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Wolf-Abschüsse in Ö
Wolf-Abschüsse in Ö
Im letzten Weidwerk (?) wird berichtet, dass in NÖ im Jahr 2025 zwei Wölfe geschossen wurden. Im selben Zeitraum wurden lt. Presse in Kärnten mehr als 20 Wölfe geschossen.
Na Wumm, hab’ ich mir gedacht. Und das in einem Bundesland mit einer bewohnbaren Fläche so groß wie der Bezirk Gänserndorf. Dort wollen‘s die Wölfe offensichtlich wieder ausrotten. Vermutlich wegen den Touristen! Dann habe ich allerdings nachgedacht und vermute nun, dass die doch krass unterschiedliche Geografie und Landwirtschaft einen Einfluss haben könnte.
Liegen, abgesehen von den reinen Zahlenwerten, bereits Hintergründe, Untersuchungen oder Bearbeitungen von Management-Programmen zu Wolf-Abschüssen in Kärnten vor?
Na Wumm, hab’ ich mir gedacht. Und das in einem Bundesland mit einer bewohnbaren Fläche so groß wie der Bezirk Gänserndorf. Dort wollen‘s die Wölfe offensichtlich wieder ausrotten. Vermutlich wegen den Touristen! Dann habe ich allerdings nachgedacht und vermute nun, dass die doch krass unterschiedliche Geografie und Landwirtschaft einen Einfluss haben könnte.
Liegen, abgesehen von den reinen Zahlenwerten, bereits Hintergründe, Untersuchungen oder Bearbeitungen von Management-Programmen zu Wolf-Abschüssen in Kärnten vor?

Re: Wolf-Abschüsse in Ö
Was man so hört, ist das halt die offizielle Zahl ...
Aus meiner Sicht hat der Wolf in der Kulturlandschaft (fast) keinen Platz (mehr) - schon gar nicht, wenn dort auch extrem viele Touristen unterwegs sind. Von den hunderten dokumentierten Rissen von Nutztieren in meiner näheren Umgebung, den Bildern von qualvoll verendeten und verstümmelten Schafen, den wütenden Bauern, etc. mal abgesehen, ist das Argument mit den Herdenschutzhunden bei uns einfach ganz schwierig umsetzbar: ein ordentlicher Herdenschutzhund verteidigt nämlich gegen alles - also auch Fremde bzw. Touristen (die ja schon mit Kühen Probleme haben!) und deren Hunde. Wer wissen will, wie das in Praxis so abläuft, soll sich mal die Zahlen in Rumänien ansehen, wo Herdenschutzhunde gang und gäbe sind und dementsprechend viel passiert - und das bei nicht mal einem Bruchteil der italienischen Schwammerlsucher und deutschen "Alpinisten".mikonis hat geschrieben: So 4. Jan 2026, 17:29 Liegen, abgesehen von den reinen Zahlenwerten, bereits Hintergründe, Untersuchungen oder Bearbeitungen von Management-Programmen zu Wolf-Abschüssen in Kärnten vor?
Re: Wolf-Abschüsse in Ö
In Ö gibt es ca. 500.000 Schafe und Ziegen, wovon 50.000 in Kärnten gehalten werden. Wölfe reißen pro Jahr zwischen 500 und 1000 Stück Nutzvieh. Das Maximum waren im Jahr 2022 etwa 1800 Stück Nutzvieh und davon in Kärnten etwa 400 Stück. Nachdem das bloß ein Viertel aller Risse ist, hat es mich als vollkommener Laie interessiert, wieso die Anzahl der Wolfabschüsse in Kärnten so extrem hoch ist.
Gefunden habe ich dazu Interviews, in denen massive Risse durch Wölfe beschrieben werden, das Dilemma einer volks- und lebensnahen, manchmal populistischen Politik mit der fernab Kärntens gemachten Naturschutzpolitik, technische Karten mit den in Österreich vorhandenen Wolfs-Rudel, insgesamt etwa 7 bis 9 von denen 2 bis 3 in Kärnten sind und eine in Osttirol und im westlichen Kärnten ziemlich flächendeckende große Zahl an Einzelnachweisen von Wölfen. Durch den ständigen Nachschub an Tieren aus den Südalpen, Appenin und Balkan dürfte die Gefahr für die alpine Tierhaltung weiterhin gegeben sein.
