Das Forum wurde auf die aktuellsten Server und Datenbankversionen aktualisert und auf einen schnelleren Server verlegt.
Solltet Ihr auf technische Probleme stossen bitte um Info entweder an admin@pulverdampf.com oder telefonisch an 0043 676 5145029 (gewo), danke.

Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
Forumsregeln
Jeder User in diesem Unterforum ist verpflichtet, seine waffenrechtlich relevanten Aussagen nach bestem Wissen und Gewissen zu tätigen und diese soweit möglich sorgfältig mit entsprechender Judikatur, Paragrafen und/oder sonstigen brauchbaren Quellen zu untermauern. Dieses Unterforum gibt ausschließlich Rechtsmeinungen einzelner User wieder. Daher wird von Seiten des Forums keine Haftung für getätigte Aussagen übernommen. Es besteht keine Gewähr auf die Richtigkeit der veröffentlichten Aussagen. Dieses Unterforum kann eine persönliche Beratung durch Rechtsexperten niemals ersetzen. Aus den wiedergegebenen Rechtsmeinungen erwachsen Dritten weder Rechte noch Pflichten.
Benutzeravatar
rider650
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 1047
Registriert: Sa 22. Feb 2014, 14:21

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von rider650 » Fr 12. Jun 2026, 04:52

Poirot hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 21:35 Hier ist der Gesetzgeber mal wieder weit über das Ziel hinausgeschossen da eine unangekündigte Kontrolle nur schlecht umgesetzt werden kann da nicht jeder Bürger 24/7 zu Hause sitzt und darauf wartet das villeicht mal im 5 Jahres Takt die Cops vorbeikommen um sich umzusehen.
...
Dass im Waffengesetz gewisse Anforderungen an die Aufbewahrung gestellt werden ist sicher eins der wenigen sinnvollen Dinge, die da drin stehen. Aber wir haben gefühlt eine Millionen Gesetze, die unzählige Anforderungen an uns stellen die wir alle jeden Tag 24 Stunden erfüllen müssen. Und sehr wenig davon wird regelmäßig ohne Anfangsverdacht auf Verstöße kontrolliert, geschweige denn durch Polizisten, geschweige denn unangekündigt.

Ich finde, dass der Gesetzgeber schon durch diese Kontrollen so wie sie jetzt sind ziemlich weit gegangen ist - weiter als bei 99,9% der Gesetze. Könnte er noch weiter gehen? Ja sicher, mir fällt da einiges ein. Will ich das? Nein auf keinen Fall.

phaesun
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 702
Registriert: Sa 12. Mär 2022, 16:07

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von phaesun » Fr 12. Jun 2026, 22:40

rider650 hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 04:52
Poirot hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 21:35 Hier ist der Gesetzgeber mal wieder weit über das Ziel hinausgeschossen da eine unangekündigte Kontrolle nur schlecht umgesetzt werden kann da nicht jeder Bürger 24/7 zu Hause sitzt und darauf wartet das villeicht mal im 5 Jahres Takt die Cops vorbeikommen um sich umzusehen.
...
Dass im Waffengesetz gewisse Anforderungen an die Aufbewahrung gestellt werden ist sicher eins der wenigen sinnvollen Dinge, die da drin stehen. Aber wir haben gefühlt eine Millionen Gesetze, die unzählige Anforderungen an uns stellen die wir alle jeden Tag 24 Stunden erfüllen müssen. Und sehr wenig davon wird regelmäßig ohne Anfangsverdacht auf Verstöße kontrolliert, geschweige denn durch Polizisten, geschweige denn unangekündigt.

Ich finde, dass der Gesetzgeber schon durch diese Kontrollen so wie sie jetzt sind ziemlich weit gegangen ist - weiter als bei 99,9% der Gesetze. Könnte er noch weiter gehen? Ja sicher, mir fällt da einiges ein. Will ich das? Nein auf keinen Fall.
Alle 5 Jahre kommt jemand,vorbei um zu kontrollieren, ob wir unsere Knarren entsprechend vor unberechtigtem Zugriff schützen und auch damit umgehen können.

Das geht für dich zu weit? Ich hau mich weg.

