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Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
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Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Beitrag von Poirot » Mi 15. Jul 2026, 21:50

AUG-andy hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 21:09 Dann bliebe alles beim Alten.
Wohl nicht aufgepasst in der Schule. :whistle:

Was in der Praxis passieren würde:
Die alte Regierung bleibt im Amt:
Bis ein neues Parlament steht und eine neue Regierung vereidigt ist, bleibt die bisherige Regierung geschäftsführend im Amt, um das Land zu verwalten.
Oder Plan B: ein Habsburger wird wieder eingesetzt.
Die haben 650 Jahre Erfahrung im regieren dieses Landes.

mikonis
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Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Beitrag von mikonis » Mi 15. Jul 2026, 22:09

Poirot hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 21:50 Oder Plan B: ein Habsburger wird wieder eingesetzt.
Die haben 650 Jahre Erfahrung im regieren dieses Landes.
Ja, stimmt. Und Jahrhunderte der Not und des Elends für Leute außerhalb des Adels. Im Falle einer Gerichtsverhandlung über die Habsburger-Dynastie würde ich vorher für die Wiedereinführung der Todesstrafe (bzw. einer adäquaten Bestrafung) plädieren.

Nein, ein Gutes hat der Absolutismus: es gibt Entscheidungen, die Bestand haben und langfristig wirken. Die heutige Politiok kann sich sowas nicht mehr erlauben.
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Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Beitrag von balahu » Mi 15. Jul 2026, 22:24

Poirot hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 21:50
AUG-andy hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 21:09 Dann bliebe alles beim Alten.
Wohl nicht aufgepasst in der Schule. :whistle:

Was in der Praxis passieren würde:
Die alte Regierung bleibt im Amt:
Bis ein neues Parlament steht und eine neue Regierung vereidigt ist, bleibt die bisherige Regierung geschäftsführend im Amt, um das Land zu verwalten.
Oder Plan B: ein Habsburger wird wieder eingesetzt.
Die haben 650 Jahre Erfahrung im regieren dieses Landes.
Im Vergleich zur Demokratie (Durchschnitt aller Meinungen, die Meinung des Dümmsten und Unmoralischsten ist gleich viel Wert wie die Meinung des Klügsten und Gerechtesten) hat eine Monarchie durchaus attraktive Seiten.

Die Habsburger als Erfolgsmodell zu verkaufen entbehrt jedoch nicht einer gewissen Absurdität.

Ein weltumspannendes Kaiserreich in dem nie die Sonne unterging runterzuwirtschaften auf einen bedeutungslosen Mini-Staat wie Österreich ist ein Armutszeugniss ohnegleichen.

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Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Beitrag von Master-chief1000 » Mi 15. Jul 2026, 22:39

Ich behaupte mal genau weil das Reich so groß war, war es schwierig zu erhalten. Imperien sind in der Geschichte immer irgendwann untergegangen. Römisches Reich, die Griechen, die Mongolen, etc.

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Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Beitrag von FdH22 » Do 16. Jul 2026, 00:06

Master-chief1000 hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 22:39 Ich behaupte mal genau weil das Reich so groß war, war es schwierig zu erhalten. Imperien sind in der Geschichte immer irgendwann untergegangen. Römisches Reich, die Griechen, die Mongolen, etc.
Deswegen besteht die (zuletzt sterbende) Hoffnung das dieser verdammte Moloch namens EU bald untergeht

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Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Beitrag von AUG-andy » Do 16. Jul 2026, 07:27

FdH22 hat geschrieben: Do 16. Jul 2026, 00:06
Master-chief1000 hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 22:39 Ich behaupte mal genau weil das Reich so groß war, war es schwierig zu erhalten. Imperien sind in der Geschichte immer irgendwann untergegangen. Römisches Reich, die Griechen, die Mongolen, etc.
Deswegen besteht die (zuletzt sterbende) Hoffnung das dieser verdammte Moloch namens EU bald untergeht
Dafür würde ich sogar auf den legalen Waffenbesitz verzichten. Wieder zurück zum guten alten Schilling.
MfG
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Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Beitrag von Poirot » Do 16. Jul 2026, 09:01

mikonis hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 22:09
Ja, stimmt. Und Jahrhunderte der Not und des Elends
Weil es mich interessiert hat habe ich mal die KI gefragt:

Die Staatseinnahmen der Habsburgermonarchie (Österreich-Ungarn) machten vor dem Ersten Weltkrieg rund 8 % bis 12 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus.
Zum Vergleich: In der modernen Zweiten Republik Österreich liegt die Staatseinnahmenquote mittlerweile bei 52,2 % des BIP

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Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Beitrag von balahu » Do 16. Jul 2026, 11:00

FdH22 hat geschrieben: Do 16. Jul 2026, 00:06
Master-chief1000 hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 22:39 Ich behaupte mal genau weil das Reich so groß war, war es schwierig zu erhalten. Imperien sind in der Geschichte immer irgendwann untergegangen. Römisches Reich, die Griechen, die Mongolen, etc.
Deswegen besteht die (zuletzt sterbende) Hoffnung das dieser verdammte Moloch namens EU bald untergeht
Aber nein, die EU ist doch allen überlegen.
Zu mindest moralisch.
Zu mindest tut sie so.

