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Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Was ist erlaubt, was ist verboten und wie kommt man eigentlich zu einer WBK?
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FdH22
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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von FdH22 » Fr 18. Sep 2026, 11:59

rider650 hat geschrieben: Fr 18. Sep 2026, 00:04
FdH22 hat geschrieben: Do 17. Sep 2026, 20:06 ...
Übergibst du eine von dir nicht geprüfte Waffe einem Polizisten damit er damit herumfuhrwerken kann? :shock:
(zumindest klingt das so)

zum Vergleich: Ich überprüfe entladenen Zustand, Verschlußfang eingehakt damit´s offen bleibt, dann halte ich auf Leseabstand (ca 30-40 cm) die Waffe vor´s Gesicht u. zeige ihm (damit er sich nicht überanstrengt) wo die relevanten Daten stehen.
Aber niemals gebe ich eine eine meiner Waffen aus der Hand. :naughty:
Ich richte es so ein dass sie mit Termin kommen, stelle vorher nochmal sicher dass alles entladen ist. Dann öffne ich vor ihren Augen den Schrank, lege alles schön langsam auf einen Tisch, trete zurück und lasse sie ihre Kontrolle machen. Auf die Art und Weise stelle ich sicher, dass alles safe ist und beschränke gleichzeitig meine Manipulationen an Waffen vor nervösen Polizistenaugen auf ein Minimum. Mir ist lieber, sie nehmen sie selber in die Hand, als dass ich die Waffen vor ihren Augen herumschwenken muss wie ein Paradesoldat, damit sie alle Stellen mit Seriennummern sehen.
Die Idee mit den Waffen auf den Tisch legen ist gut.
Nur leider gibt es keine so großen Tische das alle eine Waffen darauf Platz haben. :D

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von Promo » Mo 21. Sep 2026, 10:02

ebner33 hat geschrieben: Mi 16. Sep 2026, 09:14 Was mich mal interessieren würde,hatte hier die letzten Monate schon jemand den Fall dass auch KatC Waffen kontrolliert wurden?

Wie konkret lief das in dem Falle ab?

In Anbetracht dessen,was viele Ordonanzsammler an KatC Waffen stehen haben,wieviel Mitarbeit ist hier konkret erforderlich bzw vorgeschrieben?
Wenn hier wie in diesen Fällen oft üblich ein Kellerraum als Waffenraum ausgewiesen ist,und dort stehen 100+ KatC Waffen,kann man dann dem Polizisten die Tür aufsperren und sagen "Toben sie sich aus,viel Spaß"?
Spannende Frage, wozu es aber keine allgemeingültige Antwort gib, da auch die Beamten hierzu keine spezifischen Anweisungen erhalten. Es ist wohl wie bisher im persönlichen Ermessen des betreffenden Beamten (bzw. vielleicht auch in Abstimmung mit seinem jeweiligen Vorgesetzten), ob er meint sämtliche Waffen mit der Liste abgleichen zu müssen.
Mir sind Fälle bekannt, wo Beamte 160 Kat.B Waffen ausnahmslos mit der Liste verglichen haben. Aber auch Fälle, wo der Waffenbesitzer nach seinem eigenen Gutdünken drei Waffen herausgezogen hat, und sie diese mit der Liste von einer fast vierstelligen Anzahl von Waffen abgehakt haben und damit war es fertig.

Soweit mir bekannt sollen nicht nur in Wien sondern auch in manchen Bezirken nunmehr bestimmte Beamte die Verwahrungskontrollen durchführen. Dadurch wäre mehr Sachverstand bei einzelnen Personen gegeben, was ich eigentlich begrüßen würde.
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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von k20D » Mo 21. Sep 2026, 12:01

Zu uns in Wien-Neubau kommt seit einigen Jahren der Grätzelpolizist. Immer älteres Semester, höherer Dienstrang, emotionsloser Typ. Man grüßt sich auf der Straße.
Waffennummern, Schussbiachl, Wiederschaun.

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Re: Waffenkontrolle nach 5 Jahren Erfahrungsbericht

Beitrag von masterman04 » Mo 21. Sep 2026, 12:20

Promo hat geschrieben: Mo 21. Sep 2026, 10:02
ebner33 hat geschrieben: Mi 16. Sep 2026, 09:14 Was mich mal interessieren würde,hatte hier die letzten Monate schon jemand den Fall dass auch KatC Waffen kontrolliert wurden?

Wie konkret lief das in dem Falle ab?

In Anbetracht dessen,was viele Ordonanzsammler an KatC Waffen stehen haben,wieviel Mitarbeit ist hier konkret erforderlich bzw vorgeschrieben?
Wenn hier wie in diesen Fällen oft üblich ein Kellerraum als Waffenraum ausgewiesen ist,und dort stehen 100+ KatC Waffen,kann man dann dem Polizisten die Tür aufsperren und sagen "Toben sie sich aus,viel Spaß"?
Spannende Frage, wozu es aber keine allgemeingültige Antwort gib, da auch die Beamten hierzu keine spezifischen Anweisungen erhalten. Es ist wohl wie bisher im persönlichen Ermessen des betreffenden Beamten (bzw. vielleicht auch in Abstimmung mit seinem jeweiligen Vorgesetzten), ob er meint sämtliche Waffen mit der Liste abgleichen zu müssen.
Mir sind Fälle bekannt, wo Beamte 160 Kat.B Waffen ausnahmslos mit der Liste verglichen haben. Aber auch Fälle, wo der Waffenbesitzer nach seinem eigenen Gutdünken drei Waffen herausgezogen hat, und sie diese mit der Liste von einer fast vierstelligen Anzahl von Waffen abgehakt haben und damit war es fertig.

Soweit mir bekannt sollen nicht nur in Wien sondern auch in manchen Bezirken nunmehr bestimmte Beamte die Verwahrungskontrollen durchführen. Dadurch wäre mehr Sachverstand bei einzelnen Personen gegeben, was ich eigentlich begrüßen würde.
Als ich meine erste Kat. B Waffe privat in Niederösterreich angekauft habe, habe ich einen sehr netten Sammler, insbesondere von Ordonnanzpistolen und Gewehren kennengelernt. Soweit ich mich erinnere hatte er damals (vor ca 11 oder 12 Jahren) über 300 Plätze und die waren seiner Aussage nach weitgehend alle belegt. Als ich seinen Raum mit der unglaublichen Sammlung sehen durfte, hat er mir auch erzählt, dass seine Waffenkontrolle sehr routiniert abläuft und alle B-Waffen kontrolliert werden was ca 1-2 Stunden dauert (es war aber wirklich alles top organisiert, er wusste sofort wo jede Waffe steht).

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