Ich habe versucht das Herdenschutzhundewesen (die deutsche Sprache lässt solche Wortungetüme zu) von dem du schreibst, zu verstehen und vermute nun, dass es sowas in Ö kaum gibt. Also wenig Hunde, die wirklich gut mit Schafen können. Oder es braucht erfahrene Hundehalter, die Hunde mit Schafherden sozialisieren können. Einen großen, bissigen Hund anschaffen, dürfte zu wenig sein.
Und im Wesentlichen dürfte es in Kärnten eine recht liberale Wolfs-Verordnung und Bescheiderstellung geben, sodass Abschüsse präventiv möglich sein dürften. Es konnten scheinbar nicht mal alle Bescheide erfüllt werden.
Insgesamt ein komplexes Thema und für mich schwierig, dazu eine profunde Stellungnahme zu finden. Meine Meinung ist, dass die Erlegung von Wölfen zukünftig Bestandteil der Jagd sein wird, nachdem der Wolf wohl kaum mehr verschwinden wird. Es wäre wünschenswert, dabei ein Gleichgewicht zwischen Landwirtschaft und Naturschutz zu finden, nachdem Ausrotten nicht geht (3/4 der Bevölkerung begrüßt den Wolf) und die Bauern in unserer landwirtschaflich durchgehend genutzten Kulturlandschaft ein Anrecht auf ein ungestörtes Leben und Auskommen haben.
Gefunden habe ich dazu Interviews, in denen massive Risse durch Wölfe beschrieben werden, das Dilemma einer volks- und lebensnahen, manchmal populistischen Politik mit der fernab Kärntens gemachten Naturschutzpolitik, technische Karten mit den in Österreich vorhandenen Wolfs-Rudel, insgesamt etwa 7 bis 9 von denen 2 bis 3 in Kärnten sind und eine in Osttirol und im westlichen Kärnten ziemlich flächendeckende große Zahl an Einzelnachweisen von Wölfen. Durch den ständigen Nachschub an Tieren aus den Südalpen, Appenin und Balkan dürfte die Gefahr für die alpine Tierhaltung weiterhin gegeben sein.
Ich habe versucht das Herdenschutzhundewesen (die deutsche Sprache lässt solche Wortungetüme zu) von dem du schreibst, zu verstehen und vermute nun, dass es sowas in Ö kaum gibt. Also wenig Hunde, die wirklich gut mit Schafen können. Oder es braucht erfahrene Hundehalter, die Hunde mit Schafherden sozialisieren können. Einen großen, bissigen Hund anschaffen, dürfte zu wenig sein.
Und im Wesentlichen dürfte es in Kärnten eine recht liberale Wolfs-Verordnung und Bescheiderstellung geben, sodass Abschüsse präventiv möglich sein dürften. Es konnten scheinbar nicht mal alle Bescheide erfüllt werden.
Insgesamt ein komplexes Thema und für mich schwierig, dazu eine profunde Stellungnahme zu finden. Meine Meinung ist, dass die Erlegung von Wölfen zukünftig Bestandteil der Jagd sein wird, nachdem der Wolf wohl kaum mehr verschwinden wird. Es wäre wünschenswert, dabei ein Gleichgewicht zwischen Landwirtschaft und Naturschutz zu finden, nachdem Ausrotten nicht geht (3/4 der Bevölkerung begrüßt den Wolf) und die Bauern in unserer landwirtschaflich durchgehend genutzten Kulturlandschaft ein Anrecht auf ein ungestörtes Leben und Auskommen haben.

Re: Wolf-Abschüsse in Ö
Ich darf hier einen wunderbaren Vortrag vom Josef Zandl aus dem Jahr 2017 verlinken, der die Situation in Kärnten vor fast 10 Jahren beschreibt. Nach dem Lesen sollten viele bis alle Unklarheiten beseitigt sein. https://www.fischhorn.com/wp-content/up ... ericht.pdf
Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!
