kinder im vorschulalter zwischen den autos rausrennen und die eltern mehr oder weniger unbeteilgt den notbremsungen der autofahrer zusehen
ist zwar schon ein paar jahre her als ich selber zeuge wurde als so ein "zwangsgebremster" autofahrer der ausgestiegen ist und den vielleicht 5-jahrigen kraeftig zusammengebruellt hat sich den eltern gegenueber gesehen hat die ihn im gepflegtesten hochdeutschaufgefordert haben " nicht den entwicklungsfreiraum ihres kindes einzuschraenken, er darf hinlaufen wo er will, eine reglementierung schadet seiner psyche.."

da kannst dich eh nur mehr umdrehen und gehen
alles was du sagst ist perlen vor die saeue zu haun. in so einem fall
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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von tousibaer » Di 12. Nov 2019, 21:05

gewo hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 18:40

es gibt in oesterreich jaehrlich um die 5000 tote durch spitalskeime
wo hat der gesetzgeber hier etwas uebernommen
nirgendst
weil es keine personengruppen gibt die sich um keime im spital schert
Also als langjähriger Angestellter in einem Wiener Spital kann ich Dir versichern das diese Aussage von Dir ein Schmarrn ist!
Schon mal was von Krankenhaushygiene gehört?
(Sorry für OT, aber das konnte ich so nicht stehen lassen)

Grüße

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von GixxsaW » Di 12. Nov 2019, 21:16

Nydorian hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 13:25
die debatte ist aber wie in dem komischen elternforum wo einer gemeint hat "na wenn ich <nein> zu meinem kind sag kann ichs gleich schlagen". genau das gleiche haben wir hier jetzt auch. behandelt man einen hund wie einen hund ist das primitiv und schlecht usw usw usw
aus meiner sicht ist der hund eben nicht dem menschen gleichgestellt. hundbesitzer sehen das anders und genau deswegen kommen wir nicht auf einen grünen zweig, weil eben für den hundebsitzer der hund auch ein mensch ist und sie von der umwelt erwarten dass man es genauso sieht. sieht man das nicht so folgt eben klassisches "du bist ein schlechter mensch" gejammere ... nur bin ich auf dem ohr mittlerweile taub ;)
Wieder einmal werden alle Menschen in ausschließlich zwei Lager aufgeteilt und das ist die falsche Sichtweise.
Das ist viel breiter gefächert. Ich, für meinen Teil bin gar fast so weit, dass mir als Hundeführer andere Hundebesitzer mehr auf den Nerv gehen als welche ohne Hund. Heißt wiederum nicht, dass es andere Gruppen nicht auch durch unpassendes Verhalten regelmäßig zustande bingen.
Ich sehe meinen oder andere Hunde nicht dem Menschen gleichgestellt, doch hat dieser ebenso eine Daseinsberechtigung (Respekt)
Weiters ist der Hund in dem Moment wenn dieser mit mir unterwegs ist, für die Öffentlichkeit wahrnehmbar, ein Teil meines Rudels und dabei bin ich "Teamkapitän" und habe dafür zu sorgen, dass beide Seiten schadlos bleiben.
Wiederum toleriere ich dann kein rücksichtsloses, abfälliges Verhalten meinem Rudel gegenüber.
" Leben und leben lassen " + " Meine Freiheit endet dort wo die meines Nächsten beginnt "
Ein Hund ist in meinen Augen wie ein Kleinkind, dass anderen Menschen/Tieren (erheblichen) Schaden zufügen kann.
(Klein-)Kinder haben auch "keine" Rechte
"Eltern haften für ihre Kinder" , kann ohneweiteres für Hunde/Tiere und Menschen angewandt werden.
Man hat ein junges/kleines Lebewesen und steht in der Pflicht diesem entsprechendes soziales Verhalten beizubringen.

Ich weiß nicht mehr von wem es kam, "Collies, dt.Schäferhunde ... also große Hunde"
bitte macht euch und uns den Gefallen und informiert euch allgemein mehr über diverse Hunderassen, den oben genannte sind als mittelgroße Hunderassen zu bezeichnen. Menschen mit dieser Sichtweise oder nennen wir es auch Unwissenheit nennen meinen Hund auch gelegentlich Monster, egal ob "Non-Hundianer" oder Hundebesitzer. Groß ist nicht abhängig ob in der Stadt/am Land lebend oder nur von der Widerristhöhe sondern u.a. von der Masse, die sich auf das Tier verteilt.
Ein 40kg dt.Schäferhund ist im Prinzip eine halbe Portion von großen Hunden. 80-80 (cm & kg) ist ein guter Anhaltspunkt.