Wenn ich manchmal Postings hier lese, denk ich mir es wäre besser jährlich zu kontrollieren!

raptor
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 2490
Registriert: Do 17. Mär 2011, 18:06

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von raptor » Sa 13. Jun 2026, 13:12

Das ganze hat nur Sinn in Haushalten, in denen Kinder leben (oder unbeaufsichtigt zu Besuch sind). Die Polizei erkundigt sich bei mir immer, ob die Gattin (die kein Dokument hat) noch hier wohnt. Kompletter Blödsinn, die hat original null Interesse, mit Waffen zu hantieren. Würde die wo auch immer ein Schießeisen finden oder ich vor ihr sterben, ruft die in der nächsten Minute einen von zwei Verwandten, die bei der Polizei sind, sie sollen alles abholen kommen. Punkt, aus.

phaesun
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 702
Registriert: Sa 12. Mär 2022, 16:07

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von phaesun » Sa 13. Jun 2026, 23:19

raptor hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 13:12 Das ganze hat nur Sinn in Haushalten, in denen Kinder leben (oder unbeaufsichtigt zu Besuch sind). Die Polizei erkundigt sich bei mir immer, ob die Gattin (die kein Dokument hat) noch hier wohnt. Kompletter Blödsinn, die hat original null Interesse, mit Waffen zu hantieren. Würde die wo auch immer ein Schießeisen finden oder ich vor ihr sterben, ruft die in der nächsten Minute einen von zwei Verwandten, die bei der Polizei sind, sie sollen alles abholen kommen. Punkt, aus.
Das ist repräsentativ für alle LWB?

Grimar
.357 Magnum
.357 Magnum
Beiträge: 110
Registriert: Mi 29. Mär 2023, 19:00

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Grimar » Sa 13. Jun 2026, 23:30

tschi hat geschrieben: Mi 10. Jun 2026, 23:23 Die Kontrolle muss „ohne jegliche Störung oder Belästigung“ erfolgen. Wenn Sie im Home-Office arbeiten oder in einem Meeting sind, müssen Sie die Beamten nicht sofort in die Wohnung lassen. Sie können höflich auf Ihre Arbeit verweisen und einen neuen Termin vereinbaren.
Ich bin schon gespannt wie das Ablaufen wird. Falls sie mich während einer Konferenz erwischen werde ich berichten. Die Konferenz und damit meine Arbeit werde ich bestimmt nicht unterbrechen! Können ja danach vorbeikommen.
rider650 hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 10:54 Diese Lösung ist so offensichtlich, dass ich mir nicht erklären kann, wieso diese Debatten hier immer wieder entstehen.
Schön für alle, die legal eine Kamera betreiben können. In meinem Fall ist das leider nicht möglich (dsgvo).
phaesun hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 22:40 Alle 5 Jahre kommt jemand,vorbei um zu kontrollieren, ob wir unsere Knarren entsprechend vor unberechtigtem Zugriff schützen und auch damit umgehen können.

Das geht für dich zu weit? Ich hau mich weg.

Wenn ich manchmal Postings hier lese, denk ich mir es wäre besser jährlich zu kontrollieren!
Ja das geht mir zu weit!
Der Vorgang ist für mich vergleichbar mit Hausdurchsuchungen und wenn man das schon kontrollieren will, könnte man das genauso online über einen Videochat machen bei dem man direkt zum Schrank/Tresor geht. Das könnte man von mir aus auch öfter machen. Aber den höchstpersönliche Lebensbereich 'durchsuchen' gibt es nur in sehr wenigen Ländern dieser Erde. Diese Methoden würde ich in der DDR von der STASI erwarten nicht jedoch in liberalen Demokratien.

Dieses grobe Misstrauen gegenüber LEGALWaffenbesitzern finde ich befremdlich wenn gleichzeitig nicht massiv gegen illegalen Waffenbesitz vorgegangen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Polizisten das gerne machen.