Re: Wolf-Abschüsse in Ö
Ist alles ganz gut zusammengefasst.mikonis hat geschrieben: Do 8. Jan 2026, 01:38 In Ö gibt es ca. 500.000 Schafe und Ziegen, wovon 50.000 in Kärnten gehalten werden. Wölfe reißen pro Jahr zwischen 500 und 1000 Stück Nutzvieh. Das Maximum waren im Jahr 2022 etwa 1800 Stück Nutzvieh und davon in Kärnten etwa 400 Stück. Nachdem das bloß ein Viertel aller Risse ist, hat es mich als vollkommener Laie interessiert, wieso die Anzahl der Wolfabschüsse in Kärnten so extrem hoch ist.
Gefunden habe ich dazu Interviews, in denen massive Risse durch Wölfe beschrieben werden, das Dilemma einer volks- und lebensnahen, manchmal populistischen Politik mit der fernab Kärntens gemachten Naturschutzpolitik, technische Karten mit den in Österreich vorhandenen Wolfs-Rudel, insgesamt etwa 7 bis 9 von denen 2 bis 3 in Kärnten sind und eine in Osttirol und im westlichen Kärnten ziemlich flächendeckende große Zahl an Einzelnachweisen von Wölfen. Durch den ständigen Nachschub an Tieren aus den Südalpen, Appenin und Balkan dürfte die Gefahr für die alpine Tierhaltung weiterhin gegeben sein.
Ich habe versucht das Herdenschutzhundewesen (die deutsche Sprache lässt solche Wortungetüme zu) von dem du schreibst, zu verstehen und vermute nun, dass es sowas in Ö kaum gibt. Also wenig Hunde, die wirklich gut mit Schafen können. Oder es braucht erfahrene Hundehalter, die Hunde mit Schafherden sozialisieren können. Einen großen, bissigen Hund anschaffen, dürfte zu wenig sein.
Und im Wesentlichen dürfte es in Kärnten eine recht liberale Wolfs-Verordnung und Bescheiderstellung geben, sodass Abschüsse präventiv möglich sein dürften. Es konnten scheinbar nicht mal alle Bescheide erfüllt werden.
Insgesamt ein komplexes Thema und für mich schwierig, dazu eine profunde Stellungnahme zu finden. Meine Meinung ist, dass die Erlegung von Wölfen zukünftig Bestandteil der Jagd sein wird, nachdem der Wolf wohl kaum mehr verschwinden wird. Es wäre wünschenswert, dabei ein Gleichgewicht zwischen Landwirtschaft und Naturschutz zu finden, nachdem Ausrotten nicht geht (3/4 der Bevölkerung begrüßt den Wolf) und die Bauern in unserer landwirtschaflich durchgehend genutzten Kulturlandschaft ein Anrecht auf ein ungestörtes Leben und Auskommen haben.
"Naturschutzpolitik" wird in vielen Ländern - so auch in Österreich - leider sehr oft von komplett naturentfremdeten Ideologen (z.B. Grüne Politiker) gemacht. Wildökologie ist ein hochkomplexes Thema und die ökologischen Veränderungen, die vor allem in einer Kulturlandschaft passieren, die noch dazu intensiv touristisch genutzt wird, wenn seit Jahrhunderten ausgerottetes Raubwild wieder eingebracht wird, folgen nun mal nicht den "Regeln" der bisherigen ökologischen Lehre.
Die einheimische Bevölkerung, die in diesen Gebieten lebt und vor allem die Landwirte, die seit Generationen Almwirtschaft betreiben, können sich einfach in der Praxis nicht so schnell umstellen, wie die Stadtpolitiker gerne hätten und wie sich die Wölfe aufgrund des mit Nutztieren gedeckten Tisches vermehren. Dadurch fühlen sich die Betroffenen nicht nur alleine gelassen, sondern es führt auch dazu, daß die Volks- bzw. Landwirtseele hochkocht und deshalb in vielen Gegenden einfach "die Sache" selbst in die Hand genommen wird ...
