Grimar hat geschrieben: Sa 20. Jun 2026, 16:11
twin2000 hat geschrieben: Mi 17. Jun 2026, 01:07
Der MMPI-2 generiert 80-85% False positives. Generell unbrauchbar.
Oh ist das so? Dann verlinke uns doch die Quelle als Beleg für deine Behauptungen.
Ich habe mal nach dieser Behauptung die Google KI befragt und die hat in der Quelle Researchgate folgendes gefunden:
Wenn ein Gutachter oder Kliniker sich bei der Beurteilung der Beschwerden allein auf diese Schwellenwerte des MMPI-2 verlässt, kann die Rate an falsch-positiven Klassifikationen (fälschlicherweise als Simulanten abgestempelte Patienten) in bestimmten medizinischen Gruppen auf bis zu 80 % ansteigen.
Aufgrund dieser hohen Falsch-Positiv-Rate warnen Experten, wie auch die Studien der ResearchGate Publikation zur FBS-Skala belegen, davor, den MMPI-2 als alleiniges Beweismittel für Simulation oder Aggravation heranzuziehen. In der modernen psychologisch-neurologischen Diagnostik wird stattdessen ein multimodaler Ansatz gefordert, bei dem Fragebögen durch objektive, computergestützte Beschwerdevalidierungstests (PVTs wie z.B. der TOMM) ergänzt werden.
Weiters wurde gefunden:
Das Testkuratorium hat bei Dr. Petra Hank und Prof. Dr. Peter Schwenkmezger von der Uni Trier eine Testbesprechung des Minnesota Personality Inventory-2 in Auftrag gegeben. Die beiden Wissenschaftler kommen in ihrer kritischen Wertung zu dem Ergebnis, dass das Verfahren, das seit mehreren Jahrzehnten in Deutschland angewendet wird, unvertretbar sei. In einer Stellungnahme reagiert Prof. Dr. Rolf R. Engel, Klinikum der Uni München und Mitherausgeber einer revidierten, deutschsprachigen Fassung des MMPI-2, auf diese Einschätzung.