Benutzeravatar
eierkopf
.223 Rem
.223 Rem
Beiträge: 280
Registriert: Do 19. Jun 2014, 12:55

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von eierkopf » Sa 13. Jun 2026, 23:44

Grimar hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 23:30
tschi hat geschrieben: Mi 10. Jun 2026, 23:23 Die Kontrolle muss „ohne jegliche Störung oder Belästigung“ erfolgen. Wenn Sie im Home-Office arbeiten oder in einem Meeting sind, müssen Sie die Beamten nicht sofort in die Wohnung lassen. Sie können höflich auf Ihre Arbeit verweisen und einen neuen Termin vereinbaren.
Ich bin schon gespannt wie das Ablaufen wird. Falls sie mich während einer Konferenz erwischen werde ich berichten. Die Konferenz und damit meine Arbeit werde ich bestimmt nicht unterbrechen! Können ja danach vorbeikommen.
rider650 hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 10:54 Diese Lösung ist so offensichtlich, dass ich mir nicht erklären kann, wieso diese Debatten hier immer wieder entstehen.
Schön für alle, die legal eine Kamera betreiben können. In meinem Fall ist das leider nicht möglich (dsgvo).
phaesun hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 22:40 Alle 5 Jahre kommt jemand,vorbei um zu kontrollieren, ob wir unsere Knarren entsprechend vor unberechtigtem Zugriff schützen und auch damit umgehen können.

Das geht für dich zu weit? Ich hau mich weg.

Wenn ich manchmal Postings hier lese, denk ich mir es wäre besser jährlich zu kontrollieren!
Ja das geht mir zu weit!
Der Vorgang ist für mich vergleichbar mit Hausdurchsuchungen und wenn man das schon kontrollieren will, könnte man das genauso online über einen Videochat machen bei dem man direkt zum Schrank/Tresor geht. Das könnte man von mir aus auch öfter machen. Aber den höchstpersönliche Lebensbereich 'durchsuchen' gibt es nur in sehr wenigen Ländern dieser Erde. Diese Methoden würde ich in der DDR von der STASI erwarten nicht jedoch in liberalen Demokratien.

Dieses grobe Misstrauen gegenüber LEGALWaffenbesitzern finde ich befremdlich wenn gleichzeitig nicht massiv gegen illegalen Waffenbesitz vorgegangen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Polizisten das gerne machen.
Du wirst es auch noch begreifen das es gechillt ist wenn du deine 7 Zwetschken beisammen hast....
Mehrere kontrollen hinter mir, noch nie is mir jemand blöd gekommen....

raptor
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 2490
Registriert: Do 17. Mär 2011, 18:06

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von raptor » So 14. Jun 2026, 05:58

phaesun hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 23:19
raptor hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 13:12 Das ganze hat nur Sinn in Haushalten, in denen Kinder leben (oder unbeaufsichtigt zu Besuch sind). Die Polizei erkundigt sich bei mir immer, ob die Gattin (die kein Dokument hat) noch hier wohnt. Kompletter Blödsinn, die hat original null Interesse, mit Waffen zu hantieren. Würde die wo auch immer ein Schießeisen finden oder ich vor ihr sterben, ruft die in der nächsten Minute einen von zwei Verwandten, die bei der Polizei sind, sie sollen alles abholen kommen. Punkt, aus.
Das ist repräsentativ für alle LWB?
Nö, aber im Sinn eines ökonomischen Einsatzes von Behördenressourcen dürfte man hier durchaus Schwerpunkte setzen, wen man wie oft kontrolliert. Ob man Kinder hat, weiß der Staat ja. Oder ob es eine Singlewohnung ist etcetc.

Gargamale
.357 Magnum
.357 Magnum
Beiträge: 40
Registriert: Fr 13. Feb 2015, 22:19

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Gargamale » So 14. Jun 2026, 06:12

Ich hätte eine Frage zwischendurch, vielleicht wurde das ja auf den 83 Seiten schon mal beantwortet, aber meine Suche hat nichts ergeben....
Wenn ich die Verwahrungskontrolle habe und von meinen auf mich registrierten Waffen ist eine nicht da, weil sie gerade beim Büchsenmacher ist, brauche ich dann von ihm eine Bestätigung darüber als Nachweis?