PS: Einiges an "Nachschub" gab es übrigens auch durch selbsternannte "Auswilderer", die teilweise Wölfe aus der iberischen Halbinsel (schauen ein bisserl dem Coyoten ähnlich) per Auto in den Alpenraum gebracht und hier einfach ausgelassen haben.
Re: Wolf-Abschüsse in Ö
Lobbyistische Aussendungen des WWF zu Wolfabschüssen 2025, journalistisch aufbereitet.
https://www.derstandard.at/story/300000 ... -get246tet
https://www.derstandard.at/story/300000 ... -get246tet

Re: Wolf-Abschüsse in Ö
Gentechnische Analysen zeigen das die Wölfe bei uns großteils eigentlich gar keine Wölfe sondern Hybride (Haushund) sind womit deren Schutzwürdigkeit immer mehr angezweifelt wird im Vergleich zum Schaden den sie anrichten. Die hohe Zahl der Hybriden könnte auch ein Anzeichen für absichtliche Auswilderung sein, was sich aber keiner traut laut auszusprechen.mikonis hat geschrieben: So 4. Jan 2026, 17:29 Na Wumm, hab’ ich mir gedacht. Und das in einem Bundesland mit einer bewohnbaren Fläche so groß wie der Bezirk Gänserndorf. Dort wollen‘s die Wölfe offensichtlich wieder ausrotten. Vermutlich wegen den Touristen!
Die Problematik ist schon seit Jahren bekannt aber die Politik reagiert nur sehr langsam und zäh:
https://www.focus.de/wissen/natur/in-de ... 29419.html
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Evilcannibal79
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Re: Wolf-Abschüsse in Ö
Wolf und Almwirtschaft geht nicht zusammen.
Weder Wolfschutzzäune noch Herdenschutzhunde lösen diese Problem.
Zäune im Alpinen Gelände zu errichten und zu warten ist ein Ding der Unmöglichkeit (monetär wie zeitlich) genauso wie HSH nicht die Masterlösung sind.
Gibt genug Berichte wo auch HSH zu tode durch Wölfe gekommen sind.
Was mir bei der Thematik HSH so sauer aufstösst, Hundekämpfe sind verboten aber wenn ein oder mehrere HSH einen Wolf stellen kommt es unweigerlich zum Kampf auf Leben und Tod.
Wo ist da der Tierschutz?
Was passiert wenn der erste Wauzi von Wanderern von HSH gekillt wird oder evtl. auch das Herrchen gleich mitdazu?
Wer kommt dann zum Handkuss? Richtig, der Landwirt.
Und selbst wenn Zäune möglich wären müssten die mind. 2,5m hoch sein damit ein halbwegs effektiver Schutz gegeben ist.
Man braucht nur mal nach Videos googeln wie Wölfe Zäune überklettern oder überspringen.
Dann aber schneide ich mit dem Zaun jedes andere freilebende Wild von seinen gewohnten Bewegungsrouten ab.
Ist das dann besser?
Dann diese romantisiere Wolfschutzpolitik, weil der Wolf muss ja geschützt werden.
Wennst dann vor halb angefressenen Schafen, Kühen oder Pferden stehst die evtl. sogar noch leben bzw. gerade qualvoll verenden, wo ist da der Tierschutz????
Menschen die den Wolf beführworten haben keine bis wenig Ahnung vom Leben auf dem Land und schon gar nicht vom Leben eines Landwirtes mit Weidevieh.
Es sterben jedes Jahr eine Menge Bauern weg die mit den Auflagen, Erlösen, Aufwendungen die Schnauze voll haben oder nicht mithalten können.
Da spielt in einigen Gegenden der Wolf eine massgebliche Rolle.
Diese Viecher haben einfach keinen Platz bei uns, das wird sich auch mit noch so viel Monitoring, Zäunen, HSH, oder sonstigen Massnahmen nicht ändern.
Es sein denn man nimmt bewusst in Kauf das Menschen ihre Existenzen verlieren, Wiedevieh oder Haustiere zu Schaden kommen und unsere bäuerliche Infrastruktur geschwächt wird.