Wir beziehen zwar unsere fossile Energie jetzt nicht mehr direkt von einem Oligarchenführer aus Russland sondern von einem Clanchef aus dem Nahen Osten der Kritiker in seinen Botschaften im Westen einfach umbringen und zerstückeln lässt (#Jamal Khashoggi)

Dafür verzichten wir jetzt aus moralischen Gründen auf den Bezug von Gold aus bestimmten Regionen der Welt:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/gold- ... wtab-de-de

Da die Vollhonks in Brüssel dann irgendwann draufkommen werden, dass Gold für die Bonddrähte in allen Halbleiter benötigt werden die wir ja unbedingt selber produzieren wollen, werden wir das drecksgold aus dem sudan in ein paar jahren dann ueber den umweg anderer staaten erhalten, mit entsprechendem aufschlag, so wie jetzt bei gas und oel.

aber hauptsaechlich wir fuehlen uns moralisch erhaben.

ich bin aufgrund der ideologischen verwirrungen auf unserem kontinent oft froh so alt zu sein wie ich bin und nicht juenger.
langsam wuenschte ich mir juenger zu sein, denn dann haette ich die moeglichkeit meine arbeitskraft, mein wissen und meine begeisterung einem kontinent zugute kommen zu lassen der sich nicht grad abgeschafft hat.

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Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Beitrag von Promo » Fr 17. Jul 2026, 09:23

Ich ersuche von Diskussionen über Monarchie und Träume über den Untergang der EU wieder auf die Teilekennzeichnung von Schusswaffen zurückzukommen.
A fact is information minus emotion. An opinion is information plus experience. Ignorance is an opinion lacking information. And, stupidity is an opinion that ignores a fact.

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Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Beitrag von Poirot » Fr 17. Jul 2026, 11:07

Promo hat geschrieben: Fr 17. Jul 2026, 09:23 Ich ersuche von Diskussionen über Monarchie und Träume über den Untergang der EU wieder auf die Teilekennzeichnung von Schusswaffen zurückzukommen.
Wie sah es eigentlich mit der Waffenteile Kennzeichnung und dem Waffengesetz in der Monarchie aus ?
So als Vergleich falls man nach der EU eine neue Staatsform braucht ;)

Gefunden habe ich

Die k.u.k. Monarchie:
In Österreich- Ungarn war der private Waffenbesitz so locker geregelt, dass es dazu weder ein Gesetz noch irgendwelche Bestimmungen gab.
Revolver wurden ganz normal auf Trödelmärkten verkauft.
Mit dem Waffenpatent vom 24. Oktober 1852 entstand erstmals eine Rechtsgrundlage für Herstellung, Handel und Führen von Waffen.
Während der Waffenbesitz keinen besonderen Hürden unterlag, wurde das Führen von Waffen erlaubnispflichtig.
https://Verein-shooting.com/waffengesetz-h ... tanden.php

und:
Das kaiserliche Waffenpatent vom 24. Oktober 1852 war der erste einheitliche Rechtsrahmen im Kaisertum Österreich für Herstellung, Besitz und das Führen von Waffen. Es galt ab 1853 fast 85 Jahre lang als modernes, liberales Gesetz und prägt bis heute die Grundlagen des österreichischen Waffenrechts.
Das Gesetz war eine direkte Reaktion auf die bürgerliche Revolution von 1848 und das dort geforderte Recht auf Volksbewaffnung. Es schuf erstmals einheitliche Regeln für Waffenhersteller, Händler und Privatpersonen.

Erwähnt auch hier
https://iwoe.at/wp-content/uploads/2020 ... ersion.pdf

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Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Beitrag von Promo » Fr 17. Jul 2026, 12:02

Das Gesetz jetzt ist noch genauso gut wie das Gesetz damals. Du kannst auch heute noch die Waffen von vor 1852 frei kaufen.
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Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Beitrag von botschinger » Do 6. Aug 2026, 10:51

Hat schon wer seine SEPERAT im Besitz befindlichen Glock Griffstücke gem. Schusswaffenkennzeichnungsdings nachbeschriften lassen?

Hersteller, Seriennummer, Land und Jahr stehen eh drauf, Type und Kaliber fehlen jedoch.

Welche Type gebt ihr an, wenns für mehrere (17/45 gen6 oder 17/47 gen5) passt?

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Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Beitrag von mikonis » Do 6. Aug 2026, 11:15

Darf ich höflichst fragen, warum du das machst: einen bestehenden, durch den Waffenfachhandel in Verkehr gebrachten gekennzeichneten Waffenteil, zusätzlich beschriften????

Ich würde es mal so melden und in der Meldung die Behörde anfragen, ob weitere und zusätzliche Kennzeichnungen erforderlich sind. Ist die Behörde mit den aktuell in Umlauf befindlichen Glock-Kennzeichnungen unzufrieden, weiß man es wenigstens. Oder du hörst nie wieder etwas von der Behörde.
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titan
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Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Beitrag von titan » Do 6. Aug 2026, 11:17

Type: Mach es nicht kompliziert, such dir ggf. eine aus.
Kaliber: Keines, ein Griffstück hat kein Kaliber.

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Re: Teilekennzeichnung bei Waffenhändler

Beitrag von botschinger » Do 6. Aug 2026, 12:08

mikonis hat geschrieben: Do 6. Aug 2026, 11:15 Darf ich höflichst fragen, warum du das machst: einen bestehenden, durch den Waffenfachhandel in Verkehr gebrachten gekennzeichneten Waffenteil, zusätzlich beschriften????
Es wurde doch auf den vorangegangenen Seiten zur Genüge erörtert, dass wesentliche Waffenteile, sofern sie nicht oder nicht mehr Teil einer kompletten Waffe sind, mit allen Daten gem. SchKG zu beschriften sind.

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