@ gewo & Lindenwirt + falls ich jemanden übersehen habe
bitte verwechselt Härte und Konsequenz nicht mit Prügel, Zwinger stecken und dergleichen, dass in Richtung schmerzhafter körperlicher Strafe/Züchtigung geht. Davon ist man, wenn es richtig gemacht wird, meilenweit entfernt.
Man muss einen einzelnen Hund, dazu zählen Rasse- und Charaktereigenschaften als auch Körperstellen, bei denen er sensibler reagiert,
lernen zu verstehen. Es ist möglich einen Großteil des Erlernten von einem Hund zu einem komplett anderen mitzunehmen, doch ist jeder ein Spezialfall für sich.

Vielen hier fehlt das Verständnis was Dominanz, Unterwürfigkeit, Rangordnung, Respekt, Freundschaft und eventuell noch das ein oder Andere mehr in Zusammenhang mit einem zu erziehenden Tier (Hund, Pferd, (Groß-)Katze, Bär ...was auch immer) zu bedeuten hat.
Ein Hund ist niemals unterwürfig nur weil er unter "dir" auf dem Rücken liegt, da gibt dieser nur zu verstehen, dass "du" jetzt und ausschließlich in dieser einen Situation "gewonnen" hast. Mehr nicht. Steht auf und das Ganze geht wieder los.
Situations- und Verhaltensbedingt (kein Versuch das Rudel zu übernehmen alias sich dem Herrl gegenüber stellen-> Zähne, Blut ...);
drückst "du" den Hund nieder, packst ihn an der Kehle, schreist diesen eventuell noch an, kann das Tier nicht zuordnen was genau jetzt los ist und wird ängstlich (im ungünstigsten Fall, aggressiv und wird sich stellen). Für "dich" ist die Situation ideal verlaufen (Selbsbestätigung Rudelführer) doch der Hund weiß nicht was das sollte und bleibt verwirrt.
Es war kurzum nur die halbe Miete um für "dich" und den Hund untereinander ein Zeichen zu setzen.
Hand auf den Hals/Kehle und etwas nachdrücken, eventuell 1-2 scharfe, ruhige Befehle/Wörter (Zuordnung für das Tier),
bis sich dieses nicht mehr aus Eigenwillen rührt (Klarstellung wer das Herrl ist). Bewegt sich der Hund oder reagiert wiedermals auf den, für die Situation ausschlaggebenenden Reiz (vorbeigehendes Kind, anderer Hund, Radfahrer, Läufer .....)
wird wieder am Hals nachgedrückt (zusätzliche Zischlaute funktionieren auch),
jetzt kommt der wichtigste Teil für die Bindung Rudelführer-Hund,
mit der zweiten Hand wird die Flanke (bauchseitig) gestreichelt bis der Hund merkbar ruhiger wird,
dabei ist darauf zu achten, dass man dies so lange macht bis alle vier Beine und noch viel wichtiger Kopf und Rute ruhig auf dem Boden liegen.
Es geht darum den Hund vom Stadium der Aggression zur Aufgeregtheit bis "hinunter" zur Entspanntheit zu bringen.
So versteht der Hund,
dass "du" das Alphatier bist, er versteht, dass "du" für euch beide aufpasst und er nur auf deinen Willen (mit-)eingreifen darf.
Das funktioniert nicht von heute auf morgen, doch das Tier erkennt, dass du fähig bist anzuführen und ihm stets freundlich doch bestimmend gegenübertrittst. Ebenso lernt er, dass es auch einen strengeren Ton gibt wobei "dein" Wille durchgesetzt wird und du außerdem eine "böse Seite" hast (Null-Kompromisse, ich nenne es auch den Hulk-Modus).
Ein Hund möchte dem Hundeführer immer gefallen, so wollen im Grunde beide die nette Seite als Dauerlösung.
Das Tier weiß nun, dass es auch den "Hulk" gibt und dass "du" diesen selbst ungern herauslässt, doch dieser immer in dir steckt.
Im Laufe der Zeit und falls verschieden Charaktertypen mit dem Hund gehen, gehört der Hund bei Auffälligkeiten erneut an den "Hulk" erinnert.
Es ist gegenseitiger Respekt + eine Portion "Angst" dem Alpha ("dir") und sämtlichen Menschen im Haushalt gegenüber.
Wenn bei uns die Frauen mit dem Hund gehen, weiß dieser nicht, dass jene bereits 95-100% ihrer Kraft aufbringen müssen um diesen zu halten. Er hat durch wiederholtes Training für sich verinnerlicht, dass jede/r, die/der mit ihm geht immer noch kräftemäßig und Schärfe des (Umgangs-)Tons nachlegen kann.
MMn sind Hunde nur so sicher zu führen, egal ob an der Leine oder frei. Es ist keine Sklave-Meister-Beziehung sondern ein sich ergänzendes Gespann bei dem eine Seite, idealerweise die menschliche Komponente, den Weg vorgibt und anführt.
Das sind dann eben Dinge die ohnehin jeder kennt,
wie an der Leine ziehen, auf "Hier" machen was ihm gerade einfällt, das Raufspringen, Sachen zerstören usw
Bitte nicht zu verwechseln wenn Hunde einen einfachen, ich möchte bewusst das Wort schwach meiden, Charakter haben und deshalb immer folg(t)en. Für mich sind zB Golden Retriever sehr einfach gestrickte Typen,
diese arten hauptsächlich aus weil Anne-Marie die Sozialisierung und Erziehung übernommen hat, nachdem sie ein 3-seitiges Malbuch über die Körpersprache von Hunden gelesen hatte und stets konsequente Hundeschulverweigerin ist.