Besonders in Zeiten von Mercosur ist das sehr bedenklich.
Was auch eine große Rolle spielt dabei sind die ganzen ausgewilderten Hybriden.
Ein Wolfshybrid hat keinen Schutzstatus.
Solange aber die Institute die Bissproben auswerten eher in der idiologischen Nähe der Wolfsbefürworter zu finden sind kann man sich auf die ja auch nicht verlassen.
Dann wird dann ein Wolfsriss zum Fuchsriss erklärt (klar der Fuchs reißt ein Kalb auf der Alm
) und die Trotteln glauben das auch noch.
Es nicht die Frage ob, sondern wann es zu einem Zwischenfall mit einem Mensch kommt.
Die Zeiten in gewissen Gebieten wo Kinder unbeschwehrt im Wald spielen konnten sind aber definitiv vorbei.
Solange der Wolf nicht lernt sich von Menschen, Dörfern, Weidevieh etc fernzuhalten werden die Übergriffe und Probleme zunehmen und zwar mit wachsender Geschwidigkeit.
Dieses Verhalten lässt sich aber nicht durch Vergrämen erreichen sondern nur durch konsequente Bejagung.
Sobald ein Wolf auch nur in die entfernte Nähe von Tieren oder bewohnten Gebieten kommt muss hier ohne wenn und aber abgeschossen werden.
Nur so lernen die nachfolgenden Generationen das Mensch=Gefahr ist.
Alles andere ist romantisierter Schwachsinn auf dem Rücken der Landbevölkerung.
Weder Wolfschutzzäune noch Herdenschutzhunde lösen diese Problem.
Zäune im Alpinen Gelände zu errichten und zu warten ist ein Ding der Unmöglichkeit (monetär wie zeitlich) genauso wie HSH nicht die Masterlösung sind.
Gibt genug Berichte wo auch HSH zu tode durch Wölfe gekommen sind.
Was mir bei der Thematik HSH so sauer aufstösst, Hundekämpfe sind verboten aber wenn ein oder mehrere HSH einen Wolf stellen kommt es unweigerlich zum Kampf auf Leben und Tod.
Wo ist da der Tierschutz?
Was passiert wenn der erste Wauzi von Wanderern von HSH gekillt wird oder evtl. auch das Herrchen gleich mitdazu?
Wer kommt dann zum Handkuss? Richtig, der Landwirt.
Und selbst wenn Zäune möglich wären müssten die mind. 2,5m hoch sein damit ein halbwegs effektiver Schutz gegeben ist.
Man braucht nur mal nach Videos googeln wie Wölfe Zäune überklettern oder überspringen.
Dann aber schneide ich mit dem Zaun jedes andere freilebende Wild von seinen gewohnten Bewegungsrouten ab.
Ist das dann besser?
Dann diese romantisiere Wolfschutzpolitik, weil der Wolf muss ja geschützt werden.
Wennst dann vor halb angefressenen Schafen, Kühen oder Pferden stehst die evtl. sogar noch leben bzw. gerade qualvoll verenden, wo ist da der Tierschutz????
Menschen die den Wolf beführworten haben keine bis wenig Ahnung vom Leben auf dem Land und schon gar nicht vom Leben eines Landwirtes mit Weidevieh.
Es sterben jedes Jahr eine Menge Bauern weg die mit den Auflagen, Erlösen, Aufwendungen die Schnauze voll haben oder nicht mithalten können.
Da spielt in einigen Gegenden der Wolf eine massgebliche Rolle.
Diese Viecher haben einfach keinen Platz bei uns, das wird sich auch mit noch so viel Monitoring, Zäunen, HSH, oder sonstigen Massnahmen nicht ändern.
Es sein denn man nimmt bewusst in Kauf das Menschen ihre Existenzen verlieren, Wiedevieh oder Haustiere zu Schaden kommen und unsere bäuerliche Infrastruktur geschwächt wird.
Besonders in Zeiten von Mercosur ist das sehr bedenklich.
Was auch eine große Rolle spielt dabei sind die ganzen ausgewilderten Hybriden.