Benutzeravatar
titan
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 2030
Registriert: Do 29. Mär 2012, 21:57

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von titan » So 14. Jun 2026, 09:24

Brauchen... schlecht wärs nicht, wennst einen Reparaturschein hast, oder?

phaesun
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 702
Registriert: Sa 12. Mär 2022, 16:07

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von phaesun » So 14. Jun 2026, 10:09

Grimar hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 23:30
tschi hat geschrieben: Mi 10. Jun 2026, 23:23 Die Kontrolle muss „ohne jegliche Störung oder Belästigung“ erfolgen. Wenn Sie im Home-Office arbeiten oder in einem Meeting sind, müssen Sie die Beamten nicht sofort in die Wohnung lassen. Sie können höflich auf Ihre Arbeit verweisen und einen neuen Termin vereinbaren.
Ich bin schon gespannt wie das Ablaufen wird. Falls sie mich während einer Konferenz erwischen werde ich berichten. Die Konferenz und damit meine Arbeit werde ich bestimmt nicht unterbrechen! Können ja danach vorbeikommen.
rider650 hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 10:54 Diese Lösung ist so offensichtlich, dass ich mir nicht erklären kann, wieso diese Debatten hier immer wieder entstehen.
Schön für alle, die legal eine Kamera betreiben können. In meinem Fall ist das leider nicht möglich (dsgvo).
phaesun hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 22:40 Alle 5 Jahre kommt jemand,vorbei um zu kontrollieren, ob wir unsere Knarren entsprechend vor unberechtigtem Zugriff schützen und auch damit umgehen können.

Das geht für dich zu weit? Ich hau mich weg.

Wenn ich manchmal Postings hier lese, denk ich mir es wäre besser jährlich zu kontrollieren!
Ja das geht mir zu weit!
Der Vorgang ist für mich vergleichbar mit Hausdurchsuchungen und wenn man das schon kontrollieren will, könnte man das genauso online über einen Videochat machen bei dem man direkt zum Schrank/Tresor geht. Das könnte man von mir aus auch öfter machen. Aber den höchstpersönliche Lebensbereich 'durchsuchen' gibt es nur in sehr wenigen Ländern dieser Erde. Diese Methoden würde ich in der DDR von der STASI erwarten nicht jedoch in liberalen Demokratien.

Dieses grobe Misstrauen gegenüber LEGALWaffenbesitzern finde ich befremdlich wenn gleichzeitig nicht massiv gegen illegalen Waffenbesitz vorgegangen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Polizisten das gerne machen.
Ich glaube du solltest die Kirche im Dorf lassen.
Meine Wohnung wurde nicht durchsucht. Es wurden die Seriennummern meiner B Waffen protokolliert und die Polizei hat den Kopf bei der Schlafzimmertür reingesteckt um den Tresor aus der Ferne zu sehen (wg dem Teppichboden sind sie nicht reingegangen!). Der gesamte Vorgang war höflich und respektvoll, wie das unter zivilisierten Menschen mit guter Kinderstube selbstverständlich sein sollte.

Waffen zu besitzen geht mit Verpflichtungen einher deren Einhaltung kontrolliert wird und das ist auch richtig so.
Wird ja niemand gezwungen eine WBK zu beantragen, der das nicht möchte.

BR1
.308 Win
.308 Win
Beiträge: 498
Registriert: Di 26. Mär 2019, 09:53

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von BR1 » So 14. Jun 2026, 10:32

Gargamale hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 06:12 Wenn ich die Verwahrungskontrolle habe und von meinen auf mich registrierten Waffen ist eine nicht da, weil sie gerade beim Büchsenmacher ist, brauche ich dann von ihm eine Bestätigung darüber als Nachweis?
Mir wurde eine Bestätigung ausgestellt, und gesagt die wäre ausreichend für den Nachweis.

bino71
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 4189
Registriert: Mi 4. Jun 2014, 12:41
Wohnort: NÖ / Wiener Becken

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von bino71 » So 14. Jun 2026, 11:07

Grimar hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 23:30 Ja das geht mir zu weit!
Der Vorgang ist für mich vergleichbar mit Hausdurchsuchungen und wenn man das schon kontrollieren will, könnte man das genauso online über einen Videochat machen bei dem man direkt zum Schrank/Tresor geht. Das könnte man von mir aus auch öfter machen. Aber den höchstpersönliche Lebensbereich 'durchsuchen' gibt es nur in sehr wenigen Ländern dieser Erde. Diese Methoden würde ich in der DDR von der STASI erwarten nicht jedoch in liberalen Demokratien.

