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Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
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trenck
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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von trenck » Fr 19. Dez 2025, 11:36

ebner33 hat geschrieben: Fr 19. Dez 2025, 10:23 Und wenn ich das mal mit anderen Ländern vergleiche, ist das tatsächlich ein sehr geringer Preis für das halbwegs liberale Waffengesetz bei uns.
Die Zeiten von "halbwegs liberal" sind spätestens seit der aktuellen Waffengesetzänderung vorbei.

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von DOUBLEACTION » Fr 19. Dez 2025, 11:53

trenck hat geschrieben: Fr 19. Dez 2025, 11:36
ebner33 hat geschrieben: Fr 19. Dez 2025, 10:23 Und wenn ich das mal mit anderen Ländern vergleiche, ist das tatsächlich ein sehr geringer Preis für das halbwegs liberale Waffengesetz bei uns.
Die Zeiten von "halbwegs liberal" sind spätestens seit der aktuellen Waffengesetzänderung vorbei.

trenck
sehe ich auch so

mir ist kein staat dieser welt bekannt bei dem JEDER der eine faustfeuerwaffe besitzen will einen psychologischen test absolvieren muss (und schon gar nicht zwei wie in zukunft).

in DE gilt das fuer leut unter 25 oder so
in den skandinavischen ländern dann wenn es auffälligkeiten gab wie alkoholexzesse, gewaltdelikte usw
in der schweiz fuer antragsteller fuer den besitz von militärischen waffen
usw

also psychotest an sich ist ned unueblich im zusammenhang mit schusswaffen

aber NIRGENDST verpflichtend fuer alle.



und was soll da "halbwegs liberal" sein daran?
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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von mikonis » Fr 19. Dez 2025, 15:15

trenck hat geschrieben: Fr 19. Dez 2025, 11:36
Die Zeiten von "halbwegs liberal" sind spätestens seit der aktuellen Waffengesetzänderung vorbei.

trenck
Ja, des sehe ich auch so. Liberale Politik bedeutet für mich, ein gewisses Mindestmaß an Selbstverantwortung allen Bürgern zuzumuten. Mit allem dadurch erhöhten Lebensrisiko.

Im Falle der 5-jährigen Kontrolle sind es dann die Chaoten, „Sammler“ und Ewiggestrigen, die einem die Liberalität vermiesen. Oder braucht es gerade die für eine gesunde Gesellschaft?
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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Poirot » Fr 19. Dez 2025, 16:01

balahu hat geschrieben: Fr 19. Dez 2025, 10:41 wird ja auch gemacht

aus DE
aus 2019, der zeit VOR der einfuehrung der verpflichtenden pfandsysteme:
recyclingquote 99,7%

quelle:
https://gvmonline.de/files/recycling/20 ... ericht.pdf

lasst euch doch nicht immer von der propaganda der systemmedien verschei**ern
In DE machen die das aber auch über ein vertrotteltes Pfandsystem.
Besser wäre aber: allles in einen Sack - bis auf Biomüll / Glas - und auf einem Förderband aussortieren.
So erreicht man nicht nur bei Dosen 99% sondern auch bei vielen anderen Materialien.
Und Akkus sowie Batterien landen auch nicht mehr auf der Deponie.

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Poirot » Fr 19. Dez 2025, 16:03

spareribs hat geschrieben: Fr 19. Dez 2025, 10:18 Das stimmt leider ...vor zig Jahren in NÖ....ein Kollege von mir hat die .357iger und die Pumpgun einfach so in der Wohnung herumliegen lassen...seine damalige Freundin hat mit dem Revolver ihren Ex umgeblasen....warum? keine Ahnung aber ein Drama
Mit einer einzelnen Kontrolle alle 5 Jahre lässt sich so eine sorglose Verwahrung aber definitiv "nicht" verhindern.

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Promo » Mo 29. Dez 2025, 14:10

Poirot hat geschrieben: Fr 19. Dez 2025, 16:01 In DE machen die das aber auch über ein vertrotteltes Pfandsystem.
Besser wäre aber: allles in einen Sack - bis auf Biomüll / Glas - und auf einem Förderband aussortieren.
So erreicht man nicht nur bei Dosen 99% sondern auch bei vielen anderen Materialien.
Und Akkus sowie Batterien landen auch nicht mehr auf der Deponie.
.. und AT führt den gelben Sack ein - propagiert wird zuerst, dass man eh alles rein schmeißen darf. Nur um dann später zu korrigieren, was dann doch wieder nicht rein darf und woanders entsorgt werden muss. Und als Bonus erhalte ich zusätzlich dank der halbtransparenten Säcke die Infos, was sich mein Nachbar oder wer auch immer so alles ständig frisst, zudem die Müllsäcke die teilweise tagelang am Straßenrand liegen endlich das Flair eines 3. Welt Staates wieder in Österreich einziehen lassen. Zudem dank derjenigen, die noch immer nicht verstehen, was rein darf und was nicht (oder es nicht ausreichend reinigen), natürlich auch Mäuse, Ratten und Krähenvögel sich auch gerne mal am Müll laben können.

(Ich weiß, nicht das Thema des Threads, aber das musste einfach raus)
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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Joewood » Fr 2. Jan 2026, 21:36

spareribs hat geschrieben: Fr 19. Dez 2025, 10:18 Das stimmt leider ...vor zig Jahren in NÖ....ein Kollege von mir hat die .357iger und die Pumpgun einfach so in der Wohnung herumliegen lassen...
Ach, sowas kommt mir doch bekannt vor...
Ich mit ungefähr 10 war bei einem Freund, mein Vater hat mich abgeholt aber vorher noch was mit dem Onkel vom Freund geplaudert. Ich setze mich dazu auf die Eckbank und sitz auf was hartem. War es die 38er unter dem Polster. Habe sie dem Besitzer dann rüber gereicht (ja, in dem Alter war ich mit den Dingern schon vertraut) Beim 2. Mal hinsetzen bin ich auf der Glock gesessen (war scheinbar unterm selben Polster); ebenfalls rüber gereicht. Beim 3. Mal hab ich dann vorher nachgeschaut aber da war dann nix mehr. Hab ich damals lustig/schräg gefunden aber mir nichts weiter dabei gedacht. Waffen waren irgendwie allgegenwärtig in den beiden Familien. Heute? Undenkbar! Ob die Veränderung gut ist? Vermutlich hat es dann doch den ein oder anderen Unfall/Bluttat verhindert...

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