Ein Wolfshybrid hat keinen Schutzstatus.
Solange aber die Institute die Bissproben auswerten eher in der idiologischen Nähe der Wolfsbefürworter zu finden sind kann man sich auf die ja auch nicht verlassen.
Dann wird dann ein Wolfsriss zum Fuchsriss erklärt (klar der Fuchs reißt ein Kalb auf der Alm
Es nicht die Frage ob, sondern wann es zu einem Zwischenfall mit einem Mensch kommt.
Die Zeiten in gewissen Gebieten wo Kinder unbeschwehrt im Wald spielen konnten sind aber definitiv vorbei.
Solange der Wolf nicht lernt sich von Menschen, Dörfern, Weidevieh etc fernzuhalten werden die Übergriffe und Probleme zunehmen und zwar mit wachsender Geschwidigkeit.
Dieses Verhalten lässt sich aber nicht durch Vergrämen erreichen sondern nur durch konsequente Bejagung.
Sobald ein Wolf auch nur in die entfernte Nähe von Tieren oder bewohnten Gebieten kommt muss hier ohne wenn und aber abgeschossen werden.
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"Ich hab hier 6 kleine Freunde, die alle schneller laufen als du ... "
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Re: Wolf-Abschüsse in Ö
Achja, jeder der Wölfe in unserer Kulturlandschaft beführwortet müsste verpflichtend dabei sein wenn wieder mal 20 Schafe angefressen auf der Weide liegen oder grad am verrecken sind.
Und diese Tiere haben meist auch Namen.
Und die qualvollen Schreie dieser Tiere sollen sie im Schlaf verfolgen......
Sowas vergisst du dein Leben lang nicht mehr.
Die können sich gar ned vorstellen wie es einem Landwirt geht der seine Schützlinge so vorfindet.
Und diese Tiere haben meist auch Namen.
Und die qualvollen Schreie dieser Tiere sollen sie im Schlaf verfolgen......
Sowas vergisst du dein Leben lang nicht mehr.
Die können sich gar ned vorstellen wie es einem Landwirt geht der seine Schützlinge so vorfindet.
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Re: Wolf-Abschüsse in Ö
Wofür hat der Landwirt die Schafe gezüchtet? Das Ende im Schlachthof mit dem mitunter stundenlangen Transport dürfte auch knicht im Sinne der Schafe sein.
Re: Wolf-Abschüsse in Ö
Dann ist es vermutlich besser wenn die Hundwölfe zum Spaß die Schafe auf der Weide töten die dann in der Tierkörperverwertung landen.Musashi hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 17:47 Wofür hat der Landwirt die Schafe gezüchtet? Das Ende im Schlachthof mit dem mitunter stundenlangen Transport dürfte auch knicht im Sinne der Schafe sein.
Schafe sind "für den Menschen" Nutztiere. Sonne > Gras > Photosynthese (ca. 3 Tonnen CO2 Speicherung pro Jahr pro Hektar, also mehr wie ein PKW pro Jahr durchschnittlich emittiert) > Schaf. Nutzen: Wolle, Milch (Joghurt, Käse usw - bessere Verträglichkeit für Menschen mit leichter Laktoseintoleranz), Fleisch.
Re: Wolf-Abschüsse in Ö
Das klingt nach Fake-News oder Gerücht, eventuell Jägerlatein. Ausgesetzte Wölfe. Oder?
Hybride sind natürlich vom Naturschutzgesetz nicht umfasst und dürfen jederzeit entnommen werden. Außerdem sind sie nicht von der Volksmeinung als „schützenswert“ erfasst, was der Politik das Leben bei angeordneten Abschussmaßnahmen erleichtert. In D gibt es bei tausenden Genanalysen, ständigem Monitoring und einer komplexen wissenschaftlichen Beurteilung der Wolfpopulation einen Hybridisierungsanteil vom 0,85%, der, wenn er erkannt wird, sofort durch Entnahmen reduziert wird. 0,85% ist jetzt echt nicht viel oder eigentlich nichts. Bei uns wird es nicht viel anders sein. Auf Ö umgelegt wären das 1 bis 2 Stück.