Dieses grobe Misstrauen gegenüber LEGALWaffenbesitzern finde ich befremdlich wenn gleichzeitig nicht massiv gegen illegalen Waffenbesitz vorgegangen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Polizisten das gerne machen.
Solche Aussagen lassen mich zu dem Schluss kommen, dass eine zusätzliche psychologische Überprüfungen für manche WBK-Inhaber durchaus sinnvoll sein könnte.

Benutzeravatar
AUG-andy
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 7967
Registriert: Sa 9. Dez 2017, 13:13
Wohnort: Im schönen Niederösterreich

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von AUG-andy » So 14. Jun 2026, 11:45

bino71 hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:07
Solche Aussagen lassen mich zu dem Schluss kommen, dass eine zusätzliche psychologische Überprüfungen für manche WBK-Inhaber durchaus sinnvoll sein könnte.
:clap:
Wäre ein perfektes Schlusswort. :lol:
MfG
0.22LR , 223Rem , 308Win , 9mm Para , 38/357 , 44Mag , 45ACP , 12/76

Benutzeravatar
Steppenwolf
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 3352
Registriert: Fr 25. Jan 2019, 10:07
Wohnort: Österreich

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Steppenwolf » So 14. Jun 2026, 11:52

Naja,…der Feind des LWB ist der LWB selbst. Auch ich bleibe dabei :lol:
Das Original kann sich Fehler erlauben, die Kopie muss perfekt sein

Mr. Danger
.50 BMG
.50 BMG
Beiträge: 613
Registriert: Mi 12. Jan 2011, 09:22

Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Mr. Danger » So 14. Jun 2026, 12:35

Es sollte akzeptiert werden, dass nicht alle Legalwaffenbesitzer eine Freude mit der Überprüfung haben.

Hier gibt es Personen die alleine in einer 2 Zimmer Wohnung wohnen und den Tresor mit 1-2 B-Waffen im Vorzimmer stehen haben.
Ja, da dauert die Überprüfung wohl nur wenige Minuten und die "Belästigung" ist minimal.

Wenn man in einem Haus wohnt, >20 A,B,C Waffen und einige große Magazine hat und nicht alles an einem Ort verwahrt (großer Tresor im Keller, Pistole Zwecks SV im Schlafzimmer) und dann noch Kinder im Haus sind und Homeoffice in einem verantwortungsvollen Job sieht das gleich ganz anders aus.
Dann ist man mit der Kontrolle 1h beschäftigt, die Polizei spaziert durch das ganze Haus und die über Wochen geplante Telekonferenz mit dem Kunden kann man nicht einfach ad-hoc verschieben.

Wenn man in CZ den WP verlängert (alle 5 Jahre) muss man alle Waffen zur Polizei bringen und vorzeigen. Bei großer Anzahl kommt die Polizei zum "Kunden". Verwahrung ist klar geregelt (Klasse I Tresor) und wenn eine Waffe verschwindet und man kann die vorgeschriebene Verwahrung nicht nachweisen wird es gleich richtig unangenehm.
So müssen nicht zig Stunden der Polizei sinnlos verbraten werden und der Staat hat trotzdem den Überblick.

Man sollte eher eine Kosten-Nutzen-Rechnung anstellen und Die habe ich noch nie gesehen.
Hat sich die Kriminalitätsrate mit Legalwaffen nach Einführung der Verwahrungsüberprüfungen signifikant gesenkt?
Kann ein kausaler Zusammenhang zwischen den Verwahrungsüberprüfungen und der spezifischen Kriminalitästrate hergestellt werden?
Wie hoch sind die Kosten durch diese Form der Verwahrungskontrolle (Vorbereitungszeit + Wegzeiten + Überprüfung + Erstellen des Berichts an die BH)?
...

Es würde mich nicht wundern, wenn hier Millionen an Steuergeld verbraten werden, mit Null zusätzlichem Sicherheitsgewinn.

Antworten