Hasenfuss hat geschrieben: Selber erlebt. Vor dem Billa hängt ein wunderschöner Setter. Kleines Kind geht zum Hund, hängt sich an sein Ohr, Hund schreit vor Schmerzen, bewegt sich aber keinen Millimeter. Mutter des Kindes steht daneben und lacht.
Was wenn der Hund sich verteidigt hätte? Warnbiß oder auch nur eine rasche Bewegung um das Kind abzuschütteln? Wer wäre in diesem Fall schuld? Der Hund?
Ich grätsche mal dazwischen, warum sagst du allein schon aus Zivilcourage nichts zu dem Kind oder zumindest massregelst du die Mutter ? :doh: --> wurde nach meinem Post aufgelöst
Zur Schuldfrage, ich kennen keine Paragraphen,
doch die/der Halter kam der gesetzlichen Maulkorb- ODER Leinenpflicht nach und hat den Hund außerdem ordnungsgemäß verwahrt/"geparkt"
Ich würde daraus schließen, dass hier "Eltern haften für ihre Kinder" greift.
Mein Hausverstand rät mir zu diesem Beispiel, hätte sich das Kind ein vor dem Geschäft abgestelltes Rad unerlaubterweise genommen und wäre beim Fahren schmerzhaft gestürzt (Rettung) oder die Radspeichen hätten "gebissen" (Feuerwehr+Rettung).
Wäre dann der Fahrradbesitzer schuldhaft ?
[Fremden Sachgegenstand angeeignet/genutzt und selbstverschuldet verletzt]
Zuletzt geändert von GixxsaW am Di 12. Nov 2019, 21:56, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Protest gegen das NÖ Hundegesetz

Beitrag von gewo » Di 12. Nov 2019, 21:18

tousibaer hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 21:05
gewo hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 18:40

es gibt in oesterreich jaehrlich um die 5000 tote durch spitalskeime
wo hat der gesetzgeber hier etwas uebernommen
nirgendst
weil es keine personengruppen gibt die sich um keime im spital schert
Also als langjähriger Angestellter in einem Wiener Spital kann ich Dir versichern das diese Aussage von Dir ein Schmarrn ist!
Schon mal was von Krankenhaushygiene gehört?
(Sorry für OT, aber das konnte ich so nicht stehen lassen)

Grüße
ich denke es ist erkennbar auf was ich raus wollte

wenn MRSA in oesterreich jaehrlich zu ueber 500 totesopfern fuehrt (sorry, die 5000 waren eine 0 zu viel) dann schert sich entweder keiner drum oder die aufgabe wurde nicht in die richtigen kompeteneten haende gelegt
wenn es am krankenanstalten budget liegt - denn es gibt starke unterschiede zwischen den unterschiedlichen spitaelern - dann sollten die das budget umschichten

is aber off topic oder?
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