Was ich befürworten würde, wäre ein Zurückdrängen von Wolfspopulationen aus bewirtschafteten Almregionen. Wenn es mit einfachsten Vergrämungsmaßnahmen nicht geht, dann sofortigen Abschuss. Wir haben eine Kulturlandschaft geschaffen und wollen jetzt plötzlich Raubtiere erhalten? Das wird vermutlich nicht funktionieren.
Hybride sind natürlich vom Naturschutzgesetz nicht umfasst und dürfen jederzeit entnommen werden. Außerdem sind sie nicht von der Volksmeinung als „schützenswert“ erfasst, was der Politik das Leben bei angeordneten Abschussmaßnahmen erleichtert. In D gibt es bei tausenden Genanalysen, ständigem Monitoring und einer komplexen wissenschaftlichen Beurteilung der Wolfpopulation einen Hybridisierungsanteil vom 0,85%, der, wenn er erkannt wird, sofort durch Entnahmen reduziert wird. 0,85% ist jetzt echt nicht viel oder eigentlich nichts. Bei uns wird es nicht viel anders sein. Auf Ö umgelegt wären das 1 bis 2 Stück.
Was ich befürworten würde, wäre ein Zurückdrängen von Wolfspopulationen aus bewirtschafteten Almregionen. Wenn es mit einfachsten Vergrämungsmaßnahmen nicht geht, dann sofortigen Abschuss. Wir haben eine Kulturlandschaft geschaffen und wollen jetzt plötzlich Raubtiere erhalten? Das wird vermutlich nicht funktionieren.

Re: Wolf-Abschüsse in Ö
https://www.suedtirolnews.it/italien/au ... hunde-genemikonis hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 18:34 0,85% ist jetzt echt nicht viel oder eigentlich nichts.
Die verbotene Auswilderung von Tieren durch Aktivisten sind keine Fake News:
https://www.jaegermagazin.de/jagd-aktue ... nager-aus/
Und die gleichen Honks wollen Hecken wie Thuja, Kirschlorbeer oder Rhododendron verbieten da es böse fremde invasive Pflanzen sind, die übrigens keine Schafe todbeissen
Re: Wolf-Abschüsse in Ö
Guter und interessanter Artikel.Poirot hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 20:02 https://www.suedtirolnews.it/italien/au ... hunde-gene
Das ist schon schräg, ein geheimes Aktivisten-Netzwerk wildert Biber aus.Poirot hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 20:02 Die verbotene Auswilderung von Tieren durch Aktivisten sind keine Fake News:
https://www.jaegermagazin.de/jagd-aktue ... nager-aus/
Die Naturschützer haben in diesem Punkt schon recht und es ist eigentlich viel wichtiger, wie die paar Wölfe oder Biber. Invasive Pflanzen haben halt enorme Auswirkungen auf Landschaften und dann auf die Diversität, da sie so wuchsstark sind. Beispielsweise die gewöhnliche Robinie aus Nordamerika oder die Kanadische Goldrute. Wo die wachsen gibt es keine oder kaum andere einheimische Pflanzen mehr.Poirot hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 20:02 Und die gleichen Honks wollen Hecken wie Thuja, Kirschlorbeer oder Rhododendron verbieten da es böse fremde invasive Pflanzen sind....
Ich glaube, dass der Kampf gegen invasive Arten (Tigermücke, Goldrute, Waschbär etc.) nicht gewonnen werden kann und infolge der Globalisierung und aus wirtschaflichen Gründen (Douglasie) irgendwann bestimmte Arten einmal überall existieren werden.

Re: Wolf-Abschüsse in Ö
Aber nicht z.B. die Thuja !mikonis hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 21:56
Invasive Pflanzen haben halt enorme Auswirkungen auf Landschaften und dann auf die Diversität, da sie so wuchsstark sind. Beispielsweise die gewöhnliche Robinie aus Nordamerika oder die Kanadische Goldrute. Wo die wachsen gibt es keine oder kaum andere einheimische Pflanzen mehr.
Die auch immer mehr in Österreich verboten wird was total verrückt ist.
